Schlagwort: Rheydter Rathaus

  • Projektion aufs Rheydter Rathaus weist auf Strukturwandel hin

    Projektion aufs Rheydter Rathaus weist auf Strukturwandel hin

    Das Rathaus Rheydt wird zur Leinwand: Vom 25. bis 30. Oktober wird der Strukturwandel im Revier von 18:30 Uhr bis 22:30 Uhr mit einer Lichtinstallation aufs Rheydter Rathaus sichtbar.

    Eine Woche lang wird so der Tagebau am Rande der Stadt mitten ins Zentrum gerückt – und damit auch die 17 Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung.
    Die UN-Agenda ist mit ihren Zielen Grundlage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die ein verbindliches Kriterium für alle „Zukunftsprojekte“ im Rheinischen Revier ist. Damit der Wandel gestaltet werden kann, haben Bund und Länder für das Rheinische Revier Fördermittel in Höhe von 14,8 Mrd. Euro eingeplant.

    Als Tagebaurandkommune hat auch Mönchengladbach die Möglichkeit Ideen einzureichen und von Fördermitteln zu profitieren. Der Prozess hat bereits begonnen, die ersten Fördermittel fließen bereits. Bei den Zielen geht es aber nicht nur um Umweltschutz: „Der Kohleausstieg fordert uns alle. Wir müssen den Strukturwandel als Chance begreifen, Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten. Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte sollten in einem ausgewogenen Gleichgewicht zueinander stehen“, so Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin.

    Der Zeitpunkt der Projektion ist nicht zufällig gewählt, denn in den kommenden Wochen finden gleich mehrere Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit in Mönchengladbach statt, auf die die Stabsstelle Strukturwandel im Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt aufmerksam machen will.

    „Die Vielzahl der Veranstaltungen, Aktionen und Projekte soll ein im Wortsinn leuchtendes Beispiel für alle Mönchengladbacher*innen sein, selbst aktiv zu werden und ihre Ideen auch über Projekte für den Strukturwandel einzubringen“, so Bonin weiter.  Auch wenn nicht alle 17 Ziele für Mönchengladbach die gleiche Relevanz haben, gibt es auch hier ein großes Betätigungsfeld. Das Beispiel der gerade stark steigenden Preise, insbesondere für fossile Energieträger wie Öl und Gas, zeigt ganz deutlich, wie ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zusammenhängen – und dass es nicht nur um eine vielleicht abstrakt wirkende Rettung des Planeten geht, sondern auch um einen unmittelbaren Nutzen für die Stadt und Bürgerschaft.  

    Mehr Infos zum Thema gibt es unter stadt.mg/strukturwandel, rheinisches-revier.de und 17ziele.de.

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  • Finanzausschuss soll ins Rheydter Rathaus umziehen – so wollen es einzelne Grünen-Politiker

    „Wir tagen ab September im Rathaus Rheydt, das ja zu Ampel-Zeiten Ende 2011 für mehr als 65.000 Euro für Rolli-Fahrer sowie Mütter und Väter mit Kinderwagen umgebaut und barrierefrei gemacht wurde“, sagt die Grünen-Politikerin und Finanzausschuss­vorsitzende Ulla Brombeis, auf deren ausdrücklichen Wunsch hin die Sitzungen vom Rathaus Abtei ins Rathaus Rheydt verlegt werden sollen.
    In der Praxis war das Interesse von Menschen mit Behinderungen am umgebauten Rheydter Rathaus und den dortigen politischen Sitzungen gleich Null. Es wurden keine Mütter und Väter mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer im Ratssaal angetroffen.

    Weiterhin erschwert, wenn auch nicht unmöglich, bleibt indes für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen die Teilnahme an politischen Sitzungen im Rathaus Abtei (Hauptausschuss).
    Im vergangenen Ratszug hatte die Grünen-Fraktion den überflüssigen Antrag gestellt, wonach die Verwaltung eine Übersicht städtischer Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeitobjekte erstellen sollte, die Menschen mit Behinderungen die uneingeschränkte eigenständige Teilhabe ermöglichen und über solche, die nicht barrierefrei genutzt werden können.
    Zugleich sollte die Verwaltung zu einer UN-Behinderten-Konvention Planungen zum barrierefreien Umbau bzw. zur Nutzung des Rathauses Abtei oder etwa der Kaiser-Friedrich-Halle erstellen. Zu Zeiten, in denen die Grünen dies mit Ratsmehrheit der Ampel-Kooperation hätte beschließen können, war deren Sichtweise eine völlig andere. Ein solcher Antrag wurde nicht gestellt.

    Der aktuelle Antrag wurde mit Mehrheit abgelehnt.

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