Während der kommenden Ratssitzung am 13. September wird Eva Engelken im Stadtrat vereidigt.
Die Jusos und die Grüne Jugend stellen sich entschieden dagegen.
Sie planen ab 14:30 Uhr eine Kundgebung vor dem Rathaus, um ein Zeichen gegen Transfeindlichkeit in der Stadt zu setzen.
„Eva Engelken hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, welche menschenfeindlichen Ansichten sie vertritt. Transfeindlichkeit ist nicht einfach nur eine Meinung. Es ist reiner Hass, der Menschen regelrecht das Leben kostet. Wir werden nicht einfach zusehen, wie so ein Mensch in unserer Stadt Raum bekommt und wichtige Entscheidungen mitträgt.“ so Mandana Bayat, Juso-Vorsitzende.
Zwar ist Eva Engelken Grünen Mitglied, in die Fraktion wird sie aber nicht aufgenommen. Auch die Jugendorganisation distanziert sich deutlich.
„Eva Engelken repräsentiert nicht unsere Werte und hat in unseren Reihen nichts verloren. Wir werden uns auch zukünftig von solchen Ansichten abgrenzen und konsequent für eine tolerante Stadt kämpfen.“ so Josy Wichards, Sprecherin der Grünen Jugend.
Kommenden Mittwoch werden sich nun die beiden Partei Jugenden gemeinsam mit anderen parteilichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen vor dem Rathaus versammeln und für eine offene, diskriminierungsfreie Stadt einstehen. „Lasst uns zusammenhalten und zeigen, dass wir unsere Stadt nicht solchen Menschen überlassen!“ erklären Grüne Jugend und die Jusos.



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