Schlagwort: Fracking

  • Yüksel: „Beharrlichkeit zahlt sich aus: Kein Fracking in NRW“

    Yüksel: „Beharrlichkeit zahlt sich aus: Kein Fracking in NRW“

    Am Freitag beschloss der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Einschränkung von Fracking. Fracking bleibt damit auch künftig in Nordrhein-Westfalen komplett verboten. „Beharrlichkeit zahlt sich aus. Für die SPD war immer klar, dass die Gesundheit des Menschen und der Schutz des Trinkwassers absolute Priorität vor wirtschaftlichen Interessen haben“, erklärt Gülistan Yüksel, MdB.

    Ohne dieses Gesetz gibt es keine Regulierung. Unternehmen könnten vor Gericht jede Form von Fracking durchsetzen. Dies wird nun verhindert, indem unkonventionelles und umweltschädliches Fracking wie in den USA ausdrücklich verboten wird.
    Außerdem: Entgegen der Vorschläge aus der Union wird keine Expertenkommission über den Einsatz von Fracking entscheiden, sondern das gewählte Parlament. Auch dies ist ein Erfolg der nordrhein-westfälischen SPD, die eine mit Entscheidungsbefugnissen ausgestattete Expertenkommission immer abgelehnt hat.

    „Der Ländervorbehalt war für uns entscheidend. Hannelore Kraft hat immer gesagt, dass es mit ihr als Ministerpräsidentin kein Fracking in NRW geben wird. Die bundesweit vier erlaubten Forschungsprobebohrungen werden also nicht in NRW stattfinden. Faktisch haben wir damit ein klares Fracking-Verbot in NRW erreicht“, betont Yüksel.

    Das in NRW nicht praktizierbare konventionelle Fracking, wie in Niedersachsen betrieben, wird durch das nun verabschiedete Gesetz zudem sehr viel strenger als bisher reguliert. „Unsere Haltung war immer klar: Unkonventionelles Fracking ist nicht verantwortbar. Ich freue mich, dass dies nun auch der Koalitionspartner eingesehen hat und wir ein Fracking-Verhinderungsgesetz verabschieden konnten“, so Yüksel abschließend.

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  • MdB Gülistan Yüksel fordert Ende der CDU-Blockade bei Fracking

    MdB Gülistan Yüksel fordert Ende der CDU-Blockade bei Fracking

    „Ich halte unkonventionelles Fracking für nicht verantwortbar. Eine gesetzliche Regelung zum Verbot von Fracking muss zügig her. Schuld an der nach wie vor bestehenden Rechtsunsicherheit ist einzig und allein die CDU.“ Mit diesen Worten macht die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel ihrem Ärger Luft.

    Ginge es nach der SPD, hätte ein Fracking-Verbot längst gesetzlich verankert sein können, so Yüksel. Die eindeutige Position der Sozialdemokraten sei diese Woche erneut in Sitzungen der NRW-Landesgruppe und der SPD-Bundestagsfraktion bestätigt worden. „Der Schutz von Trinkwasser und Gesundheit hat absolute Priorität. Deshalb ist unsere Haltung klar: Keine Probebohrungen ohne das Einverständnis des betroffenen Bundeslandes und keine Entscheidungsbefugnisse über den Einsatz von Fracking für eine wie auch immer zusammengesetzte Expertenkommission.“

    An diesen Punkten scheitere eine Einigung zu dem Gesetzentwurf, der seit mittlerweile einem Jahr im Parlament beraten wird. Yüksel: „Die CDU betreibt ein Doppelspiel. Einerseits spricht sie sich vor Ort gegen Fracking aus. Andererseits versucht sie durch immer neue Forderungen, ein klares und eindeutiges Verbot von unkonventionellem Fracking zu verhindern. Mit dieser Blockadehaltung muss endlich Schluss sein!“

    Anlass der erneuten Diskussion sind zwei Anträge der Opposition, über die am vergangenen Donnerstag, dem 28. April, namentlich im Deutschen Bundestag abgestimmt wurde. „Grüne und Linke haben eine Abstimmung ohne parlamentarische Aussprache beantragt. Damit wird klar, dass es ihnen nur darum geht, die Große Koalition vorzuführen. Ich hoffe, dass die CDU/CSU dies zum Anlass nimmt, ihre Blockadehaltung aufzugeben und die Verhandlungen über ein Fracking-Verbotsgesetz zügig zu Ende zu führen“, erklärt Yüksel.

    Entgegen der üblichen Ablehnung von Oppositionsanträgen seitens der Koalitionsparteien hatte sich Yüksel bei den zwei namentlichen Abstimmungen zum Thema ihrer Stimme enthalten. „Mit meinen Enthaltungen zeige ich, wie wichtig mir eine Regelung zum Verbot von Fracking innerhalb der Regierung ist. Ich halte unkonventionelles Fracking für nicht verantwortbar und setze mich für eine gesetzliche Regelung ein, die Fracking in Nordrhein-Westfalen unmöglich macht“, so Yüksel abschließend.

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  • Fracking – Segen oder Fluch?
    Transition Café am 19. März

    baumKaum eine Technologie wird aktuell so kontrovers diskutiert wie das sogenannte „Fracking“.
    Beim Transition Café am Donnerstag, 19. März, wird der Aachener Geologe Christoph Senz Fakten über Fracking und die Folgen für Umwelt und Energieversorgung präsentieren.

    Die Methode, bei der Wasser, Sand und diverse Chemikalien unter großem Druck in dichte Gesteine gepresst werden, um bisher unerreichbares Erdöl und Erdgas fördern zu können, sorgte vor allem in den USA für einen unerwarteten Boom. Auch im rohstoffarmen Europa soll auf diese Weise theoretisch für Jahrzehnte Erdgas gefördert werden können. (mehr …)

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  • Stadt Mönchengladbach lehnt Fracking an der Staatsgrenze ab

    Stadt hat ablehnende Stellungnahme an das niederländische Büro für Energieprojekte übermittelt.
    Rathaus AbteiAuf seiner konstituierenden Sitzung am 4. Juli hat der Stadtrat einstimmig eine entsprechende Verwaltungsvorlage beschlossen, um den niederländischen Stellen die ablehnende Haltung zum Fracking im Grenzgebiet zu übermitteln. Der Stellungnahme wurde ein Antrag mehrerer Ratsfraktionen beigefügt, der ebenfalls eine Ablehnung der niederländischen Frackingpläne im Grenzgebiet fordert. Dieser wurde mit Änderungen ebenfalls einstimmig beschlossen. Rechtzeitig vor Ablauf der Frist am 9. Juli wurde die städtische Stellungnahme beim zuständigen niederländischen „Büro für Energieprojekte“ eingereicht. (mehr …)

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  • Eilantrag im NRW-Landtag: Nein zum Fracking
    Hans-Willi Körfges (MdL): Risiken von Fracking machen vor Grenzen keinen Halt

    Hans-Willi Körfges (MdL)„Die Niederlande müssen ihre Fracking-Pläne unverzüglich offenlegen. Sie müssen Politik und Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenze informieren und einbeziehen“, kommentiert Hans-Willi Körfges, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalens, die aktuelle Diskussion um ein mögliches Fracking in den Niederlanden ab 2015.

    „In Nordrhein-Westfalen ist die Position zum Fracking eindeutig: Aufgrund der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage ist es unverantwortlich, jetzt Bohrungen unter Einsatz schädlicher Substanzen zu genehmigen, um unkonventionelles Erdgas mit der Fracking-Technologie zu gewinnen. Der Schutz des Wassers vor umweltgefährdenden Mitteln hat absolute Priorität.“ (mehr …)

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