Schlagwort: Heimaufsicht

  • Wo waren Sie Herr Spahn?

    Wo waren Sie Herr Spahn?

    Kolumne

    Ort des Geschehens:
    a) Käthe-Stroetges-Haus am Sonntag,
    b) die Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach am Sonntag.

    Das Käthe-Stroetges-Haus, ein kleineres Alten- und Pflegeheim wurde gerade durch die Heimaufsicht der Stadt geschlossen, 47 Männer und Frauen verlieren ihre Bleibe von Heute auf Morgen.
    Grund: fehlendes Pflege-Fachpersonal, Mängel in der Pflege etc.. Berechtigte Gründe.
    Ein Praxisbeispiel für unseren ambitionierten Gesundheitsminister Jens Spahn. Er will Pflege verbessern.
    Dachte ich. Ich dachte falsch.

    Gesundheitsminister Spahn freute sich zur gleichen Zeit wenige Kilometer weiter in Mönchengladbach bei seinen Freunden von der CDU auf deren Jahresempfang über eine gelungene und mit großem Applaus belohnten Rede vor den geladenen Gästen.
    Dort, im Krankenhaus wird sicher das ein und andere Gespräch über Themen eines Krankenhausbetriebes geführt worden sein.
    Über die Probleme der Menschen des Käthe-Stroetges-Hauses wurde wohl nicht gesprochen. Hat man Jens Spahn überhaupt darüber informiert? Warum nicht? Spahn ist belastbar, das zeigt er beredt in jeder Talk-Show.
    Es gab Zeiten, in denen sich hochrangige Politiker und Altenforscher die Klinke im Pflegeheim in die Hand gaben. Käthe Stroetges wurde oft für ihre Verdienste ausgezeichnet und 1976 bekam sie das Bundesverdienstkreuz. 1997 erhielt sie den Landesorden NRW, überreicht vom damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau.
    Und Heute? Alles vergessen.

    Positives: Ohne Mitwirkung unseres Gesundheitsministers werden alle Menschen der Alteneinrichtung eine neue Bleibe in Mönchengladbach finden. Dies versicherte  Sozialdezernentin Dörthe Schall (SPD) gegenüber dem WDR-Fernsehen.

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  • Versorgungslücken nach stationärer Behandlung geschlossen

    Versorgungslücken nach stationärer Behandlung geschlossen

    Information über die ab 01.01.2016 geltende neue Regelung zur Kurzzeitpflege nach einem Krankenhausaufenthalt.

    Krankenhäuser können ihren Patientinnen und Patienten bei Entlassung zukünftig für einen Zeitraum von in der Regel bis zu sieben Tagen häusliche Krankenpflege, Heilmittel, Hilfsmittel und Soziotherapie verordnen. Es kann für diesen Zeitraum auch eine etwaige Arbeitsunfähigkeit festgestellt werden. Zudem ist jetzt eine Verordnung von Arzneimitteln durch die Krankenhausärztin oder den Krankenhausarzt möglich. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die entsprechenden Richtlinien fristgerecht in Umsetzung des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes um Regelungen zum Entlassmanagement von Krankenhäusern ergänzt.

    Die Verordnung von Arzneimitteln, Heilmitteln, Hilfsmitteln oder Soziotherapie und das Ausstellen von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen waren bisher niedergelassenen Vertragsärztinnen und Vertragsärzten vorbehalten.

    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist zudem nachstehender Ansicht:

    Allerdings wird es erforderlich sein, auch für die notwendigen Hilfestrukturen einzutreten.
    Bereits in der Vergangenheit hat es immer wieder Schwierigkeiten gegeben, einen Kurzzeitpflegeplatz zu bekommen. Das Problem wird sich möglicherweise verstärken. Daher ist es erforderlich, schnellstmöglich auf die Ausweitung solcher Pflegeplätze hinzuwirken. Ich habe daher die hiesige Heimaufsicht bereits gebeten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und zu prüfen, ob eine zentrale Informationsstelle für Auskünfte bezüglich freier Kurzzeitpflegeplätze geschaffen werden kann. Das muss bundesweit angegangen werden.
    Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 17.12.2015 die Richtlinien zum Entlassmanagement der Krankenhäuser ergänzt und dies mittels Pressemitteilung bekannt gemacht.

    http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=21400&p=89972#p89972

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  • Heimaufsicht Mönchengladbach nach DIN ISO 9001 zertifiziert

    Fragen zur Arbeit der Heimaufsicht gibt es reichlich, Antworten und Info´s keine.
    Eine Aufsichtsbehörde verbirgt sich
    .

    Rathaus RheydtDie Heimaufsicht der Stadt Mönchengladbach im Fachbereich Altenhilfe ist die erste Heimaufsicht in NRW, die sich erfolgreich einem aufwendigen Zertifizierungsverfahren für das eigene Qualitätsmanagement gestellt hat. Nach dem vor wenigen Wochen erfolgreich absolvierten Abschlussaudit durch die DEKRA ist die Behörde mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jetzt nach den Vorgaben der DIN ISO 9001 zertifiziert.
    (mehr …)

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