Schlagwort: falsche Wasserwerker

  • Schon wieder: Falsche Wasserwerker bestehlen 87-jährige Frau in ihrer Wohnung

    Schon wieder: Falsche Wasserwerker bestehlen 87-jährige Frau in ihrer Wohnung

    Unter dem Vorwand als Mitarbeiter der Wasserwerke Mönchengladbach begehrte ein Mann Zutritt zur Wohnung.

    Dies sei wegen eines Wasserrohrbruchs in der Nähe nötig. Die Wasserzufuhr müsse abgestellt werden. Neben diesem Mann verschaffte sich unbemerkt eine zweite unbekannte Person Zutritt zur Wohnung.

    Während der angebliche Wasserwerker im Bad tätig war, durchsuchte die andere Person die Wohnung nach Diebesgut. Nach ersten Feststellungen wurde Bargeld und Schmuck entwendet.

    Die Geschädigte beschrieb den angeblichen Wasserwerker wie folgt: ca. 25-30 Jahre alter Mann, europäisches Erscheinungsbild, gelblicher Haut-Teint,

    Bekleidung: dunkler Anorak, dunkle Hose. Zur zweiten Person liegt keine Beschreibung vor.

    Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung! Trickdiebe sind sehr erfinderisch und oft schauspielerisch begabt. Sie täuschen eine Notlage vor oder geben sich zum Beispiel als Handwerker aus, um in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen. Fragen Sie in Zweifelsfällen bei ihrem Handwerker oder Versorger nach.

    Seriöse Unternehmen kündigen den Besuch oft vorher an. Holen Sie gegebenenfalls Nachbarn oder Angehörige zur Unterstützung hinzu.
    Weitere Präventionshinweise finden Sie unter www.polizei-beratung.de (wr)

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  • Hochwasserkatastrophe als Vorwand – Vermeintliche Wasserwerker bestehlen Seniorin

    Hochwasserkatastrophe als Vorwand – Vermeintliche Wasserwerker bestehlen Seniorin

    Zwei Männer haben sich am Montag, 26. Juli, gegen 10.45 Uhr als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgegeben, die den Wasserdruck aufgrund des Hochwassers in der Gegend kontrollieren müssen, um sich Zutritt zur Wohnung einer 76-jährigen Frau an der Hardterbroicher Straße zu verschaffen.

    Zunächst nutzten die Männer wohl die offenstehende Haustür, da die Dame gerade von einem Arztbesuch kam, um sich hinter ihrem Rücken ins Haus zu schleichen.

    Die 76-Jährige war nach eigener Aussage gleich misstrauisch, als sie hörte, weshalb die Männer die Wasserleitungen kontrollieren wollten. Deshalb forderte sie das Duo auf, sich auszuweisen.

    Diese Bitte ignorierten die Männer und traten weiter in die Wohnung. Einer der Männer geleitete die Wohnungsbesitzerin ins Badezimmer, um dort die Leitungen mit ihrer Hilfe zu überprüfen. Der Mann schloss zunächst die Badezimmertür, schaltete anschließend das Wasser der Dusche ein und gab der Seniorin den Duschkopf in die Hand mit der Anweisung diesen festzuhalten, während er den Waschbeckenhahn öffnete. Die 76-Jährige ereilte das Gefühl abgelenkt zu werden und so forderte sie den Mann mehrfach auf sich auszuweisen, ansonsten möge er ihr Haus verlassen. Das tat er allerdings erst, als die Seniorin ihn aus der Badezimmertür drängte. Gemeinsam mit dem anderen Mann, der sich in der ganzen Zeit ungestört in der Wohnung umsehen konnte, verließ er das Haus in Richtung Volksgarten.

    Als die Frau sich später umsah, stellte sie fest, dass diverser Schmuck entwendet wurde.

    Die Männer kann sie wie folgt beschreiben: Zwischen 30 und 35 Jahre alt, südeuropäisches Erscheinungsbild und kurze dunkle Haare. Einer der beiden war etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß und trug eine rote Jacke. Der andere war etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und war dunkel gekleidet.

    Außerdem sei der 76-Jährigen ein roter Transporter mit Kölner Kennzeichen in ihrer Einfahrt aufgefallen, als sie nach Hause kam. Nach der Tat habe der Wagen dort nicht mehr gestanden. Eine Fahndung im Nahbereich verlief negativ.

    Die Polizei bittet Zeugen um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 02161-290 und warnt:
    Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung! Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Und lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke. (cr)

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  • Vorsicht! Wieder falsche Wasserwerker unterwegs!

    Vorsicht! Wieder falsche Wasserwerker unterwegs!

    Gestern waren wieder falsche Wasserwerker in der Stadt unterwegs. Und wieder haben sie sich Senioren als Opfer ausgesucht.

    Kurz nach 10:00 Uhr klingelten zwei unbekannte Männer bei einer 78-jährigen Frau auf der Alleestraße. Sie gaben vor, vom örtlichen Wasserwerk zu kommen und müssten im Keller eine Wasserprobe nehmen.

    Die 78-Jährige verwehrte ihnen aber den Zutritt, sodass die Männer von ihrem Vorhaben abließen und sich in unbekannte Richtung entfernten.

    Mit der gleichen Masche, nämlich dem Vorwand, eine Wasserprobe nehmen zu müssen, kam ein Unbekannter gegen 12:30 Uhr in die Wohnung einer 79-Jährigen auf der Friedhofstraße. Dort lenkte er die Frau in der Küche ab. Als diese durch ein Fenster einen zweiten Mann bemerkte, der für sie offensichtlich vor ihrer Wohnung „Schmiere stand“, wurde die Seniorin misstrauisch und verwies den vermeintlichen Wasserwerker sofort aus ihrer Wohnung.

    Der Mann folgte der Aufforderung. Allerdings stellte die Seniorin anschließend fest, dass ihr Portemonnaie, welches auf dem Tisch lag, gestohlen wurde.

    Es wurde später von Passanten in der Nähe gefunden, allerdings ohne Bargeld.

    Die Polizei rät, sollte jemand als Wasserwerker oder Mitarbeiter einer anderen Firma/Institution in ihre Wohnung wollen, grundsätzlich zu äußerster Vorsicht und zu Misstrauen. Lassen sie sich nicht überrumpeln und die betreffende Person zunächst nicht in ihre Wohnung! Hier ist ganz klar derjenige im Vorteil, der seine Türe mit einer Kette oder einem Bügelschloss gesichert hat.

    Sollten sie sich nicht sicher sein, ob die betreffende Person mit einem berechtigten Anliegen in ihre Wohnung möchte, rufen sie die beauftragende Firma an und fragen dort nach, ob diese einen Mitarbeiter zu ihnen geschickt hat. Bleiben ihre Zweifel allerdings bestehen, verweigern sie ruhig den Zutritt in ihre Wohnung. Seriöse Firmen können einen Besuchstermin auch schriftlich ankündigen.

    Grundsätzlich gilt: Sollte jemand unter einem Vorwand versuchen, in Ihre Wohnung zu gelangen und Sie sind misstrauisch, haben aber keine Möglichkeit, dies auf Richtigkeit zu prüfen, dann rufen Sie die Polizei über den Notruf 110. Haben Sie keine Scheu vor dem Notruf!
    Die Polizisten können vor Ort abklären, ob ein berechtigtes Anliegen vorliegt. Schließlich kommt die Polizei lieber einmal vergebens als einmal zu spät!

    Hinweise zu den falschen Wasserwerkern bitte an Telefon 02161-290.

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