Deutsche Glasfaser startet Ausbau des Breitbandnetzes in Mönchengladbach

Schneller, leistungsfähiger und komfortabler: Die Kommunikationswege der im Gewerbepark „An der Eickesmühle“ ansässigen Unternehmen nehmen im wahrsten Sinne „Fahrt auf“.

Möglich macht es der Ausbau des Breitbandnetzes, mit dem die Deutsche Glasfaser jetzt beginnt. Aber nicht nur an der Schlachthofstraße in Rheydt, sondern auch darüber hinaus soll der Glasfaserausbau in Mönchengladbach voran schreiten.
So startet das Unternehmen jetzt auch in den ersten Privatkundenbereichen Wanlo, Wickrathberg, Wickrathhahn, Buchholz, Sasserath, Herrath und Beckrath die Nachfragebündelung.
Und ab 14. März wird die Nachfrage in Broich, hehn, Dorthausen, Mennrath, Gerkerath, Genholland, Sittard, Sittardheide, Hilderath, Genhülsen, Voosen und Schelsen abgefragt.
Nach dem Sommer sind weitere Gebiete vorgesehen. Insgesamt sollen in den nächsten zwei Jahren 28 Ortsteile und zwölf Gewerbegebiete in Mönchengladbach an das Glasfasernetz angeschlossen und mit der neuesten Version von Internet, dem IP6, das einen Zugriff auf nicht weniger als 50 Billiarden Internetadressen ermöglicht, versorgt werden.

16-03-01-d-glasfaser-6125-2„Darauf sind wir vorbereitet. Mönchengladbach ist bundesweit die erste größere Stadt, mit der wir eine Kooperation ins neue digitale Zeitalter abgeschlossen haben“, betont Marco Westenberg (im Bild links) von der Deutschen Glasfaser, die auf Mönchengladbacher Stadtgebiet ein Budget von 34 Millionen Euro bereit hält.

Begleitet von der städtischen Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH (WFMG) wurde für den Breitbandausbau zwischen der Deutschen Glasfaser und der Stadt Mönchengladbach Ende Dezember 2015 eine Vereinbarung abgeschlossen. Damit setzen Stadt und WFMG einen Ratsbeschluss von November vergangenen Jahres zur besseren Breitbandversorgung in Mönchengladbach um. Mit breiter Mehrheit fasste der Rat den Beschluss, eine Breitbandstrategie für Mönchengladbach zu entwickeln und den Ausbau zu unterstützen. Vor kurzem hat Mönchengladbach Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro für die Erstellung einer Breitbandstudie erhalten. Die Fördergelder aus dem Bundesförderprogramm werden nun genutzt, um Bürgern und Unternehmen in Mönchengladbach Zugang zu zukunftssicheren Breitbandinfrastrukturen zu ermöglichen. Mithilfe der Fördergelder kann die Stadt auf das externe Fachwissen eines Beratungsunternehmens zurückgreifen, das die Stadt in der komplexen Thematik berät und die zum Erhalt weiterer Mittel aus dem Bundesförderprogramm nötigen Daten erhebt.

„Schnelles Internet gehört heute nicht nur als kommunikative Daseinsvorsorge zur Grundversorgung wie Wasser, Strom und Gas. Er stellt auch einen entscheidenden Faktor bei der Wohnortsuche von Menschen und bei der Ansiedlung von Unternehmen dar“, betont Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt zum symbolischen Startschuss im Gewerbepark. „Gerade vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt und der Standortqualität Mönchengladbachs im interkommunalen Vergleich ist die Bereitstellung einer leistungsstarken Netz-Infrastruktur für Wirtschaftsunternehmen, aber auch Behörden und anderen Einrichtungen unerlässlich. Unternehmen, die sich für den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach entscheiden, setzen dies als gegeben voraus“, so Dr. Gregor Bonin weiter.

Neben dem Gewerbepark „An der Eickesmühle“ sollen elf weitere Gewerbegebiete mit Breitband versorgt und ans Netz anschlossen werden. Entsprechend wurden die Unternehmer in Giesenkirchen Nord, Rheydt/Odenkirchen sowie Wickrath und im Regiopark über das Angebot eines kostenlosen Glasfaseranschlusses der Deutschen Glasfaser informiert.

16-03-01-d-glasfaser-6125„Wir sind seitens der Wirtschaftsförderung mit dem Thema Digitale Stadt gut aufgestellt und weit unterwegs. Es gibt aber auch noch viel zu tun. Zwar sind 95 Prozent der Fläche bereits ausgebaut, aber nicht leistungsstark genug, wie es der Endverbraucher benötigt“, betont Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von WFMG und EWMG beim symbolischen „Spatenstich“ im Gewerbepark Eickesmühle, der bis Sommer ausgebaut werden soll. „Auch andere Gebiet wie der Nordpark, Regiopark, der Flughafen, aber auch das Gewerbegebiet in Giesenkirchen, die unterversorgt sind, werden nun Zug um Zug ausgebaut“, ergänzt er.

„Es liegt jetzt an den Gewerbetreibenden und an den Privatkunden, das Angebot anzunehmen“, so Marco Westenberg weiter.
Ansprechpartner für alle Interessenten ist die WFMG. Die Deutsche Glasfaser steht gemeinsam mit der WFMG in den Startlöchern.
Nicht weniger als 29 Millionen Meter Glasfaserkabel und 130 Kilometer Kabelgräben sollen durch das komplette Stadtgebiet gezogen werden. Ziel ist es, in der ersten Ausbaustufe bis zu 22.000 Menschen und 2.400 Unternehmen über Breitband mit den modernen FTTH-Netzen zu versorgen. Ein Kontaktformular für Interessenten findet sich auch im Internet unter www.deutsche-glasfaser.de.
„Für Mönchengladbach bedeutet die Kooperation mit der Deutsche Glasfaser den Schritt in Richtung digitale Zukunft. Nicht nur die synchrone und damit schnelle Verbindung gewinnt an Bedeutung, sondern alle Möglichkeiten der Digitalisierung von Home Office, E-Health/Government, Industrie 4.0 für Unternehmen und Gewerbe sind angewiesen auf eine entsprechend zukunftsgeeignete Datenanbindung, wie sie jetzt realisiert wird“, freut sich Dr. Ulrich Schückhaus.
(pmg)

1 Kommentar zu "Deutsche Glasfaser startet Ausbau des Breitbandnetzes in Mönchengladbach"

  1. Dann hoffen wir mal, daß die nötige 40 % Quote bei der Nachfragebündelung erreicht wird.

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