Schlagwort: KI

  • “Künstliche Intelligenz und Demokratie: Welchen Weg geht Europa?”

    “Künstliche Intelligenz und Demokratie: Welchen Weg geht Europa?”

    Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich in rasendem Tempo.

    Es gilt jetzt Grundrechte zu schützen und der KI-Entwicklung einen Rahmen zu setzen. Die EU nimmt diese Herausforderung an und arbeitet mit dem Artificial Intelligence Act (AI Act) an der weltweit ersten umfassenden Regulierung von KI.
    Sind wir damit auf dem richtigen Weg?
    Und: Reicht eine Regulierung der Gefahren aus oder was braucht es noch, um das Potenzial der KI für die Demokratie zu heben?

    Dazu laden wir, Europe Calling, gemeinsam mit Mehr Demokratie e.V. und der europäischen Initiative MeetEU zu diesem Webinar ein.

    Mit dabei sind:

    • Alexandra Geese, MdEP, Digitalexpertin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europaparlament 
    • Daniel Leisegang, Ko-Chefredakteur von netzpolitik.org 
    • Lajla Fetic, KI-Expertin bei der Bertelsmann Stiftung
    • Felix Karrte, EU Direktor der NGO Reset.tech

    Termin: Dienstag, 20. Juni um 20 Uhr

    Anmeldung hier: https://digital.mehr-demokratie.de/#c60915

    Das Webinar wird simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

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  • 1,5 Mill. Euro Fördergeld für Recheninfrastruktur

    1,5 Mill. Euro Fördergeld für Recheninfrastruktur

    Kurz vor Heiligabend hat sich für die Hochschule Niederrhein ein großer Weihnachtswunsch erfüllt: Sie erhält 1,5 Millionen Euro Fördergeld, um eine Recheninfrastruktur für Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz aufzubauen.

    Der Förderbescheid zur Unterstützung des Projekts LearnGreenAI flatterte jetzt nach gut vier Monaten ins Haus. Das Geld stammt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das mit seinem Programm „KI-Nachwuchs@FH“ in Forschung an Hochschulen zum Thema Künstliche Intelligenz investiert.

    Von der Fördersumme schafft die Bildungseinrichtung mit Sitz in Krefeld und Mönchengladbach ein Rechencluster mit bis zu 16 Rechnerknoten an. Für die Hardware geht mit rund 1,35 Millionen Euro der Löwenanteil drauf, von dem restlichen Betrag wird eine Stelle zur Begleitung des Projekts finanziert.

    Profitieren kann von der Technik vor allem der wissenschaftliche Nachwuchs wie Studierende und Promovierende, aber auch Dozierende oder Gründungsinteressierten. Die leistungsstarken Rechner ermöglichen die Verarbeitung von Daten innerhalb kürzester Zeit, die wiederum für Forschungs-, Seminar- oder Abschlussarbeiten genutzt werden können.  

    „Die geplante Investition in die Forschungsinfrastruktur eröffnet uns viele Möglichkeiten, ganz unterschiedliche Fachbereiche an KI-Technologien heranzuführen und interdisziplinär sowie zentral zu vernetzen“, sagt Prof. Dr. Jens Brandt, Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik/Informatik.

    Ob Produktentwicklung im Bereich Chemie und Oecotrophologie oder Text- und Bildgeneration im Bereich Kommunikationsdesign – die Anwendungsbereiche für künstliche Intelligenz sind vielfältig. Deshalb sollen die anzuschaffenden Rechner fachbereichsunabhängig für alle an der Hochschule zugänglich sein – ein Teil nur mit Reservierung für komplexere, größere Berechnungen, ein anderer Teil soll für einfachere Experimente ohne Anmeldung genutzt werden können.

    Die an der Recheninfrastruktur durchzuführenden Arbeiten decken die Forschungsschwerpunkte Funktionale Oberflächen, IT- und Logistikkonzepte, Produkt- und Prozessentwicklung, Gesundheits- und Ernährungsforschung, Soziale und ökonomische Innovationen sowie Energieeffizienz ab. Prof. Dr. Brandt ist glücklich, dass die beantragten Mittel in voller Höhe bewilligt wurden und die Hochschule jetzt Zugang zu wichtiger Hardware haben wird. Ab dem kommenden Jahr soll die Infrastruktur angeschafft werden und einsatzbereit sein.

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  • KI-basiertes Assistenzsystem zur Priorisierung in der Notaufnahme

    KI-basiertes Assistenzsystem zur Priorisierung in der Notaufnahme

    In der zentralen Notaufnahme muss es schnell gehen.

    Pfleger:innen, Ärztinnen und Ärzte müssen bei der Notfallversorgung innerhalb von zehn Minuten einschätzen wie dringlich Patientinnen und Patienten behandelt werden müssen.

    Dies geschieht bereits seit vielen Jahren sehr routiniert im Zuge der sogenannten Triagierung – der Festlegung von Behandlungsprioritäten. Insbesondere auf Grund der häufig sehr hohen Auslastung in den Notaufnahmen kann diese schnelle Ersteinschätzung allerdings auch eine große Belastung sein.

    Genau hier setzt das Förderprojekt „KI-basiertes Assistenzsystem für eine zuverlässigere Priorisierung in der Notaufnahme“ (KIBATIN) an, das die Städtischen Kliniken gemeinsam mit den Projektbeteiligten DNC Information Management GmbH, Bcmed GmbH und Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH – Spech and Language Technology Lab ins Leben gerufen haben.
    „Wir entwickeln zusammen mit den Projektbeteiligten ein Assistenzsystem, das Daten analysiert, die schon vom Rettungsdienst erhoben wurden. Dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sind wir sehr dankbar für diese Chance und die bereitgestellten Mittel“, so Dr. Tobias Strapatsas, Projektverantwortlicher und Chefarzt der zentralen Notaufnahme in den Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Was genau verbirgt sich dahinter?
    Viele Rettungsdienste dokumentieren heute im Einsatz schon zunehmend digital auf Protokollen.
    Es gibt jedoch noch keinen Ansatz, um die erhaltenen Daten in der zumeist kurzen Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes in der Klinik zu berücksichtigen. „Uns bleibt sehr oft nicht viel Zeit einzuschätzen wie kritisch der Zustand eines Patienten ist. Deshalb befassen wir uns damit wie wir diesen Prozess mithilfe von künstlicher Intelligenz optimieren können“, so Strapatsas weiter.

    Der innovative Ansatz liegt in der KI-basierten Erschließung von Daten an der Schnittstelle von Rettungsdienst und Notaufnahme für eine objektivere Triagierung der Notfälle. Eine transparente Darstellung von ausschlaggebenden Faktoren unterstützt eine vertrauensvolle Interaktion des Menschen mit dem KI-System. Das Projekt wird im Rahmen einer Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu Interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität im Rahmen des Förderschwerpunktes „KI-basierte Assistenzsysteme für prozessbegleitende Gesundheitsanwendungen“ gefördert.
    Das Projektvolumen beträgt 1,30 Mio. € und die Projektlaufzeit ist auf drei Jahre ausgelegt.
    Das hybride KI-Assistenzsystem identifiziert relevante Informationen und schlägt eine Priorisierung der Notfälle mit einer nachvollziehbaren Begründung vor. Es setzt sich aus einer auf Expertenwissen basierenden und einer auf Datenanalyse gestützten Komponente zusammen. Erstere bietet eine hohe Präzision und Zuverlässigkeit und wird regelbasiert gesteuert. Der datengetriebene Ansatz erhöht die Abdeckung uns sichert die Ergebnisse ab, er wird mittels maschineller Lernverfahren trainiert.

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