Schlagwort: Glasfaserausbau

  • Alle Jahre wieder: Glasfaseroffensive: Unternehmen XY plant Glasfaserausbau in Mönchengladbach

    Alle Jahre wieder: Glasfaseroffensive: Unternehmen XY plant Glasfaserausbau in Mönchengladbach

    Diesmal: Deutsche GigaNetz plant Glasfaserausbau im Süden Mönchengladbachs

    Pressemeldung bearbeitet: Harald Wendler
    In Wickrath und Odenkirchen dominieren aktuell noch Kupfernetze. Durch das Engagement der Deutschen GigaNetz gibt es nun auch hier konkrete Ausbauplanungen für ein Glasfasernetz.
    Rund 15.000 Haushalte in den Ortsteilen erhalten (nur bei entsprechender Nachfrage) durch das Projekt die Chance auf echtes Glasfaserinternet.

    Durch eine Kooperationsvereinbarung der Stadt Mönchengladbach mit der Deutschen GigaNetz GmbH über den Aufbau eines Glasfaser-Netzes werden in Wickrath und Odenkirchen die Weichen für die Infrastruktur der Zukunft gestellt.  Anfang 2023 startet eine umfangreiche Kampagne mit Informationsmaßnahmen und Veranstaltungen in den Ortsteilen.

    Bei ausreichender Nachfrage wird das Glasfasernetz bereits im Laufe des Jahres 2023 realisiert.

    „Wir freuen uns sehr, in Mönchengladbach einen großen Schritt zur Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit der Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen beitragen zu können“, sagt Soeren Wendler, Geschäftsführer der Deutschen GigaNetz. „Es ist unser gemeinsames Anliegen, allen die Chance auf die Teilhabe an der digitalen Zukunft zu ermöglichen – so auch in Wickrath und Odenkirchen.“

    „Nicht nur in der Wirtschaft, auch in Privathaushalten beschleunigt sich die Digitalisierung und steigt der Bedarf an schnellen Datenleitungen. Die Zunahme von Home Office hat diesen Trend noch einmal unterstrichen. In Mönchengladbach sind Glasfaseranschlüsse sowohl in sehr ländlichen Lagen als auch in den Innenstädten bereits vorhanden oder im Ausbau. Ich freue mich, dass es nun auch für die Stadtteile Wickrath und Odenkirchen konkrete Perspektiven gibt, weitere Lücken in der ‚Glasfaser-Landkarte‘ unserer Stadt zu schließen“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Glasfaseranschlüsse ermöglichen Bandbreiten von 1.000 Mbit/s sowohl im Down- als auch im Upload und können bei steigenden Anforderungen perspektivisch sogar noch mehr leisten. Darüber hinaus gibt es keine Schwankungen durch lange Leitungswege oder hohe Netzauslastung und die Reaktionszeiten sind ultrakurz. Aufgrund der Datenübertragung durch Lichtsignale sind Glasfasernetze ferner deutlich energieeffizienter. Weitere Informationen zu den Vorteilen von Glasfaserinternet werden auch auf der Informations-Website www.gigabitcity.mg veranschaulicht.

    Beim reinen Glasfaserausbau, dem sogenannten FTTH = Fiber to the home erfolgt die Glasfaserverlegung im besten Fall bis in die Wohnung. Zudem erfahren Immobilien mit Glasfaseranschlüssen laut des Verbands „Haus und Grund“ eine signifikante Wertsteigerung. Bei Beauftragung eines entsprechenden Endkundentarifs erfolgt die Verlegung auf Kosten des Anbieters.

    Mehr Inhalte zum Glasfaserausbau in Mönchengladbach. Das Dokument steht unter folgendem Link als Download zur Verfügung: https://www.wfmg.de/fuer-gladbach/digitale-infrastruktur/

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  • Mönchengladbach soll Glasfaserstadt werden – Telekom will reines Glasfaserinternet für Innenstadtlagen bauen

    Mönchengladbach soll Glasfaserstadt werden – Telekom will reines Glasfaserinternet für Innenstadtlagen bauen

    Ab 2022 sollen weitere 40.000 Haushalte bis 2024 echtes Glasfaserinternet erhalten.

    Ab sofort starten die Vorbereitung in Rheydt-Mitte, die Anwohner erhalten hier zeitnah ein Informationsschreiben. Innerhalb der nächsten drei Jahre folgen dann in den Ortsteilen am Wasserturm, Gladbach Innenstadt-West & Westend, Heyden-Geistenbeck, Rheydt-Nord sowie Schrievers-Schmölderpark viele weitere Ortslagen. Insgesamt erhalten somit über 12.000 Adressen mit insgesamt über 45.000 Haushalten Zugang zu reinem Glasfaser-Internet.

    „Das Projekt in Mönchengladbach ist im Verhältnis zur Einwohnerzahl eines der größten Infrastrukturprojekte der Telekom bundesweit. Innerhalb der nächsten drei Jahre werden rund ein Drittel aller Mönchengladbacher Haushalte von der Telekom ans Glasfasernetz angebunden. Wir freuen uns, dass der Ausbau in Mönchengladbach in Kooperation mit der Stadt gut und schnell vorangetrieben werden kann.“, sagt Dr. Frank Schmidt, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Telekom.

    „Der Bedarf und Nutzen reiner Glasfaseranschlüsse ist nicht von der Hand zu weisen, durch Corona hat es zudem einen großen Umschwung zu mehr Home-Office gegeben, der anhalten wird. Die Stadt Mönchengladbach hat früh auf die Technologie Glasfaser gesetzt, umso mehr freue ich mich, dass wir nun in kurzer Zeit große Versorgungssprünge machen können.“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Wie bereits im Gründerzeitviertel ermöglicht das neue Netz Bandbreiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde (1 GBit/s) im Download. Neben den hohen Bandbreiten besitzt Glasfaser weitere Vorteile gegenüber kupferbasierten Internetanschlüssen, die auch auf der Informations-Website www.gigabitcity.mg veranschaulicht werden. So gibt es keine Schwankungen durch lange Leitungswege oder hohe Netzauslastung, mit der Datenübertragung durch Lichtsignale sind Glasfasernetze ferner deutlich energieeffizienter.

    „Die Ankündigungen der Telekom zeigen, dass die Abstimmung beim Ausbau zwischen allen Beteiligten in Mönchengladbach sehr gut funktioniert.“, sagt Benjamin Schmidt, städtischer Gigabitkoordinator mit Sitz bei der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH. „Dass nun in recht kurzer Zeit rund 45.000 weitere Haushalte folgen, ist ein großer Erfolg für uns.“

    Die betroffenen Eigentümer und Bewohner werden vor dem Start der Ausbaumaßnahmen in ihren Stadtteilen angeschrieben und über den Ablauf informiert. Für das Gründerzeitviertel und Rheydt-Mitte gibt es bereits weitere Informationen über folgende Kontaktstellen:

    Mehr Inhalte zum Glasfaserausbau in Mönchengladbach stehen ferner unter www.gigabitcity.mg zur Verfügung.

    Gigabit-Strategie der Stadt Mönchengladbach

    Der reine Glasfaserausbau ist das Ziel der städtischen Gigabit-Strategie, die vom Stadtrat im März beschlossen wurde und somit auch einen wichtigen Baustein der Wachsenden Stadt mg+ darstellt. Darin werden aktuelle Versorgungslagen, Ausbauprojekte und strategische Handlungsfelder beschrieben. Das Dokument steht unter folgendem Link als Download zur Verfügung: https://www.wfmg.de/fuer-gladbach/digitale-infrastruktur/

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  • Neue Glasfaser-Werbeplattform der WFMG online –Private Haushalte im Bestand real ohne Chancen

    Neue Glasfaser-Werbeplattform der WFMG online –
    Private Haushalte im Bestand real ohne Chancen

    Der Internetmarkt in Mönchengladbach ist – wie in ganz Deutschland – unübersichtlich und kompliziert.

    Die Informationsplattform www.gigabitcity.mg informiert ab sofort Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Bauträger kompakt und transparent über das Breitbandangebot in Mönchengladbach.
    Was wirklich dahintersteckt sehen sie bitte selber.

    Mit der von der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach aufgebauten Informationsplattform können Interessenten gebündelte und werbefreie Informationen zum Thema Internet in Mönchengladbach erhalten.

    „Die Plattform zeigt, dass seitens der Stadt ein klarer strategischer Fokus auf reine Glasfasertechnologie gelegt wird.
    Neben Infos für Nutzergruppen ist die Website auch ein Signal für interessierte Anbieter, die reine und von der WFMG begleitete Glasfaserprojekte in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung umsetzen wollen“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Der städtische Gigabitkoordinator Benjamin Schmidt ergänzt: „Bei uns gibt es drei Infrastrukturen: VDSL-, Kabel- sowie reine Glasfasernetze. Mit der Website möchten wir Unterschiede aufzeigen und die Vorteile reiner Glasfasernetze demonstrieren. Nur reine Glasfaser ermöglicht gesicherte Bandbreiten im Down- und Upload ohne Begrenzungen.
    Insgesamt werden Inhalte aus dem im März veröffentlichten städtischen Gigabit-Strategiepapier über die Plattform verständlich und nachvollziehbar vermittelt.

    Gute Erfahrungen mit der Bündelung von Informationen und einer umfassenden Kommunikation zum Thema Breitband hat die WFMG bereits in den vergangenen Jahren gesammelt. „Inzwischen sind fast alle zusammenhängenden Gewerbegebiete Mönchengladbachs mit neuester Glasfasertechnologie ausgestattet.

    Auch bei Neubau-Wohngebieten ist eine reine Glasfaseranbindung die einzig wirklich zukunftsfähige Lösung“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführer der EWMG und Geschäftsführer der WFMG.

    Rafael Lendzion, Teamleiter für Digitalisierung und Unternehmensservice bei der WFMG, ergänzt: „Eine moderne Infrastruktur sichert auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und damit die Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach.“

    Auch Sebastian Leppert, Vorstand der lokalen Digitalinitiative nextMG e.V., unterstützt die Aktivitäten der Gigabitcity MG und weist auf die Bedeutung von Standorten mit einer schnellen Internetanbindung hin: „Die Zukunft der Wertschöpfung findet nicht mehr nur in Büros, Werkbänken, Produktionshallen oder Industriegebieten statt. Vielmehr vollzieht sich diese in Köpfen von kreativen Menschen, die diese überall im Stadtgebiet entfalten wollen – im digitalen Raum.“ Dafür werde überall in der Stadt beste Breitband-Versorgung gefordert. „Mit dem neuen Angebot sehen wir sofort, an welcher Adresse es noch klemmt.“

    Die Website zeigt die Verbreitung der Netze in Mönchengladbach auf einer interaktiven Karte auf einen Blick. Dazu gibt es passende Verweise zu allen Anbietern, um Interessenten eine Verfügbarkeitsprüfung der eigenen Standorte zu ermöglichen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den eigenen Bedarf für schnellere Glasfaseranschlüsse zu melden. „Die Nachfrage ist für erfolgreiche Glasfaserprojekte ein entscheidender Faktor“, sagt Schmidt. „Nur bei ausreichendem Interesse der Nutzer ist ein Ausbau für die Anbieter wirtschaftlich. Wenn viele Bürgerinnen und Bürger in einem Ortsteil mitmachen, ist das ein gutes Argument der Stadt gegenüber den Anbietern und gute Werbung für einen Glasfaserausbau.“

    Da die Netze und Angebote für Privathaushalte und Unternehmen sehr unterschiedlich ausfallen, hält die Plattform zielgruppenspezifische Informationen bereit. Auch Bauträger werden angesprochen, um die Quote der Glasfasererschließungen bei Neubauprojekten zu erhöhen. Die Informationsplattform wurde von der WFMG gemeinsam mit der Mönchengladbacher Agentur Next Levels umgesetzt.

    Gigabit-Strategie der Stadt Mönchengladbach
    Der reine Glasfaserausbau ist das Ziel der städtischen Gigabit-Strategie, die vom Stadtrat im März 2020 beschlossen wurde und somit auch einen wichtigen Baustein der Wachsenden Stadt mg+ darstellt. Darin werden aktuelle Versorgungslagen, Ausbauprojekte und strategische Handlungsfelder beschrieben. Das Dokument steht unter folgendem Link als Download zur Verfügung: https://www.wfmg.de/fuer-gladbach/digitale-infrastruktur/.

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  • Glasfaserausbau für ganz Genhodder

    Glasfaserausbau für ganz Genhodder

    Der vollständige Glasfaserausbau in Mönchengladbach-Genhodder nimmt Form an.

    Neben den unterversorgten Standorten im Dorf, welche über ein Förderprogramm Glasfaserleitungen erhalten, sollen auch alle verbliebenen Adressen reine Glasfaseranschlüsse bekommen. Im Nachgang an den durch Bund und Land NRW geförderten Ausbau werden diese Standorte eigenwirtschaftlich durch den Anbieter Deutsche Glasfaser in Angriff genommen.
    „Deutsche Glasfaser strebt generell ein Wachstum im eigenen Glasfasernetz an“, sagt Stephan Giese von Deutsche Glasfaser. „Hierzu benötigen wir zum einen ausreichendes Interesse der Anwohner, zum anderen sind der Baupreis und die notwendige Anbindung wichtig. Nach intensiven Gesprächen aller Beteiligten wurde uns vom Fördergeber zugesagt, die Trassen des Fördernetzes nutzen zu dürfen, um weitere – derzeit nicht unterversorgte – Adressen eigenwirtschaftlich an das Glasfasernetz anzubinden.“
    Im Zuge des Breitbandförderprogramms des Bundes werden bis Ende des Jahres alle mit weniger als 30 Mbit/s unterversorgten Adressen in Mönchengladbach mit Glasfaserleitungen erschlossen. Aufgrund unterschiedlich langer Zuleitungen mit alten Kupferkabeln betrifft dies im Ortsteil Mönchengladbach-Genhodder nur rund die Hälfte der dortigen Adressen. Die andere Hälfte ist bereits zu gut versorgt, um mit Fördermitteln Glasfaseranschlüsse zu erhalten, wodurch ein geförderter Ausbau des ganzen Dorfes nicht möglich ist. Dies soll nun aber über private Investitionen erfolgen.
    Hierzu erhalten die betroffenen Anwohner nach Abschluss des Förderprojekts Post. Angeschlossen werden kann, wer im Rahmen einer definierten Frist einen Anschluss in Auftrag gibt. Bei ausreichender Nachfrage werden die Hausanschlüsse kostenfrei gebaut. „Wir freuen uns, dass im Dialog mit Stadt, Wirtschaftsförderung und dem Anbieter nun eine verbindliche Lösung gefunden wurde und es eine Anschlussmöglichkeit für das ganze Dorf geben wird“, sagt Anwohner Markus Kohlen. „Die Glasfaseranschlüsse sind für uns sehr wichtig, um bei der fortschreitenden Digitalisierung alle Möglichkeiten des Internets nutzen zu können und nicht abgehängt zu werden.“
    Auch Benjamin Schmidt, städtischer Gigabit-Koordinator bei der WFMG, ist zufrieden. „Im Jahr 2018 war eine eigenwirtschaftliche Nachfragebündelung in Genhodder und Umgebung leider gescheitert. Nun ist es uns gelungen, mit einem zielgerichteten Einsatz öffentlicher Gelder und einem engagierten Anbieter eine Ausbau-Perspektive für das ganze Dorf zu entwickeln. Aus meiner Sicht eine gute Lösung, da der eigenwirtschaftliche Ausbau für uns stets Priorität besitzt.“

    Neben Genhodder sollen im Nachgang an das Förderprojekt auch weitere Nachfragebündelungen in naheliegenden Gebieten durchgeführt werden, unter anderem in Gebieten von Woof bis Merreter sowie in Koch und Teilen von Peel. Auch hier starten die Vermarktungen zeitnah im Anschluss an den geförderten Ausbau.
    Der reine Glasfaserausbau ist Ziel der städtischen Gigabit-Strategie, welche im März 2020 veröffentlicht wurde. Darin werden aktuelle Versorgungslagen, Ausbauprojekte und strategische Handlungsfelder beschrieben.
    Das Dokument steht unter folgendem Link als Download zur Verfügung: https://www.wfmg.de/fuer-gladbach/digitale-infrastruktur/

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  • Deutsche Glasfaser startet Ausbau des Breitbandnetzes in Mönchengladbach

    Deutsche Glasfaser startet Ausbau des Breitbandnetzes in Mönchengladbach

    Schneller, leistungsfähiger und komfortabler: Die Kommunikationswege der im Gewerbepark „An der Eickesmühle“ ansässigen Unternehmen nehmen im wahrsten Sinne „Fahrt auf“.

    Möglich macht es der Ausbau des Breitbandnetzes, mit dem die Deutsche Glasfaser jetzt beginnt. Aber nicht nur an der Schlachthofstraße in Rheydt, sondern auch darüber hinaus soll der Glasfaserausbau in Mönchengladbach voran schreiten.
    So startet das Unternehmen jetzt auch in den ersten Privatkundenbereichen Wanlo, Wickrathberg, Wickrathhahn, Buchholz, Sasserath, Herrath und Beckrath die Nachfragebündelung.
    Und ab 14. März wird die Nachfrage in Broich, hehn, Dorthausen, Mennrath, Gerkerath, Genholland, Sittard, Sittardheide, Hilderath, Genhülsen, Voosen und Schelsen abgefragt.
    Nach dem Sommer sind weitere Gebiete vorgesehen. Insgesamt sollen in den nächsten zwei Jahren 28 Ortsteile und zwölf Gewerbegebiete in Mönchengladbach an das Glasfasernetz angeschlossen und mit der neuesten Version von Internet, dem IP6, das einen Zugriff auf nicht weniger als 50 Billiarden Internetadressen ermöglicht, versorgt werden.

    16-03-01-d-glasfaser-6125-2„Darauf sind wir vorbereitet. Mönchengladbach ist bundesweit die erste größere Stadt, mit der wir eine Kooperation ins neue digitale Zeitalter abgeschlossen haben“, betont Marco Westenberg (im Bild links) von der Deutschen Glasfaser, die auf Mönchengladbacher Stadtgebiet ein Budget von 34 Millionen Euro bereit hält.

    Begleitet von der städtischen Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH (WFMG) wurde für den Breitbandausbau zwischen der Deutschen Glasfaser und der Stadt Mönchengladbach Ende Dezember 2015 eine Vereinbarung abgeschlossen. Damit setzen Stadt und WFMG einen Ratsbeschluss von November vergangenen Jahres zur besseren Breitbandversorgung in Mönchengladbach um. Mit breiter Mehrheit fasste der Rat den Beschluss, eine Breitbandstrategie für Mönchengladbach zu entwickeln und den Ausbau zu unterstützen. Vor kurzem hat Mönchengladbach Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro für die Erstellung einer Breitbandstudie erhalten. Die Fördergelder aus dem Bundesförderprogramm werden nun genutzt, um Bürgern und Unternehmen in Mönchengladbach Zugang zu zukunftssicheren Breitbandinfrastrukturen zu ermöglichen. Mithilfe der Fördergelder kann die Stadt auf das externe Fachwissen eines Beratungsunternehmens zurückgreifen, das die Stadt in der komplexen Thematik berät und die zum Erhalt weiterer Mittel aus dem Bundesförderprogramm nötigen Daten erhebt.

    „Schnelles Internet gehört heute nicht nur als kommunikative Daseinsvorsorge zur Grundversorgung wie Wasser, Strom und Gas. Er stellt auch einen entscheidenden Faktor bei der Wohnortsuche von Menschen und bei der Ansiedlung von Unternehmen dar“, betont Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt zum symbolischen Startschuss im Gewerbepark. „Gerade vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt und der Standortqualität Mönchengladbachs im interkommunalen Vergleich ist die Bereitstellung einer leistungsstarken Netz-Infrastruktur für Wirtschaftsunternehmen, aber auch Behörden und anderen Einrichtungen unerlässlich. Unternehmen, die sich für den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach entscheiden, setzen dies als gegeben voraus“, so Dr. Gregor Bonin weiter.

    Neben dem Gewerbepark „An der Eickesmühle“ sollen elf weitere Gewerbegebiete mit Breitband versorgt und ans Netz anschlossen werden. Entsprechend wurden die Unternehmer in Giesenkirchen Nord, Rheydt/Odenkirchen sowie Wickrath und im Regiopark über das Angebot eines kostenlosen Glasfaseranschlusses der Deutschen Glasfaser informiert.

    16-03-01-d-glasfaser-6125„Wir sind seitens der Wirtschaftsförderung mit dem Thema Digitale Stadt gut aufgestellt und weit unterwegs. Es gibt aber auch noch viel zu tun. Zwar sind 95 Prozent der Fläche bereits ausgebaut, aber nicht leistungsstark genug, wie es der Endverbraucher benötigt“, betont Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von WFMG und EWMG beim symbolischen „Spatenstich“ im Gewerbepark Eickesmühle, der bis Sommer ausgebaut werden soll. „Auch andere Gebiet wie der Nordpark, Regiopark, der Flughafen, aber auch das Gewerbegebiet in Giesenkirchen, die unterversorgt sind, werden nun Zug um Zug ausgebaut“, ergänzt er.

    „Es liegt jetzt an den Gewerbetreibenden und an den Privatkunden, das Angebot anzunehmen“, so Marco Westenberg weiter.
    Ansprechpartner für alle Interessenten ist die WFMG. Die Deutsche Glasfaser steht gemeinsam mit der WFMG in den Startlöchern.
    Nicht weniger als 29 Millionen Meter Glasfaserkabel und 130 Kilometer Kabelgräben sollen durch das komplette Stadtgebiet gezogen werden. Ziel ist es, in der ersten Ausbaustufe bis zu 22.000 Menschen und 2.400 Unternehmen über Breitband mit den modernen FTTH-Netzen zu versorgen. Ein Kontaktformular für Interessenten findet sich auch im Internet unter www.deutsche-glasfaser.de.
    „Für Mönchengladbach bedeutet die Kooperation mit der Deutsche Glasfaser den Schritt in Richtung digitale Zukunft. Nicht nur die synchrone und damit schnelle Verbindung gewinnt an Bedeutung, sondern alle Möglichkeiten der Digitalisierung von Home Office, E-Health/Government, Industrie 4.0 für Unternehmen und Gewerbe sind angewiesen auf eine entsprechend zukunftsgeeignete Datenanbindung, wie sie jetzt realisiert wird“, freut sich Dr. Ulrich Schückhaus.
    (pmg)

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