Schlagwort: „Gegen Fluglärm MG-Ost“

  • „Stellungnahme des Verkehrsministeriums zu den Verstößen gegen Nachtruhe nicht akzeptabel“, meint die Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“

    „Stellungnahme des Verkehrsministeriums zu den Verstößen gegen Nachtruhe nicht akzeptabel“, meint die Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“

    „Die Stellungnahme des Verkehrsministeriums, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger die permanenten Störungen der Nachtruhe durch den Flughafen Düsseldorf hinzunehmen haben (WAZ v. 11. Aug. 2017), zeugt von einer unglaublichen Ignoranz gegenüber den Gesundheitsinteressen von mehreren tausenden Leidtragenden in der Region,“ erklärt der Vorsitzende des Vereins „Gegen Fluglärm MG-Ost“, Frederick Skupin.

    Es sei zwar zutreffend, dass die von der damaligen schwarz-gelben Landesregierung erteilte Betriebsgenehmigung Landungen bestimmter Fluggesellschaften bis Mitternacht im Ausnahmefall gestatte. Allerdings erwarte man von einer Regierung, die auf das Allgemeinwohl verpflichtet sei, dass sie Maßnahmen ergreife, wenn sie feststelle, dass die Ausnahmen zur Regel werden, so Skupin.

    Die Zunahme der Landungen nach 23 Uhr in den vergangenen Monaten zeige, dass der Flughafen Düsseldorf die Betriebsgenehmigung von 2005 als „Freiflugschein“ missbrauche und sich um die Nachtruhe der Anwohner nicht kümmere. Eine Rechtfertigung dieser untragbaren Zustände durch das Ministerium sei ein Schlag in das Gesicht aller Betroffen.

    Das Verkehrsministerium habe als Aufsichtsbehörde die Möglichkeit, gegen die missbräuchliche Inanspruchnahme von Rechten vorzugehen. „Im Zweifel muss Verkehrsminister Wüst die geltende Betriebsgenehmigung widerrufen“, fordert Frederick Skupin

    Insolvenz von Air Berlin darf nicht den Steuerzahler belasten.
    Mit dem beantragten Insolvenzverfahren von Air Berlin ist den Plänen des Flughafens Düsseldorf auf Erweiterung der Kapazitäten die Grundlage entzogen. Mit dem Ausscheiden der Airline aus dem Markt, entfällt jeder dritte Flug in Düsseldorf. „Die am Markt bereits tätigen  Fluggesellschaften werden die verfallenden Flugrechte des bisherigen Konkurrenten nicht in vollem Umfang benötigen, weil sie die Gelegenheit nutzen werden, um ihre bestehenden Kapazitäten besser auszulasten“, so Hajo Siemes, Sprecher der BI „Gegen Fluglärm MG-Ost“.

    „Auf keinem Falle ist es angebracht, die durch Billigflüge und einem falschen Management hervorgerufenen Verluste von Air Berlin durch Subventionen aufzufangen und dadurch den Steuerzahler mit diesen Kosten zu belasten“, so Hajo Siemes weiter

    Der neue Verkehrsminister sollte die Insolvenz von Air Berlin nutzen und ein Luftverkehrskonzept für NRW erarbeiten, in dem die Tendenz der vergangenen Jahre zur Konzentration in Düsseldorf und Köln/Bonn durch ein polyzentrisches Konzept ersetzt wird, so die Forderung der Bürgerinitiativen gegen die Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ erhält weiteren ZulaufPositionierung der NRW-SPD nicht erkennbar

    Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ erhält weiteren Zulauf
    Positionierung der NRW-SPD nicht erkennbar

    Etwa ein Jahr sind die Mitglieder der Initiative aktiv und es werden immer mehr Unterstützer.
    Zur Info-Veranstaltung „Widerspruch gegen die Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf“ am gestrigen Abend im Marienheim in Giesenkirchen-Meerkamp kamen etwa 170 Bürger. Sie wurden über die Ziele der Initiative, die erkennbaren Ziele der Düsseldorfer Flughafengesellschaft und über den bisherigen Ablauf des Genehmigungsverfahrens informiert.
    Für Frederick Skupin von der Initiative ist klar:“ Uns geht es nicht darum den Flugverkehr zu verringern, wir wollen die Steigerung auf 60 Flugbewegungen verhindern“. Skupin spricht vom Angerlandvergleich zwischen Flughafen, der Stadt Ratingen und Düsseldorf. Dieser Ewigkeitsvertrag wird faktisch täglich ab adsurdum geführt.
    Die darin festgelegte Nachtruhe von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr wird tagtäglich seitens des Flughafens verletzt. Ohne Konsequenzen seitens etwaiger Kontrollgremien. Bürger berichten von Flugbewegungen bis nach Mitternacht und am frühen Morgen bereits um 05:10 Uhr.
    Die daraus resultierende gesundheitliche Schädigung der Bevölkerung, Lärm ist ein wissenschaftlich nachgewiesenes Gesundheitsrisiko, wird seitens aller Verantwortlchen bis dato negiert. Politik und Wirtschaft nimmt nicht zur Kenntnis, dass Schlafstörungen dadurch Vorschub geleistet wird und bereits Kinder Schaden nehmen in ihrem Lernverhalten und Lernvermögen. Auch das ist heutzutage nichts wirklich Neues.
    Wirkliche Kontrollen von Verletzungen aller Abkommen finden nicht wirklich statt, die Gremien arbeiten nicht öffentlich und sind besetzt mit Mitgliedern der Fluggesellschaften. Sanktionen, vor Jahren von der Politik lauthals angekündigt (Verkehrsminister Oliver Wittke, CDU), existieren in der Praxis nicht.
    Einzige Maxime des Handelns ist für den Betreiber des Flughafens und einem ausländischen Pensionsfond die mögliche höhere Profitabilität.
    Der Entscheider, Verkehrsminister Michael Groschek, SPD, sollte die Einwände der Städte und Gemeinden, sowie der Bürgerinitiativen ernst nehmen und nicht einer fragwürdigen Gewinnmaximierung den Boden ebnen.

    Die Internet Seite der Initiative lautet: Gegen-Fluglaerm-MG-Ost.de

    Dort sind alle Informationen zum Einspruch abrufbar.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Flughafen Düsseldorf: Grüne gegen eine Kapazitätserweiterung

    Flughafen Düsseldorf: Grüne gegen eine Kapazitätserweiterung

    Die Grünen in Mönchengladbach lehnen den Antrag des Flughafens Düsseldorf auf Kapazitätserweiterung entschieden ab.
    Hintergrund: Die Flughafengesellschaft will durch eine neue Betriebsgeneh­migung unter anderem erreichen, dass es statt bisher 47 künftig 60 Flugbewegungen pro Stunde auf dem Flughafen in Düsseldorf geben darf. Dies würde bedeuten, dass noch mehr Flugzeuge über dem Osten von Mönchengladbach – insbesondere über dem dicht besiedelten Wohngebiet in  Giesenkirchen – kreisen würden. „Schon heute fliegen bei ungünstiger Windlage fast im Minutentakt die Flugzeuge auf dem „Einflugstrahl“ genau über Giesenkirchen ein und erzeugen einen unerträglichen Lärmpegel bis in die Nachtstunden hinein“, stellt Hajo Siemes, Vertreter der Grünen in der Bezirksvertretung Ost und zugleich Mit-Initiator der Bürgerinitiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“, fest.

    Die Anträge und Pläne zum Planfeststellungsverfahren werden ab Montag, 23. Mai 2016 öffentlich ausgelegt.

    Die Stadt Mönchengladbach wird am Verfahren beteiligt und kann daher eine Stellungnahme gegen die Kapazitätserweiterung abgeben. „Wir bitten vor diesem Hintergrund die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit den anderen vom Lärm betroffenen Kommunen im Umland des Flughafens Düsseldorf alle politischen und rechtlichen Maßnahmen zur Verhinderung der von der Flughafengesellschaft geforderten Kapazitätserweiterung zu ergreifen,“ sagt Peter Walter, Vorstandssprecher des Grünen-Kreisverbandes in Mönchengladbach. Als Giesenkirchener ist er ebenfalls vom Fluglärm betroffen.  Ausgerechnet über den im Lärmaktionsplan der Stadt Mönchengladbach ausgewiesenen Ruhegebieten Hoppbruch und Bungtwald beginnt die Einflugschneise zur Landung auf dem Düsseldorfer Flughafen. Die „ruhigen Gebiete“ sind damit schon jetzt von einem hohen Lärmpegel durch Fluglärm betroffen und würden bei einem noch höheren Lärmaufkommen ihre Funktion als Naherholungsgebiete verlieren.

    Neben der Stadt Mönchengladbach können ab dem 23. Mai auch alle vom Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken und Anregungen zur Kapazitätserweiterung vorbringen. Die Einwendungen müssen spätestens bis zum 8. Juli 2016 bei der Bezirksregierung Düsseldorf geltend gemacht werden. „Leider können die Bürgerinnen und Bürger nur über das Internet in die ausgelegten Unterlagen Einblick nehmen“, bedauert Hajo Siemes.

    Unter www.mbwsv.nrw.de können die Unterlagen eingesehen werden.
    In Mönchengladbach werden übrigens die Unterlagen – im Gegensatz zu anderen vom Fluglärm betroffenen Kommunen – nicht öffentlich in der Verwaltung ausgelegt.
    „Dies bedauern wir Grüne sehr“, sagt Siemes. „Trotzdem hoffen wir, dass sich eine möglichst hohe Zahl von Bürgerinnen und Bürgern an dem Widerspruchsverfahren beteiligen.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!