Schlagwort: Klima

  • Einladung: “Die COP28-Analyse – Was hat die Klimakonferenz beschlossen & wohin führt uns das?”

    Einladung: “Die COP28-Analyse – Was hat die Klimakonferenz beschlossen & wohin führt uns das?”

    Die 28. Weltklimakonferenz wird in den nächsten Stunden enden. Ergebnis? Völlig offen.

    Egal wie es ausgeht, Europe Calling e.V. lädt zur Analyse mit Top-Klimaforscher Niklas Höhne und Divestment-Expertin Klara Butz von urgewald.

    Das ist der Termin am Donnerstag für alle, die verstehen wollen, was in Dubai beschlossen wurde – oder was nicht. Anmeldung hier: https://t1p.de/qddni

    Termin: Donnerstag, 14. Dezember 2023, 18:00 – 19:30 Uhr

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  • „Klimakleber“ blockierten Straßenkreuzung in Mönchengladbach

    „Klimakleber“ blockierten Straßenkreuzung in Mönchengladbach

    Zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 14 bis 67 Jahren, die sich selbst der Klimaschutzbewegung „Letzte Generation“ zurechnen, haben am Freitag, 08.12.2023 ab ca. 16.20 Uhr die Kreuzung Kaldenkirchener Straße /Schürenweg blockiert.

    Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und zu einem kräfteintensiven Polizeieinsatz. Drei Personen hatten sich mit Klebstoff an der Fahrbahn festgeklebt. Unter dem zeitaufwändigen Einsatz von Lösemitteln löste die Polizei diese drei Personen von der Fahrbahn. Die Polizei stellte die Identität der Personen fest und sprach Platzverweise aus. Neben der Mönchengladbacher Polizei war auch die Bereitschaftspolizei aus Duisburg im Einsatz. Die Feuerwehr Mönchengladbach entfernte Klebstoffe und Lösemittel von der Straße. Danach wurde die Kreuzung gegen 19.00 Uhr wieder für den Verkehr freigeben.

    Die Personen verhielten sich während des Einsatzes kooperativ und friedlich.

    Wegen der Straßenblockade laufen nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Nötigung gegen die handelnden Personen.

    Der Polizei wurde berichtet, dass vor Eintreffen der Einsatzkräfte ein Autofahrer auf die Blockierer zugefahren sei und diese mit dem Auto weggedrückt habe. Diesbezüglich nimmt die Polizei die strafrechtlichen Ermittlungen auf.
    Personen sind dabei nach aktuellem Kenntnisstand nicht verletzt worden.
    (wr)

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  • Klimaschutz à la Kommune

    Klimaschutz à la Kommune

    Im Planungs- und im Umweltausschuss hat die städtische Klimaschutzmanagerin Johanne Bohl jetzt ihren jährlichen Sachstandsbericht vorgelegt.

    Ein Konzept für die regenerative Energieversorgung Mönchengladbachs, ein Update für das städtische Klimaschutzkonzept, energetische Sanierungen des städtischen Gebäudebestands und ein ausgebautes Beratungsangebot für Bürgerinnen und Bürger – das sind Eckpfeiler der Klimaschutzbemühungen der Stadt Mönchengladbach.
    „Um die ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, braucht es eine angemessene Finanzausstattung der Kommunen“, betont Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Gregor Bonin anlässlich des Berichts.
    Das angekündigte Landes-Investitionsprogramm für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen mit rund 6 Milliarden Euro begrüßt die Stadt, hält den Finanzbedarf in Übereinstimmung mit dem Deutschen Städtetag aber für deutlich höher.
    Grundsätzlich sieht Bonin Mönchengladbach im Hinblick auf die kommunale Klimaschutzarbeit gut aufgestellt: „Der Bericht der Klimaschutzmanagerin zeigt, wie vielfältig wir als Kommune am Thema Klimaschutz arbeiten und dass wir dabei viel bewegen können.“

    Beratungsangebote für Bürgerinnen und Bürger
    Im Fachbereich Umwelt wird derzeit eine neue Beratungsstelle eingerichtet. Sie soll dazu dienen, allgemeine Fragen der Bürgerinnen und Bürger etwa zu Photovoltaik, Hitze und Starkregenvorsorge oder zu treibhausgasneutraler Energieversorgung zu beantworten. Im Bedarfsfall kann sie an die zuständigen Fachleute weiterleiten. Ein Thema, das aktuell viele Bürgerinnen und Bürger umtreibt, ist das von der Bundesregierung geplante Gesetz für eine kommunale Wärmeplanung. Das Gesetz soll gemeinsam mit der Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes verabschiedet werden.

    Für Fragen rund um die kommunale Wärmeplanung und die Umstellung von Heizanlagen auf erneuerbare Energieträger hat die Stadt unter www.stadt.mg/waerme eine FAQ-Seite eingerichtet, die nach Vorliegen der beschlossenen Gesetze weiter ausgebaut wird.

    Energiekonzept und kommunale Wärmeplanung
    Seit Anfang Februar arbeitet die Verwaltung in enger Abstimmung mit der NEW als regionalem Grundversorger und gemeinsam mit einem beauftragten Fachbüro an einem gesamtstädtischen Energiekonzept. Ziel ist es, Potenziale und Wege aufzuzeigen, wie die in Mönchengladbach benötigte Energie zu einem größtmöglichen Anteil regenerativ und sicher erzeugt und bereitgestellt werden kann – zunächst mit einem zeitlichen Fokus bis 2035.
    Am Anfang der Konzepterarbeitung stand die energetische Datenerhebung und eine Bedarfsanalyse. Dabei wurde auch geschaut, wo aktuell schon erneuerbare Energien genutzt werden und welche Ausbaupotentiale es an diesen und weiteren Standorten gibt.
    Aktuell werden in einem nächsten Schritt verschiedene denkbare Szenarien für die Mönchengladbacher Energiewende ermittelt und alternative Versorgungsstrategien hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit analysiert. Voraussichtlich Anfang 2024 wird das Energiekonzept zur weiteren Beteiligung und Beratung fertiggestellt sein.

    „In Mönchengladbach haben wir uns vergleichsweise frühzeitig auf den Weg zu einer gesamtstädtischen Energieplanung gemacht, die Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen in den Fokus stellt. Für die Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate sind wir deshalb eine von vier Pilotkommunen, deren Arbeit und Vorgehensweise im Hinblick auf die kommunale Wärmeplanung eine Blaupause und somit Hilfestellung für andere Kommunen liefern wird“, betont Klimaschutzmanagerin Johanne Bohl.

    Klimaschutzkonzept und European Energy Award
    Das in die Jahre gekommene städtische Klimaschutzkonzept von 2011 soll ab 2024 mithilfe von Fördermitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative fortgeschrieben werden. Die rasanten Entwicklungen der letzten Jahre und insbesondere Monate erfordern eine Neubewertung, um passgenaue Lösungen für Mönchengladbach zu finden.
    Das Konzept ist aber nicht die einzige Grundlage für die Klimaschutzarbeit in Mönchengladbach. Bereits seit 2018 richtet die Stadt ihre Klimaschutz-Aktivitäten am Prozess für den European Energy Award (eea) aus, für den sie 2022 in ihrem ersten Audit erfolgreich zertifiziert wurde. Das nächste Ziel ist es, mindestens 75 Prozent der eea-Vorgaben zu erfüllen und damit den Gold-Standard zu erreichen.

    Städtischer Gebäudebestand
    Ein wichtiger Hebel, die städtischen Einsparziele bei den Treibhausgasemissionen zu erreichen und als Stadt mit gutem Beispiel voranzugehen, sind energetische Sanierungen im Gebäudebestand. Das städtische Gebäudemanagement (gmmg) verschafft sich einen Überblick über die dringendsten Sanierungsbedarfe und stellt einen entsprechenden Sanierungsfahrplan für die nächsten Jahre auf. Auch bei den Alternativüberlegungen zum aus Kostengründen ausgesetzten Projekt „Rathaus der Zukunft mg+“ spielen energetische Belange neben weiteren Aspekten wie gesunden und modernen Arbeitsplätzen und Bürgerfreundlichkeit eine entscheidende Rolle. Einen ausführlicheren Einblick in die aktuelle energetische Lage der städtischen Immobilien sowie die Wirtschaftlichkeit kurz-, mittel- und langfristig geplanter Projekte wird zudem derzeit vom im Auf- und Ausbau befindlichen Team Energiemanagement des gmmg erarbeitet und in Kürze der Politik vorgestellt.

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  • Weiterbildungskurs für Klimaschutz startet!

    Weiterbildungskurs für Klimaschutz startet!

    Die Klimakrise ist ein globales Problem, das sich regional ganz unterschiedlich auswirkt.

    Welche Folgen hat das für Mönchengladbach und wie kann jede und jeder etwas dazu beitragen, das Klima zu schützen?
    Das Lernen Menschen der Stadt, die sich gerne engagieren möchten, ab Mittwoch 15.März, jeweils ab 18 Uhr im Kurs „klimafit – Klimawandel vor der Haustür! Was kann ich tun?“ an der Volkshochschule Mönchengladbach. 
    Der Kurs wurde vom WWF Deutschland und dem Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen und Mensch (REKLIM) entwickelt.

    An sechs Kursabenden erfahren Interessierte mehr über die Ursachen und Folgen des Klimawandels und wie er sich vor der eigenen Haustür auswirkt. Dabei lernen sie das Klimaschutzkonzept ihrer Kommune kennen und haben die Möglichkeit, sich gemeinsam mit engagierten Mitbürger:innen für den Klimaschutz einzusetzen. Wie man das Klima im Alltag schützen kann, zeigen die Kursteilnehmenden bereits während der klimafit Challenge: Sie sparen während des Kurses schädliche CO2-Emissionen ein, indem sie häufiger mit dem Rad fahren, weniger Fleisch essen oder weniger heizen.

    Hintergrundinformation:
    Den Kurs klimafit haben der WWF Deutschland und der Helmholtz-Forschungsverbund „Regionale Klimaänderungen und Mensch“ (REKLIM) 2017 gemeinsam entwickelt. Als dritter Projektpartner im Konsortium führt die Universität Hamburg die sozialwissenschaftliche Begleitforschung zum Projekt durch. Lokale Klimaschutzverantwortliche, Vertreter:innen von lokalen Initiativen und Wissenschaftler:innen unterstützen die Kurse mit Fachbeiträgen. Das Projekt wird durch regionale Partner verstärkt, darunter ecolo – Agentur für Ökologie und Kommunikation, LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V., Verein Zukunftsfähiges Thüringen e.V., Projekt Nachhaltigkeitszentrum Thüringen, KlimaKom eG, ifpro – Institut für Fortbildung und Projektmanagement, Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und KlimaDiskurs.NRW e.V.

    Weitere Informationen finden Sie hier: www.klimafit-kurs.de und unter https://vhs-mg.de/wp-content/uploads/2022/07/VHS-Magazin-FJ2022-Klimafit.pdf

    Das Bildungsprojekt wird seit Januar 2022 für drei Jahre von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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  • Kampf um den Erhalt von Lützerath

    Kampf um den Erhalt von Lützerath

    Sie geben nicht auf. Sie werden weiter ihr erklärtes Ziel verfolgen: der Erhalt von Lützerath.

    Bis zu 35 Teilnehmer aller Altersklassen kamen auf den Sonnenhausplatz und demonstrierten gegen die Abbaggerung der Kohle, die aus ihrer Sicht nicht gebraucht wird, auch nicht in der aktuellen Krisensituation.
    Aufgerufen zur Demo hatte die Grünen Jugend Mönchengladbach. Sie verlief absolut friedlich ohne Zwischenfälle.

    Die unterschiedlichen Sichtweisen konnten deutlich aus den vorgetragenen Wortbeiträgen erkannt werden.

    Nachstehend einige Reden der Teilnehmer:

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  • Hitze

    Hitze

    ich liege am Teich
    überall Hitze
    kaum ein Lüftchen
    fast wie Sahara

    der Sonnenschirm unnütz
    hilft gegen Sonne
    nicht gegen Hitze
    liegt am Klima

    so heiß war es nie
    hab ich gelesen
    hat man geschrieben
    Katastrophe das Klima

    im Mai lag ich nicht hier
    andauernd Regen
    der Teich war randvoll
    lag am Klima

    es muss sich was ändern
    die Gletscher schmelzen
    Grönland war grün
    wird jetzt behauptet

    viel Regen im Mai
    das kann so nicht bleiben
    der Teich lief über
    es war viel zu kalt

    das Klima soll sich entscheiden
    entweder Gletscher oder Sahara
    beides geht nicht
    den Sonnenschirm hab ich verschenkt

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