Schlagwort: Kurzgeschichten

  • „Zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein – überall nur Lieblingsfeinde“

    „Zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein – überall nur Lieblingsfeinde“

    Kein Kabarett sondern vergnügliche und kritische Kurzgeschichten, begleitet von Orgelmusik der feineren Art, das wurde den zahlreichen Besuchern im St. Kamillus Kolumbarium in Mönchengladbach geboten.
    Der Mönchengladbacher Autor, Peter Josef Dickers und der 18-jährige Orgelstipendiat der Musikschule Simon Nolte, ebenfalls aus Mönchengladbach und Schüler des Kantors in St. Helena in Rheindahlen, Reinhold Richter, beide zogen alle Register ihres Könnens.

    Bei Dickers Lesungen geht es um Menschen, die aus jedem gewöhnlichen Denk-Schema fallen, um herzhaft verhasste Lieblingsfeinde, die womöglich doch nicht so übel sind und um die Ermutigung, das manch andere vielleicht doch einen positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben leisten.

     

     

    “Es kommt ein Schiff geladen“ wurde von Nolte auf der Orgel neu und frei interpretiert in einer faszinierenden Art, die nach mehr verlangte. Nolte gab mehr und erntete wie auch Dickers den verdienten Beifall aller Anwesenden.

    Die Kombination aus Erzählungen und Musik war es, die die Menschen im Kolumbarium in ihren Bann zogen.

    „Weiter so“, möchte man ihnen zurufen.

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  • Zehnte Zwischenzeit in St. Helena – Rheindahlen

    Zehnte Zwischenzeit in St. Helena – Rheindahlen

    Der Rheindahlener Wochenmarkt an Freitagen ist der Hintergrund dieser Serie „30 Minuten Innehalten, Atemholen“ – ein Angebot, innezuhalten und zuzuhören.

    Gestern lud Kantor Reinhold Richter zu Texten von Autor Peter Josef Dickers ein. Andrea Richter, Blockflöte, und er selber an der Orgel sorgten für den musikalischen Rahmen in der Rheindahlener Kirche St. Helena.

    Vor etwa zwanzig Zuhörern rezitierte Peter Josef Dickers drei Kurzgeschichten aus seinem Fundus.
    Denen, die gekommen waren, machten sie offensichtlich Freude, ihre Minen hellten sich auf.

    Die hohen Qualitäten an Orgel und Flöte des Kantors und seiner Frau sind bekannt und geschätzt. Die Halligkeit des schwach besetzten Gotteshauses stand ihrem Können manchmal entgegen.

    Es wäre schade, wenn dieses Konzept aufgrund der geringen Resonanz nicht fortgeführt würde. Dennoch könnte man das nachvollziehen.

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