Schlagwort: „Quartiersentwicklung“

  • „Mitmachen, mitmachen, mitmachen…“, beim Rahmenplan Hochschulquartier

    „Mitmachen, mitmachen, mitmachen…“, beim Rahmenplan Hochschulquartier

    Mit diesen Worten beendete Sitzungsleiter Horst Peter Vennen die Diskussion des Planungsausschusses zum Rahmenplan Hochschulquartier, nachdem die externen Planer der Firma Scheuvens und Wachten plus aus Dortmund das weitere Vorgehen den Politikern vorgestellt hatten.

    Das dargestellte Projekt ist Zukunftsmusik, benötigt einen langen Atem, auch wenn Dr. Schlegelmilch (CDU-Fraktionsvorsitzender) in einer heutigen Mitteilung erklärt:
    „Das Hochschulquartier ist mit seiner prägnanten Lage nicht nur städtebaulich eine Schatztruhe, wie unter einem Brennglas bündelt dieses Quartier inzwischen die Chancen und Möglichkeiten unserer Stadt, gleichzeitig aber auch die drängenden Herausforderungen“.

    Das Plangebiet selbst umfasst eine Fläche von ca. 62 Hektar. Die Hauptverkehrsachsen Rheydter Straße und Theodor-Heuss-Straße bzw. Gartenstraße sowie eine Bahntrasse führen durch das Gebiet. Auch die angrenzenden Bereiche rund um die Kirche St. Josef, das Monforts Quartier und das Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums werden im Rahmenplan betrachtet.

    Viele Unwägbarkeiten gibt es schon derzeit, die Hochschule muß fest in die Planung eingebunden werden. Was will und was kann die Hochschule beisteuern?

    Der Eigentümer des ehemaligen Polizeipräsidiums (BIMA) muß von den Plänen überzeugt werden, muß zustimmen und verkaufen. An dieser Stelle gibt es wenig positive Beispiele.

    Eine eigens zu diesem Umsetzungszweck gegründete GmbH soll die Interessen von Hochschule und Stadt bündeln und alle Aktivitäten bearbeiten. Planungsdezernent Dr. Bonin sieht hier das treibende Element, damit gute Ideen und Pläne für die Weiterentwicklung des Hochschulquartiers nicht einfach in der Schublade verschwinden.

    In einem ersten Schritt hat das Planungsbüro in Abstimmung mit der Verwaltung einen Prozess-Ablauf entwickelt, der die geplanten Arbeitsschritte von der Bestandsaufnahme und -analyse, über die Konzeptentwicklung bis zur fertigen Ausarbeitung einer illustrierten Broschüre darlegt. Die Durchführung einer dialogorientierten Beteiligung ist dabei ein zentraler Baustein bei der Erarbeitung des Rahmenplanes. Beabsichtigt ist die Durchführung von Bürgerveranstaltungen, offizielle Bezeichnung „Öffentliche Arenen“ und einer Internetbefragung sowohl im Zuge der Bestandsaufnahme und -analyse als auch bei der eigentlichen Konzeptentwicklung.
    Eine abschließende Präsentation ist ebenfalls vorgesehen.
    Im Vorfeld zur Bürgerbeteiligung wurden bereits Abstimmungsgespräche mit zentralen Akteuren im Quartier geführt.
    Die Studierenden der Hochschule bekommen demnächst im Rahmen eines Workshops die Gelegenheit, ihre Belange in den Erarbeitungsprozess einzubringen.

    Insgesamt sollen drei Öffentliche Arenen in Form von Abendveranstaltungen angeboten werden.
    Die erste Öffentliche Arena ist für Februar 2019 vorgesehen.
    Zeitgleich soll auch die Internetbefragung beginnen. In der Phase der Konzeptentwicklung wird die zweite Öffentliche Arena voraussichtlich Ende Juni / Anfang Juli 2019 stattfinden.
    Die Internetbefragung wird wieder parallel dazu durchgeführt.

    Zum Abschluss des Rahmenplanprozesses Ende 2019 bzw. Anfang 2020 soll der fertige Rahmenplan der Öffentlichkeit im Rahmen der dritten Öffentlichen Arena präsentiert werden.

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  • Sozial-Holding startet in Zusammenarbeit mit der Stadt und mit Unterstützung durch das MGEPA weiteres Quartiersprojekt

    Sozial-Holding startet in Zusammenarbeit mit der Stadt und mit Unterstützung durch das MGEPA weiteres Quartiersprojekt

    In Mönchengladbach-Hardterbroich stehen Teilhabe und Selbstbestimmung im Mittelpunkt

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH startet in Zusammenarbeit mit der Kommune ein Projekt zur Quartiersentwicklung in Mönchengladbach-Hardterbroich. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben wird vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW mit insgesamt 95.000 Euro gefördert.

    „Wichtige Grundlagen zur Quartiersentwicklung aus dem Blickwinkel des demografischen Wandels hat die Stadt Mönchengladbach mit unterschiedlichen Kooperationspartnern unter anderem bereits in den Stadtteilen Eicken, Wickrath, Rheindahlen und Bettrath-Hoven geleistet“, berichtet Sozialdezernentin Dörte Schall. In Hardterbroich, wo derzeit ein neues städtisches Altenheim gebaut wird, sollen nun ebenfalls Netzwerke geknüpft und ausgebaut, Teilhabe gefördert und Begegnungsmöglichkeiten geschaffen werden.

    Dazu wird sich die Sozial-Holding mit den zentralen Akteurinnen und Akteuren wie Kirchengemeinden, Arztpraxen, Apotheken, dem Heimatverein, Bürgerinitiativen und der Lokalpolitik vernetzen und die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils ins Projekt einbeziehen. Es sind Quartierskonferenzen und Runde Tische geplant, die sich mit den Bedürfnissen der Menschen im Quartier beschäftigen, da das Leben „zu Hause“ absoluten Vorrang vor anderen Betreuungsformen haben soll. Ziel ist es auch die Nachbarschaft und bürgerliches Engagement zu fördern. Dafür sollen neue Begegnungs- und Informationsstätten entstehen, die ein Leben in Gemeinschaft ermöglichen.

    „Die typischen Phänomene des demografischen Wandels, wie der Trend zur Singularisierung und das nachlassende familiäre Unterstützungspotenzial im sozialen Umfeld, erfordern eine Förderung tragfähiger sozialer Netzwerke für gelingendes Altern im Sozialraum, in der Gemeinde und im Quartier“, sagt Projektleiterin Katharina Schott, die dabei auch auf die Netzwerkarbeit der vom MGEPA initiierten landesweit aktuell mehr als 40 Quartiersentwickler/innen setzen kann.

    Klar ist: Ältere Menschen wollen solange wie möglich selbstbestimmt im eigenen Zuhause und in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben. Doch: Das Alter ist bunt – so müssen ganz individuelle Lösungen im Quartier entwickelt werden, die auf die speziellen Anliegen und Bedürfnisse der dort ansässigen Bürgerinnen und Bürger zugeschnitten sind und zu den jeweiligen gewachsenen Strukturen im Quartier passen.

    „Deshalb“, so Schott, „sollen bei der Entwicklung eines altengerechten Quartiers in Hardterbroich die Teilhabe und Selbstbestimmung im Alter im Mittelpunkt stehen. Realisieren möchten wird dies durch Stammtische, Quartierskonferenzen und Rundgänge sowie Befragungen.“

    Für Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding, soll das Quartiersprojekt in Hardterbroich zur Blaupause für die altersgerechte Entwicklung im gesamten Stadtgebiet werden: “Die Träger stationärer Einrichtungen, deren Häuser sich in nahezu jedem Stadtteil finden, können wichtiger Partner dieses Prozesses sein, wenn sie sich ihrem Quartier öffnen und bedarfsgerechte Angebote machen.“

    Die Sozial-Holding als kommunales Unternehmen will diese Form der Quartiersarbeit in Zukunft noch weiter ausbauen. Es sollen z.B. öffentliche Begegnungsorte entstehen, die eine Begegnung außerhalb der eigenen Wohnung ermöglichen, um ins Gespräch zu kommen. Hier ließen sich auch gemeinsame Veranstaltungen und Angebote ansiedeln.

    Besonders spannend wird das Projekt durch den Umstand, dass im Projektgebiet einiges im Umbruch ist: Seit September 2015 entsteht hier ein neues Städtische Altenheim für 80 Bewohnerinnen und Bewohner und der zukünftige Firmensitz der städtischen Tochtergesellschaft. Der Neubau ist eingebettet in ein geplantes Wohngebiet, in dessen Zentrum ein neuer Marktplatz entstehen soll. Die Gelegenheit, mit den Menschen vor Ort schon in der Planungsphase über die Quartiersentwicklung ins Gespräch zu kommen, wollte sich das Projektteam nicht entgehen lassen.

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  • „NRW.BANK.Ideenwettbewerb 2015-2017“  „Erstmalig Beteiligung von Bürgerinitiativen möglich.“

    „NRW.BANK.Ideenwettbewerb 2015-2017“
    „Erstmalig Beteiligung von Bürgerinitiativen möglich.“

    Der „NRW.BANK.Ideenwettbewerb 2015-2017“ startet mit einem neuen Konzept:
    Erstmals sind neben Kommunen und kommunalen Unternehmen auch Bürgerinitiativen aufgerufen, sich an dem Innovationswettbewerb mit ihren Ideen in den Kategorien „Quartiersentwicklung“, „Integration“, „Entwicklung des ländlichen Raumes“ und „Wirtschaftsförderung“ zu beteiligen.

    Darauf weist die bau- und planungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Annette Bonin, hin und hofft auf viele Bewerbungen aus der Vitusstadt: „Im Gegensatz zu früher können nun auch ebenfalls noch nicht realisierte Ideen und Lösungsansätze ausgezeichnet werden. Unter anderem die große Vielfalt der Projekte zur Wohnumfeldverbesserung und der freien Kulturszene belegt mehr als deutlich, welch enormes kreatives Potenzial inzwischen in unserer Stadt beheimatet ist. Wir sollten dies auch mit lauter und selbstbewusster Stimme in der Landeshauptstadt kundtun. Der Wettbewerb wäre eine exzellente Gelegenheit.“

    Zu gewinnen gibt es beim Ideenwettbewerb neben Preisgeldern auch ein sogenanntes „Ideen-Mining“, bei dem die prämierten Ideen mit professioneller Unterstützung in einem Kreativ-Coaching der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster weiter entwickelt werden können.

    Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen sowie ein Anmeldeformular sind zu finden unter: www.nrwbank.de.
    Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 29. Januar 2016.

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