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Mönchengladbacher Zeitung

Anfang November werden Bauzäune aufgestellt. Anschließend beginnt der zweite und größere Rückbauabschnitt für den Rathaus-Neubau

Am Rathaus Rheydt stehen die weiteren Abbrucharbeiten für den Verwaltungsneubau unmittelbar bevor. Ab Montag, 2. November, beginnt das beauftragte Bauunternehmen mit der Baustelleneinrichtung. Anschließend werden sukzessive die abzureißenden Gebäudeteile im Baufeld des Neuen Verwaltungsgebäudes Rheydt zurückgebaut. Die beiden denkmalgeschützten Gebäudeteile bleiben erhalten und werden in den Neubau integriert.

“Mit dem Teilabbruch an der Stresemannstraße haben wir bereits einen Eindruck von der Baustelle bekommen. Nun geht es mit dem Rathaus-Neubau so richtig los. In den kommenden Monaten schaffen wir nach und nach Platz für das größte Bauvorhaben der Stadt” sagt die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz.

Oberbürgermeister Felix Heinrichs ordnet das Projekt ein: “Der Sanierungsstau an den städtischen Verwaltungsgebäuden zwingt uns zum Handeln. Die Sanierung etlicher maroder Bestandsgebäude ist wirtschaftlich nicht tragfähig. Mit dem Rathaus-Neubau tätigt Mönchengladbach auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine sinnvolle Investition – und bekennt sich damit zum Standort Rheydt und zu einer bürgernahen und zukunftsfähigen Verwaltung.”

Bereits seit Juli wurden die betreffenden Gebäudeteile für den Abbruch vorbereitet. Dafür wurden unter anderem Schadstoffe beseitigt, Einbauten entfernt und die Gebäude vollständig entkernt. Nun werden die Gebäudehüllen niedergelegt und damit das Baufeld für den späteren Neubau freigemacht. Den Beginn machen die Gebäudeteile in der Gasse Am Neumarkt, gefolgt von denen an der Limitenstraße. Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres soll der Gebäudeteil am Markt zwischen den beiden Denkmälern abgebrochen werden. Parallel zum Abbruch finden Gründungsarbeiten für den Neubau statt. Dabei werden ca. 140 Bohrpfähle ins Erdreich eingebracht.

Zunächst wird ab nächster Woche das Gebäude rundum mit Bauzäunen gesichert. Einzige Ausnahme bildet die Gebäudeecke Limiten-/Stresemannstraße, die nicht Bestandteil des Bauvorhabens ist. Der Rheydter Wochenmarkt wird ungeachtet der Bauzäune stattfinden können. Eine größere Baustelleneinrichtung in Form zusätzlicher Baucontainer und Logistikflächen wird ohnehin erst für die anschließenden Rohbau-Arbeiten benötigt. Auch in dieser Phase sollen aber das Markttreiben und weitere Veranstaltungen auf dem Marktplatz stattfinden.

Die jetzt einsetzenden Arbeiten markieren den zweiten, größeren Rückbauabschnitt bei dem Vorhaben. Bereits im Februar waren Arbeiten an einem ersten, kleineren Rückbauabschnitt an der Ecke Stresemannstraße/Am Neumarkt abgeschlossen worden. Durch die damalige Öffnung des Gebäudekomplexes finden Baustellenlogistik und Großgeräte für die jetzigen Arbeiten im Innenhof Platz, sodass die Auswirkungen auf die Rheydter Innenstadt minimal bleiben.

Über das Neue Verwaltungsgebäude Rheydt

Die Bauarbeiten für Bauteil A des Neuen Verwaltungsgebäudes Rheydt umfassen den Bereich zwischen Limitenstraße und der Gasse “Am Neumarkt” sowie zwischen Marktplatz und Stresemannstraße. Rund um die denkmalgeschützten Gebäude des historischen Rathauses und des ehemaligen königlich-preußischen Bezirkskommandos entsteht ein moderner Verwaltungsstandort im Zentrum von Rheydt.

Der Neubau bietet mit rund 630 Schreibtischen Platz für bis zu 850 Beschäftigte. Zentrales Element ist die gläserne Bürgerhalle, die das Gebäude zum Markt hin öffnet und den neuen Haupteingang bildet.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es online unter stadt.mg/neues-rathaus

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