Seit über 60 Jahren lebe ich hier und verfolge interessiert das Geschehen in unserer Stadt.
Die o.g. Meldung der Presseabteilung
https://www.moenchengladbach.de/de/aktuell-aktiv/newsroom/wohncontainer-fuer-ukraine-gefluechtete-werden-abgebaut
habe ich zur Kenntnis genommen und lässt mich seitdem nicht mehr los:
Die Frage, die mich umtreibt: Warum werden diese Container nicht für die Obdachlosen in unserer Stadt verwendet?
Ob jetzt an diesem Standort oder an einem anderen oder auf der Stadt verteilt, kann und sollte man besprechen, aber einfach nur abbauen und irgendwo in die „Ecke stellen“, finde ich schade.
Diese Container, die wie zu lesen ist, mit Haushaltsgeräten ausgestattet sind / waren, scheinen mir gefühlsmäßig besser geeignet zu sein, als Schiffscontainer, die irgendwo „in eine Ecke“ gestellt werden…..
Natürlich habe ich keine Ahnung wie die Besitzverhältnisse diese Container sind und natürlich ist mir auch klar, dass die Arbeit mir Obdachlosen nicht einfach ist.
Am 30.07.2023 habe ich unserem OB Heinrichs auf seiner E Mailadresse oberbuergermeister@moenchengladbach.de gleichlautende Mail geschrieben, aber außer einer automatisierten Antwort (Empfangsbestätigung) ist nach 3 Wochen keine Antwort erfolgt.
Letztere ärgert mich jetzt wirklich! Logischerweise würde ich es begrüßen, wenn man den Gedanken aufgreifen und nicht sofort in die Ablage P werfen würde, aber wenigstens eine Antwort in der Art: „Wir bedanken uns für Ihre Idee und geben diese weiter.“ wäre doch schön, oder nicht?
Das würde nämlich das Gefühl vermitteln, als Bürger erst genommen zu werden. Keine Reaktion impliziert das genaue Gegenteil davon… ☹
Wissenschaftler und Politiker machen sich Gedanken, warum in Deutschland die AFD oder die „Nichtwählerpartei“ immer stärker wird. Ein immer genannter Grund ist, dass „man“ die Bevölkerung nicht ernst nimmt…..
Mit diesem Leserbrief will ich Niemanden auf die Füße treten, ich mache mir nur extreme Sorgen um unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, durch Arroganz auf der einen und Frustration / Lustlosigkeit auf der anderen Seite.
Viele Grüße
Stefan Müller
Schlagwort: Respekt und Wertschätzung
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Leserbrief zu: Wohncontainer für Ukraine-Geflüchtete werden abgebaut
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Gewalt gegen Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste
Rund 4.000 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienste werden zu eigenen Erlebnissen mit gewaltsamen Übergriffen befragt.
Die Befragung führt die Ruhr-Universität Bochum im Auftrag des NRW-Innenministeriums, der komba gewerkschaft nrw und der Unfallkasse NRW durch.Wie es ist, wenn ein normaler Einsatz plötzlich von Gewalt gegen die eigene Person überschattet wird, haben zahlreiche Einsatzkräfte bereits leidvoll erfahren.
„Feuerwehr- und Rettungskräfte, die helfen wollen und dabei selbst Opfer von Gewalt und Aggression werden, sind immer wieder eine traurige Schlagzeile. Diese Übergriffe stellen eine besorgniserregende und nicht hinnehmbare Entwicklung dar. Wir fordern mehr Respekt und Wertschätzung für die Arbeit der Einsatzkräfte. Bei Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes darf es null Toleranz geben“, sagte Andreas Hemsing, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, zum Auftakt der Befragung.Zu den Beweggründen dieser Umfrage erklärte Innenminister Ralf Jäger: „Deshalb machen wir alles, um Aggressivität und Gewalt gegenüber den Rettern zu stoppen. Genau deshalb wollen wir mehr über die Ursachen von Übergriffen auf unsere Einsatzkräfte lernen. Welche Mittel gegen Gewalt und Aggressionen auf Retter wirken, hängt entscheidend davon ab, ob sie an der richtigen Stelle ansetzen. Dazu müssen wir wissen, in welchen Situationen es zu solchen Übergriffen kommt.“
Gabriele Pappai, Geschäftsführerin der Unfallkasse NRW, erklärte: „Es ist inakzeptabel, dass Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungskräfte in NRW, die für das Allgemeinwohl tätig sind, unter Übergriffen verschiedenster Formen zu leiden haben. Hier haben wir als zuständige Unfallversicherung eine klare Position: Wir unterstützen unsere Helfer.“
Alle Beteiligten werben für die Teilnahme an der Befragung.
Am Institut der Feuerwehr in Münster ist das Thema „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ beispielsweise bereits Inhalt der Führungskräfte-Ausbildung.1 – 0