Campuspark Rheydt: Fördergelder für zweiten Bauabschnitt in Sicht

Foto: Stadt Mönchengladbach

Die Sportverwaltung freut sich über gute Nachrichten aus Berlin.

Jetzt ist klar, für den zweiten Bauabschnitt des Projektes Campuspark Rheydt gibt es Fördermittel im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Die Kosten für den 2. Bauabschnitt (Freizeit- und Funsportbereich) liegen bei 950.000 Euro. Die Bundesmittel für das Projekt liegen bei 855.000 Euro. Der kommunale Eigenanteil, der aus der Sportpauschale des Landes NRW finanziert wird, liegt dem entsprechend bei 95.000 Euro.

Die Freude ist unter anderem deswegen besonders groß, da es sich schon um die dritte Bewerbung für Fördergelder gehandelt hat. Bereits 2015 und 2016 hatte es Bewerbungen gegeben. Diesmal aber mit Erfolg, den der Beigeordnete Dr. Gert Fischer wie folgt beschreibt: „Die Kolleginnen und Kollegen in der Sportverwaltung und auch ich fühlen uns jetzt wie Marathonläufer, die den Zielstrich sehen können. Man sieht: Zähigkeit zahlt sich aus.“

Der Förderantrag war nach einer Dringlichkeitsentscheidung des Rates Ende September letzten Jahres erfolgt.

Die Ziellinie ist dabei in doppelter Weise in Sicht: Der erste Bauabschnitt des Projektes Campuspark Rheydt, eine bereits von der Sportverwaltung gemeisterte Mammutaufgabe, steht kurz vor der Fertigstellung. Dieser beinhaltet den Bau eines Multifunktionsgebäudes, zwei Kunststoffrasen-Großspielfelder sowie die Quartiersverbindung durch das Grenzlandstadion. Umgesetzt wurde der erste Bauabschnitt über Mittel aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetztes (KInvFG). Die Kosten für den ersten Bauabschnitt liegen bei ca. 4,6 Mio. Euro. Die Spielfelder werden hier ab Mai und das Gebäude ab September zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Umsetzung des 2. Bauabschnittes des „Campuspark Rheydt“ ist der Bau eines Funsportbereiches auf einer Teilfläche des heutigen, hoch sanierungsbedürftigen Tennenspielfeldes geplant. Im unteren Spielfeldbereich wurde bereits im Jahr 2016 ein Kunststoffrasen-Kleinspielfeld errichtet. Dieses soll nun sinnvoll in den neuen Funsportbereich integriert werden.

Für die Baumaßnahme liegt eine erste Planung vor. Mit der weitergehenden Planung soll ein externes Planungsbüro beauftragt werden. Dies wird nun ausgeschrieben. Inklusive alle weiteren Planungen und Vergabeverfahren ist mit einem Baustart voraussichtlich im Frühjahr 2022 zu rechnen.

Details Funsportbereich:

Der neue Funsportbereich kombiniert funktionale Sportflächen wie die geplante 385m² große Basketballfläche aus Asphalt mit Trendsportarten wie einer geplanten Parcours- und einer Skateanlage. Durch die organische Form und das moderne Konzept erfüllen sie die Ansprüche an aktuelle Trendsportaktivitäten. Zusätzlich soll eine nördliche, großzügig angelegte Rasenfläche mit Slackline-Vorrichtungen sowohl zum Liegen und Lagern, als auch zum Frisbee spielen oder anderen freien Aktivitäten einladen.

Zum geplanten Parkplatzbereich hin soll die Rasenfläche als Wallarena durch Erdmodellierungen mit Aufenthaltsmöglichkeiten gestaltet werden. Die Wege- und Platzflächen werden durch Grünstreifen gegliedert, die mit regionalem Saatgut als attraktive Wildblumenwiesen angelegt werden. Die bienenfreundliche Begrünung dient nicht nur der Ökologie der Anlage, in Kombination mit der geplanten Infotafel können sie sich auch positiv auf die Nachhaltigkeitssensibilisierung der sportlichen Nutzer auswirken. Verteilt angeordnete Bänke dienen zusätzlich der Aufenthaltsfunktion der entstehenden Platzflächen. Da es sich bei dem Funsportbereich um eine öffentlich zugängliche Anlage handelt, die auch in dunkleren Jahreszeiten sowie am Abend bespielt werden soll, wird eine Beleuchtung vorgesehen. Zur Erhöhung des Nachhaltigkeitskonzeptes der Anlage werden hierzu Solarleuchten für die Wegebeleuchtung sowie eine LED-Flutlichtanlage für den Skatebereich vorgesehen.