Meinung:
Lärm interessiert in Mönchengladbach offensichtlich niemanden?
Dieser Eindruck verfestigt sich zumindest im Stadtbezirk Ost ganz aktuell.
Weder die zuständigen Behörden, noch der amtierende Bezirksvorsteher kümmern sich um Belange der Bürger, sobald es um ruhestörenden Lärm mitten in der Nacht geht. Auch dieser kostenintensive Lärmaktionsplan hilft da nicht weiter.
So geschehen in der vegangenen Woche: Bei Kaufland in Reyerhütte wurden gegen 2:30 Uhr Weihnachtsbäume angeliefert, ein nette „Bescherung“ für die Anwohner. Die Nachtruhe war hin.
Wer nun denkt, der Giesenkirchener Bezirksvorsteher ( zuständig für den Bezirk Ost in Mönchengladbach ) würde aufgrund einer Beschwerde-E-mail aktiv, der täuscht sich gewaltig. Er beantwortete die Mail mit dem Hinweis: dies ist meine private Mail-Adresse, Ende. Er schläft wohl weiter.
Ende der Meinungsäußerung von MG-Heute.
Nun zur offiziellen Pressemeldung der Stadt.
In der vierten Runde der Lärmaktionsplanung (LAP) nimmt die Stadtverwaltung Straßen und Verkehrsachsen in den Fokus, die einen mittleren nächtlichen Lautstärkepegel von mehr als 58 Dezibel sowie eine Mindestanzahl von Betroffenen aufweisen. Zu den Plänen, wie an diesen Achsen der Verkehrslärm reduziert werden soll, können Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 17. Dezember online Stellung beziehen. Die Beteiligungsmöglichkeiten finden Interessierte online unter https://stadt.mg/lapmg Konkret sind in dieser Runde folgende Verkehrsachsen dabei: Im Bezirk Nord die Hohenzollernstraße und die Achse Viersener Straße – Steinmetzstraße. Im Bezirk Ost die Achse Von-Groote-Straße – Graf-Haeseler-Straße. Im Bezirk West die Stadtwaldstraße und die Mennrather Straße. Im Bezirk Süd die Achsen Mühlenstraße – Hauptstraße und Pongser-Straße – Morr.









