Schlagwort: Vortäuschung

  • POL-MG: Vergewaltigung am Platz der Republik hat so nicht stattgefunden

    POL-MG: Vergewaltigung am Platz der Republik hat so nicht stattgefunden

    Nachdem der 20jährige Beschuldigte in seiner Vernehmung von einvernehmlichen Handlungen gesprochen und Gewalteinwirkungen in jeder Form vehement abgestritten hatte, bestellten die Ermittler der Kriminalpolizei das 15jährige Opfer erneut zu einer Vernehmung.

    Bei der Rekonstruktion der Tatabläufe ergaben sich dann deutliche Zweifel an den Aussagen der 15Jährigen. Sie räumte schließlich ein, die Ermittler über entscheidende Details belogen zu haben.

    Dies führte dazu, dass die Kriminalpolizei ein Verfahren wegen Vortäuschung einer Straftat einleitete.

    Im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken wurde das Fahndungsbild des 20Jährigen vielfach geteilt. Dies führte unter anderem auch zu zum Teil hasserfüllten Kommentaren. Sogar die ein oder andere selbst ernannte „Bürgerwehr“ trat aufgrund dieses Vorfalls auf den Plan.

    In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass das zu Fahndungszwecken zunächst veröffentliche Foto nicht mehr verwendet werden darf. Die Veröffentlichung ist nach Identifizierung des Gesuchten nicht erlaubt und kann rechtliche und finanzielle Folgen haben. Dies gilt umso mehr, wenn jetzt die Tat in der angezeigten Form nicht stattgefunden hat.

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  • Bewaffneter Tankstellenraub in Giesenkirchen war vorgetäuscht

    Am 04.12.2015 wurde eine Tankstelle auf der Liedberger Straße von einem bewaffneten männlichen Einzeltäter überfallen.

    Aufgrund von Zeugenaussagen kamen die Ermittler zwischenzeitlich einem 28-jährigen Tatverdächtigen aus Willich-Schiefbahn auf die Spur, der selbst Angestellter der überfallenen Tankstelle ist.
    Der 28-Jährige wurde gestern Nachmittag auf dem Tankstellengelände festgenommen, zeitgleich wurde seine Wohnung durchsucht und hierbei die wahrscheinliche Tatwaffe, eine Schreckschusspistole, aufgefunden.

    Während sich der 28-Jährige zu dem Tatvorwurf nicht einlässt, wurde der damalige Kassierer der Tankstelle, ein 19-jähriger Mann aus Rheydt, nochmals vernommen. Hierbei räumte dieser ein, dass der Raubüberfall vorgetäuscht war und zwischen ihm und dem als Räuber fungierenden 28-Jährigen abgesprochen wurde.

    Beide Beschuldigte wurden nach dem Abschluss polizeilicher Standardmaßnahmen wieder entlassen.
    Die Ermittlungen dauern an.

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