Schlagwort: Logistikstandort

  • Logistik und die Auswirkungen in Mönchengladbach die Kehrtwende der SPD?

    Logistik und die Auswirkungen in Mönchengladbach
    die Kehrtwende der SPD?

    Bei der Grundsteinlegung in 2013 wurde die Ansiedlung des Logistikers Zalando gefeiert, es wurden viele hundert Arbeisplätze geschaffen im Niedriglohnsektor.

    Warnungen gab es allerdings genug, der wirtschaftliche Faktor für die hochverschuldete Kommune siegte dennoch.

    Nun, neun Jahre später macht sich die SPD erste Gedanken über die weitere Entwicklung.
    Hier nun ihre Veröffentlichung:

    Mönchengladbach hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standort für die Logistik entwickelt. Dadurch konnten einige Menschen eine Arbeitsstelle finden. Gleichzeitig birgt die Ansiedlung aber auch Probleme: Es herrschen schwierige Arbeitsbedingungen in der Branche. Gerade die Fahrer:innen sind besonders betroffen von mangelnden Ruheräumen und schlechter Bezahlung. Vor diesem Hintergrund hat die SPD Mönchengladbach das neu gegründete Bündnis „Fair fahren“ zu einem Gespräch eingeladen. Das Bündnis besteht aus dem Arbeitslosenzentrum, ver.di, dem DGB, Arbeit und Leben sowie dem Volksverein und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in Deutschland sowie vor Ort ein.

    Dazu resümiert Udo Schiefner, Viersener Bundestagsabgeordneter sowie Mitglied im Verkehrsausschuss: „In der SPD beschäftigen uns die, viel zu oft, menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen im Transportgewerbe seit Jahren. Der Wettbewerb darf nicht auf den Schultern der Fahrerinnen und Fahrer ausgetragen werden. Sozialdumping, Nomadentum und überfüllte Parkplätze gehören zu meinen Themen im Bundestag. Gegen starke Widerstände hat meine Partei dagegen einiges erreicht. Entscheidend bleibt aber die effektive Kontrolle der europaweit tätigen Transportunternehmen. Wir müssen gute Arbeitsbedingungen, gute Bezahlung und die Einhaltung der Ruhezeiten durchsetzen, auch damit die Unternehmen wettbewerbsfähig sein können, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fair behandeln.“

    Neben den Arbeitsbedingungen muss auch die Technologisierung bedacht werden. Gülistan Yüksel, SPD-Parteivorsitzende und Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete, erklärt: „Wir müssen den Blick auch in die Hallen richten. Viele der Arbeitsplätze stehen im Wettstreit mit der Automatisierung. Die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Arbeitsplätze ist wichtig. Deshalb brauchen wir Weiterbildungsangebote, um die Menschen bereits jetzt schon zu qualifizieren.“

    Auch die Mönchengladbacher Stadtpolitik ist gefordert, auf bessere Bedingungen der Fahrer:innen hinzuwirken. Gemeinsam mit den Unternehmen müssen Lösungsansätze vor Ort gefunden werden. „Wir haben für Amazon einen Lösungsansatz gefunden, um bald Parkplätze sowie Ruheräume zu schaffen. Alle betroffenen Unternehmen stehen in der Verantwortung. Gemeinsam mit der Stadt lassen sich Lösungen finden, was Flächen und Unterbringung angeht. Diesen Dialog wollen wir verstärken. Gleichzeitig müssen wir über die Strategie zur Ansiedlung neuer Unternehmen nachdenken. Der aktuelle Strategieprozess für Mönchengladbach ist ein guter Anlass dafür. Auf dieser Grundlage können wir die Flächenentwicklung und die Kriterien künftiger Ansiedlungen diskutieren“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi.

    Pressemeldung
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  • Amazon: Eröffnung eines neuen Logistikzentrums in Mönchengladbach1.000 neue unbefristete Arbeitsplätze

    Amazon: Eröffnung eines neuen Logistikzentrums in Mönchengladbach
    1.000 neue unbefristete Arbeitsplätze

    Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, sagt in einer heute veröffentlichten Pressemeldung: „Mit Amazon kommt ein weiterer Global‐Player nach Mönchengladbach, der hier erheblich investiert und zahlreiche neue Arbeitsplätze schafft. Die Ansiedlung setzt die positive, dynamische Entwicklung unserer wachsenden Stadt fort. Der Neubau unterstreicht die Bedeutung Mönchengladbachs als hervorragender Logistikstandort in Nordrhein‐Westfalen, Deutschland und Europa.“

    Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH,
    ergänzt: „Wir freuen uns, dass Amazon sein Netzwerk mit dem Standort Mönchengladbach weiter
    ausbaut. Das Projekt fügt sich sehr gut in unsere Digitalisierungsstrategie ein, die in den nächsten Jahren
    im Fokus stehen wird.“

    Amazon bietet Mitarbeitern, nach eigenen Angaben, wettbewerbsfähige Löhne und umfangreiche Zusatzleistungen ab dem ersten Tag.
    Alle festangestellten Logistikmitarbeiter verdienen nach zwei Jahren umgerechnet mindestens 12,22
    Euro brutto pro Stunde. Darüber hinaus bietet Amazon Zusatzleistungen wie leistungsbezogene Prämien,
    eine Sonderzahlung zu Weihnachten und Mitarbeiter‐Aktien. Mit diesen Extras verdient ein
    festangestellter Mitarbeiter nach zwei Jahren durchschnittlich 2.621 Euro brutto im Monat.
    Hinzu kommen eine kostenlose Lebens‐ sowie Berufsunfähigkeitsversicherung, ein Pensionsfonds und Personalrabatte.
    Die Kantinen der deutschen Logistikzentren werden von Amazon bezuschusst und kochen frisches,
    gesundes Essen zu niedrigen Preisen.

    Nach eigenen Aussagen wird Amazon von vier Grundprinzipien geleitet: Fokus auf den Kunden statt auf den Wettbewerb, Leidenschaft fürs Erfinden, Verpflichtung zu operativer Exzellenz und langfristiges Denken.

    Kundenrezensionen, 1‐Click Shopping, personalisierte Empfehlungen, Prime, Versand durch Amazon,
    AWS, Kindle Direct Publishing, Kindle, Fire Tablets, Fire TV, Amazon Echo und Alexa sind nur einige der
    Produkte und Services, für die Amazon Pionierarbeit geleistet hat.

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