Lärmaktionsplanung: Bürgerbeteiligung läuft noch bis zum 17. Dezember

Meinung:
Lärm interessiert in Mönchengladbach offensichtlich niemanden?

Dieser Eindruck verfestigt sich zumindest im Stadtbezirk Ost ganz aktuell.
Weder die zuständigen Behörden, noch der amtierende Bezirksvorsteher kümmern sich um Belange der Bürger, sobald es um ruhestörenden Lärm mitten in der Nacht geht. Auch dieser kostenintensive Lärmaktionsplan hilft da nicht weiter.
So geschehen in der vegangenen Woche: Bei Kaufland in Reyerhütte wurden gegen 2:30 Uhr Weihnachtsbäume angeliefert, ein nette „Bescherung“ für die Anwohner. Die Nachtruhe war hin.
Wer nun denkt, der Giesenkirchener Bezirksvorsteher ( zuständig für den Bezirk Ost in Mönchengladbach ) würde aufgrund einer Beschwerde-E-mail aktiv, der täuscht sich gewaltig. Er beantwortete die Mail mit dem Hinweis: dies ist meine private Mail-Adresse, Ende. Er schläft wohl weiter.

Ende der Meinungsäußerung von MG-Heute.

Nun zur offiziellen Pressemeldung der Stadt.
In der vierten Runde der Lärmaktionsplanung (LAP) nimmt die Stadtverwaltung Straßen und Verkehrsachsen in den Fokus, die einen mittleren nächtlichen Lautstärkepegel von mehr als 58 Dezibel sowie eine Mindestanzahl von Betroffenen aufweisen. Zu den Plänen, wie an diesen Achsen der Verkehrslärm reduziert werden soll, können Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 17. Dezember online Stellung beziehen. Die Beteiligungsmöglichkeiten finden Interessierte online unter https://stadt.mg/lapmg Konkret sind in dieser Runde folgende Verkehrsachsen dabei: Im Bezirk Nord die Hohenzollernstraße und die Achse Viersener Straße – Steinmetzstraße. Im Bezirk Ost die Achse Von-Groote-Straße – Graf-Haeseler-Straße. Im Bezirk West die Stadtwaldstraße und die Mennrather Straße. Im Bezirk Süd die Achsen Mühlenstraße – Hauptstraße und Pongser-Straße – Morr.

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2 Kommentare zu "Lärmaktionsplanung: Bürgerbeteiligung läuft noch bis zum 17. Dezember"

  1. Harry Gernar | 1. Dezember 2023 um 16:55 |

    zum LAP:
    folge ich den Vorgaben auf der Webseite der Stadt, so bin ich nach wenigen Augenblicken nur noch frustriert. So will man Bürger zum „Mitmachen bewegen“?
    Sucht man einen bestimmten Stadtteil oder gar eine bestimmte Straße, so hat man zur Kenntnis zu nehmen, das diese nicht in diesem Plan betrachtet wird. Also die Anwohner einer lauten Straße brauchen erst garnicht weitersuchen, sie werden zu 99% ohne Erfolg die Seite verlassen.
    Die Stadt bezahlt dafür zwei Mitarbeite als Ansprechpartner die dann nicht erreichbar sind?
    Eine weitere Blamage für Mönchengladbach.

  2. Claudiia T. | 30. November 2023 um 18:43 |

    Dusselige, unfreundliche Antwort. Das durfte ich auch schon erleben. Eine Anfrage bezüglich eines ähnlichen Problems. Keine Reaktion, was vielleicht weniger heftig vor den Kopf des Bürgers schlägt, als eine kränkende Antwort. Dann allerdings, seit mittlerweile fast zwei Jahren nichts mehr. Kein Wort, keine Taten. Wer ist für wen da? Verwaltung für den Bürger? Meine Erfahrung: Eher nein. Unerwähnt will ich an dieser Stelle allerdings auch nicht lassen, dass der Bürger in vielen Fällen durchaus auch Gehör findet mit einem Anliegen.
    Die Nachtruhe der Bevölkerung sollte den Kommunalpolitikern mindestens so wichtig sein wie die Eigene.

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