Schlagwort: Hindenburgstraße

  • Nächster Schritt für die Aufwertung der Hindenburgstraße und des Alten Markts

    Nächster Schritt für die Aufwertung der Hindenburgstraße und des Alten Markts

    Rat gibt grünes Licht, die Planungen für das „Stadtquartier Hindenburgstraße“ weiter voranzutreiben. Linienbusverkehr soll verlagert werden, Pendelbusse sollen kommen.

    Die Begrünung des Sonnenhausplatzes, der Durchstich zum Museum Abteiberg und die geplanten Aufwertungen auf der oberen Hindenburgstraße kommen an.
    Bei den Bürgerinnen und Bürgern gab es dafür in einer rege genutzten Online-Umfrage zuletzt gute Noten. Ebenso steht die Politik hinter den Ideen und stimmte ihnen in der Ratssitzung Mitte September zu.
    Aber auch für die vertiefte Planung weiterer Vorhaben, die mittelfristig umgesetzt werden sollen, machten die Politikerinnen und Politiker den Weg frei. So möchte die Stadt etwa den Johann-Peter-Boelling-Platz aufwerten, den Alten Markt in seiner Funktion als zentralen Altstadtplatz stärken und den Linienbusverkehr verlagern.

    Im Gegenzug sollen Elektrokleinbusse auf der Hindenburgstraße pendeln. „Wir entwickeln die Hindenburgstraße und ihr Umfeld zu einem abwechslungsreichen, liebens- und lebenswerten Quartier. Diese Vision machen wir Schritt für Schritt zur Wirklichkeit“, freut sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs über die politische Rückendeckung.

    Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin fasst den Werdegang des „Stadtquartiers Hindenburgstraße“ zusammen. „Stadtplanung braucht einen langen Atem und ist nichts, das in einem 5-Jahres-Rhythmus passiert. Bereits mit dem Masterplan MG 3.0 aus 2013 wurden die ersten Ideen zur Umgestaltung der Innenstadt diskutiert. Mit den weiteren Qualifizierungsschritten der Kolleginnen und Kollegen der Fachverwaltung über den Rahmenplan Abteiberg (2017), der Aufnahme der Projekte in das IHEK Alt-Mönchengladbach/Westend (2018) und dem Wettbewerb zu den kreativen Konzeptstudien (2019) wurden die Ideen immer konkreter, greifbarer und intensiver mit der Bürgerschaft diskutiert. Die nächsten Planungsschritte reihen sich folgerichtig nahtlos in diesen Prozess ein und es freut mich, dass wir nicht mehr darüber diskutieren, ob eine Idee bzw. Maßnahme sinnvoll ist, sondern darüber wie sie umgesetzt werden soll.“ 

    Freiraumplanerischer Wettbewerb Alter Markt
    Der Alte Markt ist die urbane Keimzelle im Herzen der Mönchengladbacher Altstadt. In der „guten Stube“ der Stadt pulsiert das gastronomische Leben, die Außengastronomie wird hier immer länger im Jahr stark genutzt. Und auch bei Veranstaltungen kann und soll der Alte Markt zukünftig eine größere Rolle spielen. Deshalb hat der Rat der Verwaltung nun grünes Licht gegeben, einen freiraumplanerischen Wettbewerb für den Alten Markt auszuloben. Ziel ist es, den Alten Markt in seiner Funktion als zentralen Altstadtplatz zu stärken und gestalterisch aufzuwerten sowie eine effiziente Raumaufteilung zugunsten der unterschiedlichen Nutzungsansprüche herzustellen. Aktuell werden die Nutzungsmöglichkeiten des Platzes durch die breite Trasse der Hindenburgstraße, die noch für den beidseitigen Linienbusverkehr ausgelegt ist, stark beeinträchtigt. Für einen „großen Wurf“ am Alten Markt ist es aus Sicht der Verwaltung deshalb erforderlich, auch den bergauffahrenden Linienbusverkehr auf die Trasse Viersener Straße / Steinmetzstraße zu verlegen.

    Dass eine Hindenburgstraße ohne Linienbusse möglich ist, steht schon seit einem Jahr fest. Im Herbst 2022 hat die Verwaltung Untersuchungsergebnisse präsentiert, die die Machbarkeit einer vollständigen Linienbusverlagerung auf die Viersener und Steinmetzstraße belegen und von der Politik bestätigt wurden. Zwischenzeitlich haben die Planer eine Vorplanung erstellt.
    Nun hat der Rat zugestimmt, die Planungen weiter zu vertiefen, um mit einer sogenannten Genehmigungsplanung eine verlässliche Entscheidungsgrundlage zu erhalten. Vorgesehen sind beispielsweise eine eigene Busspur zwischen Albertusstraße und Regentenstraße, zusätzliche Querungshilfen für Fußgänger, Verbesserungen in den Kreuzungsbereichen und natürlich zusätzliche Bushaltestellen in bergaufliegender Fahrtrichtung.

    Pendelbusverkehr auf der Hindenburgstraße
    Während die Linienbusse knapp 150 Meter auf die Parallelstraße verlagert werden sollen, sind für die Hindenburgstraße selbst künftig kleine Pendelbusse vorgesehen. So soll die zentrale Straße im Herzen Gladbachs auch weiterhin direkt erreichbar sein, insbesondere für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dazu hat die NEW ein Betriebskonzept inklusive Fahrpersonal und Fahrzeugplanung erstellt und die Umsetzbarkeit bestätigt. Manches muss zum jetzigen Zeitpunkt noch vage bleiben, da die Entwicklung der technischen Standards und der rechtlichen Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren nicht absehbar ist. Klar ist aber schon jetzt, dass vier autonom fahrende Kleinbusse zum Einsatz kommen sollen, die zwischen Europaplatz und Maria-Hilf-Terrassen hin und her fahren. Im Gegensatz zu den großen und schweren Linienbussen stehen die Elektrokleinbusse einer deutlichen Verkleinerung der Trasse und einer flexibleren Nutzung des öffentlichen Raums nicht im Wege.

    Freiraumplanerischer Wettbewerb Johann-Peter-Bölling-Platz
    Ob Gastronomie, Haus Erholung oder Museum Abteiberg: An repräsentativen Angeboten in der unmittelbaren Umgebung mangelt es dem Johann-Peter-Bölling-Platz nicht. Allein die Gestaltung des Platzes will dazu nicht so recht passen. Sie dient derzeit vor allem dem Verkehr, denn der Platz ist zugleich Wendehammer, Anfahrtsbereich für das anliegende Parkhaus und Zufahrt für die aktuell gesperrte Tiefgarage unter dem Platz. Besserung soll eine Aufwertung und Neuordnung des Platzes bringen. Dazu zählt auch, dass die Tiefgarage saniert und ihre Zufahrt verlegt wird. Um ein stimmiges Konzept zu erarbeiten, hat der Rat zugestimmt, einen freiraumplanerischen Wettbewerb auch für den Johann-Peter-Bölling-Platz auszuloben.
    Die Vision für die Hindenburgstraße: Von der Einkaufsstraße zu Stadtquartier „Von EinkaufsSTRAßE zu StadtQUARTIER – Die Zukunft beginnt heute“ – unter diesem Leitbild entwickelt die Stadtverwaltung die Hindenburgstraße mit ihren angrenzenden Straßenräumen gemeinsam mit Politik und Öffentlichkeit weiter.
    Ziel ist es, den Herausforderungen des zunehmenden Online-Handels zu trotzen und die Hindenburgstraße mit multifunktionalen Nutzungen attraktiv und zukunftstauglich aufzustellen. Dabei spielen auch Begrünungen eine wichtige Rolle, die einerseits die Attraktivität erhöhen und gleichzeitig für eine Klimaanpassung des Stadtraums sorgen (Kühlung, Regenwasserversickerung).

    10 5

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bürgerbeteiligung zur oberen Hindenburgstraße

    Bürgerbeteiligung zur oberen Hindenburgstraße

    Zu den Vorentwürfen für die Umgestaltung des Abschnitts zwischen Sonnenhausplatz und dem ehemaligem Hotel Oberstadt führt die Verwaltung eine Online-Befragung durch.

    Nicht mehr nur Einkaufsstraße, sondern lebendiges und attraktives Stadtquartier. Das ist das Leitmotiv für die Umgestaltung der Hindenburgstraße, das die Stadt gemeinsam mit dem niederländischen Planungsbüro Karres en Brands entwickelt hat.
    Mit verschönerten Baumbeeten und zahlreichen Sitzgelegenheiten erhalten die Besucherinnen und Besucher der oberen Hindenburgstraße schon seit letztem Jahr einen kleinen Vorgeschmack auf diese Zukunft.
    Zu den weitergehenden Umgestaltungsplänen für den Straßenabschnitt zwischen Sonnenhausplatz und dem ehemaligen Hotel Oberstadt können sich die Bürgerinnen und Bürger jetzt online zu den Vorentwürfen einbringen.

    Mit der Umgestaltung soll dazu auf der Hindenburgstraße der Wandel von der reinen Einkaufsmeile hin zu einem multifunktionalen und attraktiven Stadtraum gelingen. Dabei sollen die Aufenthaltsqualität gesteigert und gleichzeitig das Mikroklima verbessert werden. Mehr Grün und weniger versiegelte Flächen werden künftig dazu beitragen, dass sich die Innenstadt bei sommerlichen Temperaturen nicht zu stark aufheizt und dass große Wassermassen bei Starkregen nicht nur abfließen, sondern auch versickern können.

    Ob zusätzliche Baumbeete im Straßenverlauf oder viele kleine Grünflächen auf dem bislang komplett asphaltierten Sonnenhausplatz – die Maßnahmen werden sich nicht nur auf die Stadtökologie auswirken, sondern auch den Wohlfühlcharakter erhöhen.

    Eine weitere große Veränderung ist auf Höhe des ehemaligen Hotels Oberstadt geplant.
    Hier sollen mehrere städtische Gebäude abgerissen werden, sodass neue Freiflächen entstehen und die Hindenburgstraße sich zum Museum Abteiberg hin öffnet.

    Äußern können sich die Bürgerinnen und Bürger zu den Plänen vom 28. Juni bis zum 6. August 2023. Auf den Seiten des Quartiersmanagements ist dazu eine Umfrage geschaltet: https://qm.mg/befragung-zur-hindenburgstrasse.

    Nach Ende der Umfrage werden die Rückmeldungen ausgewertet und für den weiteren Planungsprozess genutzt.
    Der aktuelle Stand der Planungen sowie die Ergebnisse der Online-Beteiligung sollen den politischen Gremien in den kommenden Sitzungen im August beziehungsweise im September vorstellt werden. Anschließend werden die Planungen weiter konkretisiert.
    Eine abschließende Beschlussfassung soll im Jahr 2024 erfolgen.

    6 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Initiative „Mönchengladbach ohne hindenburg“ sucht Erstunterzeichner und Erstunterzeichnerinnen

    Initiative „Mönchengladbach ohne hindenburg“ sucht Erstunterzeichner und Erstunterzeichnerinnen

    8. Mai 2023: 78 Jahre Kriegsende

    In Vorbereitung der Kundgebung vom 8. Mai 2023 in der Mönchengladbacher Fußgängerzone, bei der des Endes des Weltkrieges gedacht werden soll, sucht die Initiative „Mönchengladbach ohne hindenburg“ noch ErstunterzeichnerInnen.

    Hierzu wurde eigens die Internetseite: www.moenchengladbach-ohne-hindenburg.de erstellt.
    Am 8. Mai werden BürgerInnen von Mönchengladbach des Endes des Zweiten Weltkrieges gedenken und gleichzeitig die Umbenennung der Hindenburgstrasse fordern.

    6 10

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hindenburgstraße: Von der EinkaufsSTRASSE zum InnenstadtQUARTIER

    Hindenburgstraße: Von der EinkaufsSTRASSE zum InnenstadtQUARTIER

    Die Planungen für eine Umgestaltung der Hindenburgstraße werden weiter konkretisiert. Sofern der Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung beschließt, wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob eine Verlegung des Linienbusverkehrs komplett von der Hindenburgstraße auf die Steinmetz und Viersener Straße nach Fertigstellung des neuen ZOB erfolgen und ob ein Pendelbusverkehr, beispielsweise in Form von kleinen E-Bussen, auf der Hindenburgstraße zwischen ZOB und den Maria Hilf Terrassen eingerichtet werden kann.

    Darüber hinaus sollen die Ideen und Vorschläge des niederländischen Planungsbüros Karres en Brands zur Umgestaltung der Hindenburgstraße weiter konkretisiert und Fördermöglichkeiten ausgelotet werden. Gemeinsam mit weiteren Maßnahmen zur Fortschreibung des Innenstadtkonzeptes wird eine städtebauliche Perspektive für den Zeitraum bis 2027 und darüber hinaus gezeichnet. Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist für das Frühjahr vorgesehen.

    Die Hindenburgstraße als direkte Verbindung zwischen einem neuen Europaplatz und dem Stadtzentrum am Alten Markt ist nicht nur eine wichtige Verbindungsachse, sondern als Haupteinkaufsstraße das Aushängeschild der Stadt, auf das sowohl Mönchengladbacher Bürger*innen als auch Besucher*innen von außerhalb ein besonderes Augenmerk legen. „Die klassische Einkaufsstraße mit ihrem Fokus auf Konsum und guter Erreichbarkeit mit dem Pkw gibt es allerdings in Zeiten eines zunehmenden Online-Handels nicht mehr. Langfristig bleiben nur diejenigen Innenstädte attraktiv, die eine hohe Aufenthaltsqualität haben und mehr bieten als ein Shopping-Erlebnis“, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Es sei dringend erforderlich, die Megatrends Klimawandel und Digitalisierung in den Planungen mit aufzunehmen. Das seien auch die Erkenntnisse aus dem Prozess zur Zentrenstrategie. Parallel zu diesen städtebaulichen Maßnahmen wird im Rahmen der städtischen Gesamtstrategie an weiteren sozialen Konzepten gearbeitet, die Teil des IHEK sind. Auch Stadtdirektor und Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin betont die Neuausrichtung: „Die Innenstadt soll zu einem lebenswerten, grünen und attraktiven Ort der Begegnung werden. Dazu muss das Zentrum in spe multifunktional aufgestellt sein und neben Einzelhandel auch Raum für weitere Nutzungen wie beispielsweise bezahlbares Wohnen, Gastronomie und Veranstaltungen, Kunst und Kultur sowie Spiel, Sport und Erholung bieten. Nur so kann die Innenstadt auch über die Stadtgrenzen hinaus eine Strahlkraft entwickeln.“ Der stadtplanerische Ansatz soll die Hindenburgstraße von einer EinkaufsSTRASSE zu einem belebten InnenstadtQUARTIER umwandeln.

    Im Rahmenplan Abteiberg wurde die Hindenburgstraße als Handlungsraum definiert, in dem durch Raumgewinn, das heißt konkret durch die Reduzierung der Busspur, neue Bewegungs- und Aufenthaltsflächen sowie zusätzliche Begrünungen und Baumpflanzungen sowie besondere Gestaltungselemente – beispielsweise in Form von Wasserspielen – umgesetzt werden können. Die Aufwertung ist Teil eines breit angelegten Gestaltungsprozesses, der die Innenstadt fundamental verändern wird und bereits mit der Umgestaltung des Hans-Jonas-Parks und des Platzes der Republik, der anstehenden Umgestaltung des Geroparks sowie des Umbaus der Zentralbibliothek im vollen Gange ist. „Die Hindenburgstraße ist ein weiterer bedeutender Mosaikstein, um die Innenstadt zu stärken und langfristig gut aufzustellen“, so Bonin weiter. Welche Strahlkraft eine umgestaltete Hindenburgstraße entfachen kann, zeigte sich bereits vor der Pandemie in einer Bürgerinfoveranstaltung in der Citykirche. Drei Planungsbüros stellten ihre Visionen der Hindenburgstraße mit eindrucksvollen Bildern vor. Der Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung hatte die Verwaltung im Juni des vergangenen Jahres beauftragt, den Rahmenplan Abteiberg unter Einbeziehung des Umgestaltungskonzeptes des niederländischen Planungsbüros Karres en Brands, die ihre Entwürfe ebenfalls in der Citykirche präsentierten, weiterzuentwickeln.

    Mit dem Bau der Steinmetzstraße besteht heute eine großzügig bemessene Verkehrstrasse für den motorisierten Individualverkehr durch die Innenstadt. Wenn der Busverkehr zukünftig komplett über die Steinmetz- und Viersener Straße geführt wird, ist eine breite asphaltierte Fahrspur in der Hindenburgstraße nicht mehr erforderlich. Damit stünde beispielsweise auf dem Alten Markt temporär mehr nutzbare Veranstaltungsfläche zur Verfügung. Mit einem Durchbruch zum Museum Abteiberg würde dessen Anbindung an die Hindenburgstraße gelingen. Mit dem Abriss der Gebäude an der Hindenburg- und Krichelstraße, die sich bereits in städtischem Besitz befinden, und der Aufwertung der Hindenburgstraße würde eine großzügige Freifläche entstehen, die ein attraktives, grünes und offenes Entrée zum Museum bietet. An der Stadtmauer bzw. Krichelstraße könnten Spielelemente für Kinder oder Sportangebote entstehen. Mit attraktiven Sitzmöglichkeiten könnte der urbane Raum neu belebt werden. Der Sonnenhausplatz als zentrale Fläche wird heute schon als Aufenthaltsort gut angenommen, bietet aber ein enormes Potenzial, wenn die versiegelte Fläche aufgebrochen wird. „Die Asphaltierung des Platzes hat sich gerade im Hinblick auf den Klimawandel und der weiteren Aufheizung der Städte nicht bewährt. Mit Grünflächen können wir die Struktur aufbrechen und so einen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas leisten“, so der Planungsdezernent. Ganz neue Möglichkeiten ergeben sich auch, wenn die untere Bismarckstraße aus dem Vorrangstraßennetz genommen wird. Die Hindenburgstraße könnte als durchgängig grüner Raum erlebbar werden. Selbst für den Bismarckplatz würden sich dadurch ganz neue Möglichkeiten erschließen.

    Klar ist aber auch, dass der neue Ort der Begegnung die Erreichbarkeit nicht einschränken darf. Die Herausnehme des Busverkehrs verbessert die Aufenthaltsqualität, erschwert aber die Zugänglichkeit. „Die Hindenburgstraße hat nun einmal ein deutliches Gefälle und damit ein besonderes Anforderungsprofil, das wir unbedingt berücksichtigen müssen“, betont Dr. Bonin. Daher spielt ein Pendelbusverkehr, beispielsweise in Form von kleinen Elektrobussen, eine wichtige Rolle im Planungsprozess. Eine schmale Trasse, die ohnehin für Liefer- und Rettungsverkehre freigehalten werden muss, wäre dafür ausreichend.

    Während der Bauphase des ZOB wird der Busverkehr allerdings auch weiterhin bergauf auf der Hindenburgstraße sowie bergab auf der Steinmetz- und Viersener Straße geführt. Zwischen Sonnenhausplatz und Alter Markt muss aus Gründen der Verkehrssicherheit die Fahrbahn kurzfristig, voraussichtlich in den Osterferien, asphaltiert werden. Mit kleineren Maßnahmen soll dieser Bereich dann aber schon aufgewertet werden. So sollen Parklets (Stadtmobiliar auf Verkehrs- bzw. ehem. Parkplatzflächen, bspw. mit Sitzgelegenheiten und Begrünungselementen) bereits auf die spätere Umgestaltung hinweisen und von Besucher*innen getestet werden. Die vorhandenen Baumbeete sollen gereinigt, mit Stauden oder einjährigen Pflanzen begrünt und durch Sitzelemente wie Holzauflagen mit Rücken- und Armlehnen ergänzt werden. Das Konzept der mobilen Pflanzkübel wird erweitert. Allgemein sollen alle Korbstühle, Fahnenmasten und überzähligen Poller entfernt und die alten Mülleimer durch neue ersetzt werden. Auch künstlerische Installationen, bspw. an nicht genutzten Werbesäulen, sind denkbar.
    Die Broschüre zur Zukunft der Hindenburgstraße ist unter www.stadt.mg/Hindenburgstr-01 hinterlegt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • CDU: sorgfältig Alternativen zur Busführung auf der Hindenburgstraße prüfen

    CDU: sorgfältig Alternativen zur Busführung auf der Hindenburgstraße prüfen

    Ratsherr Martin Heinen: „Grundlinien der Politik bestimmen die Mandatsträger.“ 

    Verwundert reagieren die CDU-Ratsherren Martin Heinen und Christoph Dohmen sowie die bau- und planungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Annette Bonin, auf die jüngste Berichterstattung zum Thema Busverkehr auf der Hindenburgstraße. „Richtigerweise sieht das Kommunalrecht vor, dass die Grundlinien der Politik in unserer Stadt nur von den gewählten Mandatsträgern bestimmt werden, die durch die Bürger einen entsprechenden Auftrag auf Zeit erhalten haben. Das gilt selbstverständlich auch für die Bewertung von Empfehlungen zum Thema Busse auf der Hindenburgstraße. Derartige Entscheidungen gehören nicht ins Hinterzimmer“, stellt Martin Heinen klar.
    „Eine finale Entscheidung wird überhaupt erst nach Fertigstellung des Gesamtbuslinienkonzeptes, das gerade erarbeitet wird, möglich sein“, ergänzt Annette Bonin. „Bei der Verkehrspolitik hängt alles mit allem zusammen. Es ergibt keinen Sinn, den Status quo beim Busverkehr auf der Hindenburgstraße einfach auf eine andere Straße zu verlagern. Hier müssen kreativere Lösungen gefunden und erarbeitet werden.“
    Christoph Dohmen betont: „Bei unseren ergebnisoffenen Beratungen gilt auch weiterhin das Prinzip, dass die tatsächlichen Bedürfnisse der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gleichermaßen zu berücksichtigen sind. Ideologie hilft bei Verkehrsdiskussionen niemandem. Die Fakten zählen. Dabei wird dann auch in Ruhe und sorgfältig zu ermitteln sein, wie belastbar und aussagekräftig die Prüfungsergebnisse im Einzelnen sind.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hindenburgstraße: Busse fahren schon ab Freitag

    Schneller als noch Anfang der Woche erwartet, sind die Straßenbauarbeiten auf der Hindenburgstraße zwischen Europaplatz und Sonnenhaus abgeschlossen.
    Deshalb können die Linienbusse bereits am Freitag (7. August) wieder über die Hindenburgstraße bis zum Alten Markt fahren. Die Umleitung über die Steinmetzstraße und Viersener Straße wird deshalb schon am Freitag (und nicht wie angekündigt am Samstag) aufgehoben.

    (pmg)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Nichts ist entschieden“ – CDU-SPD-Mehrheit weist alleine den Weg für eine ÖPNV-Lösung auf der Hindenburgstraße

    „Nichts ist entschieden“ – CDU-SPD-Mehrheit weist alleine den Weg für eine ÖPNV-Lösung auf der Hindenburgstraße

    Gegen den entschiedenen Widerstand der oppositionellen Kräfte im Planungs- und Bauausschuss und der Bezirksvertretung Nord in der gemeinsamen gestrigen Sitzung verabschiedeten die Vertreter beider Gremien einen gemeinsamen Beschlussentwurf.

    In diesem heißt es:

    1. Nach Anhörung der Bezirksvertretung Nord, beschließt der Planungs- und Bauausschuss folgende Festlegungen zum ÖPNV auf der Hindenburgstraße zwischen ZOB Europaplatz und Altem Markt:

    1.1 Die Hindenburgstraße bleibt eine Bustrasse, um die heutigen Mobilitätsanforderungen zu gewährleisten.

    1.2 Die Prüfung alternativer Transportsysteme für den ÖPNV-Regelbetrieb wird nicht weiter verfolgt.

    1.3 Alternativ zur Führung der Busse bergauf und bergab auf der Hindenburgstraße wird überprüft, ob eine Führung der Buslinien bergab über die Steinmetzstraße möglich ist.

    1.4 Im Rahmen der Neuaufstellung des Liniennetzplanes wird überprüft, welche Linien über die Hindenburgstraße geführt werden sollen. Ziel des Liniennetzplans ist, möglichst unnötigen Linienverkehr aus der Hindenburgstraße herauszuhalten.
    2. Über die konkrete Fragestellung zum Busverkehr auf der Hindenburgstraße hinaus sollen in weiteren Schritten folgende Aspekte geprüft werden:

    2.1 Die Fußgängerbereiche der Hindenburgstraße werden überarbeitet und offener gestaltet, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Gleichzeitig soll die Reduzierung der Breite der Fahrbahn auf das für zwei Spuren notwendige Maß geprüft werden .
    Ebenfalls wird die Verwaltung gebeten, das Modell einer sogenannten „eingeschränkten Zweispurigkeit“ zu prüfen. ln diesem Zusammenhang wird über die Materialität der Busspur im Bereich zwischen MINTO und Altem Markt entschieden.

    2.2 Die Stärkung der Fußgängerbereiche der Hindenburgstraße (oberer Teil bei Sinnleffers sowie zwischen ZOB und Bismarckstraße) und der angrenzenden Quartiere (Museumsquartier, Abteiberg), die bessere Verbindung der zentralen Einkaufsbereiche
    in Mönchengladbach und Rheydt sowie die touristische Erschließung der Innenstadt kann ggf. durch den Einsatz von „Kultur- oder Shoppingbussen“ sichergestellt werden. Hier ist über eine städtische Lösung nachzudenken.

    2.3 Die weitere Freigabe der Hindenburgstraße zumindest für den Teilbereich zwischen Bismarckstraße und Sonnenhausplatz für den Radverkehr .

    Begründung:
    Mönchengladbach kann mit der Hindenburgstraße eine zentrale Haupteinkaufsstraße vorweisen, die optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.

    Diese gute, günstige und umweltschonende Mobilität ist ein Pluspunkt für die Stadt.
    Ziel muss es sein, die Bedürfnisse von Kunden, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Händlern und Fußgängern in Einklang zu bringen sowie gleichzeitig eine attraktive und hochwertige Freiraumgestaltung zu ermöglichen.

    Die Aufenthaltsqualität soll bestmöglich optimiert werden.
    Bei allen Entscheidungen müssen finanzielle Erwägungen bei Stadt und NEW sowie bau- und verkehrstechnische Faktoren der umliegenden Straßen in die Abwägung mit einbezogen werden.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Das “Schwarzer Peter-Spiel“ der CDU – Selbst der Busverkehr auf der Hindenburgstraße wird zur Wahlkampfposse mißbraucht

    MöbusWer wann was alles gesagt, nicht gesagt und möglicherweise nicht zusagen konnte oder nicht durfte, kann so richtig niemand mehr wirklich nachvollziehbar darstellen.
    Doch aktuell meint die CDU verkünden zu müssen, die Verwaltung sei zu kritisieren, diese  hätte in dieser Sache offensichtlich nicht zügig und auch nicht sachgerecht gearbeitet.
    Es geht um den Busverkehr auf der Hindenburgstraße. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stichtag – 3. November 1973: Einweihung der neuen Hindenburgstraße

    Stichtag – 3. November 1973: Einweihung der neuen Hindenburgstraße

    Hindenburg Str.Mit einem großen Fest ging die Fußgängerzone Hindenburgstraße vor 40 Jahren, am 3.November 1973, an den Start.

    Zehntausende Bürgerinnen und Bürger feierten am Tag der Eröffnung begeistert den Ausbau.
    Für die Passanten, die heute die Fußgängerzone besuchen, ist die autofreie Zone ein normales Bild.
    Nur die Busspur für die Linienbusse erinnert daran, dass auch hier früher der Autoverkehr geflossen ist. (mehr …)

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Unbekannter schlug beim T-Punkt Hindenburgstraße Scheibe ein

    propk_logoEin bislang noch unbekannter Täter schlug in der vergangenen Nacht gegen 02:20 Uhr auf der Hindenburgstraße die Scheibe des Handyshops der Telekom ein. Er raffte mehrere Handys, Smartphones und Mini-Tablets aus der Auslage und flüchtete anschließend Richtung Postgasse. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Raub auf Juwelier Freisfeld Hindenburgstraße

    DSC_1762Drei unbekannte Männer betraten gestern gegen 17:25 Uhr den Verkaufsraum des Juweliers Freisfeld auf der Hindenburgstraße.

    Einer der Männer stürmte sofort auf die alleine im Verkaufsraum anwesende Verkäuferin zu, riss sie zu Boden und hielt sie dort fest. Während ein weiterer Räuber mit einer mitgebrachten Axt  versuchte, die Türe zum Schaufensterbereich einzuschlagen um dort an Schmuckstücke zu gelangen, sicherte der Dritte die Eingangstüre ab.
    Nachdem es nicht gelang, die Türe zum Schaufensterbereich zu öffnen, verließen die drei Räuber, ohne Beute gemacht zu haben, das Geschäft und flüchteten in unbekannte Richtung.

    Die Räuber unterhielten sich während der Tat in einer
    osteuropäischen Sprache. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!