Nach dem Rückbau des Alten Kinos in Giesenkirchen ist heute die Straße “Am Alten Friedhof” wieder freigegeben worden!
Die beauftragte Firma soll die Absperrung am Freitag, 30. Oktober, entfernen. Damit istauch die zugehörige Verkehrsumleitung aufgehoben worden.
Die Abnahme der Abbrucharbeiten ist am Mittwoch planmäßig erfolgt. Der zuständige Statiker hat bestätigt, dass der verbleibende Gebäudeteil nach Umsetzung des Rückbaukonzeptes standsicher ist. Die Stadt hatte den Abbruch zur Gefahrenabwehr veranlasst. Der Eigentümer war seiner Verpflichtung zum Rückbau trotz behördlicher Anordnung nicht nachgekommen. Bereits im Mai hatten fortschreitende Gebäudebewegungen erneute Straßensperrungen erforderlich gemacht.
Anfang November werden Bauzäune aufgestellt. Anschließend beginnt der zweite und größere Rückbauabschnitt für den Rathaus-Neubau
Am Rathaus Rheydt stehen die weiteren Abbrucharbeiten für den Verwaltungsneubau unmittelbar bevor. Ab Montag, 2. November, beginnt das beauftragte Bauunternehmen mit der Baustelleneinrichtung. Anschließend werden sukzessive die abzureißenden Gebäudeteile im Baufeld des Neuen Verwaltungsgebäudes Rheydt zurückgebaut. Die beiden denkmalgeschützten Gebäudeteile bleiben erhalten und werden in den Neubau integriert.
“Mit dem Teilabbruch an der Stresemannstraße haben wir bereits einen Eindruck von der Baustelle bekommen. Nun geht es mit dem Rathaus-Neubau so richtig los. In den kommenden Monaten schaffen wir nach und nach Platz für das größte Bauvorhaben der Stadt” sagt die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs ordnet das Projekt ein: “Der Sanierungsstau an den städtischen Verwaltungsgebäuden zwingt uns zum Handeln. Die Sanierung etlicher maroder Bestandsgebäude ist wirtschaftlich nicht tragfähig. Mit dem Rathaus-Neubau tätigt Mönchengladbach auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine sinnvolle Investition – und bekennt sich damit zum Standort Rheydt und zu einer bürgernahen und zukunftsfähigen Verwaltung.”
Bereits seit Juli wurden die betreffenden Gebäudeteile für den Abbruch vorbereitet. Dafür wurden unter anderem Schadstoffe beseitigt, Einbauten entfernt und die Gebäude vollständig entkernt. Nun werden die Gebäudehüllen niedergelegt und damit das Baufeld für den späteren Neubau freigemacht. Den Beginn machen die Gebäudeteile in der Gasse Am Neumarkt, gefolgt von denen an der Limitenstraße. Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres soll der Gebäudeteil am Markt zwischen den beiden Denkmälern abgebrochen werden. Parallel zum Abbruch finden Gründungsarbeiten für den Neubau statt. Dabei werden ca. 140 Bohrpfähle ins Erdreich eingebracht.
Zunächst wird ab nächster Woche das Gebäude rundum mit Bauzäunen gesichert. Einzige Ausnahme bildet die Gebäudeecke Limiten-/Stresemannstraße, die nicht Bestandteil des Bauvorhabens ist. Der Rheydter Wochenmarkt wird ungeachtet der Bauzäune stattfinden können. Eine größere Baustelleneinrichtung in Form zusätzlicher Baucontainer und Logistikflächen wird ohnehin erst für die anschließenden Rohbau-Arbeiten benötigt. Auch in dieser Phase sollen aber das Markttreiben und weitere Veranstaltungen auf dem Marktplatz stattfinden.
Die jetzt einsetzenden Arbeiten markieren den zweiten, größeren Rückbauabschnitt bei dem Vorhaben. Bereits im Februar waren Arbeiten an einem ersten, kleineren Rückbauabschnitt an der Ecke Stresemannstraße/Am Neumarkt abgeschlossen worden. Durch die damalige Öffnung des Gebäudekomplexes finden Baustellenlogistik und Großgeräte für die jetzigen Arbeiten im Innenhof Platz, sodass die Auswirkungen auf die Rheydter Innenstadt minimal bleiben.
Über das Neue Verwaltungsgebäude Rheydt
Die Bauarbeiten für Bauteil A des Neuen Verwaltungsgebäudes Rheydt umfassen den Bereich zwischen Limitenstraße und der Gasse “Am Neumarkt” sowie zwischen Marktplatz und Stresemannstraße. Rund um die denkmalgeschützten Gebäude des historischen Rathauses und des ehemaligen königlich-preußischen Bezirkskommandos entsteht ein moderner Verwaltungsstandort im Zentrum von Rheydt.
Der Neubau bietet mit rund 630 Schreibtischen Platz für bis zu 850 Beschäftigte. Zentrales Element ist die gläserne Bürgerhalle, die das Gebäude zum Markt hin öffnet und den neuen Haupteingang bildet.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es online unter stadt.mg/neues-rathaus
Der Künstler Gunther Demnig erinnert mit seinem Projekt “Stolpersteine” an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, gibt ihnen ihren Namen zurück, informiert über ihr Schicksal und sichert ihnen einen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft.
Aktuell gibt es im Stadtgebiet 389 Stolpersteine sowie eine Stolperschwelle an der Friedrich-Ebert-Straße 82 vor dem ehemaligen jüdischen Altenheim.
Copyright: Stadt MG
“Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach herzlich, einmal zu schauen, wo in Ihrer Nachbarschaft Stolpersteine verlegt sind. Es wäre ein schönes Zeichen, wenn die Steine bis zum Pogromgedenktag, 9. November, ihren ursprünglichen Glanz zurückerhalten würden, denn die Messingoberfläche oxydiert mit der Zeit”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Auch Schulen und Vereine haben sich bereits in der Vergangenheit für die Reinigung engagiert. Für sie gilt der Aufruf des Oberbürgermeisters in diesem Jahr ebenfalls.
Informationen über die Lage der Stolpersteine und die Schicksale, die sich hinter diesen Gedenksteinen verbergen, befinden sich im Geoportal auf der Homepage der Stadt Mönchengladbach: Maps@MG – Stolpersteine (Oder www.moenchengladbach.de Suchbegriff Stolpersteine). “Ich freue mich, wenn Sie mir ein Foto Ihrer Reinigungsaktion an die Mailadresse stolpersteine@moenchengladbach.de zusenden”, so Heinrichs.
Reinigungsanleitung:
Beseitigen Sie den groben Straßenschmutz mit einem feuchten (nicht nassen) Lappen.
Reiben Sie den Stein mit einem Messingputzmittel und einem Schwamm ein.
Lassen Sie das Putzmittel kurz einwirken.
Polieren Sie nach einigen Minuten den Stein kräftig mit einem Schwamm oder einem Tuch. Spülen Sie anschließend alle Rückstände des Putzmittels sorgfältig ab.
Trocknen Sie den Stein zum Schluss ab und vergewissern Sie sich, dass keine Putzmittelreste im umliegenden Pflaster zurückbleiben.
Hinweis: Bitte verzichten Sie auf Hilfsmittel mit sehr harter Oberfläche wie Drahtbürsten oder andere harte Gegenstände, da die Messingplatten dadurch beschädigt werden.
Das ehemalige Polizeipräsidium an der Theodor-Heuss-Straße ist in der fünften und letzten Staffel der Erfolgsserie “Babylon Berlin” gleich in mehreren Folgen zu sehen.
Im Frühjahr 2025 entstanden dort unter anderem Innenaufnahmen für einen der wichtigsten Schauplätze der Serie: das Berliner Polizeipräsidium am Alexanderplatz, die sogenannte “Rote Burg”.
Fotos von den Dreharbeiten für die 5. Staffel von Babylon Berlin in Mönchengladbach (Copyright: Frédéric Batier/Christine Schroeder/X Filme Creative Pool/ARD Degeto Film/WDR/SWR/HR/Radio Bremen/Beta Film)
Für die Dreharbeiten kamen auch bekannte Gesichter der Serie nach Mönchengladbach. Volker Bruch, der Kommissar Gereon Rath spielt, und Benno Fürmann in der Rolle des Oberst Wendt standen im ehemaligen Polizeipräsidium vor der Kamera.
“Dabei diente unser Campus nicht nur als Drehort, sondern über mehrere Wochen hinweg auch als zentrale Base für das gesamte Produktionsteam. Von Maske, Kostümen und Umkleiden über die Versorgung der Schauspielerinnen und Schauspieler bis hin zur Lagerung des Equipments wurden zahlreiche Bereiche direkt auf unserem Gelände organisiert”, berichtet Eva-Maria Heiß, Geschäftsführerin der WICMG GmbH. “Dank der Größe und Vielseitigkeit unseres Campus konnten viele Vorbereitungen und Arbeitsabläufe unmittelbar vor Ort stattfinden. Wir konnten hautnah miterleben, wie viel Organisation, Handwerk und Leidenschaft hinter einer großen Serienproduktion steckt”, so Heiß weiter.
Die historische “Rote Burg” existiert heute nicht mehr. Das Berliner Polizeipräsidium wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1957 abgerissen. Deshalb entstanden die entsprechenden Szenen am Roten Rathaus in Berlin und im alten Polizeipräsidium in Mönchengladbach. Die Flure, Büros und weiteren Räume boten dafür eine passende historische Kulisse.
Die finale Staffel spielt im Jahr 1933. Sie erzählt von den Wochen zwischen der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler und dem Reichstagsbrand. Gereon Rath und Charlotte Ritter erleben, wie die Nationalsozialisten immer stärker in Staat und Gesellschaft eingreifen. Die acht Folgen sind seit dem 10. September in der ARD-Mediathek verfügbar. Im Ersten werden sie ab dem 19. September ausgestrahlt.
“Dass Mönchengladbach bei der Kultserie ,Babylon Berlin‘ zur Kulisse wird, ist schon etwas Besonderes”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. “Gerade dieser Drehort erzählt aber noch eine zweite Geschichte. Wir bewahren ein historisches Gebäude und entwickeln daraus einen Ort für die Zukunft. Denn mit dem Wissens- und Innovationscampus bekommt das ehemalige Polizeipräsidium eine völlig neue Aufgabe.”
Historischer Ort vor einer neuen Zukunft Das Gebäudeensemble wurde Ende der 1930er Jahre errichtet. Große Teile stehen heute unter Denkmalschutz. Bis 2018 war dort das Polizeipräsidium Mönchengladbach untergebracht. Dass gerade dieses Gebäude für eine Serie über das Jahr 1933 ausgewählt wurde, schafft einen besonderen historischen Bezug. “Babylon Berlin” erzählt vom Ende der Weimarer Republik und vom Beginn der nationalsozialistischen Diktatur. Das Mönchengladbacher Gebäude selbst entstand nur wenige Jahre später während der NS-Zeit.
Fotos von den Dreharbeiten für die 5. Staffel von Babylon Berlin in Mönchengladbach (Copyright: Frédéric Batier/Christine Schroeder/X Filme Creative Pool/ARD Degeto Film/WDR/SWR/HR/Radio Bremen/Beta Film)
Heute steht das Areal für einen anderen Wandel. Auf rund 35.000 Quadratmetern entwickelt die Stadt in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Niederrhein den Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach. Er gehört zu den wichtigen Strukturwandelprojekten der Stadt. Künftig sollen dort Bildung, Forschung, Gründung und Stadtgesellschaft zusammenkommen.
Stadt weist auf Auslegung der geänderten Unterlagen und Einwendungsfrist hin
Der Flughafen Düsseldorf möchte Änderungen an seinem Flugbetrieb und an Teilen der Flughafenanlage vornehmen. Dazu beginnt am 2. September eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen eines laufenden Planfeststellungsverfahrens. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich auch Bürgerinnen und Bürger aus Mönchengladbach beteiligen. Darauf weist die städtische Fachverwaltung hin.
Diese Änderungen sind geplant
Der Änderungsantrag gehört zu einem bereits seit 2015 laufenden Planfeststellungsverfahren. Die nun startende Öffentlichkeitsbeteiligung gilt einem Ende 2025 vom Flughafen eingereichten Änderungsantrag. Die neuen Planungen sehen unter anderem mehr Flugbewegungen in besonders nachfragestarken Tagesstunden und eine flexiblere Nutzung der beiden Start- und Landebahnen vor. Weiterhin geplant sind acht zusätzliche Flugzeug-Abstellpositionen sowie Änderungen an den Flugbetriebsflächen.
Anders als 2015 zu Beginn des Planfeststellungsverfahrens strebt der Flughafen nicht mehr an, den geltenden Höchstwert von insgesamt 131.000 Flugbewegungen in den sechs verkehrsreichsten Monaten aufzuheben. Auch die bestehenden Nachtflugregelungen sollen nach Angaben des Flughafens unverändert bleiben.
Anflüge über dem Mönchengladbacher Stadtgebiet
Das Mönchengladbacher Stadtgebiet liegt nicht im kartierten Lärmwirkungsbereich und nicht im gesetzlichen Lärmschutzbereich des Flughafens Düsseldorf. Diese Bereiche werden anhand berechneter und über längere Zeiträume gemittelter Werte bestimmt. Dennoch wirkt sich der Fluglärm auch in Mönchengladbach aus. Einzelne Überflüge können deutlich lauter und entsprechend wahrnehmbar sein.
Das gilt insbesondere für die östlichen Stadtteile bei Ostwindlagen, wenn die Flugzeuge aus Richtung Mönchengladbach auf den Flughafen Düsseldorf zufliegen. Die östlichen Stadtteile liegen in der direkten Verlängerung der beiden Start- und Landebahnen. Auch das im städtischen Lärmaktionsplan festgelegte besonders ruhige Gebiet Hoppbruch befindet sich im Einflussbereich der Anfluggrundlinie.
Bereits eingereichte Einwendungen bleiben gültig
Die Stadt Mönchengladbach hatte bereits 2016 im Planfeststellungsverfahren Stellung genommen und sich gegen die damals beantragte Kapazitätserweiterung sowie für eine weitere Entlastung des Nachtzeitraums ausgesprochen. Diese Stellungnahme bleibt gültig und weiterhin Bestandteil des Verfahrens. Da sich aus dem geänderten Antrag nach derzeitiger fachlicher Einschätzung keine zusätzlichen oder stärkeren Berührungspunkte für die Stadt ergeben, ist keine erneute städtische Stellungnahme vorgesehen.
Auch die in den bisherigen Anhörungsverfahren zulässig eingereichten Einwendungen von Bürgerinnen und Bürgern bleiben gültig. Sie müssen nicht erneut vorgebracht werden.
Wer sich jetzt beteiligen kann und wie
Nach der Bekanntmachung der Bezirksregierung Düsseldorf kann jede Person eine Einwendung erheben, deren Belange durch die Inhalte der geänderten Unterlagen erstmals oder stärker berührt werden. Die erneute Beteiligung bezieht sich damit auf die jetzt geänderten beziehungsweise aktualisierten Planunterlagen. Über die Einwendungen entscheidet nach Abschluss des Anhörungsverfahrens das NRW-Verkehrsministerium.
Die Planunterlagen können vom 2. September bis einschließlich 1. Oktober im Beteiligungsportal der Bezirksregierung Düsseldorf auf Beteiligung.NRW online eingesehen werden:https://beteiligung.nrw.de/k/1025382
Einwendungen können dort nach vorheriger Anmeldung bis einschließlich 15. Oktober online eingereicht werden. Alternativ ist eine schriftliche Einwendung bei der Bezirksregierung Düsseldorf möglich. Weitere Hinweise zu den Beteiligungswegen und den formalen Anforderungen finden sich auf den Internetseiten der Bezirksregierung Düsseldorf.
Allgemeinverfügung zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher tritt in Kraft.
Die Stadt Mönchengladbach untersagt ab Montag, 31. August, das Inverkehrbringen tabakfreier Nikotinbeutel, sogenannter “Nicotine Pouches”, im gesamten Stadtgebiet. Das Verbot gilt für alle Unternehmen im Stadtgebiet. Es umfasst den stationären Handel sowie den Versand- und Onlinehandel. Mit der Maßnahme setzt die Stadt geltendes Lebensmittelrecht um und stärkt den gesundheitlichen Verbraucherschutz.
Tabakfreie Nikotinbeutel bestehen aus kleinen Zellstoffbeuteln mit Nikotin sowie weiteren Inhalts- und Aromastoffen. Sie werden zwischen Oberlippe und Zahnfleisch platziert. Das Nikotin wird dabei über die Mundschleimhaut aufgenommen. Obwohl die Beutel keinen Tabak enthalten, können sie erhebliche Mengen Nikotin freisetzen.
Nach der derzeitigen lebensmittelrechtlichen Bewertung gelten tabakfreie Nikotinbeutel als neuartige Lebensmittel. Für das Inverkehrbringen ist eine Zulassung auf europäischer Ebene erforderlich. Eine solche Zulassung liegt derzeit nicht vor.
Nikotin ist ein stark wirksamer Stoff mit hohem Suchtpotenzial. Insbesondere für Kinder, Jugendliche und Nichtrauchende sind durch den Konsum der meist aromatisierten Nikotinbeutel erheblich gefährdet. Bei einigen der derzeit am Markt erhältlichen Produkte können bereits einzelne Beutel Nikotinmengen enthalten, die gesundheitlich bedenklich sind. Mögliche Folgen sind unter anderem Herz-Kreislauf-Beschwerden, Übelkeit oder Vergiftungserscheinungen.
Mit der Allgemeinverfügung setzt die Stadt zugleich die entsprechenden Vorgaben des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Ernährung (LAVE) und des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MLV) um.
Der zuständige Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit der Stadt Mönchengladbach wird die Einhaltung der Allgemeinverfügung im Rahmen seiner Kontrollen überwachen. Verstöße gegen das Verbot können lebensmittelrechtliche und ordnungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und für etwa 2.700 Kinder aus Mönchengladbach beginnt damit ein neuer, wichtiger Abschnitt:
Der Schulstart steht bevor. Besonders für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger bedeutet dies, dass sie sich erstmals regelmäßig auf den Weg zur Schule machen.
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wird es gleichzeitig wieder voller auf den Straßen. Die Polizei und die Stadt Mönchengladbach bitten daher alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer aufmerksam und vorausschauend zu fahren sowie jederzeit bremsbereit zu sein.
Rund um den Schulstart von Mittwoch, 2. September, bis einschließlich Freitag, 11. September, sind Polizei und Ordnungsamt verstärkt im Einsatz, um die Sicherheit der Kinder auf ihren Schulwegen zu gewährleisten. Dabei stehen insbesondere die Verkehrssituation vor Schulen, das Park- und Halteverhalten sowie die Bring- und Abholsituationen durch sogenannte Elterntaxis im Fokus.
Ziel ist es, Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen, auf Fehlverhalten hinzuweisen und Verstöße konsequent zu ahnden.
Auch Eltern können einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Schulweg leisten.
Kinder sollten möglichst nicht unmittelbar vor dem Schulgebäude abgesetzt oder abgeholt werden. Halten oder Parken auf Gehwegen, an Bushaltestellen oder im Sichtbereich von Querungen kann die Übersichtlichkeit erheblich beeinträchtigen und dadurch andere Kinder gefährden. Wer etwas Abstand zur Schule hält und die letzten Meter zu Fuß zurücklegt, trägt dazu bei, Staus und unübersichtliche Verkehrssituationen zu vermeiden.
Darüber hinaus werden in den kommenden Wochen verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei kommen auch städtische Radarwagen und teilstationäre Anlagen zum Einsatz, um die Schulwege besonders aufmerksam zu überwachen.
Im Zusammenhang mit der verstärkten Schulwegsicherung zur Einschulung fallen die Sprechzeiten des Bezirksdienstes am Donnerstag, 3. September, und Donnerstag, 10. September, jeweils von 16 bis 18 Uhr sowie am Montag, 7. September, von 10 bis 12 Uhr aus. Ab der 38. Kalenderwoche finden die Sprechstunden wieder regulär statt.
Nur wenn sich alle aufmerksam und umsichtig verhalten, kann ein sicherer Schulstart gelingen.
Das verstärkte Vorgehen von Polizei und Stadt Mönchengladbach rückt erneut die gemeinsame Verantwortung für die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr in den Mittelpunkt. Denn alle Kinder sollen sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen.(ap)
Die Stadt startet mit punktuellen Maßnahmen, um die Aufenthaltsqualität der Quadtstraße in Wickrath zu erhöhen und ihren Charakter als Treffpunkt im Stadtteil zu stärken.
Mehr Sitzgelegenheiten, mehr Grün und neues Stadtmobiliar sorgen dafür, dass die kleine Flaniermeile auch langfristig als positives Beispiel für ein lebendiges Quartierszentrum bestehen kann.
Der erste Maßnahmenteil startet in der zweiten Septemberwoche und wird voraussichtlich zwei Wochen in Anspruch nehmen. Die Begrünungsarbeiten werden witterungsbedingt erst zur Pflanzperiode im Herbst erfolgen.
Insgesamt sollen sieben neue Sitzbänke aufgestellt werden. Alle Bänke sind mit Rücken- und Armlehnen ausgestattet, barrierearm und damit generationengerecht gestaltet. Durch eine umlaufende Baumbank, die etwas später installiert wird, soll der Platz an der Linde auf Höhe des Eiscafés künftig noch stärker zum sozialen Mittelpunkt der Quadtstraße werden. Auch zehn neue Fahrradbügel und vier erneuerte Abfallbehälter gehören zum künftigen Straßenbild, das durch ein einheitliches, modernes Farbkonzept abgerundet wird.
Für ein besseres Stadtgrün sorgt ab dem Herbst unter anderem eine abgestimmte Mischung aus Stauden und Gräsern, mit der die Hochbeete neu bepflanzt werden. Bestandsbäume bleiben erhalten. Die Betonkübel bekommen zudem einen frischen Anstrich und – wenn nötig – Instandsetzungen. Der Pflanzbogen am nördlichen Eingang der Quadtstraße wird neu bepflanzt und kann so seine Wirkung als grünes Tor zur Fußgängerzone künftig voll entfalten.
Die Maßnahme ist Teil des Förderprogramms “Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren”. Für Mobiliar und Stadtgrün-Elemente sind Kosten in Höhe von rund 90.000 Euro brutto vorgesehen, von denen 80 Prozent gefördert werden.
Vom 4. bis 6. September wird der Alte Markt zum Treffpunkt für Schützen, Musikfans und Besucherinnen und Besucher – erstmals steigt auch die Königsparty unter freiem Himmel.
Parade und Party, Brauchtum und Begegnung: Vom 4. bis 6. September 2026 wird der Alte Markt zum Mittelpunkt des Stadtschützenfestes. Gemeinsam mit den Altstadtgastronomen bringt der gastgebende Bruderrat das Schützenbrauchtum mitten ins Herz der Stadt. Drei Tage lang sind nicht nur die Schützenfamilien eingeladen. Das Fest versteht sich ausdrücklich als Treffpunkt für alle Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher sowie Gäste der Stadt.
Das Motto dafür ist ebenso einfach wie herzlich: “Wir nehmen alle in den Arm.” Denn die Schützen wollen ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Offenheit und ein gutes Miteinander setzen.
Damit greift das Stadtschützenfest zugleich etwas auf, das für Mönchengladbach insgesamt steht: Menschen übernehmen Verantwortung, engagieren sich ehrenamtlich und schaffen gemeinsam Orte der Begegnung. Brauchtum stiftet Identität, wenn es Tradition bewahrt und gleichzeitig offen für andere ist. Das Stadtschützenfest macht diesen Anspruch mitten in der Stadt erlebbar.
Plakat Stadtschützenfest 2026 (Copyright: Stadt Mönchengladbach)
Auftakt mit “Kings for a Day”
Los geht es am Freitag, 4. September, mit dem Altstadt Open Air. Auf der Bühne vor der Sparkasse sorgen “Kings for a Day” für den musikalischen Auftakt. Gefeiert werden darf bis Mitternacht.
Der Samstag verbindet dann Schützenbrauchtum und Open-Air-Party auf besondere Weise. Um 14.30 Uhr beginnt auf dem Alten Markt das Bezirkskönigsschießen mit Serenade. Die amtierenden Majestäten der Bruderschaften und Schützenvereine aus Mönchengladbach und Korschenbroich treten an, um den neuen Bezirkskönig – den “König der Könige” – zu ermitteln.
Startberechtigt sind ausschließlich die amtierenden Bruderschaftsmajestäten. In der Regel stellen sich rund ein Dutzend Könige dem Wettbewerb. Wer den entscheidenden Treffer setzt und den Vogel von der Stange holt, übernimmt für ein Jahr die Bezirkskönigswürde.
Königsparty erstmals auf dem Alten Markt
Eine Premiere gibt es am Samstagabend: Erstmals findet auch die Königsparty auf dem Alten Markt statt. Bislang wurde sie in der Kaiser-Friedrich-Halle gefeiert. Da die Halle in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht, hat sich der Bruderrat für eine Open-Air-Lösung entschieden – verbunden mit einem festlichen Empfang in der Citykirche.
So geht das Bezirkskönigsschießen nahezu nahtlos in das abendliche Fest über. Um 18 Uhr beginnt in der Citykirche der Empfang für die Königshäuser der 38 Bruderschaften und Vereine. Dort werden die bisherigen Bezirksmajestäten verabschiedet und ihre Nachfolger vorgestellt.
Ab 19 Uhr spielt die Band “Just is” auf dem Alten Markt zur Königsparty auf. Für die Königshäuser werden eigene Pagodenzelte eingerichtet, ihr Aufzug ist für 19.30 Uhr vorgesehen. Gefeiert werden kann an diesem Abend bis 1 Uhr.
Trotz Open-Air-Atmosphäre soll die Königsparty ihren festlichen Charakter behalten. Gleichzeitig öffnet sich das bislang stärker geschlossene Format einem größeren Publikum: Wer den Vogelschuss am Nachmittag verfolgt hat, kann einfach bleiben und gemeinsam mit den Schützen weiterfeiern.
Festsonntag mit Krönungsmesse, Festzug und Parade
Am Sonntag, 6. September, steht das Brauchtum im Mittelpunkt – und das Programm beginnt bereits am Vormittag. Ab 11 Uhr treffen sich Schützen, Gäste und Musikgruppen zum Musiktreff und Frühschoppen auf dem Alten Markt.
Um 12.30 Uhr beginnt die feierliche Krönungsmesse im Gladbacher Münster. Anschließend formiert sich der große Festzug durch die Innenstadt. Rund 2.500 Schützen und Musikanten werden erwartet und sorgen gemeinsam mit den Musikkorps für ein eindrucksvolles Bild.
Höhepunkt ist um 15.30 Uhr die große Parade am Alten Markt. Im Mittelpunkt steht die neue Bezirksmajestät, die in der Kutsche durch die Innenstadt fährt und die Parade abnimmt. Im Anschluss erklingt der Große Zapfenstreich. Dessen Abschluss mit der Europahymne und ihrer Botschaft von Verbundenheit passt zum Leitgedanken des Festes: Menschen zusammenzubringen.
Ab 17 Uhr übernimmt wieder die Musik die Bühne. Die Egerland-Besetzung der Kleinenbroicher, die vielen noch vom Bundesfest bekannt ist, gestaltet das Showprogramm und lässt das Festwochenende musikalisch ausklingen.
175 Jahre Eisenbahn werden Teil der Parade
Auch 2026 greifen die Schützen bei der Parade ein Stück Mönchengladbacher Stadtgeschichte auf. Anlass ist das Jubiläum “175 Jahre Eisenbahn in Gladbach”. 1851 fuhr der erste Zug. Beim Stadtschützenfest wird diese historische Verbindung mit einem Augenzwinkern in Szene gesetzt.
Michael Schroeren übernimmt die Rolle des Bahnhofsvorstehers und gibt mit seinem Pfiff das Signal zur “freien Fahrt”. Oberbürgermeister Felix Heinrichs gibt seinerseits – passend in Frack und Zylinder – die Parade frei.
So verbinden sich beim Stadtschützenfest Geschichte und Gegenwart, Tradition und Offenheit. Oder, wie es die Schützen für das Wochenende formulieren: “Wir freuen uns des Lebens, unserer Traditionen und der Offenheit, die alle mitnimmt in die Tage der Freude.”
Und für alle, die dabei sein möchten, gilt ein einfacher Tipp: Wer früher kommt, hat mehr vom Fest.
Das Stadtschützenfest 2026 im Überblick
Freitag, 4. September
Altstadt Open Air auf dem Alten Markt Live-Musik mit “Kings for a Day”
Feiern bis 24 Uhr
Samstag, 5. September
14.30 Uhr: Bezirkskönigsschießen und Serenade auf dem Alten Markt
18 Uhr: Empfang der Königshäuser in der Citykirche
19 Uhr: Königsparty mit “Just is” auf dem Alten Markt
19.30 Uhr: Aufzug der Majestäten
Feiern bis 1 Uhr
Sonntag, 6. September
11 Uhr: Musiktreff und Frühschoppen auf dem Alten Markt
12.30 Uhr: Krönungsmesse im Gladbacher Münster ab 14 Uhr: Festzug durch die Innenstadt
15.30 Uhr: Parade auf dem Alten Markt
anschließend: Großer Zapfenstreich
17 Uhr: Showprogramm mit der Egerland-Besetzung des Bundesschützen-Musikkorps Kleinenbroich
Gemeinsames Smart-City-Projekt soll neue Datengrundlagen für Klimaanpassung und Stadtplanung schaffen.
Schlaflose Nächte bei offenem Fenster und das sehnsüchtige Warten auf die nächtliche Abkühlung – das kennen im Hitzesommer 2026 wohl viele. Nächtliche Kaltluftströme sind jedoch nicht nur für das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden von großer Bedeutung, sondern auch für das Stadtklima als Ganzes. Welche Wege solche Ströme nehmen und wie sie sich auswirken, untersuchen die Städte Mönchengladbach und Viersen jetzt in einem gemeinsamen Smart-City-Forschungsprojekt. Dafür haben die Verantwortlichen an 60 Standorten Messstationen aufgebaut, 49 davon in Mönchengladbach. Zusätzliche Messfahrten und -flüge ergänzen die Datenlage.
Während die Messdrohne am heutigen Mittwoch bereits am Himmel gesehen werden kann, dürfte das Fahrzeug seine Messungen weitgehend unbemerkt machen – denn es begibt sich erst spät in der Nacht zu Donnerstag auf seine Reise. Auto und Drohne sind bei dem Projekt aber nur einmal im Einsatz und helfen, zum Projektauftakt eine bessere Datenlage zu erhalten. Die permanente Erforschung der Kaltluftströme erfolgt in über die in beiden Städten verteilten und fest installierten Sensoren.
Wie genau die Messstationen aussehen, lässt sich an einem Laternenpfahl nahe der Evangelischen Hauptkirche in Rheydt oder am Sparkassenvorplatz in Viersen in Augenschein nehmen. Auffälligster Bestandteil ist ein weißer Metallkörper mit spiralförmigem Lüftungsschlitz, in dem sich der Temperatursensor befindet. Während eine Windfahne und ein Löffelrad Windrichtung und -stärke bestimmen, steckt die notwendige Funktechnik in einem grauen Kasten. Über das sogenannte LoRaWAN-Protokoll bringt sie die Daten in Echtzeit auf die städtischen Server.
Der neue Sensor am Marktplatz Rheydt. Hier präsentieren ihn die Projektbeteiligten (v.l.): Chris Demmer, Stadt Mönchengladbach; Nikolas Boettcher, GEO-NET Umweltconsulting; Daniel Brown und Kim Nowak, Stadt Viersen sowie Markus Klancicar, Stadt Mönchengladbach.
Als urbane Referenzfläche liefert der Standort in Rheydt Messwerte, die mit Daten aus Grünräumen, offenen Ackerflächen und weniger dicht bebauten Bereichen verglichen werden. Die Stationen stehen dafür entlang ausgewählter Messachsen, sogenannter Transekte, die von Freiflächen über Übergangsbereiche bis in dicht bebaute und stark versiegelte Quartiere reichen.
Kaltluft entsteht vor allem in klaren und windschwachen Nächten, wenn unbebaute Flächen wie Wiesen, Felder und Parks stärker abkühlen als bebaute Bereiche. Dadurch wird auch die bodennahe Luft kälter und schwerer. Ist das Gefälle ausreichend, kann sie in tiefer gelegene Bereiche abfließen und dort zur Abkühlung aufgeheizter Stadtquartiere beitragen.
Neue Datengrundlage für die Stadtplanung Um diese Prozesse über einen längeren Zeitraum systematisch untersuchen zu können, fehlen bislang hochaufgelöste Messdaten. Die neuen Stationen erfassen deshalb unter anderem Temperatur, Wind und Bodenfeuchte, während ergänzende Messkampagnen einzelne Wetterlagen genauer in den Blick nehmen sollen.
“Tagsüber erwärmt sich die Luft über der Stadt, steigt auf und wird durch Luftströmungen weitertransportiert. Gleichzeitig kühlen sich nachts vor allem Grün- und Freiflächen ab, von denen aus Kaltluft in die bebauten Quartiere strömen kann. Diesen gesamten Zusammenhang – von der Entstehung der Kaltluft über ihre Bewegung bis zu ihrer Wirkung in der Stadt – möchten wir besser verstehen”, sagt Daniel Brown, Chief Digital Officer der Stadt Viersen.
“Entscheidend ist, dass wir die Wege der Kaltluft möglichst genau nachvollziehen können. Die Daten können uns künftig beispielsweise Hinweise darauf geben, wo Strömungen ausgebremst werden und wo Grün- und Freiflächen ihre kühlende Wirkung besonders gut entfalten. Daraus lassen sich konkrete Erkenntnisse für Klimaanpassung und Stadtplanung ableiten”, sagt Chris J. Demmer, Smart-City-Koordinator der Stadt Mönchengladbach.
In Mönchengladbach reichen die untersuchten Räume von den Ackerflächen in Mülfort über den renaturierten Bungtbach, Hoven und den Geropark bis zu urbanen Vergleichsflächen am Marktplatz Rheydt, im Zentrum und an der Landgrafenstraße. Zum Messnetz in Viersen gehört unter anderem der Bereich Löhweg und Petersstraße.
Kaltluft endet nicht an der Stadtgrenze
Da sich Luftströmungen und klimatische Zusammenhänge nicht an kommunalen Grenzen orientieren, ermöglicht das gemeinsame Messnetz eine Betrachtung größerer räumlicher Zusammenhänge. Zugleich entsteht eine Datengrundlage, die beide Städte nutzen können.
Der Sensor am Rheydter Marktplatz im Detail: Auffälligster Bestandteil ist der Temperatursensor im weißer Metallkörper mit spiralförmigem Lüftungsschlitz. Windfahne und Löffelrad bestimmen Windrichtung und -stärke bestimmen, die notwendige Funktechnik steckt im grauen Kasten.
Sobald ausreichend Messwerte vorliegen, beginnen die ersten Auswertungen, aus denen perspektivisch unter anderem Karten und Vorhersagen entwickelt werden sollen. Zum Abschluss wird geprüft, wie sich das Messnetz weiterentwickeln und dauerhaft für Klimaanpassung und Stadtentwicklung nutzen lässt.
Das Kaltluftstrom-Messnetz ist Teil der Smart-City-Maßnahme KlimaPlus und wird im Rahmen des Förderprogramms “Modellprojekte Smart Cities” umgesetzt. Während das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen 90 Prozent der Kosten übernimmt, trägt Mönchengladbach einen Eigenanteil von zehn Prozent.
Das Alte Kino in Giesenkirchen wird jetzt abgebrochen.
Derzeit laufen die letzten Vorbereitungsarbeiten. Ab Mitte August wird das Gebäude dann zurückgebaut. Zunächst wird das schadstoffbelastete Dach händisch abgetragen, anschließend die Gebäudehülle niedergelegt. Da dabei schadstoffbelastete Baustoffe fachgerecht entfernt und entsorgt werden müssen, erfolgt der schrittweise Rückbau unter besonderen Sicherheits- und Umweltschutzvorkehrungen.
Das Gebäude gilt als einsturzgefährdet.
Da der Eigentümer seiner Rückbauverpflichtung trotz behördlicher Anordnung nicht nachgekommen ist, lässt die Stadt im Rahmen der Gefahrenabwehr das Gebäude niederlegen. Die Abbrucharbeiten sollen bis voraussichtlich Mitte September abgeschlossen sein.
Da die Straße “Am Alten Friedhof” aus Sicherheitsgründen bereits gesperrt ist, ergeben sich für die Verkehrsführung keine Änderungen.
Mehr als 300 Einsatzkräfte überprüfen Gewerbebetriebe und öffentlichen Raum
Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte in den Abendstunden 16 Gewerbebetriebe wie Shishabars, Spielhallen und Massagesalons.
Darüber hinaus fanden präventive Personenkontrollen im Bereich des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs sowie in der Rheydter Innenstadt statt.
An dem Einsatz waren mehr als 300 Einsatzkräfte beteiligt. Ziel des behördenübergreifenden Einsatzes war konsequent zu überprüfen, ob gesetzliche Vorschriften eingehalten werden, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zu bekämpfen sowie kriminelle Strukturen zu erkennen.
Neben polizeilichen Maßnahmen führten die beteiligten Behörden unter anderem gewerbe-, ordnungs-, aufenthalts-, steuer-, zoll- und jugendschutzrechtliche Kontrollen durch. Die Stadt Mönchengladbach legte den Schwerpunkt ihrer Kontrollen insbesondere auf die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzes und des Nichtraucherschutzes. Darüber hinaus standen die Bekämpfung unerlaubten Glücksspiels sowie die Aufdeckung illegal betriebener Prostitutionsstätten im Fokus der städtischen Gewerbeüberwachung und des Kommunalen Ordnungsdienstes.
Im Zuge des Einsatzes vollstreckte die Polizei einen bereits bestehenden Durchsuchungsbeschluss gegen eine mutmaßlich illegal betriebene Spielhalle an der Hindenburgstraße.
Bei den Betriebskontrollen stellten die Einsatzkräfte insgesamt vier Verstöße gegen Auflagen für den Betrieb von Shishabars fest. Darüber hinaus wurden 21,85 Kilogramm unversteuerter Tabak sowie 70 Milliliter Liquid sichergestellt. Zudem ahndeten die Kontrollkräfte mehrere weitere Rechtsverstöße. Hierzu zählten unter anderem verschiedene Verstöße gegen das Gewerberecht und das Dosenpfand, vier Verstöße gegen das Gaststättengesetz sowie drei Ordnungswidrigkeiten nach dem Prostituiertenschutzgesetz. Letztere führten zur Schließung von zwei Betrieben.
Darüber hinaus ergab sich in einer Shishabar der Verdacht der Schwarzarbeit sowie ein Fall der Steuerhehlerei. In einer Spielhalle wurde bei einer Person zudem eine geringe Menge Amphetamin aufgefunden. In zwei Betrieben in der Mönchengladbacher Innenstadt stellten die Kräfte insgesamt 16 illegale Spielautomaten sicher.
Bei den gemeinsamen Personenkontrollen im Bereich des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs und der Rheydter Innenstadt kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 98 Personen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Einhaltung von Messerverboten sowie der Ahndung von Verstößen gegen das Waffengesetz. Auf dem Bismarckplatz trafen Polizeibeamte eine Person an, die eine Schreckschusswaffe im Hosenbund mitführte. Darüber hinaus ahndeten die eingesetzten Kräfte verschiedene verkehrsrechtliche Verstöße, darunter sieben Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sieben Fälle des Fahrens ohne Versicherungsschutz sowie das Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Die Sachverhalte werden durch die jeweils zuständigen Behörden in entsprechenden Ermittlungserfahren weiterbearbeitet.
“Durch solche gemeinsamen Einsätze wollen wir Rechtsverstöße konsequent verfolgen, kriminelle Strukturen frühzeitig erkennen und mit sichtbarer Präsenz das Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger stärken.” sagt Polizeipräsident Stephan Zenker. Die beteiligten Behörden bewerten den gemeinsamen Schwerpunkteinsatz als erfolgreich. Auch künftig werden weitere gemeinsame Kontrollen stattfinden, um Rechtsverstöße frühzeitig zu erkennen, konsequent zu verfolgen und die Sicherheit im öffentlichen Raum nachhaltig zu stärken.
Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat in seiner Sitzung am 15. Juli die “Fortschreibung der städtischen Gesamtstrategie” beschlossen.
Damit aktualisiert die Stadt ihre gemeinsame Richtung für die kommenden Jahre und legt fest, welche Themen für die Entwicklung Mönchengladbachs besonders wichtig sind.
Die Gesamtstrategie ist seit 2021 Grundlage dafür, zentrale Zukunftsfragen der Stadt zusammenzudenken. Nun wurde sie überprüft, angepasst und weiterentwickelt. Denn viele Herausforderungen haben sich in den vergangenen Jahren verändert oder verschärft: bezahlbares Wohnen, gute Bildung, Klimaschutz und Klimaanpassung, moderne Mobilität, Sicherheit, wirtschaftliche Stärke, eine leistungsfähige Verwaltung und stabile Finanzen.
Für Bürgerinnen und Bürger soll dadurch besser erkennbar werden, woran die Stadt arbeitet und warum bestimmte Themen priorisiert werden. Die Strategie hilft dabei, nicht nur auf einzelne Aufgaben zu schauen, sondern Zusammenhänge sichtbar zu machen: Welche Maßnahmen zahlen auf welche Ziele ein? Wo müssen Themen gemeinsam gedacht werden? Und wie kann die Stadt ihre begrenzten Möglichkeiten möglichst wirksam einsetzen?
“Die Fortschreibung der Stadtstrategie ist mir persönlich wichtig. Denn nur mit klaren Zielen gelingt die Steuerung. Mönchengladbach als lebenswerte Großstadt braucht Veränderung. Und mit der Strategie zeigen wir die Richtung auf”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
Die Fortschreibung baut auf der bisherigen Gesamtstrategie, den Erfahrungen aus der Umsetzung und datenbasierten Grundlagen auf. Dazu gehören unter anderem Auswertungen zu den einzelnen Handlungsfeldern, aktuelle Entwicklungen sowie fachliche Einschätzungen aus der Verwaltung. Ziel ist es, Prioritäten klarer zu setzen und daraus konkrete Schritte für die Umsetzung abzuleiten.
Neu ist unter anderem, dass die strategischen Ziele methodisch geschärft und übersichtlicher gebündelt wurden. Jedes Handlungsfeld umfasst nun drei bis fünf strategische Ziele. Dadurch wird klarer, welche Entwicklungen die Stadt bis 2030 besonders in den Blick nimmt.
Außerdem wurden zwei Themenbereiche neu aufgenommen, die für das Zusammenleben in der Stadt eine wichtige Rolle spielen. Das Handlungsfeld “Ordnung, Sicherheit und Bevölkerungsschutz” bündelt Ziele rund um Sicherheit im öffentlichen Raum, Prävention, gesellschaftliche Verantwortung sowie die Handlungsfähigkeit der Stadt in Krisen- und Gefährdungslagen. Das Handlungsfeld “Identität stärken” nimmt in den Blick, was Mönchengladbach als Stadt ausmacht: kulturelle Bezugspunkte, Vielfalt, Zugehörigkeit, Engagement, Brauchtum, Sport sowie die Offenheit und internationale Vernetzung der Stadt.
Insgesamt beschreibt die fortgeschriebene Gesamtstrategie zehn zentrale Handlungsfelder der Stadtentwicklung – von sozialer Teilhabe, Wohnen, Bildung, Nachhaltigkeit und Mobilität über Wirtschaft, Ordnung und Sicherheit, Identität, moderne Verwaltung bis hin zu Finanzen. Die strategischen Ziele geben vor, was Mönchengladbach bis 2030 erreichen oder verbessern möchte.
Konkret wird die Strategie durch Fachstrategien, Programme, Maßnahmen und Projekte. Künftig soll zudem regelmäßiger anhand von Schlüsselindikatoren betrachtet werden, wie sich die einzelnen Handlungsfelder entwickeln. So kann die Stadt besser erkennen, wo Fortschritte erzielt werden, wo Handlungsbedarf besteht und wo nachgesteuert werden muss.
Die Fortschreibung soll damit helfen, die richtigen Dinge richtig anzugehen: datenbasiert, nachvollziehbar und mit Blick auf das, was für Mönchengladbach in den kommenden Jahren besonders wichtig ist.
Protestaktionen des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“
Der Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf war am Montag (6. Juli) geprägt von Fahrzeugen aus NRW-Städten und Kreisen. Oberbürgermeister und Kämmerer haben dort ihre Forderungen verdeutlicht. Nun sind sie auf dem Weg nach Berlin, wo sie am Dienstag durchs Regierungsviertel fahren. Für die Stadt Mönchengladbach ist Stadtdirektor und -kämmerer Michael Heck mit einem Fahrzeug der Berufsfeuerwehr dabei, um auf die dramatische finanzielle Situation vor Ort aufmerksam machen. Begleitet wird er von Kämmereileiter Tim Thivessen.
Feuerwehrwagen, Fahrzeuge des Ordnungsdienstes, Kehrmaschinen, Müllwagen, Busse aus dem Kulturbereich – das sind einige Beispiele für die Fahrzeuge, die am Montag auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf zu sehen waren. Repräsentanten von rund 25 Kommunen haben sich dort getroffen, um deutlich zu machen, dass die Lage in den kommunalen Haushalten so schlecht ist wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Ihr Appell richtete sich zunächst an Landesregierung und Landtag. Anschließend startete die Kolonne nach Berlin, um dort ebenfalls eine finanzielle Soforthilfe für die krisengebeutelten Städte und Gemeinden zu fordern. Die kommunalen Fahrzeuge werden am Dienstag (7. Juli) am Kanzleramt, am Bundestag und am Bundesfinanzministerium Station machen. Die Aktion hat das Bündnis “Für die Würde unserer Städte” organisiert.
In den kommunalen Etats fehlten allein im vergangenen Jahr knapp 32 Milliarden Euro. Kaum eine Kommune in Deutschland kann noch einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen, die Schulden wachsen rasant. “Die jüngsten Beschlüsse von Ministerpräsidentenkonferenz und Bundeskanzler zum Prinzip “Wer bestellt, bezahlt” sind ein Schritt für weniger zusätzliche Belastung in der Zukunft und daher die richtige Richtung, reichen aber bei Weitem nicht aus, um die akute Finanznot der Kommunen zu überwinden”, sagen Martin Murrack und Silke Ehrbar-Wulfen, Sprecher des Aktionsbündnisses.
Mit ihren Fahrzeugen zeigen die Städte und Gemeinden, welche Leistungen tagtäglich für die Menschen erbracht werden und was auf dem Spiel steht, wenn die finanzielle Handlungsfähigkeit weiter eingeschränkt wird. In den Fahrzeugen sind Oberbürgermeister, Bürgermeister, Kämmerer und weitere Repräsentanten der Kommunen unterwegs – aus NRW und anderen Bundesländern. In Düsseldorf haben die kommunalen Vertreter folgende Forderungen an die Landesregierung deutlich gemacht: NRW muss im Bundesrat darauf achten, dass das jüngst beschlossene Prinzip “Wer bestellt, bezahlt” (Konnexität) in der Praxis auch wirklich gelebt wird.
Bis die Konnexitätsfragen geregelt sind, müssen Bund und Länder mit finanziellen Sofortmaßnahmen in der Größenordnung von 32 Milliarden Euro gegen die kommunale Finanzkrise wirken. Das Land sollte dazu den Steueranteil der Kommunen (Verbundquote) um zwei Prozentpunkte erhöhen. Zudem sollten die Kosten der Eingliederungshilfe übernommen werden. In Berlin werden die Kommunen am Dienstag an drei Stationen im Regierungsviertel ihre Forderung an den Bund adressieren:
Der Bund muss sich angesichts seiner Verantwortung für das gewaltige kommunale Defizit maßgeblich an den finanziellen Sofortmaßnahmen beteiligen.
Der Bund muss das Konnexitätsprinzip nun wirklich leben – auch für bereits beschlossene Gesetze.
Der Bund muss die Altschulden-Regelung über die bisher beabsichtigten 250 Millionen Euro pro Jahr aufstocken, damit daraus eine Lösung wird, die den Kommunen wirklich hilft. Die Aktionen haben viel Zuspruch in der kommunalen Familie erhalten. Städte wie Münster und Velbert, die kein Mitglied im Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte” sind, haben sich angeschlossen, viele weitere unterstützen die Fahrt ausdrücklich.
Neuer grüner Zuwachs ist am Kreuzweiher in Odenkirchen sowie auf zwei Streuobstwiesen an der Hardter Straße entstanden.
Gepflanzt wurden je nach Standort unter anderem Ulmen, Erlen, Eisenholzbäume, Ahorne, Kirschen und Weiden. Am Kreuzweiher fanden 20 Bäume ihren neuen Platz, auf den beiden Streuobstwiesen an der Hardter Straße weitere 24 Bäume.
Es ist bereits die fünfte Kooperation dieser Art, mit der die beiden Stadttöchter für mehr Grün in Mönchengladbach sorgen. “Nachhaltigkeit ist für uns eine selbstauferlegte Verantwortung. Als städtisches Wohnungsunternehmen möchten wir nicht nur dringend benötigten Wohnraum schaffen, sondern gleichzeitig auch einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität in Mönchengladbach leisten”, betonen die WohnBau-Vorstände Christian Heinen und Frank Meier.
Auch bei der mags freut man sich über das fortgesetzte gemeinsame Engagement: “Die Zusammenarbeit mit der WohnBau ist ein starkes Beispiel dafür, wie nachhaltige Stadtentwicklung gelingen kann. Wir freuen uns sehr, dass die WohnBau auch in diesem Jahr unsere Aufforstungs- und Begrünungsmaßnahmen unterstützt”, so Vorstand Jens Hostenbach.
Wohnraum schaffen und gleichzeitig das Klima schützen – dieses Ziel verfolgt die städtische WohnBau schon seit mehreren Jahren. Das Prinzip dahinter ist einfach: Für jede neu gebaute Wohnung oder Kita-Gruppe wird ein neuer Baum gepflanzt. Die WohnBau spendet die Bäume, die mags übernimmt Pflanzung und Pflege.
Insgesamt sind durch die jährlichen Pflanzaktionen inzwischen mehr als 200 neue Bäume in Mönchengladbach hinzugekommen.
Stadtdirektor und -kämmerer Michael Heck hat mit Wirkung zum 3. Juli eine qualifizierte, temporäre Haushaltssperre verfügt.
Hintergrund ist die aktuelle unterjährige Entwicklung des städtischen Haushalts. Nach jetzt vorliegenden ersten Prognosen auf den Jahresabschluss wird der Haushalt 2026 voraussichtlich mit einem Defizit deutlich über der Planung abschließen. Über die Haushaltssperre hat Heck am Donnerstag (2. Juli 2026) die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Wirtschaft und die Mitarbeitenden der Stadt Mönchengladbach informiert.
Stadtkämmerer Michael Heck
Die Stadt wirtschaftet bereits seit Längerem sehr zurückhaltend. Diese restriktive Haushaltsführung reicht jedoch nicht mehr aus, um das in der Haushaltsplanung ausgewiesene Defizit von rund 79 Millionen Euro zu halten. Um überhaupt bei diesem Minus das Jahr 2026 abzuschließen zu können, muss die Stadt eine globale Einsparvorgabe in Höhe von 28,5 Millionen Euro in der Bewirtschaftung des Haushaltes heben.
Nach der aktuell vorliegenden Prognose ist das nicht mehr realistisch. Deshalb ist die Haushaltssperre als Instrument zur zusätzlichen Einschränkung der Haushaltsbewirtschaftung unausweichlich. Nur so kann es gelingen die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt weiterhin zu sichern.
Von der angespannten Finanzlage ist Mönchengladbach nicht allein betroffen. Viele Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und bundesweit stehen derzeit vor vergleichbaren Herausforderungen.
Diese Maßnahmen gelten ab dem 03.07.2026 Die Haushaltssperre gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2026. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen keine Ausgaben mehr für freiwillige Aufgaben erfolgen, zu denen die Stadt nicht bereits verpflichtet ist.
Außerdem werden bei den Ausgaben für Sach- und Dienstleistungen sowie bei den sonstigen ordentlichen Aufwendungen pauschal jeweils 10 Prozent der im Haushalt eingeplanten Mittel gesperrt. Diese Mittel dürfen grundsätzlich nicht mehr in Anspruch genommen werden.
Personalbereich: gezielte Maßnahmen statt pauschaler Kürzungen Im Personalbereich setzt der Stadtkämmerer auf gezielte Maßnahmen. Eine pauschale Sperrung der Personalaufwendungen soll dadurch vermieden werden. So dürfen unterjährig keine zusätzlichen Stellen eingerichtet werden, die bisher nicht im Stellenplan vorgesehen sind. Auch die Freigabe neuer Stellen im Vorgriff auf den nächsten Haushalt wird ausgesetzt.
Darüber hinaus werden bestehende Stellen, die nach dem Ausscheiden von Beschäftigten neu besetzt werden sollen, zunächst nicht zur Wiederbesetzung freigegeben. Ausgenommen sind Stellen, die bereits freigegeben wurden und sich im Ausschreibungs- oder Auswahlverfahren befinden.
Auf eine zusätzliche Verzögerung von Beförderungen für Beamtinnen und Beamte wird derzeit verzichtet.
Ziel der Haushaltssperre
Mit der Haushaltssperre reagiert die Stadt auf die sich deutlich verschlechternde Haushaltsentwicklung. Ziel ist es, die Ausgaben weiter zu begrenzen und die laufende Haushaltsbewirtschaftung unter den schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen bestmöglich abzusichern.
Die neue Gerüstbrücke über die Theodor-Heuss-Straße kann jetzt von Fußgängern genutzt werden.
Am Mittwoch ist die finale Abnahme des temporären Bauwerks erfolgt. Ab sofort steht damit auf Höhe der August-Oster-Straße wieder eine sichere Querungsmöglichkeit über die vielbefahrene Verkehrsachse sowie das benachbarte Gleisbett zur Verfügung. Auch die Bushaltestelle “Theodor-Heuss-Straße” wird von der NEW in beiden Fahrtrichtungen ebenfalls seit Mittwoch wieder bedient.
Der Bau der Behelfsbrücke war erforderlich geworden, nachdem das alte Brückenbauwerk Ende letzten Jahres aufgrund statischer Beeinträchtigungen abgebrochen werden musste. Die Verwaltung prüft nun, wie an dem Standort mittelfristig eine dauerhafte, sichere und barrierefreie Querung realisiert werden kann.
Veranstaltungsprogramm aufgrund der angekündigten Hitze angepasst.
Der Stadtfeuerwehrverband Mönchengladbach e. V. als Veranstalter des “Tages der Feuerwehr” anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach passt den Ablauf der Veranstaltung am 27. Juni 2026 an die angekündigten hohen Temperaturen an.
Die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Besucherinnen und Besucher, der teilnehmenden Einsatzkräfte sowie der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben für den Veranstalter oberste Priorität. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wetterprognosen mit hochsommerlichen Temperaturen wurde daher entschieden, die Veranstaltungsdauer zu verkürzen und das Programm zeitlich zu konzentrieren.
Die Veranstaltung findet wie geplant auf der Freifläche zwischen Europaplatz und Haus Westland statt und beginnt um 09:00 Uhr. Das offizielle Veranstaltungsende wird jedoch bereits um 14:00 Uhr erfolgen.
Darüber hinaus wird das Programm flexibel gestaltet. Einzelne Vorführungen und Programmpunkte können zeitlich angepasst, zusammengefasst oder vorgezogen werden. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die wesentlichen Inhalte des Jubiläumstages trotz der besonderen Wetterlage präsentiert werden können.
Der Stadtfeuerwehrverband Mönchengladbach e. V. bittet alle Gäste um Verständnis für diese Anpassungen. Die Entscheidung wurde in enger Abstimmung mit den beteiligten Verantwortlichen getroffen und folgt dem Anspruch der Feuerwehr, auch bei eigenen Veranstaltungen verantwortungsvoll und vorausschauend zu handeln.
Trotz der notwendigen Änderungen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf einen interessanten und abwechslungsreichen Tag freuen. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach, die Vorstellung moderner Einsatztechnik sowie die Begegnung mit den Menschen, die seit heute für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt einstehen.