Schlagwort: Friedhöfe

  • Aufräumarbeiten nach Sturmtief Friederike dauern an

    Aufräumarbeiten nach Sturmtief Friederike dauern an

    Donnerstag, Freitag und über das Wochenende wurden durch die mags-Mitarbeiter viele Gefahrenstellen in Mönchengladbach beseitigt. Die Aufräumarbeiten nach Sturmtief Friederik sind weiter in vollem Gange und werden auch noch einige Wochen andauern.

    Bis auf den Hauptfriedhof und den Friedhof Preyerstraße sind inzwischen wieder alle Friedhöfe offen.
    Die Aufräumarbeiten auf dem Friedhof Preyerstraße werden früher abgeschlossen sein, als auf dem Hauptfriedhof. Dies kann aber noch 2-3 Wochen in Anspruch nehmen. Hier werden vorher Teilöffnungen angestrebt.

    mags wird die Bürgerinnen und Bürger umgehend informieren, wenn die beiden Friedhöfe wieder zugänglich sind. Beerdigungen werden durchgehend stattfinden. Die Trauergemeinden werden am Eingang abgeholt und begleitet, damit sie nicht gefährliche Bereiche der Friedhöfe betreten.

    Das Betreten der Wälder ist weiterhin lebensgefährlich, da akute Astbrüche nicht auszuschließen sind. Auch hat das aktuell nasse Wetter Auswirkungen auf die Standfestigkeit der Bäume. Die Wälder sollten deshalb zur Zeit gemieden werden.
    Der Forstbetrieb arbeitet daran die Sturmschäden zu beseitigen.

    Insgesamt wird weiter um erhöhte Vorsicht unter allen Bäumen in der Stadt gebeten.

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  • Neue Friedhofssatzung – neue Grabarten – sinkende Gebühren

    Neue Friedhofssatzung – neue Grabarten – sinkende Gebühren

    Im aktuellen Ratszug (am 18.10.2017) legt mags (Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR) einen umfangreichen Entwurf für eine neue Friedhofssatzung und eine neue Gebührenordnung vor. Die Richtung ist klar: Die Gebühren sollen sinken, neue Grabarten sind möglich und überflüssige Flächen werden langfristig aufgegeben.

    Die neu gegründete mags hat es in kürzester Zeit geschafft, ein überzeugendes Gesamtkonzept vorzulegen.
    Neue Bestattungsformen und niedrigere Gebühren werden wohl ab Januar 2018 Realität.
    Gleichzeitig bleiben die wunderschönen, naturnahen Parkanlagen, die die städtischen Friedhöfe prägen, erhalten.
    Allerdings: damit dies so bleibt, muss die Pflege effizienter gestaltet werden und die Stadt muss einen größeren finanziellen Anteil an der Unterhaltung der Flächen tragen.

    Die Mönchengladbacher Mehrheitsfraktionen CDU/SPD befürworten die Vorlage der mags. „Die Überarbeitung der Friedhofssatzung war lange überfällig. Wir begrüßen es daher sehr, dass mags nun auch neue Bestattungsformen wie Baum- oder Waldbestattungen ermöglicht und darüber hinaus Urnenstelen anbieten wird. Ebenso wird es nun möglich sein, kremierte Hunde und Katzen mit in einem Urnengrab beizusetzen. Nicht zuletzt trägt mags den Wünschen und Trends Rechnung und macht damit Bestattungen auf städtischen Friedhöfen wieder attraktiver“, so Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender.

    „Neben der eigentlichen Friedhofssatzung begrüßen wir vor allem die neue Friedhofsgebührensatzung. Auf der Grundlage eines aktuellen Gutachtens sind die Friedhofsflächen neu bewertet worden. Kurz gesagt wird nun ein größerer Teil der Flächen als Grünfläche gewertet, für deren Pflege die Allgemeinheit zuständig ist. Nur die eigentlichen Friedhofsflächen fallen in die Berechnung der Gebühren. Dies bedeutet eine Verlagerung von ca. 400 Tsd.EUR in den Bereich der Grünunterhaltung des allgemeinen Haushaltes. Im Gegenzug sinken die Gebühren und werden endlich vergleichbar zu den Preisen der umliegenden Friedhöfe. Damit können wir den Trend sinkender Bestattungen auf städtischen Friedhöfen in Mönchengladbach umkehren.

    mags setzt darüberhinaus weiter auf die Optimierung der Pflege. Nicht zuletzt müssen aber auch Friedhofsflächen, die nicht mehr benötigt werden, geschlossen und entwidmet werden. mags stellt sich diesem heiklen Thema. Erste Schließungen von einzelnen Teilflächen sollen nunmehr erfolgen. Die bedeutet, dass dort keine Neu- und Nachbeerdigungen mehr möglich sind.

    Erst ab dem Jahr 2038 werden größere Flächen final entwidmet werden“, so die beiden Fraktionsvorsitzenden der GroKo abschließend.

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