Am 20.05.2026 war der Tag der Bienen.
Hier kommt eine Lösung für alle, die es selbst anpacken möchten.
Nach Steinen und Palmen liegen in den vergangenen Jahren wieder heimische naturnahe Gärten im Trend. Das ist gut für die Biodiversität.
Der Rückgang der Artenvielfalt ist einer der großen Bedrohungen für die Menschen auch hier bei uns. Obst und Gemüse brauchen auf unseren Feldern und in unseren Gärten Bestäuber.
Jeder der einen Garten oder Balkon hat kann einen eigenen Beitrag zur Schaffung von Lebensräumen leisten. Sie werden erstaunt sein, wie schnell die heimische Tierwelt hier wieder einzieht. Heimische Pflanzen bieten Nahrung und Lebensraum für unsere Tiere. Viele Käfer-, Schmetterlings- oder Wildbienenarten sind auf unsere heimischen Wildpflanzen spezialisiert. Wenn diese Wildpflanzen in unseren Gärten fehlen, verlieren wir auch die Tiere. Weitere Tiere sind in der Folge der Nahrungskette betroffen. Unsere Insekten sind Nahrungsquelle für zum Beispiel Vögel, Fledermäuse, Amphibien und Igel.
Viele Tiere leiden an Unterernährung. Dies ist der Ermangelung an Lebensraum geschuldet. Somit kann jeder, der seinen Garten mit heimischen Pflanzen bestückt deren Rückgang bekämpfen und die Pflanzen sowie die Tierwelt fördern.
Zu unseren heimischen Pflanzen gehört unter anderem die prächtig blühende Essigrose (rosa gallica). Diese finden Sie oben im Bild, welches am Vitus Bad entstanden ist. Die Essigrose bietet reichlich Pollen und Nektar. Die Pflanze wird von 40 Wildbienen besucht und ist ebenso für Vögel interessant. (*1Q)
Wir haben unsere heimische Pracht vergessen. Umso mehr sollten wir diese wieder entdecken. Es gibt Wiesen Flockenblumen, die von über 90 verschiedene Wildbienen und 69 Schmetterlingen besucht wird, Echtes Herzgespann, was sogar für die Dachbegrünung geeignet ist, Ehrenpreis in den unterschiedlichen Blautönen und vieles mehr. Schafgabe gibt es nicht nur als Tee, sondern auch als Wiesenblume. Genauso wie die Wilde Möhre, die wie alle anderen einen hohen ökologischen Wert aufweist und ebenfalls als Schmetterlingsraupenfutter dient. Für jeden Standort hat unsere heimische Natur etwas zu bieten.
Der Kriechende Günsel (Ajuga reptans) hat etwas für 10 Schmetterlinge zu bieten (*1Q). Er ist sogar begehbar und kann den für Insekten nahezu nutzlosen Rasen ersetzten. Wer Gräser mag, bietet Verstecke für Käfer, Schmetterlingsraupen und Grashüpfer.
Unsere heimischen Pflanzen sind an unsere Böden optimal angepasst und kommen auch mit dem Klimawandel gut zurecht. Es bedarf keiner Pflanzen aus fremden Ländern, wie sie beispielsweise an der Korschenbroicher Straße gepflanzt wurden. Diese Blumen werden von so genannten Generalisten besucht. Unsere heimischen Spezialisten haben hier keine Chance. Züchtungen, gefüllte Blumen sowie nicht einheimisch Pflanzen beanspruchen die wenigen Naturflächen und schaden somit unsere heimische Fauna und Flora. Unsere Pflanzen werden immer mehr zurückgedrängt und somit auch die Tiere, die auf diese angewiesen sind. Eichhörnchen bauen keine Nester im Olivenbaum. Die Sträucher und Früchte des Kirschlorbeers sind giftig für Mensch und Tier. Hier nisten keine Vögel. Ein Garten mit heimischen Pflanzen ist ein wertvoller Lebensraum und pflegeleichter als manche Steinwüste. Viele Informationen bietet die Seite und (1*Quelle) https://www.naturadb.de/ . Hier bekommen Sie Informationen über Standortansprüche sowie Inspirationen für Garten und Balkon sowie Bezugsmöglichkeiten der Pflanzen. Ideen und Ratschläge findet man unter anderem auf dem You-Tube Kanal von Renature-garten-design. I<
n Naturgärtnereien oder auf Pflanzentauschbörsen finden sie heimische Pflanzen. Eine Tauschbörse findet in der Zentralbibliothek jeden 3. Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr statt. Eine gute Adresse für heimische Pflanzen im Umkreis ist die Firma blumen-forscheln.de. Es ist eine der wenigen Gärtnereien in unserem Umkreis die heimische Pflanze in größerer Auswahl anbietet.

