Schlagwort: Pflegereform

  • Reförmchen statt Pflegereform

    Reförmchen statt Pflegereform

    Sozialverband VdK NRW bemängelt Verschlechterungen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte

    „Die Änderungsanträge von Union und SPD zur geplanten Pflegereform sind eine schlechte Nachricht für rund eine Million Pflegebedürftige wie auch ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen.“ Auf die nun öffentlich gewordenen Pläne der Bundesregierung, im Rahmen des Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes nur einen winzigen Teil der zuvor angekündigten Steuermittel bereitzustellen, reagiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge mit deutlicher Kritik. „Statt die Pflegeversicherung nachhaltig zu erneuern, verkommen die Regelungen zu Teillösungen, die weder bei der Finanzierung noch den Betroffenen helfen.“

    So könnten die Eigenanteile bei einer stationären Unterbringung, die in NRW mit monatlich rund 2.405 Euro über dem deutschlandweiten Durchschnitt in Höhe von 2.015 Euro liegen, zukünftig lediglich zu einem Drittel gedeckelt werden. „Außerdem reicht das Geld mitnichten, damit Heime der jüngst beschlossenen Verpflichtung nachkommen können, das Pflegepersonal nach Tarif zu bezahlen“, macht Horst Vöge deutlich.

    „Nicht zuletzt steht auch die Bezahlung von Rentenbeiträgen pflegender Angehöriger durch den Fiskus vor dem Aus“, bedauert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist. „Mit diesem ‚Reförmchen‘ verschiebt sich die grundlegende Neugestaltung der Pflegeversicherung abermals auf die nächste Regierung“, so Horst Vöge. „Das bedeutet nicht nur Unsicherheit für Beitragszahler sowie die Einrichtungen und ihr Personal, sondern vor allem auch für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind – oder ihre Angehörigen gerade in Corona-Zeiten ohne Rücksicht auf die eigenen Belastungsgrenzen zu Hause betreuen.“

    „Die Änderungsanträge von Union und SPD zur geplanten Pflegereform sind eine schlechte Nachricht für rund eine Million Pflegebedürftige wie auch ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen.“ Auf die nun öffentlich gewordenen Pläne der Bundesregierung, im Rahmen des Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes nur einen winzigen Teil der zuvor angekündigten Steuermittel bereitzustellen, reagiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge mit deutlicher Kritik. „Statt die Pflegeversicherung nachhaltig zu erneuern, verkommen die Regelungen zu Teillösungen, die weder bei der Finanzierung noch den Betroffenen helfen.“

    So könnten die Eigenanteile bei einer stationären Unterbringung, die in NRW mit monatlich rund 2.405 Euro über dem deutschlandweiten Durchschnitt in Höhe von 2.015 Euro liegen, zukünftig lediglich zu einem Drittel gedeckelt werden. „Außerdem reicht das Geld mitnichten, damit Heime der jüngst beschlossenen Verpflichtung nachkommen können, das Pflegepersonal nach Tarif zu bezahlen“, macht Horst Vöge deutlich.

    „Nicht zuletzt steht auch die Bezahlung von Rentenbeiträgen pflegender Angehöriger durch den Fiskus vor dem Aus“, bedauert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist. „Mit diesem ‚Reförmchen‘ verschiebt sich die grundlegende Neugestaltung der Pflegeversicherung abermals auf die nächste Regierung“, so Horst Vöge. „Das bedeutet nicht nur Unsicherheit für Beitragszahler sowie die Einrichtungen und ihr Personal, sondern vor allem auch für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind – oder ihre Angehörigen gerade in Corona-Zeiten ohne Rücksicht auf die eigenen Belastungsgrenzen zu Hause betreuen.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die Ungereimtheiten des Bundesgesundheitsministers

    Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat auf seiner Facebookseite – https://www.facebook.com/groehe?fref=ts – mitgeteilt, dass angeblich 93 Prozent der Bevölkerung lt. einer Umfage die Pflegereform für richtig halten.

    Dazu wurde von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk bemerkt:

    „Richtig scheint mir, dass 93% der Bevölkerung die Pflegereform überhaupt nicht kennen! Was wurde gefragt und zu welchem Gesetz – PSG I oder PSG II (in der Beratung) oder ging es um das neue Pflegerecht NRW?

    Selbst Pflegexexperten haben z.Zt. Probleme, bei der Vielzahl komplizierter Regelungen den Durchblick zu behalten. – Trotz einiger begrüßenswerter Leistungsausweitungen:
    Die bislang unzureichenden Reformansätze haben mich veranlasst, am 07.09.2015 an alle Bundestagsabgeordneten zu schreiben und die gebotenen Reformkorrekturen einzufordern.
    Der jetzige Reformstand ist völlig unbefriedigend > www.wernerschell.de/forum/neu
    Es kann niemand sagen, man habe das so nicht gewusst: Mehr Pflegepersonal ist alternativlos! –
    Der Neusser Pflegetreff am 21.10.2015 wird das Thema aufgreifen. „

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Pflegekräftemangel ist durch eine gute Pflegereform überwindbar

    Pflegekräftemangel ist durch eine gute Pflegereform überwindbar

    Größere Aktionen zur Anwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland sind in diesem Zusammenhang zweifelsfrei ein Irrweg

    UnbenanntDie Bundesregierung, v.a. der Bundesgesundheitsminister und neuerdings auch der Bundeswirtschaftsminister, die Bundesagentur für Arbeit und verschiedene Verbände der Pflegebranche buhlen immer stärker um ausländische Pflegekräfte.
    Diese Pflegekräfte sollen helfen, den Fachkräftemangel in der Pflege abzuwenden.
    Darauf gibt es aber nur eine Antwort: Bei einem drohenden Defizit von hunderttausenden Kräften helfen nur grundlegende Veränderungen des Pflegesystems.
    (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die Pflege – Rahmenbedingungen sind dringend verbesserungsbedürftig: Bundesregierung und Gesetzgeber sind vorrangig in der Verantwortung

    Die Pflege – Rahmenbedingungen sind dringend verbesserungsbedürftig: Bundesregierung und Gesetzgeber sind vorrangig in der Verantwortung

    Pflegenotstand

    Der Neusser Pflegetreff hat sich am 13.05.2014 in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und weit über 300 Gästen intensiv mit den Pflegesystemen befasst und mit Hilfe von hochkarätigen Podiumsgästen verdeutlichen können, dass eine bessere Pflege nur gelingen kann, wenn aufgrund entsprechender politischer Entscheidungen mehr Pflegekräfte an die Pflegebetten gebracht werden können.
    Die vielfach erwartete gute Pflege erfordert mehr Zuwendung durch ausreichend qualifiziertes Personal. So einfach kann die Reformbotschaft sein!
    Um die insoweit zu treffenden Entscheidungen vorzubereiten, wurde dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ein über 80 Seiten umfassendes Statement mit „Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKo) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014“ übergeben. (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mehr Reformeifer in der Pflegepolitik gefordert – Pflegereform darf nicht auf der Strecke bleiben

    BDH LogoEs ist höchste Zeit, dass die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/ CSU und SPD nun Fahrt aufnehmen und die zentralen Baustellen der Politik ins Auge fassen.
    „Bislang fehle es an der Bereitschaft, Instrumente zur Gestaltung des demografischen Wandels zu diskutieren, die Antworten auf den wachsenden Pflegebedarf finden“
    Die Vorsitzende des Sozialverbandes BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, fordert von der künftigen Bundesregierung mehr Schlagkraft in der Pflegepolitik: (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Koalitionsverhandlungen in Berlin – offener Brief an die Arbeitsgruppe Gesundheit zur anstehenden Pflegereform

    Koalitionsverhandlungen in Berlin – offener Brief an die Arbeitsgruppe Gesundheit zur anstehenden Pflegereform

    cdu-logo-ohne-randSPDMit dem angefügten offenen Brief hat sich Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk zu den Koalitionsverhandlungen in Berlin zu Wort gemeldet.
    Das Netzwerk hält es für erforderlich, auf die dringlichsten Reformerfordernisse im Pflegesystem aufmerksam zu machen.

    An die
    CDU, CSU und SPD, z.Hd. der Koalitions-Arbeitsgruppe „Gesundheit“ (und Pflege)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es besteht offensichtlich weitgehend Einvernehmen darüber, dass im Rahmen der Koalitionsverhandlungen Eckpunkte für eine Pflegereform abgesprochen werden (müssen). (mehr …)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!