Schlagwort: UN-Behindertenrechtskonvention

  • NRW-Regierung: Durchwachsene sozialpolitische Bilanz –u.a. keine Quote zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen

    NRW-Regierung: Durchwachsene sozialpolitische Bilanz –
    u.a. keine Quote zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen

    Der schwarz-gelben Landesregierung stellte der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen am Mittwoch in Düsseldorf ein durchwachsenes Zwischenzeugnis für die Sozialpolitik des ersten Amtsjahres aus: „Nachdem das Thema im Koalitionsvertrag nur ein Schattendasein fristete, haben CDU und FDP inzwischen zwar einige neue Gesetze verabschiedet. Diese lassen jedoch Menschen mit Behinderung weiter auf Verbesserungen warten und bedeuten für Pflegebedürftige und deren Angehörige sogar Rückschritte“, kritisierte der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge.

    So wurde unter anderem das Entfesselungspaket I verabschiedet, infolgedessen für die Pflege in NRW nicht länger der bewährte Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt. „Das widerspricht zum einen dem Wunsch eines Großteils der Bevölkerung, in der vertrauten Umgebung alt zu werden“, so Vöge. „Angesichts des heute schon offensichtlichen Mangels an professionellen Pflegekräften stellt sich darüber hinaus aber auch die Frage, wie die Versorgung von immer mehr Heimbewohnern überhaupt auf Dauer sichergestellt werden kann.“

    Mit Blick auf nahezu 1,82 Millionen Menschen mit Behinderung hierzulande kritisierte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen außerdem, dass die Koalition weder eine Quote zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen, noch klare Zuständigkeiten für Leistungen der Eingliederungshilfe eingeführt hat. „Von einer gleichberechtigten Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention sind wir daher immer noch weit entfernt“, betonte Vöge. „Das belegen im Übrigen mehr als 6.300 Sozialgerichtsverfahren, die unsere Experten alleine 2017 für VdK-Mitglieder in NRW abgeschlossen haben und die überwiegend auf das Schwerbehinderten- und Rentenrecht entfielen.“

    Als positiv hob der VdK-Landesvorsitzende hingegen das Vorhaben der NRW-Regierung hervor, die ärztliche Versorgung gerade im ländlichen Raum zu verbessern. „Auch die Telemedizin kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, insofern der Nutzen für die Patienten erwiesen ist und der Mensch im Mittelpunkt steht“, sagte Vöge und ergänzte mit Blick auf die Digitalisierung die Forderung, die neue Arbeitswelt und die Finanzierung der klassischen Sozialsicherungssysteme besser aufeinander abzustimmen. „Außerdem brauchen wir dringend Bildungsangebote, die die Beschäftigungschancen von Geringqualifizierten, älteren Arbeitnehmern sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen erhöhen.“

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  • Landesbehindertenbeirat fordert: E-Scooter müssen auch weiterhin befördert werden

    14-10-13-Bus-new-0006In der letzten Woche hatten sich die Verkehrsunternehmen landesweit geweigert, sogenannte E-Scooter weiterhin in Bussen und Bahnen mitzunehmen. Die Verkehrsunternehmen begründeten diesen Schritt mit einer Gefahrenabschätzungsberechnung, die sie im Auftrag gegeben hatten. An einem gemeinsamen Runden Tisch hatten die Behindertenverbände schon im Oktober diese Vorgehensweise kritisiert. Der Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald forderte daraufhin ein Moratorium bis zur Vorlage eines Komplettgutachtens. Dieses hat die Landesregierung inzwischen in Auftrag gegeben und es soll in wenigen Monaten vorliegen. Killewald: „Die Verkehrsunternehmen haben trotzdem das Verbot ausgesprochen, was zu Recht zu einem lauten Aufschrei der Empörung von Seiten der Betroffenen und ihrer Verbände geführt hat.“ (mehr …)

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  • Teilhabe behinderter Menschen darf kein Lippenbekenntnis sein
    Bedeutendes Projekt der Koalition ist die Reform der Eingliederungshilfe

    Eckpunktepapier veröffentlicht

    Gu¨listan Yu¨ksel-Sep2014Jährlich am 3. Dezember findet der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen statt.
    Er trägt dazu bei, auf die Lebenssituation der in Deutschland lebenden Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Zugleich erinnert er an die gesellschaftliche Verpflichtung, umfassende Teilhabe, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen.

    Weltweit leben eine Milliarde Menschen mit Behinderungen. Allein in Deutschland sind es rund 17 Millionen Erwachsene, die mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder chronischen Krankheit leben, davon 9,6 Millionen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. (mehr …)

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  • „Aufbruch in ein inklusives NRW:  Sechs Jahre UN-Behindertenrechtskonvention“

    „Aufbruch in ein inklusives NRW:
    Sechs Jahre UN-Behindertenrechtskonvention“

    InklusionBehinderte und nichtbehinderte Menschen sollen gleich behandelt werden.
    So steht es in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die vor sechs Jahren in Deutschland in Kraft trat. „Dieses Menschenrecht in den Alltag umzusetzen, ist Aufgabe unserer Landespolitik. Dafür wurde am 3. Mai 2008 ein wichtiger Meilenstein gelegt“, sagt Josef Neumann, Inklusionsbeauftragter der SPD-Fraktion im NRW-Landtag.

    „Die Konventionen zielen auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Anfang an. Wir in NRW haben diese Botschaft verstanden und handeln konsequent: NRW ist Inklusionsland. (mehr …)

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  • Sozialausschuss tagt im Zentrum für Körperbehinderte

    Sozialausschuss tagt im Zentrum für Körperbehinderte

    Öffentliche Sitzung am Dienstag, 18. Februar, ab 17 Uhr

    UnbenanntMit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Mönchengladbach und der Entwicklung der Fallzahlen im Bereich der Existenz sichernden kommunalen Leistungen nach dem SGB II und SGB XII sowie den Bildungs- und Teilhabeleistungen in den Jahren 2012 und 2013 befasst sich der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren am kommenden Dienstag, 18. Februar, ab 17 Uhr.
    Die öffentliche Sitzung findet im Zentrum für Körperbehinderte, Krefelder Straße 379, Gebäude „Allgemeines Dienstleistungszentrum“ (Eingang über die Straße Fahres) statt. Außerdem wird die Verwaltung über die aktuelle Flüchtlingssituation in Mönchengladbach informieren.
    Weiteres Thema ist die Schließung der Baracken in den Notunterkünften Bockersend, Hardter Straße und Luisental. (mehr …)

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