Meinung
Ein Dieter Breyman alleine reicht nicht aus, er schaffte es nicht, das piefige Abstimmungsverhalten seiner Parteifreunde im Rat zu beeinflussen. Er war der einzige Politiker der GroKo, der sich für die Beflaggung zur CSD-Woche einsetzte. Er meinte:“ In den Monaten die wir gerade durchleben, mit Zeichen der Intoleranz wohin wir gucken, finde ich, kann man diesem Antrag zustimmen.“
Er forderte alle anwesenden Politiker auf, mit ihrer Stimme für den Antrag ein Zeichen für Toleranz zu setzen.
Sein Koalitionspartner Felix Heinrichs bemühte sich mit selten hölzener Rethorik um einen nicht vorhandenen GroKo-Frieden. Bei Bedarf kann das im Rats-TV angesehen und gehört werden.
Bezeichnenderweise hatte der CDU-Fraktionsvorsitzende zu diesem Thema weder eine eigene noch eine Partei-Meinung. Seine Ablehnung wurde durch seine Stimmabgabe gegen den Antrag dokumentiert.
Vorausgegengen waren Anträge von FDP und die Linke mit dem Ziel, öffentlichen Gebäude während der CSD-Woche mit der „Regenbogenfahne“ zu beflaggen.
So wurden wie im vergangenen Jahr die Masten am Rheydter Marktplatz genutzt, der CSD-Verein und einige Politiker ohne Vorbehalte zogen am Freitag Fahnen mit den Farben des Regenbogens empor.
Eine Woche mit Veranstaltungen für Toleranz wird hoffentlich einigen Politikern die Augen weiter öffnen.



