Schlagwort: Testphase

  • Für ein Jahr geht es auf der Hindenburgstraße nur aufwärts –  Geänderte Buslinienführung im Bereich Hindenburgstraße und Steinmetzstraße

    Für ein Jahr geht es auf der Hindenburgstraße nur aufwärts –
    Geänderte Buslinienführung im Bereich Hindenburgstraße und Steinmetzstraße

    Zum Fahrplanwechsel am Sonntag 10.Juli wird der Busverkehr im Rahmen einer anberaumten Testphase von einem Jahr im Bereich der Hindenburgstraße neu geordnet.

    Vom Europaplatz aus in Richtung Krankenhaus Maria Hilf über den Alten Markt fahren die Busse wie bisher aufwärts über die Hindenburgstraße. In entgegengesetzter Fahrtrichtung ergeben sich die  angekündigten Änderungen im Buslinienverkehr ab Sonntag 10. Juli mit dem Fahrplanwechsel der NEW. Die Haltestelle Krankenhaus Maria Hilf wird in Richtung Europaplatz auf die Sandradstraße verlagert (Buslinien 008, 009, 010 und 019).

    Anschließend fahren die Busse nicht wie bisher über den Alten Markt und die Hindenburgstraße zum Europaplatz (Hbf.). Stattdessen wird eine Haltestelle „Stadtverwaltung  (Alter Markt)“ auf der Aachener Straße gegenüber der Stadtverwaltung eingerichtet (Buslinien 003, 007, 013, 023 und 033). Die Haltestelle ist im Verbund mit der bestehenden Haltestelle „Alter Markt“ zu sehen, da viele Umsteigebeziehungen zwischen den jeweiligen Linien an beiden Haltestellen bestehen.

    Danach biegen alle Buslinien nach rechts in die Viersener Straße ein und halten an der Haltestelle „Kapuzinerplatz (Museum Abteiberg)“. Über die Wallstraße kann man fußläufig die Haltestelle „Abteiberg“ auf der Hindenburgstraße erreichen.

    In der Folge halten die Busse an der Haltestelle „Kleiststraße (Am Minto)“. Durch den Hintereingang des Minto gelangt man direkt zur Hindenburgstraße und der Gegenhaltestelle „Am Minto“. Anschließend fahren alle Busse ohne weiteren Halt über die Sittardstraße zum Europaplatz (Hbf.).

    Für die Testphase sind die Haltestellen „Stadtverwaltung“ und „Kleiststraße“ mit höheren Buskappsteinen versehen worden. Sie ermöglichen einen leichteren Einstieg in die Busse als von der normalen Bordsteinhöhe aus. Die Ränder wurden außerdem mit taktilen Platten versehen. Sie bieten eine Orientierung für Menschen mit Sehbehinderung.

    Alle Haltestellen werden auch mit den notwendigen Fahrplaninformationen ausgestattet. Außerdem weisen Informationen jeweils auf die Änderung der Buslinienführung hin und erklären, wo sich die passende Haltestelle für die entgegengesetzte Richtung befindet.

    Nach Beschluss des Rates wird die Änderung der Buslinienführung für ein Jahr getestet und anschließend ausgewertet. Erst wenn die Ergebnisse der Testphase vorliegen, wird dann entschieden, wie die Busse in Zukunft fahren werden.
    (pmg)

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  • Hindenburgstraße: Busse sollen in einjährigem Test nur bergauf fahren

    „Unser Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität und das Flaniererlebnis auf der Hindenburgstraße spürbar zu steigern. Mit der einjährigen Testphase, die auch Ferien und Feiertage umfasst, wollen wir jetzt zu aussagekräftigen Zahlen und Fakten gelangen, ob diese Lösung auch dauerhaft umsetzbar ist. Bisher liegen uns lediglich Hypothesen vor, da es immer nur eine provisorische Verlegung der Fahrtstrecken etwa aufgrund von Baumaßnahmen und Festen gab. Die jetzige Beschlussfassung ermöglicht noch die Einarbeitung in allen Fahrplänen zum Fahrplanwechsel. So ist für die ÖPNV-Nutzer die Umstellung transparent. Im laufenden Testbetrieb soll die Öffentlichkeit und die Politik über Auswirkungen informiert werden. Nur der Praxisbetrieb über diesen einjährigen Zeitraum macht für die Menschen eine gewonnene Aufenthaltsqualität erlebbar und gibt zugleich einen Blick auf die Auswirkungen im Straßenverkehr und zur Fahrgastentwicklung. Im Ergebnis müssen wir im nächsten Jahr dann nach dieser Gesamtabwägung eine endgültige Entscheidung treffen“, erklären die planungspolitischen Sprecher von CDU und SPD, Annette Bonin und Thomas Fegers.

    Die Testphase wird sämtliche Linien bergab betreffen, die allesamt mit dem anstehenden Fahrplanwechsel im Juli vom Alten Markt über die Steinmetzstraße zum Hauptbahnhof geführt werden.
    Ein Fachgutachter wird die einjährige Pilotphase engmaschig begleiten und analysieren.
    Untersucht werden sollen insbesondere die Folgen der neuen Linienführung für die Fahrgastzahlen, die Veränderungen im Nutzungsverhalten (etwa Ein- und Ausstiegspunkte), die städtebaulichen Potenziale für die Hindenburgstraße, die erforderlichen baulichen Veränderungen (etwa zur Verbesserung der Barrierefreiheit) sowie die Auswirkungen auf Städtebau-Fördermittel.

    Durch regelmäßige Zwischenberichte in der Bezirksvertretung Nord und im Planungsausschuss soll eine durchgehende Evaluierung durch Öffentlichkeit und Politik während der Testphase sichergestellt werden.

    Busverkehr nur noch bergauf, nicht mehr bergab auf der längsten Einkaufsmeile der Stadt – zunächst testweise für ein Jahr: Das beantragen CDU und SPD mit einer Tischvorlage am kommenden Dienstag im Planungsausschuss.

    Beachtung finden sollte in diesem Zusammenhang die Terminsituation, diese ist hier beschrieben.

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