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  • Strukturwandelprojekt auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums macht Fortschritte

    Strukturwandelprojekt auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums macht Fortschritte

    Die personelle Besetzung der Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach GmbH (WICMG) ist nahezu abgeschlossen.

    Seit dem ersten April besteht das Team bei der hundertprozentigen Stadttochter aus sieben Fachleuten. Mit der Texturelab GmbH ist zeitgleich das erste innovative Jung-Unternehmen auf das Areal gezogen, hat hier in neue Maschinen investiert und seine Produktionskapazitäten vergrößert. Das Mönchengladbacher Unternehmen ist eine von mehreren geplanten Ansiedlungen, mit denen schon während der Planungsphase für den künftigen Campus Leben in das Gebäude kommt.

    „Der Wissens- und Innovationscampus ist eines der zentralen Strukturwandel-Projekte in Mönchengladbach, für das sich die Stadt, die WICMG und engagierte Bürgerinnen und Bürger im Verein Wissenscampus seit langem engagiert einsetzen“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Nach Jahren voller Arbeit und Fortschritte im Hintergrund ist es ein tolles Zeichen, dass mit der Team-Besetzung bei unserer Wissens- und Innovationscampus GmbH und der Ansiedlung der Texturelab GmbH jetzt zwei wichtige sichtbare Meilensteine erreicht wurden. Weitere folgen in Kürze,“ kündigt Heinrichs an. „Im Kanon der Strukturwandelprojekte mit einer hervorgehobenen Bedeutung wollen wir deutlich machen, dass auch das Projekt Wissens- und Innovationscampus gut vorankommt. Seit Vorliegen des Förderbescheides ist eine Menge passiert und die Gespräche mit dem Fördergeber zeigen neue Möglichkeiten auf, auch schneller als ursprünglich gedacht in Umsetzungsschritte einzusteigen“, so der Oberbürgermeister.

    „Bereit für die heiße Projektphase!“

    Anfang 2022 konnte das Gelände vom Land erworben werden. Es folgte die langwierige Antragsphase. Im Juli 2023 dann hatte Mönchengladbach für das Projekt Wissens- und Innovationscampus Fördermittel in Höhe von knapp 9 Millionen Euro erhalten. Das Geld dient dazu, die WICMG personell zu besetzen, die Planung für den Campus voranzutreiben und Finanzierungsmodelle für die konkreten Nutzungsideen zu entwickeln. Bis auf die kaufmännische Leitung ist die Teambesetzung für den anstehenden Planungsprozess nun perfekt. Ganz zur Freude von Geschäftsführerin Eva-Maria Heiß, die im Dezember 2023 ihre Tätigkeit aufgenommen hat: „Hier treffen tolle Persönlichkeiten mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen aufeinander, von der Rechtsanwältin über den technischen Objektmanager bis hin zur Projektassistenz. Eine gute Mischung von Kolleginnen und Kollegen, die alle für unsere gemeinsame Aufgabe brennen. Wir sind bereit für die heiße Projektphase!“

     Seine Arbeit verrichtet das Team der WICMG natürlich am Ort des Geschehens, also im Gebäude des ehemaligen Polizeipräsidiums an der Theodor-Heuss-Straße.

    Auf dem Foto, vor einem noch eingepackten Textil-Bandtrockner (v.l.): Mitgründer Martin Wosik und Geschäftsführer Henrik Stelter.
    © Texturelab

    Mit der Texturelab GmbH sind nun die ersten neuen Nachbarn dazu gekommen. Für das innovative Textilveredlungsunternehmen ist der Umzug ein klares Bekenntnis zum Standort Mönchengladbach. „Durch den Umzug unseres neuen Headquarters in das alte Polizeipräsidium haben wir ein deutliches Zeichen für die Stadt Mönchengladbach gesetzt. Wir bleiben in Mönchengladbach und wachsen mit der Stadt,“ erklärt Henrik Stelter, Geschäftsführer der Texturelab GmbH. Warum der neu entstehende Wissens- und Innovationscampus genau das richtige Arbeitsumfeld für das Unternehmen ist, erklärt Mit-Gründer Martin Wosik: „Texturelab strebt an, branchenübergreifend Innovationen und Verbesserungen zu entwickeln. Wir planen, unseren Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung unseres Planeten für die Zukunft zu leisten.“

    Schritt für Schritt kommt Leben auf den zukünftigen Campus In den kommenden Monaten sind weitere Ansiedlungen geplant, die das ehemalige Präsidium schon während des mehrjährigen Planungsprozesses mit Leben füllen. So werden der städtische Fachbereich Geoinformation, der Verein Wissenscampus e.V. und die Initiative nextMG e.V. hier ihre Zelte aufschlagen. Ziel von nextMG ist es, die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach voranzubringen, Aktivitäten rund um die digitale Transformation zu unterstützen und die Stadt für Gründer & Start-ups attraktiver zu machen. Die städtische Nutzung ist als Zwischennutzung geplant, bevor die Umbauarbeiten für die endgültigen Mieter erfolgen können. Damit passt die Initiative perfekt zum Geist des Strukturwandelprojektes Wissens- und Innovationscampus. Dessen Ziel ist es, auf dem 3,5 Hektar großen Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums, mitten zwischen Gladbach und Rheydt und in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Niederrhein, einen Ort für den Wissenstransfer, für Innovationen und Gründerkultur zu schaffen. Feste Bausteine des Projektes sind etwa die Junior Uni, die Gründungsfabrik und das Bildungsprojekt für MINT-Fächer „SkillzUp“, die allesamt bereits ihre Arbeit aufgenommen haben – bislang an provisorischen Standorten.

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  • Altes Polizeipräsidium: Über acht Millionen Euro für den Wissens- und Innovationscampus

    Altes Polizeipräsidium: Über acht Millionen Euro für den Wissens- und Innovationscampus

    Bund fördert Personal und Planungsleistungen für das wichtige Strukturwandelvorhaben auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums.

    Fördermittel in Höhe von Insgesamt 8.03 Millionen Euro erhält die Stadt für den geplanten Wissens- und Innovationscampus auf dem ehemaligen Gelände des früheren Polizeipräsidiums an der Theodor-Heuss-Straße.

    Ein entsprechender Förderbescheid liegt der eigens zur Umsetzung des ambitionierten Vorhabens gegründeten Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach GmbH (WICMG) aktuell vor.
    „Über diese Nachricht freue ich mich sehr, schließlich ist die Entwicklung des Wissenscampus gemeinsam mit Wirtschaft und Hochschule eine enorme Chance. Die Bewilligung der Fördergelder verleiht dem Strukturwandel als zentrales Element unserer gemeinsamen Strategie einen dynamischen Schub“, freut sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
    „Gerade in Mönchengladbach müssen wir die Grundlage für neue und nachhaltige Beschäftigung schaffen. Daher werden wir mit dem Vorhaben sofort loslegen“.

    Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, der sich auch persönlich im Wissenscampus e.V. engagiert macht ebenso deutlich: „Die Transformation dieses Geländes kann ein Leuchtturm für den Städtebau im Rheinischen Revier werden. Hier kann einiges zusammenkommen, was für einen gelingenden Strukturwandel wichtig ist: Bildungsprojekte und Innovationsförderung, zukunftsfähige Nutzung des Baubestands und ein nachhaltiger Umgang mit der knappen Ressource Fläche.“

    Ziel dieses Wissens- und Innovationscampus auf dem 3,5 Hektar großen Gelände ist es, beispielsweise durch die Förderungen von Existenzgründungen neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Chance auf zukunftsfähige Arbeit durch neue Weiterbildungsangebote für alle zu erhöhen.
    Zum Konzept gehört eine Junior-Uni, an der Kinder und Jugendliche an Naturwissenschaften herangeführt werden, und eine Coding School, in der unter anderem das Programmieren auf dem Lehrplan steht.
    Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier unterstützt diesen Prozess und hat den Campus als tragfähiges Vorhaben eingestuft.

    Die Ideen zum ehrgeizigen Vorhaben stammen von engagierten Bürger*innen, die sich Ende 2019 zum Wissenscampus e.V. zusammengeschlossen haben und gemeinsam ein Nutzungskonzept vorgelegt haben.
    Nach dem Ankauf des Geländes durch die eigens gegründete Wissens- und InnovationsCampus Mönchengladbach (WICMG) GmbH macht das Projekt nun mit einem Förderbescheid aus dem STARK-Programm des Bundes einen lang erwarteten Schritt nach vorn.

    Die Stadt hatte die Maßnahme als prioritäres Projekt in den Förderaufruf „Starterpaket Kernrevier“ eingebracht und zu einem ersten förderfähigen Antrag weiterqualifiziert. Dabei konnte das Team auch auf Unterstützung aus anderen Teilen der Verwaltung zurückgreifen.
    Der Leiter der Stabsstelle Strukturwandel, Dr. Martin Wirtz, erklärt: „Genau hier liegt unsere Aufgabe: Gute Ideen aus der Stadt mithilfe fachlicher und fördertechnischer Expertise erfolgreich in die nicht immer einfachen Förderkanäle des Reviers einzubringen.“
    Auf dem langen Weg zum Förderbescheid wurden in den letzten Monaten noch abschließende Rückfragen geklärt und die Höhe der Mittel an den geänderten Tarifvertrag sowie die Lage in der Bauwirtschaft angepasst.
    Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
    Mit den auch Dank Unterstützung der Landesregierung bewilligten Bundesmitteln von mehr als acht Millionen Euro soll die WICMG personell bestückt werden, Planungsleistungen finanziert und Finanzierungsmodell für die Nutzungsideen entwickelt werden.
    Die Ergebnisse der ab August beginnenden ersten Projektphase werden danach für weitere Förderanträge genutzt, um die grundlegende Herrichtung des Geländes zu finanzieren.
    „Es ist gut, wenn die WICMG jetzt mit Leben gefüllt wird“, freut sich der Gründungsgeschäftsführer der WICMG, Arnd Vossieg.

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