Autor: Silvia Erbrath

  • Der heimische Garten

    Der heimische Garten

    Am 20.05.2026 war der Tag der Bienen.

    Hier kommt eine Lösung für alle, die es selbst anpacken möchten.
    Nach Steinen und Palmen liegen in den vergangenen Jahren wieder heimische naturnahe Gärten im Trend. Das ist gut für die Biodiversität.
    Der Rückgang der Artenvielfalt ist einer der großen Bedrohungen für die Menschen auch hier bei uns. Obst und Gemüse brauchen auf unseren Feldern und in unseren Gärten Bestäuber.
    Jeder der einen Garten oder Balkon hat kann einen eigenen Beitrag zur Schaffung von Lebensräumen leisten. Sie werden erstaunt sein, wie schnell die heimische Tierwelt hier wieder einzieht. Heimische Pflanzen bieten Nahrung und Lebensraum für unsere Tiere. Viele Käfer-, Schmetterlings- oder Wildbienenarten sind auf unsere heimischen Wildpflanzen spezialisiert. Wenn diese Wildpflanzen in unseren Gärten fehlen, verlieren wir auch die Tiere. Weitere Tiere sind in der Folge der Nahrungskette betroffen. Unsere Insekten sind Nahrungsquelle für zum Beispiel Vögel, Fledermäuse, Amphibien und Igel.
    Viele Tiere leiden an Unterernährung. Dies ist der Ermangelung an Lebensraum geschuldet. Somit kann jeder, der seinen Garten mit heimischen Pflanzen bestückt deren Rückgang bekämpfen und die Pflanzen sowie die Tierwelt fördern. 

    Zu unseren heimischen Pflanzen gehört unter anderem die prächtig blühende Essigrose (rosa gallica). Diese finden Sie oben im Bild, welches am Vitus Bad entstanden ist. Die Essigrose bietet reichlich Pollen und Nektar. Die Pflanze wird von 40 Wildbienen besucht und ist ebenso für Vögel interessant. (*1Q)

    Wir haben unsere heimische Pracht vergessen. Umso mehr sollten wir diese wieder entdecken. Es gibt Wiesen Flockenblumen, die von über 90 verschiedene Wildbienen und 69 Schmetterlingen besucht wird, Echtes Herzgespann, was sogar für die Dachbegrünung geeignet ist, Ehrenpreis in den unterschiedlichen Blautönen und vieles mehr. Schafgabe gibt es nicht nur als Tee, sondern auch als Wiesenblume. Genauso wie die Wilde Möhre, die wie alle anderen einen hohen ökologischen Wert aufweist und ebenfalls als Schmetterlingsraupenfutter dient.  Für jeden Standort hat unsere heimische Natur etwas zu bieten.

    Der Kriechende Günsel (Ajuga reptans) hat etwas für 10 Schmetterlinge zu bieten (*1Q). Er ist sogar begehbar und kann den für Insekten nahezu nutzlosen Rasen ersetzten. Wer Gräser mag, bietet Verstecke für Käfer, Schmetterlingsraupen und Grashüpfer.

    Unsere heimischen Pflanzen sind an unsere Böden optimal angepasst und kommen auch mit dem Klimawandel gut zurecht. Es bedarf keiner Pflanzen aus fremden Ländern, wie sie beispielsweise an der Korschenbroicher Straße gepflanzt wurden. Diese Blumen werden von so genannten Generalisten besucht. Unsere heimischen Spezialisten haben hier keine Chance. Züchtungen, gefüllte Blumen sowie nicht einheimisch Pflanzen beanspruchen die wenigen Naturflächen und schaden somit unsere heimische Fauna und Flora. Unsere Pflanzen werden immer mehr zurückgedrängt und somit auch die Tiere, die auf diese angewiesen sind. Eichhörnchen bauen keine Nester im Olivenbaum. Die Sträucher und Früchte des Kirschlorbeers sind giftig für Mensch und Tier. Hier nisten keine Vögel. Ein Garten mit heimischen Pflanzen ist ein wertvoller Lebensraum und pflegeleichter als manche Steinwüste. Viele Informationen bietet die Seite und (1*Quelle) https://www.naturadb.de/ . Hier bekommen Sie Informationen über Standortansprüche sowie Inspirationen für Garten und Balkon sowie Bezugsmöglichkeiten der Pflanzen. Ideen und Ratschläge findet man unter anderem auf dem You-Tube Kanal von Renature-garten-design. I<
    n Naturgärtnereien oder auf Pflanzentauschbörsen finden sie heimische Pflanzen. Eine Tauschbörse findet in der Zentralbibliothek jeden 3. Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr statt.  Eine gute Adresse für heimische Pflanzen im Umkreis ist die Firma blumen-forscheln.de. Es ist eine der wenigen Gärtnereien in unserem Umkreis die heimische Pflanze in größerer Auswahl anbietet. 

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  • Windkraft im Hardter Wald

    Windkraft im Hardter Wald

    Die Stadt Mönchengladbach ist eine waldarme Kommune. 

    Dennoch werden weitere Nutzungen der Wälder vorangetrieben.  So sind im Hardter Wald nun zwei Windkraftanlagen geplant. Dies liegt jedoch nicht im Einflussbereich der Stadt, sondern es handelt sich um Landesprojekte.

    Um die Windkraftanlagen errichten zu können, muss eine mindestens 20 m breite Schneise in den Wald gerodet werden. Eine Schotterpiste für den Anlieferverkehr ist notwendig, um die Anfahrt der Betonmischer für die Fundamente ebenso zu ermöglichen wie die Installation der Windkraftanlagen. Der Schaden für den Wald und seine Bewohner ist nicht absehbar.

    Während des Betriebs der Anlagen ist mit einer Einschränkung der Erholungsqualität für die Besucher durch Schattenwurf und Lärmbelästigung zu rechnen.
    Ebenso wird das Ökosystem unter dieser Belastung leiden.
    Es ist bekannt, dass Vögel und Fledermäuse durch die Anlagen beeinträchtigt werden. Durch den Druckunterschied an den drehenden Flügeln erleiden die Tiere tödliche Verletzungen an den inneren Organen. Neue Anlagen sind daher mit einer Abschaltautomatik versehen. Allerdings ziehen nicht alle Tiere in Schwärmen. Ob diese Abschaltung bei einzeln ziehenden Tieren funktioniert, wird zumindest von Fachleuten infrage gestellt. Ebenso ist nicht bekannt, inwieweit Tiere aus ihrem gewohnten Lebensraum vertrieben werden.

    Aus Verkehrssicherheitsgründen werden in unserem Stadtgebiet viele Bäume gefällt. Der Abbruch eines Windradflügels (Quelle: WDR, 26.01.2026) kann ebenso eine Gefahr darstellen. Ob dies bei der Planung berücksichtigt wird, ist nicht bekannt.

    Aus Sicht des NABU Mönchengladbach ist die weitere angedachte Nutzung der Waldflächen eine vertane Chance. Auch der BUND spricht sich in seiner Stellungnahme gegen den geplanten Bau an dieser Stelle bzw. im Hardter Wald aus.

    Die beiden größten Naturschutzverbände unserer Stadt betonen jedoch, dass sie den Ausbau und die Nutzung von Windenergie grundsätzlich befürworten. Die Standorte sollten jedoch aus ökologischer und gesellschaftlicher Sicht überdacht werden. 

    Durch den Einsatz einer Bürgerinitiative und des NABU sowie von Dr. Günther Krings ( MdB, CDU)konnte ein Bauvorhaben von Windkraftanlagen im Buchholzer Wald verhindert werden.  

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  • 20. Earth Hour

    20. Earth Hour

    Es ist wieder so weit.

    Am Samstag, den 28.03.2026, wird darum gebeten, eine Stunde lang, von 20:30 bis 21:30 Uhr, das Licht auszuschalten. Auf Initiative des WWF (World Wide Fund for Nature, bekannt durch den Panda im Logo) soll auf den für uns Menschen so wichtigen Klimaschutz hingewiesen werden.                                
    Dies ist eine weltweite Aktion. Das Schöne daran ist: Jeder kann mitmachen. Und es spart auch noch Geld.

    Zu viel Licht kann schädlich sein. Auf die Dosis kommt es an. Für viele nachtaktive Tiere, die sich nach dem Mondstand orientieren, ist künstliche Beleuchtung ein Hindernis, da sie das natürliche Licht der Nacht zur Jagd nutzen. Es gibt Tiere, die sich in künstlich beleuchteten Gegenden gestört fühlen, sich dort nicht niederlassen können oder bereits vertrieben wurden. 
    Hierzu gehören manche Fledermausarten. Sie könnten uns von lästigen Mücken befreien, wenn man diesen nützlichen Tieren einen Lebensraum bieten würde. Etwas mehr Rücksicht wäre hier geboten – jeder kann etwas tun.

    Sobald das Licht im Zimmer angeht, kann man die Rollläden herunterlassen. Künstliche Außenbeleuchtung sollte nur bei Bedarf leuchten. Ein Bewegungsmelder kann eine Dauerbeleuchtung ersetzen.

    Auch der menschliche Schlaf profitiert von Dunkelheit. Gerade in den kommenden warmen Sommernächten schlafen viele gerne bei offenem Fenster. Dabei kann die durchgängige Straßenbeleuchtung den Schlaf rauben. Leider ist es seit napoleonischer Zeit üblich, dass die Straßen immer stärker beleuchtet werden. Dabei ist das Gießkannenprinzip die Wahl der Kommune. Besser wäre eine bedarfsorientierte Beleuchtung. Ob im Wald oder in der 30er-Zone. Es entsteht eine konstante Lichtverschmutzung, deren Nutzen fraglich ist.

    Andere Kommunen haben sich längst auf den Weg gemacht, diese Konzepte zu hinterfragen. Die Organisation „Paten der Nacht” bietet Kommunen ehrenamtlich und kostenlos Beratungen an.
    Man müsste nur mal fragen.

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  • Ein weiterer Insektenverlust ist vorprogrammiert

    Ein weiterer Insektenverlust ist vorprogrammiert

    Die sogenannte Krefelder Studie hat ergeben, dass die Zahl der Fluginsekten um 76 % zurückgegangen ist.

    Um diesem Trend entgegenzuwirken, muss Lebensraum für Insekten geschaffen werden.  In der Stadt wurden Blumenwiesen und Straßenbegleitgrün ebenso aufgewertet wie großzügige Staudenbeete, zum Beispiel im Volksgarten.

    Im Sommer konnte man am hinteren Ausgang des Hauptbahnhofs wunderschöne Wildblumenwiesen bewundern. Hier wuchsen unter anderem Schafgabe und wilde Möhren. Doch nicht lange. In kurzen Abständen wurden die Wiesen hier gemäht. Die wichtige Insektennahrung und der Lebensraum wurden so zerstört.

    Auch die Stauden im Straßenbegleitgrün werden in diesen Januartagen, also zum absolut falschen Zeitpunkt, bis auf wenige Zentimeter gekürzt. Dabei befindet sich die Brut der Insekten überwiegend in den abgestorbenen Stängeln. Durch den kurzen Schnitt dringt der Frost tiefer in den Boden ein und vernichtet Erdhummeln und weitere Bewohner. All diese sind somit für die nächste Saison verloren. Wahrscheinlich wurden die oberen Abschnitte ordnungsgemäß entsorgt.

    Gemäht werden sollte je nach Witterung im März oder April, wenn die Insekten geschlüpft sind. Es ist dem Auge des Bürgers durchaus zuzumuten, dass Beete nicht aufgeräumt und kurzgeschoren durch den Winter kommen.

    Wenn Schottergärten und Kunstrasen in dieser Stadt weiteren Lebensraum verhindern, wird die Tierwelt weiter zurückgehen. Somit fehlen nicht nur Marienkäfer und Schmetterlinge, die unser Herz erfreuen, sondern auch die Nahrungsgrundlage für Vögel, Fledermäuse, Igel und viele weitere Tiere.

    Ein Umdenken und ein zukunftsorientiertes Handeln sind im privaten wie im öffentlichen Raum von Nöten, um die Vielfalt zu erhalten.  

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  • Der Hardter Wald

    Der Hardter Wald

    Der Hardter Wald ist als Erholungsgebiet weit über die kommunalen Grenzen hinaus beliebt. 

    Zunächst muss man sich allerdings an den stinkenden Verbrennern vorbeiquälen, die widerrechtlich im Halteverbot auf den Waldwegen parken.  Durch dieses egoistische Verhalten werden Abgase und eventuell Betriebsstoffe wie Öle in ein Naturschutzgebiet direkt im Wald verteilt.  Eichhörnchen und Co. sagen Danke.

    Besucher finden Hilfestellungen auf dem Lehrpfad mit vielen Bildern und Beschreibungen der Fauna und Flora des Waldes. Etwas verstörend ist, dass nicht darauf hingewiesen wird, welche der genannten Tiere und Pflanzen hier heimisch sind.

    Besonders auffällig sind die großen Mengen an nicht verrotteten Blättern der Roteiche, wie sie oben abgebildet ist. Dieser Baum stammt aus dem Nordosten Amerikas und wurde kürzlich zum Baum des Jahres 2025 gekürt. Er ist bei uns nicht heimisch. Er wird jedoch von einigen als Klimabaum und Hoffnungsträger angesehen. Das ist verwunderlich, da im Norden Amerikas ähnliche Witterungsverhältnisse wie bei uns herrschen. Zugutehalten kann man dem Baum, dass er schneller wächst als unsere heimischen Stiel- und Traubeneichen.  Somit hätte er einen wirtschaftlichen Nutzen. In einem kommunalen Wald sollte dieser jedoch eine untergeordnete Rolle spielen.

    Im Gegensatz zu unseren heimischen Eichen sind die Roteichen eine ökologische Nullnummer. Offensichtlich sind die Bodenlebewesen nicht in der Lage, das Laub in Humus umzuwandeln. Während eine heimische Eiche etwa 400 Schmetterlingsarten als Lebensraum bieten kann, sucht man diese an einer Roteiche vergebens.  Neben Fachliteratur und einfachem KI-Wissen sollte man diese Kenntnisse von Fachleuten erwarten und entsprechendes Handeln einfordern.
    In unserer Stadt heißt es jedoch: weiter so.
    Noch im September des vergangenen Jahres hat sich Förster Stopps zu weiteren Anpflanzungen im Hardter Wald bekannt. Hierzu ist anzumerken, dass umliegende Kommunen die Roteiche bereits als invasiven Neophyt aus ihren Wäldern entfernen. Laut einem Bericht der Rheinischen Post lässt Nettetal Roteichen am Schloss Krickenbeck fällen. Dort wird die Roteiche als Schädling für unsere heimischen Wälder betrachtet.

    Um die Biodiversität unserer heimischen Wälder zu schützen, hat NRW-Minister Krischer in den Nachbargemeinden Heinsberg und Viersen Waldentwicklungsgebiete ausgewiesen. Hier darf sich der Wald frei entfalten, ohne menschlichen Einfluss. In Mönchengladbach führen hingegen diverse Straßen durch den Wald.  Ob am Volksgarten oder im Hardter Wald ist diese Nutzung – abgesehen von den Anwohnern – infrage zu stellen. Von Schutz des Waldes keine Spur.

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  • Willkommen im Veganuary!

    Willkommen im Veganuary!

    Fasten ist in unserem Kulturkreis seit Langem üblich.

    Die bekannteste ist wohl die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Weniger bekannt ist, dass es ebenfalls eine Fastenzeit im Advent gab. Ausnahmen waren die Adventsonntage. Daher ist es nicht abwegig, den Januar zum Fastenmonat für tierische Produkte zu erklären.

    In unserer wohlstandsverwöhnten Gesellschaft hat sich der Konsum von Fleisch seit den fünfziger Jahren zum Statussymbol aufgeschwungen. Leider zu Lasten der Gesundheit und des Tierwohls. Hauptsache billig. Sicher betonen viele Verbraucher immer wieder, dass ihnen das Tierwohl wichtig ist. An der Supermarktkasse weicht dies jedoch einer Demenz. Kein Wunder, schließlich sind LKW mit lustigen Hähnchen und Schweinen, die freudig zum Schlachthaus fahren, ebenso ein Trugbild wie die hübschen Küken auf den Eierverpackungen. Hier kann man einen Kompromiss eingehen. In den Frühlings- und Sommermonaten können Sie das Ei getrost essen. Das sind die natürlichen Legemonate. Im Winter werden diese durch künstliche Lichtverhältnisse erzeugt.

    Geschmack ist eine Erziehungssache. In dieser Hinsicht sind wir verzogen. Oder wir sind von der Fleischwirtschaft gut erzogen worden, die uns immer wieder einreden will, dass Fleisch für uns gesund und lebensnotwendig ist. Viele Beispiele, wie z. B. Arnold Schwarzenegger, beweisen seit Jahren das Gegenteil. Aber eine alternde Gesellschaft stemmt sich mit allen Mitteln gegen Innovationen. Ein veraltetes Mindset behindert die Zukunft unserer Kinder. Für viele ist es eine Herausforderung, auf tierische Produkte zu verzichten. Die meisten Menschen können sich einen Teller ohne Dreiklang (Kartoffeln , Gemüse und Fleisch) nicht vorstellen.

    Das Gezerre um das MERCOSUR-Abkommen ist ein weiterer Schritt in die Abhängigkeit von günstigerem Fleisch. Hier kann man geteilter Meinung sein, ob heimisches Fleisch, das mit Soja aus Übersee gefüttert wurde, oder das fertige Produkt, das über den Atlantik importiert wurde, die bessere Alternative ist. Die beste Lösung ist: weniger ist mehr, und zwar ökologisch verträglich, sodass unser Land es verkraftet und der Landwirt ein Auskommen hat. Dafür müsste Fleisch aber wieder einen Wert und eine Wertschätzung bekommen. Das wird aber wahrscheinlich nicht passieren.

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  • Frohes neues Jahr – Das Schuldenkonto ist schon da.

    Frohes neues Jahr – Das Schuldenkonto ist schon da.

    Es war sehr hübsch anzusehen, das Feuerwerk über unserer Stadt in der Silvesternacht.

    Doch wie die meisten schönen Dinge hat es zwei Seiten. Es ist wohl obsolet zu erklären, dass Tiere und viele Menschen darunter leiden. Zu Tode erschreckte und verletzte Tiere werden in Kauf genommen. Menschen, die unter gesundheitlichen Problemen, wie zum Beispiel Asthma oder Demenz leiden oder auch teils aus Erfahrungen Angst vor den Knall-Geräuschen haben, leiden besonders in dieser Nacht.
    Alles nur bla, bla?

    Die Bilder aus dem Internet, die uns aus Berlin erreichen, haben in Teilen nichts mit einer freundlichen Begrüßung des neuen Jahres zu tun.
    Feuerwerkskörper auf Polizisten sind schon ein alter Hut. Das ist seit Jahren bekannt und kann von der Politik durch ein Feuerwerksverbot wie in den Niederlanden unterbunden werden. In Artikel 2§ des Grundgesetztes steht, dass jeder Mensch ein Recht auf Freiheit und körperliche Unversehrtheit hat.
    Gilt dies auch für Polizisten? Wird hier das Recht auf „Spaß“, das im Grundgesetz nicht zu finden ist, höher gehängt als die Würde des Menschen? Wie soll man der Polizei noch eine Autorität abgewinnen, wenn sie zum Spielball zwischen wirtschaftlichen Interessen und einer mutlosen Politik werden?

    Und dann zitieren wir hier einmal das Bundesumweltamt: „Jährlich werden rund 2.050 Tonnen Feinstaub (PM10) – davon rund 1.700 Tonnen PM2.5 – durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern freigesetzt, der größte Teil davon in der Silvesternacht.“

    Mit diesem Schuldenkonto beginnen wir das neue Jahr.
    Verletze Menschen und Tiere und eine verpestete Luft. Wobei hier auch mal die Frage erlaubt sei, wieviel Naturschutz man aus dem Erlös der Umsätze aus der Silvesternacht finanzieren könnte.

    Jede Kommune kann für sich entscheiden, wie sie mit diesem besonderen Datum umgeht. Es ist möglich zentrale Plätze einzurichten, in denen jedermann das Feuerwerk abbrennen kann. Zeitgleich kann ein Feuerwerksverbotszone in der Stadt ausgesprochen werden.
    Doch die Zukunft liegt wohl in der Drohne. Wunderschöne Bilder kann man hiermit zaubern. Unsere Stadt könnte hier mit einem modernen Regelwerk im nächsten Jahr vorangehen. Das ist allerdings zu bezweifeln anhand der Zusammensetzung der gewählten politischen Vertreter und deren Interessen und Schwerpunkten.

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  • Wie wollen wir wohnen?

    Wie wollen wir wohnen?

    Informationsabend bei der Firma Haaß GmbH & Co. KG

    Am Mittwoch, den 03.12.2025, begrüßte unser Oberbürgermeister Felix Heinrichs nach dem Gastgeber das Publikum.
    Er nutzte die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass wir zu einer ausgewählten Testregion im Bereich der Geothermie gehören. Welche Bereiche für diese neue Technologie infrage kommen, bleibt vorerst offen. Heinrichs deutete vage an, dass evtl, die Stadtteile Eicken und Teile von Giesenkirchen an ein Wärmenetz der Stadt / NEW angeschlossen werden können. Vorausgesetzt ist, das eine geplante Geothermiebohrung stattfindet und ein positives Ergebnis liefert..
    Dieses Thema wird nicht nur in Süddeutschland intensiv diskutiert. 

    Firmensitz der Haaß GmbH & Co. KG, Marie-Bernays-Ring 31, 41199 Mönchengladbach

    Die Veranstaltung war sehr gut besucht, vor allem von einem älteren Publikum.
    Es wurde erläutert, was es bedeutet, dass die EU beschlossen hat, bis 2045 klimaneutral zu sein. Dazu gehört, dass Gas nicht mehr der Wärmebringer Nummer eins sein kann.

    Der aktuelle Beschluss, ab 2027 kein Gas mehr aus Russland zu kaufen, wird uns jedoch weiter in die Abhängigkeit amerikanischer oder arabischer Staaten drängen.
    Dies ist infrage zu stellen. Die Lösung ist die Eigenversorgung. Der Weg dorthin kann in mehreren Schritten erfolgen.

    Um sein Haus und das eigene Portemonnaie fit für die Zukunft zu machen, sind einige Maßnahmen erforderlich.
    Wer einen Sanierungsfahrplan mit allen Fördermöglichkeiten erhalten möchte, sollte sich an einen Energieberater wenden.
    Neue Fenster und eine Wärmedämmung können die laufenden Kosten des Betriebes der Immobilie erheblich senken. Aber auch kleinere Maßnahmen, wie der Einbau einer neuen Pumpe in die Bestandsgasanlage, können sehr effizient sein und ein erster Schritt zur Kostenreduzierung.

    Der wichtigste Faktor für Immobilienbesitzer im Hinblick auf die Energiewende ist die Wärmepumpe. Die Komplettlösung wäre diese in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und einem Speicher.
    Ob es sich um ein Eigenheim oder ein Mehrfamilienhaus handelt, spielt bei der Wende keine Rolle. Diese Technologie ist in fast allen Bestandshäusern ohne weitere Maßnahmen möglich.
    Eine Förderung für eine Wärmepumpe ist nicht an einen Energieberater gebunden.
    Gerade für eine Stadt mit einem überwiegend älteren Immobilienbestand ist es wichtig, über die Machbarkeit dieser neuen Technologie informiert zu sein.
    Bei der Klärung dieser Fragen ist ein Fachunternehmen wie die Firma Haaß der richtige Ansprechpartner.

    Die zu erwartenden Preissteigerungen beim Gas rechtfertigen die höheren Anschaffungskosten einer Wärmepumpe. Ein Preisvergleich ist dabei immer empfehlenswert.
    Da viele Menschen große Investitionen scheuen, sind Informationsveranstaltungen wie diese am gestrigen Abend sehr wertvoll. 
    Der Abend bot ein buntes Portfolio an Maßnahmen, deren detaillierte Ausführung den Rahmen gesprengt hätte. Eine passgenaue Maßnahme kann man sich durch unterschiedliche Angebote und Beratungen einholen. Außerdem wurde dazu geraten, die derzeitigen, von der alten Regierung beschlossenen Förderungen zu nutzen.
    Wer kann schon sagen, ob es künftig gleichwertige Förderungen geben wird.

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  • Der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler hatte eingeladen

    Der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler hatte eingeladen

    Am Montag, dem 03.11.2025, sowie am Donnerstag, dem 06.11.2025, lud die Landfolge die Bürgerinnen und Bürger zu einem Workshop ein.

    An beiden Tagen fanden sich jeweils ca. 40 bis 45 Personen ein, um an der Gestaltung teilzunehmen.

    Zu Beginn der Veranstaltung am 06.11.25 äußerten einige Anwesende, dass dies nicht die erste Veranstaltung dieser Art sei.

    Das Moderatoren-Team

    Die anwesenden Personen der Landfolge konnten jedoch nicht beantworten, ob und wo die damaligen Ergebnisse eingeflossen sind.
    Somit war auch hier Skepsis zu hören, inwieweit man wirklich Einfluss auf die Planung nehmen kann.

    Der Masterplan zur Gestaltung der Flächen steht. Ob Yachthafen oder Straßenführung, das ist nicht Gegenstand der Diskussionen dieser Workshops. Mehrere ortskundige Bürger sind jedoch sehr verwundert über die Straßenführung einer Landstraße, die wertvolle Ackerflächen durchschneidet.

    Ebenso ist ein Informationszentrum inmitten der grünen Landschaft geplant. Für dessen Parkplatz muss ein Wald weichen. (So manch einer hat da ein Déjà-vu.) An anderer Stelle soll dieser wieder angepflanzt werden. Dass sich ein Ökosystem nicht transplantieren lässt, bleibt hier unberücksichtigt.

    Die Landfolge hat das Planungsbüro Kraftraum mit der Gestaltung der Räume beauftragt. Das preisgekrönte Unternehmen plant urbane Räume und versucht, die Folgen des Klimawandels zu mildern. Mit der Unterstützung des jungen Teams wurden auf dem Gebiet des Blau-Grünen Bandes viele Ideen entwickelt, wobei die anwesenden Bürger generationenübergreifend Wünsche äußerten. Die zahlreichen Ideen reichten von dem bereits geplanten Aussichtspunkt über Campingplätze bis hin zu Spiel-, Sport- und Freizeitplätzen in Verbindung mit Wegen in einer von Grün dominierten Landschaft. Die Wege sollten für die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, vom Skaten bis zum Rollstuhl, geeignet sein.

    Verwunderlich ist jedoch, dass die Planungen nicht auf Grundlage von hydrologischen oder geologischen Daten erfolgen, sondern rein auf Basis von Landkarten.  Ob die geplanten Parkplätze neben Wiesen, Wäldern oder Biotopflächen an dieser Stelle realisiert werden können, hängt von den Gegebenheiten der Bodenbeschaffenheit und des Klimas ab.  Auf den vorhandenen Karten waren dazu keinerlei Hinweise zu finden. Ebenso ist aus Erfahrungen in Ostdeutschland bekannt, dass Ufer auch noch nach Jahren abrutschen können. Inwieweit Uferstraßen im Rheinischen Braunkohlegebiet eine Utopie bleiben, bleibt abzuwarten. Die wenigen Fachleute, die die Veranstaltungen besuchen, bezweifeln die praktische Ausführung der Pläne, da es zu viele unbekannte Variablen im hydrologischen und klimatischen Bereich gibt. Somit wäre der umstrittene Vorschlag, die Natur die Dinge selbst richten zu lassen, wie sie es seit Jahrtausenden tut, wohl der preiswerteste und nachhaltigste.

    Die Veranstalter der Landfolge haben angekündigt, die Bürger auch weiterhin zu Veranstaltungen einzuladen und sie zur Beteiligung aufzufordern.

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  • Pflanzaktion im „Sündenwäldchen“

    Pflanzaktion im „Sündenwäldchen“

    Im „Sündenwäldchen“, in der Nähe Manheim-Alt am Hambacher Forst, werden am Sontag Mittag um 12:00 Uhr Mitglieder des Nabu, BUND sowie Anwohner und alle die mitmachen wollen Bäume pflanzen.

    Die Menschen wollen ein Zeichen setzen gegen die Zerstörung des Waldes.
    Waldzerstörung findet auf der ganzen Welt statt.
    Im Rheinische Revier wurde der Hambacher Forst dem Wohlstandsversprechen geopfert.

    Der Hambacher Forst war einst mehr als 4.000 Hektar groß.  Er war ein Urwald mit einer Artenvielfalt, die in Deutschland einzigartig war.  Davon ist der heute klägliche Rest des Hambacher Forstes weit entfernt.
    Ca. 1 Hektar ist von dem riesigen Waldgebiet noch übrig.  Hier werden seltene Tierarten wie die Bechsteinfledermaus, der Mittelspecht oder die Haselmaus vermutet, deren Lebensraum unwiederbringlich zerstört wird.

    Deutschland will bis 2045 klimaneutral sein. Wälder und Moore sind hierbei ein existenzielles Mittel, um dies zu erreichen. Umso mehr verwundert es, dass den wirtschaftlichen Interessen weiterhin Vorrang gewährt wird und die Rodung des „Sündenwäldchens“ auch in letzter gerichtlicher Instanz nicht verhindert werden konnte.

    Seit Jahren kämpfen Teile der Zivilgesellschaft gegen die weitere Zerstörung durch den Tagebau.
    Im Januar 2023 fanden sich laut dem BUND 50.000 Demonstrierende in Lützerath ein.
    Die Demonstrationen der vergangenen Jahre konnten den Raubbau an der Natur jedoch nicht verhindern.

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  • Heute ist Earth Night – Licht aus!

    Heute ist Earth Night – Licht aus!

    Lichtverschmutzung ist eine der unterschätzten Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren.

    Im Deutschen Ärzteblatt wird auf eine koreanische Studie hingewiesen, die besagt, dass Menschen im Alter mehr Schlafmittel einnehmen, wenn sie in Gebieten mit hoher Lichtverschmutzung wohnen.
    Dass zu viel Licht in der Nacht negative Auswirkungen auf die Tierwelt und somit auf unsere Biodiversität hat, ist ebenfalls seit Jahren bekannt.
    Neben der Straßenbeleuchtung sind Gewerbetreibende Hauptverursacher, die ihre Objekte oft durchgehend in der Nacht beleuchten.
    Anwohner der Korschenbroicher Straße gegenüber der Fahrschule und dem Baumarkt berichten beispielsweise von Schlafstörungen durch die immense Beleuchtung der Gewerbeobjekte. Gleiches wird von Anwohnern in Neuwerk berichtet, die neben großen Gewerbetreibenden wohnen.
    Bitten der Anwohner, das Licht zu reduzieren, werden ignoriert.
    Das ist nicht nachvollziehbar.

    In Baden-Württemberg ist die Fassadenbeleuchtung von Oktober bis März in den Nachtstunden von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr verboten.

    Da unsere westliche Welt immer heller wird, wird heute um Einsparung gebeten. Wie in den vergangenen Jahren wird auch heute ab 22 Uhr dazu aufgerufen, die nach außen strahlender Beleuchtung abzuschalten.

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  • Kommunalwahl 2025

    Kommunalwahl 2025

    Am Sonntag, dem 14. September 2025, finden in unserer Stadt die Kommunalwahlen statt.

    Alle Wahlberechtigten sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.
    Auf ihrer Wahlbenachrichtigung finden Sie das zuständige Wahlbüro. Mit dem Personalausweis können Sie dort Ihre Wahlzettel erhalten und hinter einer Wand Ihre Stimmen abgeben. Wie im Mittelalter sind Kreuze an der „richtigen” Stelle gefragt. Es gibt jeweils einen Wahlbogen für die Bezirksvertretung, einen für den Stadtrat und einen für den Oberbürgermeister. Wer eine zweite Staatsbürgerschaft, darf ein viertes Kreuz beim Integrationsrat machen. Bitte machen Sie auf jedem Bogen nur ein Kreuz, damit Ihre Stimme gültig ist. In den nächsten fünf Jahren werden uns die demokratisch gewählten Menschen überwiegend im Ehrenamt in den verschiedenen Gremien vertreten.

    Vielen Bürgern reicht diese Art der Mitbestimmung jedoch nicht. Daher werden zunehmend Bürgerbeteiligungen versprochen und auch sporadisch angeboten. Ob es sich um einen Spielplatz oder einen Marktplatz handelt, ist dabei egal. Die Bürger, Groß und Klein, sollen mitentscheiden.

    Ebenso ergaben die Mobilitätswochen große Resonanzen für eine Autoärmere Stadt. Die Realität wird jedoch von veralteten Denkweisen weiter in Richtung PKW betrieben. Um eine Verkehrsinfrastruktur der Gleichberechtigung zu bekommen, müsste man viele Straßen in Fuß- und Radwege umwidmen. Auch in anderen Bereichen mangelt es der Politik oft am Willen, das Beste für die Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen, vermutlich um die Wählerinnen und Wähler nicht zu verprellen.

    Ein gutes Beispiel hierfür ist die Schwammstadt. Um diese umzusetzen, wären Gründächer und begrünte Fassaden sowie Zisternen und begrünte Vorgärten erforderlich. Eine Verpflichtung dazu fehlt jedoch. Ganz im Gegenteil. Man lässt die Bürger wissentlich gegen Verordnungen verstoßen. Die aktuellen Überflutungen in unserer Stadt machen deutlich, wie wichtig Maßnahmen zur Flächenentsiegelung und Renaturierung von Flüssen und Bächen wären. Eine Partei zu wählen, die den Klimawandel leugnet, macht alle ärmer, die unter den Auswirkungen dieser Krise leiden. Wenn es keinen Klimawandel gibt, darf man auch keine Maßnahmen zum Schutz des Bürgers erwarten.  

    Die Herausforderungen für unsere Stadt sind in vielen Bereichen groß. In Krisenzeiten bedarf es starker Charaktere, die Maßnahmen erklären und zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger durchführen und durchsetzen. In Zeiten des Klimawandels muss die Stadt resilienter werden, die Sicherheit muss gewahrt und weiter ausgebaut werden, der soziale Frieden und Gerechtigkeit müssen angestrebt werden und es müssen genügend Wohnraum und kostenlose Freizeitangebote für ein Miteinander geschaffen werden. All dies kann nur mit Vernunft und knappen finanziellen Mitteln demokratisch vorangetrieben werden.

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  • Solidargemeinschaft

    Solidargemeinschaft

    Diese Gruppe wurde in unserer Stadt gegründet und wird auch hier betreut

    Die Initiative der Solidarischen Gemeinschaft ist auf Telegramm zu finden.
    Zwei sehr sympathische junge Männer und eine ebensolche Dame mit vielen Ideen bringen sich in den Nachhaltigkeitsgedanken der Kreislaufwirtschaft in unserer Stadt ein.

    Wie man im Bild erkennen kann, wird hier einiges geboten. Den Initiatoren dieser Gruppe ist es ein Anliegen, zu teilen, weiterzugeben und möglichst eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Zu diesem Zweck haben sie nicht nur diese Gruppe auf dem Messenger Telegram gegründet, sondern auch eine Karte für die Stadt Mönchengladbach entwickelt. Mithilfe dieser Karte kann man über den bekannten Dienst Google Maps sofort herausfinden, wo sich der nächste Kleidercontainer befindet oder wo man Bücher, Möbel und vieles mehr weitergeben oder finden kann.
    Die Karte ist nicht vollständig und erhebt auch keinen Anspruch darauf. Sie kann jedoch gerne ergänzt und aktualisiert werden. Mittmachen ist erwünscht.  (Aus rechtlichen Gründen können wir diese leider nicht veröffentlichen.)

    https://goo.gl/maps/ZPuHqx5i4dPbrnbA9
    Die Entwickler würden sich sehr über einen Kontakt zu unserem städtischen Entsorger MAGS freuen, um sich mit ihrer Idee für die Nachhaltigkeit in unserer Stadt vorzustellen.

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  • NABU-Garten wird Natur- und Lernoase

    NABU-Garten wird Natur- und Lernoase

    Am Samstag, dem 9. August 2025, trafen sich einige Mitglieder des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in Wickrathberg in dessen Garten.

    Dieser konnte durch den Zukauf eines weiteren Grundstücks nun erweitert werden.
    Mit viel Energie machten sich die Naturschützer daran, die Fläche zu entrümpeln und von Gehwegplatten sowie alten, maroden Hütten zu befreien.

    Foto: Caroline Dormans

    Mit zwei Traktoren, Spaten und Scheren rückten sie dem Wildwuchs und den alten Hütten zu Leibe. Bei sehr warmem Wetter waren viele helfende Hände im Einsatz, um dieses Grundstück einem neuen Zweck zuzuführen. Das Ziel ist eine naturnahe Gestaltung der gesamten Fläche.

    Foto: Caroline Dormans

    Die zukünftige Natur- und Lernoase wird für die Jugend des NABU, kurz „NAJU“, ein fester Treffpunkt sein.  Kinder und junge Menschen entdecken ihre Umwelt bereits jetzt spielerisch unter dem Aspekt des Naturschutzes neu.

    In unserer Zeit ist viel Wissen bei Klein und Groß verloren gegangen. Deshalb hat es sich der NABU zur Aufgabe gemacht, Menschen wieder für ihre Umwelt zu interessieren

    Im Garten befinden sich bereits einige stattliche Obstbäume mit Namenschildern. Hier findet man Sorten, die es im Supermarkt nicht gibt. Erst das Zusammenspiel der Akteure aus der Tier- und Pflanzenwelt macht die Ernte möglich. In diesem Jahr sind die meisten Obstsorten einen Monat früher reif als gewöhnlich. Auch die Pflege dieser Bäume will gelernt sein.

    Foto: Caroline Dormans

    Ebenfalls spannend ist die direkt am Grundstück verlaufende Niers. Heute zeigten sich dort zwei Prachtlibellen im wilden Tanz.  An dieser Stelle ist das Gewässer flach und bietet eine Atmosphäre der Erholung und Ruhe.  Selbst wenn ein Garten niemals fertig wird und es heute ein besonders arbeitsreicher Tag war, kann man hier bereits Ruhe und Entspannung spüren, gepaart mit gesunder Neugier für die Umgebung.

    Obwohl der Stadtverband des NABU Mönchengladbach bereits eine hohe Mitgliederzahl aufweisen kann, sind neue Mitglieder jederzeit herzlich willkommen. Sowohl das Gartenprojekt als auch die Amphibien- oder Fledermausgruppe freuen sich über neue, interessierte Menschen. Ebenso ist der NABU politisch aktiv und beschäftigt sich mit Windrädern sowie der Zukunft unserer Stadt nach dem Ausstieg aus dem Tagebau.
    Ob als Mitglied oder zum Reinschnuppern – hier sind Menschen jeden Alters herzlich willkommen.

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  • Mal- und Schreibwerkstatt zum „Einsamen Storch”

    Mal- und Schreibwerkstatt zum „Einsamen Storch”

    Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwei Metern gleitet der Storch sanft auf die Feuchtwiese am Buchholzer Wald hinunter.

    Dann stolziert er mit seinen langen, roten Beinen durch sein Revier.
    Schon oft wurde er von den Kindern des NAJU hier beobachtet. Hier ist er allein. Doch warum ist das so? Warum hat er keine Partnerin? Fliegt er nicht mehr in den Süden?
    Diese und weitere Fragen möchte der NABU mit euch beantworten.
    Kinder im Alter von 6–12 Jahren sind in eine Mal- und Schreibwerkstatt eingeladen, die am Samstag, den 14.06.2025 von 10:30 bis 14 Uhr in der Zentralbibliothek stattfindet.

    Foto: Caroline Dohrmans

    Es wäre schön, wenn der Storch einen Namen bekäme.
    Hierzu werden Vorschläge gesammelt und anschließend demokratisch entschieden, wie der Storch heißen soll.
    Wer vorab eine Geschichte zum Storch lesen möchte, findet eine auf der Internetseite des NABU Mönchengladbach.
    Weitere Informationen zum Storch und zu dieser Veranstaltung findet man auf der Seite des NABU Mönchengladbach oder der Stadtbibliothek Mönchengladbach.
    Es wird um Anmeldung unter storch@nabu-mg.de gebeten.

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  • Heimische Gärten

    Heimische Gärten

    Frühlingszeit ist Pflanzzeit.

    In den Baumärkten und Gärtnereien wird eine bunte Vielfalt an Pflanzen angeboten. Auf Primeln folgen Stiefmütterchen und Geranien. Die meisten davon sind sogenannte Wegwerfblumen, die nur für eine Saison den Geldbeutel belasten. Für unsere heimischen Insekten sind diese überwiegend uninteressant. Doch zur Überraschung findet man derzeit ebenfalls wieder heimische Wildpflanzen wie z. B. Schafgabe oder den kriechenden Günsel im Angebot. Davon sollte es mehr geben. Es gibt viele einheimische, bunte Blumen, die unsere Gärten zieren können.

    Im Handel werden Olivenbäume, Palmen und Kirschlorbeer als beliebte Grünpflanzen ausgesprochen geschäftstüchtig verkauft.  Diese Pflanzen sind jedoch schädlich für unsere Biodiversität. Sie nehmen den heimischen Pflanzen den Platz weg und bieten den meisten heimischen Tieren weder Nahrung noch Brutplätze. Als Alternative für Hecken und Sträucher könnten Liguster, Weißdorn oder echter Lorbeer in Frage kommen. Es gibt Pflanzen, die aus den oben genannten Gründen in Deutschland verboten sind. In der Schweiz gehören dazu der Schmetterlingsflieder und der Kirschlorbeer. Die meisten Kommunen in Deutschland können sich dazu nicht durchringen.

    In naturnahen Gärten werden Blumen neben Obstbäumen und Gemüse gepflanzt, um mit Hilfe der Bestäuber die Erträge zu erhöhen. Seien Sie versichert, dass Zierpflanzen wie die Hortensie nicht dazu gehören. Auch unsere Gartengestaltung kann zur Gesundung oder zum weiteren Verlust der Biodiversität beitragen. Wenn die Bestäuber fehlen, wird Obst und Gemüse zunehmend teurer werden. Wer Vögeln und Bienen etwas Gutes tun möchte, baut keine Nisthilfen, sondern sorgt mit einheimischen Pflanzen für Nahrung und Brutplätze. Listen für das naturnahe Gärtnern gibt es im Internet oder bei gut sortierten Gärtnereien. Es gibt viel zu entdecken in unserer heimischen Pflanzenwelt, die für uns alle wieder bunter und vielfältiger werden kann.  Somit sichern wir unsere heimische Tierwelt und leisten einen Beitrag zur Ernährungssicherheit.

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  • Bäume in Not

    Bäume in Not

    Sie spenden Schatten und reinigen die Luft von Abgasen.

    Sie sind Lebensraum und vieles mehr. Doch der Umgang mit Stadtbäumen lässt zu wünschen übrig.
    Sie werden hier am Platz der Republik als Fahrradständer missbraucht. Bäume werden angepinkelt und die unmittelbare Umgebung mit Zigarettenkippen und anderem Unrat verunreinigt.  Dies wird auch durch den mangelnden Schutz der Baumscheiben ermöglicht.
    Über den Daumen gepeilt hat ein Baum so viele Wurzeln, wie seine Krone in den Himmel ragt. Auf der Hindenburgstraße sind die Bäume von erhöhten Beeten umgeben.  Ein Baum und seine Unterpflanzung fördern die Biodiversität und ziehen unter anderem Schmetterlinge und Bienen an.

    Auf dem Platz der Republik und dem neu gestalteten Europaplatz wurden die notwendigen Baumscheiben durch praktische Gitter ersetzt. Die geringen Anteile an gestalteten Grünflächen werden durch großzügige Pflasterflächen eingefasst.
    Das mangelnde Verständnis für eine Schwammstadt wurde in der letzten Sitzung des Bauausschusses deutlich. Die Forderung der CDU, den verbleibenden Europaplatz sauber mit Pflastersteinen zu versiegeln, ist Politik von gestern. Die EU und auch das Land NRW haben Förderprogramme aufgelegt, um Flächen zu entsiegeln. Wie Rigolen zur Regenwassersammlung und späterer Nutzung und die Dachbegrünung der Bushaltestellen auf dem Europaplatz sind dies Maßnahmen auf dem Weg zur Schwammstadt. Bei Starkregen sollen Grünflächen möglichst viel Wasser aufnehmen und speichern können, um in Trocken- und Hitzeperioden durch Verdunstung die Umgebung zu kühlen und das Stadtgrün zu bewässern. Stadtgrün bereichert unsere Stadt in vielerlei Hinsicht. In den zu erwartenden Hitzesommern mit ebenfalls zu erwartenden Starkregenereignissen wird es zu einem notwendigen Element.
    In den Niederlanden werden schon Wettbewerbe ausgetragen, welche Dörfer mehr Flächen entsiegeln, um mehr Grünflächen zu ermöglichen. Das wird dort „Tegelwipppen“ genannt.

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  • Willkommen im Veganuary

    Willkommen im Veganuary

    Bei vielen von uns hat die schöne Weihnachtszeit ihre Spuren auf den Hüften hinterlassen.

    So wird das neue Jahr auch für gute Vorsätze rund um die Figur genutzt. Die Discounter bieten Sportartikel an und auch die Sportvereine verzeichnen meist im Januar steigende Mitgliederzahlen.  Eine weitere Variante ist die Umstellung der Ernährung.
    Der Trend zur veganen Ernährung hat sogar einen Namen. Veganuary.
    Das bedeutet, einen Monat lang auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Dazu gehören nicht nur Fleisch, Wurst und Fisch, sondern auch Produkte, die von Tieren hergestellt werden.
    Um nur einige zu nennen: Milch, Käse, Joghurt, Quark, Skyr und Eier.

    Das in Eiern enthaltene Eiweiß ist eine beliebte Proteinquelle für Sportler.  Da die Hühner unter natürlichen Bedingungen im Winter nur sehr wenig Eier legen, wurde früher das Osterfest zum Fest der ersten Eier des Jahres. Im Veganuary stehen Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Pflanzliche Fette statt Butter und Nüsse können den Speiseplan bereichern. Diese wesentlich gesündere Ernährung für Erwachsene fördert die Gesundheit. Da gibt es kein Wenn und Aber. Gemüse stärkt das Immunsystem, hält fit und gesund.

    Mit Müsli zum Frühstück starten nicht nur Sportlerinnen und Sportler durch. Brotaufstriche zum Frühstück gibt es in vielen herzhaften Geschmacksrichtungen. Auf Wurst und Käse kann verzichtet werden.  Hafermilch statt Kuhmilch ist für viele Verbraucher bereits Standard im Kaffee oder Chai Latte. In vielen Restaurants werden bereits pflanzliche Varianten angeboten.

    Alle Supermärkte bieten ein breites Sortiment an pflanzlichen Produkten für alle Mahlzeiten an. Für Bolognese oder Frikadellen gibt es Hackersatz aus Soja, Pilzen, Weizen oder auch Jackfruit. Ausprobieren und dranbleiben, bis man „seinen“ Geschmack gefunden hat, ist den ganzen Januar über möglich und wer will, auch darüber hinaus.

    Wenn es mal schnell gehen muss, gibt es Fertigprodukte wie die beliebten Gemüsemischungen und sogar Tiefkühlpizza als vegane Variante. Bratlinge gibt es aus verschiedenen Gemüsesorten und in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Alle Produkte sind in Bio-Qualität erhältlich. Ohne Duftstoffe und künstliche Zusatzstoffe.

    Auch alteingesessene Restaurants springen auf den seit Jahren wachsenden Trend zur pflanzlichen Ernährung auf. Auf zwölf Prozent der Bevölkerung will man schließlich nicht verzichten. So viele Menschen ernähren sich nur noch vegetarisch oder sogar vegan. In vielen Restaurants gibt es einen eigenen Menüpunkt für Vegetarier. Leider werden Veganer oft vernachlässigt. Es gibt kaum noch größere Familien- oder Vereinsfeiern, bei denen diese wunderbare Spezies der Verweigerer tierischer Produkte nicht mit am Tisch sitzt. Tendenz steigend.

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