Schlagwort: Krall’sche Wiese

  • Zwei neue Not-Unterbringungen für jeweils 400 Flüchtlinge

    Zwei neue Not-Unterbringungen für jeweils 400 Flüchtlinge

    Im Nordpark geht in Kürze einer von zwei neuen Standorten an den Start:
    Stadt realisiert große und schnelle Lösung mit der Errichtung von modularen Leichtbauten.
    Krall’sche Wiese soll ab Mitte Dezember in Betrieb gehen.

    15-11-13-hockey-4555Noch bestimmen die Handwerker das Bild in der neuen Flüchtlingseinrichtung im Nordpark, in die schon bald die ersten Flüchtlinge aus den Zelten neben der Krahnendonkhalle in Neuwerk umziehen werden.

    Installateure und Elektriker legen letzte Hand an, draußen rollen die Teermaschinen zur Anlegung der Platzflächen.
    Die Einrichtung ist eine von zwei neuen Notunterkünften, welche die Stadt unter dem immensen Druck der hohen Flüchtlingszuweisungen innerhalb von nur zweieinhalb Monaten errichten ließ.

    Eine zweite Unterkunft gleicher Bauart entsteht derzeit auf der Krall’schen Wiese am Volksgarten.
    Während Letztere zukünftig von der Stadt betrieben wird, vermietet die Stadt die Einrichtung am Nordpark an das Land.

    15-11-13-hockey-4557Die Übergabe erfolgt am kommenden Montag (23. November), anschließend erfolgt die Einrichtung.
    „Die Flüchtlingssituation ist für die Stadt, wie auch für alle Kommunen, eine riesige Herausforderung. Vor diesem Hintergrund mussten wir schnellstens handeln und haben uns für den Kauf der beiden gebrauchten Anlagen in Modulbauweise entschieden“, erläutert Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    „Wir sind froh, dass wir in der jetzigen Situation eine Qualität erreichen, die als Notunterkunft vertretbar ist“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer bei der Vorstellung der Notunterkunft am Nordpark, die – wie der Standort auf der Krall’schen Wiese – für die Unterbringung von insgesamt 400 Plätze vorgesehen ist und auf einem städtischen Grundstück von rund 8.000 Quadratmetern errichtet wird.

    „Weil die Stadt an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, sahen wir uns zu dieser großen Lösung gezwungen, die gerade vor dem anstehenden Wintereinbruch wichtig und notwendig war“, so Dr. Fischer weiter.
    Die neuen Einrichtungen sind zwei gebrauchte Anlagen in Modulbauweise, die über zwei Bettenhäuser mit Zimmern für vier und acht Betten sowie ausreichenden Dusch- und Waschräumen, Hauswirtschaftsräumen und einer Hausmeisterloge verfügen. Vorgelagert ist eine separate 20 an 30 Meter große Halle mit Essensausgabe und Nebenräumen, die als Speiseraum und Sozialraum dient.

    15-11-13-hockey-4561Dass die beiden Anlagen in die für den Bau von Flüchtlingsunterkünften vergleichbar kürzester Zeit errichtet werden konnten, ist der sogenannten „Zeltverordnung“ geschuldet, unter der diese Anlagen in Leichtbauweise fallen. Will heißen: Sie unterliegen nicht dem oftmals langwierigen Baugenehmigungsverfahren, wobei die Einhaltung der Brandschutzverordnung und Fluchtwege an oberster Stelle steht.

    Zur aktuellen Flüchtlingssituation in Mönchengladbach: Derzeit leben am Ort insgesamt 2.460 Flüchtlinge, darunter 478 Flüchtlinge des Landes. 270 davon sind momentan im ehemaligen TiN im Nordpark in unmittelbarer Nähe zur neuen Unterkunft untergebracht. Beide Einrichtungen werden vom Land als Einheit betrachtet. Die weiteren 208 Flüchtlinge des Landes wohnen aktuell noch in den Zelten in Neuwerk und sollen in Kürze in den Nordpark umziehen. Weitere 1.466 Flüchtlinge leben in städtischen Unterkünften und noch einmal 516 in den von ihnen selbst angemieteten Wohnungen. Die zweite neue Notunterkunft in Leichtbauweise auf der Krall’schen Wiese soll Mitte Dezember in Betrieb gehen. Hier sollen dann unter anderem jene 50 Flüchtlinge untergebracht werden, die derzeit noch in der Turnhalle einer ehemaligen Schule an der Wilhelm Strauß Straße leben. Und in die vor kurzem als weitere Flüchtlingsunterkunft hergerichtete ehemalige Schule Am Torfbend sind nun weitere 50 Flüchtlinge von der nun frei gewordenen Mehrzweckhalle in Wanlo eingezogen. (pmg

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  • Asylkritische Graffiti am Volksgarten:  CDU warnt vor Stimmungsmache

    Asylkritische Graffiti am Volksgarten: CDU warnt vor Stimmungsmache

    Breymann: „Wer gegen Hilfe für Notleidende ist, steht außerhalb unserer Kultur“.

    In der Nacht von Freitag auf Samstag beschmierten Unbekannte die neuen Flüchtlingsunterkünfte auf der Krall’schen Wiese mit asylkritischen Graffiti, auf denen eine geballte Faust und der Slogan „Nein zum Asylheim“ zu sehen sind.

    Dazu Dieter Breymann, stellvertretender Bezirksvorsteher und Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Volksgarten: „Am Freitagabend sprachen wir als Politiker der Großen Kooperation auf einer Informationsveranstaltung mit mehr als 200 Bürgern des Volksgartens. Die große Mehrheit zeigte an diesem Abend Verständnis für die Flüchtlingssituation und die Hilfe der Stadt. Feiger und abstoßender Anti-Asyl-Hetze werden wir in unserer Stadt daher auch weiterhin keinen Fußbreit Raum geben und entschieden entgegentreten. Wer gegen die Hilfe für Notleidende scharfmacht, muss wissen, dass er außerhalb unserer Stadtgemeinschaft, aber auch außerhalb unserer Kultur und Religion steht.“

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  • Politik, Polizei und Verwaltung informierten zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krallschen Wiese

    Politik, Polizei und Verwaltung informierten zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krallschen Wiese

    Zum Infoabend am 13.11.2015 zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krall’schen Wiese waren Anwohner und Interessierte ins DRK-Wohnheim eingeladen.
    Schon vor Beginn der Veranstaltung war erkennbar, die Planer und Organisatoren des Info-Abends hatten nicht mit derart vielen Menschen gerechnet. Ansonsten hätten sie einen anderen Ort für die etwa 400 Teilnehmer gewählt. Das Gedränge war entsprechend groß.

    Doch Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer (SPD) und die Pescher Ratsherren Ralf Horst (SPD) und Dieter Breymann (CDU) machten aus der Enge eine Tugend und informierten im Raum mit Mikro und Lautsprecher. Natürlich gab es auch unzufriedene Bürger ob der Situation und sie äußerten sich entsprechend. Doch wer genau zuhörte und nicht mit Zwischenrufen störte, erhielt die erhofften Info´s und ging zufrieden nach Hause.

    Diejenigen, die weiteren Diskussionsbedarf hatten, nahmen die Gelegenheit war und besprachen sich anschließend in kleinen Kreisen mit den Bezirkspolitikern.
    Wünschenswert ist eine Wiederholung der Info-Veranstaltung in einer größeren Halle mit besserer Beschallungsanlage.

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  • Infoabend zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krall’schen Wiese

    Infoabend zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krall’schen Wiese

    Am Freitag, 13. November, von 18 bis 21 Uhr im DRK-Haus am Volksgarten:
    Anwohner und Interessierte sind eingeladen.

    Anfang bis Mitte Dezember soll die neue städtische Flüchtlingsunterkunft in Leichtbauweise auf der Krall’schen Wiese in Betrieb gehen, die derzeit errichtet wird.

    Wie sich in den letzten Wochen zeigte, haben viele Anwohnerinnen und Anwohner Informations- und Gesprächsbedarf. Dem Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer und den Pescher Ratsherren Ralf Horst und Dieter Breymann ist es ein wichtiges Anliegen, diesem Informations- und Gesprächsbedarf frühzeitig nachzukommen.

    Am kommenden Freitag, 13. November, haben Anwohner und Interessierte in der Zeit von 18 bis 21 Uhr die Möglichkeit, sich im DRK-Haus am Volksgarten an verschiedenen Stationen über die geplante Unterkunft für Flüchtlinge auf der Krall’schen Wiese zu informieren.

    Stadtverwaltung, Politik, Polizei und die Pescher Flüchtlingshilfe-Initiative unter der Leitung von Pfarrerin Antje Brand stehen mit Ihren Informationen zum Gespräch zur Verfügung.
    (pmg)

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  • Neue Modul-Häuser für bis zu 400 Flüchtlinge

    Neue Modul-Häuser für bis zu 400 Flüchtlinge

    Auf einer 8.000 Quadratmeter großen Fläche gegenüber dem ehemaligen TiN im Nordpark haben die vorbereitenden Arbeiten zur Errichtung von zwei Gebäuden in Leichtbauweise begonnen, die für die Unterbringung von zusammen bis zu 400 Flüchtlingen vorgesehen sind. Dabei handelt es sich um zwei modern ausgestattete Modulbauten, mit deren Errichtung nach Abschluss der Tiefbauarbeiten begonnen werden soll. Die Fertigstellung ist auf Anfang November terminiert. Die Baukörper stammen aus den Niederlanden und sind in Zimmer für jeweils vier bis acht Flüchtlinge gegliedert. Zusätzlich lässt die Stadt neben den Gebäuden eine etwa 600 Quadratmeter große Halle als Aufenthaltsraum und Versorgungseinheit der Flüchtlinge über Caterer errichten. Die Stadt hat diesen Standort sowie das benachbarte TiN dem Land als Notunterkunft für Flüchtlinge des Landes angeboten.

    Als zweiter Standort für die Unterbringung von bis zu 400 Flüchtlingen ist die Krall’sche Wiese am Volksgarten vorgesehen. Hier entsteht bis Ende November eine baugleiche Anlage. Die Unterkunft ist für Flüchtlinge, die der Stadt direkt zugewiesen werden, vorgesehen. Die Kosten für alle Einheiten in Modulbauweise liegen einschließlich Erschließung und Einrichtung bei rund sieben Millionen Euro.

    Vor dem Hintergrund der dramatisch gestiegenen Flüchtlingszahlen, die dazu geführt haben, dass die Stadt an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, sieht sich die Stadt gezwungen, bei der Unterbringung von Flüchtlingen mit dieser großen Lösung nun neue Wege zu gehen und erhofft sich davon für die Wintermonate eine deutliche Verbesserung der schwierigen Situation. Die Flüchtlinge des Landes in der Unterbringung am Standort Nordpark werden auf die Quote der Stadt angerechnet. (pmg

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