Schlagwort: Entlastungspaket

  • Was lange währt, wird endlich gut

    Was lange währt, wird endlich gut

    Sozialverband VdK NRW begrüßt unter anderem Regelungen für Rentnerinnen und Rentner

    Der Sozialverband VdK hat den Finger in die Wunde gelegt, und die Ampelregierung hat reagiert.
    65 Milliarden Euro schwer ist das Entlastungspaket für die Bürgerinnen und Bürger, freut sich Horst Vöge, Vorsitzender des Sozialverbandes VdK NRW und Vize-Präsident des Bundesverbandes.
    Ein wichtiger Punkt: „Dieses Mal sind die Rentnerinnen und Rentner nicht vergessen worden. Sie kommen jetzt auch in den Genuss der 300-Euro-Energiepauschale. Das ist eine gute Entscheidung.“ Auch die Beschlüsse zur Unterstützung von Studierenden begrüßt Vöge.

    Aber wo Licht sei, sei auch Schatten. So soll es eine Nachfolge für das 9-Euro-Ticket geben, aber bis diese Nachfolge geregelt sei, werde noch geraume Zeit vergehen. Und auch, wenn die Erhöhung des Bürgergeldes ein Schritt in die richtige Richtung sei, komme sie zu spät, da sie erst ab Januar 2023 gelte.

    Anmerkung der Redaktion:

    Noch sind es lediglich Ankündigungen, was die Ampel heute vorgetragen hat.
    Etliches steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Länder, die Abschöpfung der Übergewinne muß erst vollzogen sein. Erst dann können einige Versprechungen auch eingelöst werden.
    Fazit: Wir werden sehen…

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  • Koalition vergisst Rentnerinnen und Rentner im Entlastungspaket

    Koalition vergisst Rentnerinnen und Rentner im Entlastungspaket

    Die Ampelkoalition hat heute ein umfangreiches Entlastungspaket für die Bürgerinnen und Bürger vorgestellt. Dazu äußert sich VdK-Präsidentin Verena Bentele wie folgt:

    „Da ist Licht, aber auch viel Schatten. Die Ampel-Koalition will Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Energiepreispauschale von 300 Euro entlasten, Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen mit einer Einmalzahlung von 100 Euro, Familien mit einem Bonus. Auch der ÖPNV soll für drei Monate günstiger werden.

    Das sind richtige Schritte angesichts der Preissteigerungen. Aber die Ampel-Koalition hat auch eine Chance verpasst: Für Rentnerinnen und Rentner tut sie nichts. Gerade Menschen mit kleinen Renten sind besonders auf das Geld angewiesen. Viele von ihnen haben am Monatsende einen leeren Geldbeutel und wissen nicht, wie sie bei den immer weiter steigenden Preisen über die Runden kommen sollen. Daran wird dieses Entlastungspaket kaum etwas ändern. Rentner brauchen ebenso Unterstützung: Der VdK hält einen Aufschlag auf die Rente, der direkt ausgezahlt wird, für angemessen. Zudem profitieren Rentner nur dann vom befristeten monatlichen Mobilitätsticket, wenn sie den ÖPNV nutzen. Alle anderen gehen leer aus.

    Es wäre zudem besser gewesen, die Mehrwertsteuer auf Medikamente zu senken als auf Sprit. Durch günstigen Sprit profitieren Fahrer großer Autos. Rentner, die auf Medikamente angewiesen sind, haben keine Entlastung und vor allen Dingen keine Wahl.

    Es wäre besser gewesen, diejenigen zu entlasten, die wirklich Unterstützung benötigen: Geringverdiener, Empfänger von Sozialleistungen und Rentnerinnen und Rentner. Stattdessen erhalten auch Personen mit guten Einkommen Geld. Das halte ich nicht für fair.“

    Rentenplus gleicht steigende Kosten zumindest teilweise aus

    Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen begrüßt die Rentenanpassung um 5,3 Prozent für West-Deutschland. „Für die NRW-Bürger*innen bedeutet das Plus zumindest ein wenig Linderung in schwierigen Zeiten“, sagt der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge mit Blick auf die steigenden Lebenshaltungskosten. „Ein Wermutstropfen bleibt insofern der abzuziehende Nachholfaktor in Höhe von 0,6 Prozent für das Jahr 2022: Sollte dieser im Bundestag beschlossen werden, bliebe unter dem Strich nur noch eine Erhöhung um 4,7 Prozent.“

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