Schlagwort: „Fairtrade Town“

  • Mönchengladbach ist 404. „Fairtrade Town“

    Mönchengladbach ist 404. „Fairtrade Town“

    Der Rat hatte bereits 2014 beschlossen die Stadt möge sich als „Fairtrade Town – Stadt des fairen Handels“ bewerben und so dauerte der Auflagenmarathon über ein Jahr, alle Kriterien zu erfüllen.
    16-03-11-7esel-6747Gestern war es geschafft. In einer fast feierlichen Zeremonie vor vielen Gästen und Interessierten in der Citykirche überreichte Ehren-Botschafter Manfred Holz von Fairtrade Deutschland die Urkunde als sichtbares Zeichen für den Erfolg der Stadt an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    In vielen Einzelhandelsgeschäften, Restaurants und Hotels werden bereits Waren aus den Herstellerländern fair gehandelt und genutzt.
    Dies weiter zu verstärken, das ist eine der Aufforderungen unseres Oberbürgermeisters.
    Einen detaillierten Fair-Führer gibt es auf der Internetseite von Fairtrade-MG.

    Der Fairtrade-Gedanke wird für den Einzelhandel immer wichtiger. Mehr und mehr Händler legen zunehmend Wert darauf, dass ihre Produkte nachhaltig und zu fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.
    Viele Handelsorganisationen haben bereits in der Vergangenheit aktiv nachhaltiges Handeln angestoßen, gefordert und gefördert.
    Darüber hinaus setzen die engagierten Einzelhändler und Unternehmen auf die Sensibilisierung und Schulung ihrer Mitarbeiter und klären über verschiedene Medien ebenfalls ihre Kunden über den fairen Handel auf.
    Auch in Mönchengladbach zeigte sich schon im Vorfeld, wie gut der Einzelhandel hinsichtlich des Themas Fairtrade
    aufgestellt war und sich weiter dafür öffnet. Mühelos wurde die vorgegebene Anzahl an Händlern und fair gehandelten Produkten erreicht und nicht zuletzt auch aufgrund der engagierten Teilnahmewünsche der Händler übertroffen. Darüber hinaus besteht für jeden örtlichen Händler, der die Kriterien erfüllt, weiterhin die Möglichkeit, in den Fairführer aufgenommen zu werden.

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  • Fairer Einkaufsführer entsteht mit Hilfe von Studierenden

    Fairer Einkaufsführer entsteht mit Hilfe von Studierenden

    Die Stadt Mönchengladbach hat sich zum Ziel gesetzt, den Gedanken des fairen Handels stärker in den Fokus zu nehmen und wird sich um das Siegel „Fairtrade Town“ bewerben. Eine gemischte Steuerungsgruppe hat sich deshalb gebildet, die als treibende Kraft die Aktivitäten vor Ort koordiniert und der guten Vernetzung innerhalb der Stadt dient. Ihr gehören neben Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners auch Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerschaft, der Hochschule Niederrhein, des Mönchengladbacher Einzelhandels- sowie Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA, der Eine-Welt-Initiative und der Kirchen an. „Damit ist die Gruppe gut aufgestellt und kann Schwerpunkte für Mönchengladbach entwickeln“, so Reiners.

    Erstes konkretes Gemeinschaftsprodukt der Steuerungsgruppe ist ein fairer Einkaufsführer, der in einer pfiffigen Print- sowie Online-Version entstehen wird. Im Rahmen einer Projektarbeit sind Studierende der Fachbereiche Oecotrophologie sowie Textil- und Bekleidungstechnik (Hochschule Niederrhein) derzeit unterwegs und erstellen eine Übersicht, welche Unternehmen im Bereich Lebensmitteleinzelhandel und Bekleidung auch fair gehandelte Produkte anbieten. Darüber hinaus fragen Sie auch bei den Gastronomen und Hotelbetreibern der Stadt nach, wer einzelne fair gehandelte Produkte auf der Speise- oder Getränkekarte hat oder verwendet.

    Wer mit seinem Unternehmen im Einkaufsführer erscheinen möchte, kann auch von sich aus die Initiative ergreifen. Für die Einzelhändler ist Jan Kaiser, Regionalreferent des Einzelhandelsverbandes NRW Ansprechpartner (kaiser@hv-nrw.de); für Hotels und Gaststätten Christian Jäger, Geschäftsführer DEHOGA Nordrhein e. V. (jaeger@dehoga-nr.de). Noch bis zum 31. August 2015 können sich Unternehmer melden. Die Aufnahme in den „FairFührer MG“ ist für sie kostenlos.

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