Caritasverband Mönchengladbach unterstützt die Initiative #OutInChurch

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Mit #OutInChurch setzen sich 125 queere und im Dienst der katholischen Kirche arbeitende Menschen für eine Kirche ohne Angst und für Offenheit und Vielfalt ein.

„Das ist eine Kirche, die auch wir uns als Caritas in der Region Mönchengladbach wünschen und leben“, erklärt Frank Polixa, Geschäftsführer des regionalen Caritasverbandes. Er fügt hinzu: „Wir danken der mutigen Initiative und tragen die Forderungen solidarisch mit.“

Dazu gehört unter anderem, dass queere Menschen in der Kirche angstfrei und offen leben und arbeiten können. Dies dürfe nicht zu Diskriminierung führen oder als Loyalitätsverstoß oder Kündigungsgrund gewertet werden. Die Initiative fordert die römisch-katholische Kirche auf, das kirchliche Arbeitsrecht zu ändern. Die sieben Kernforderungen sind nachzulesen auf der Website www.outinchurch.de.
Eine Online-Petition auf Change.org ist bereits von fast 90.000 Menschen gezeichnet worden.

Der Caritasverband stehe uneingeschränkt hinter den sieben Forderungen und unterstütze sinnvolle Initiativen zur Weiterentwicklung des kirchlichen Arbeitsrechts, so Frank Polixa: „Wir beschäftigen in unserem Verband rund 830 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für andere da sind und Menschen in Not unterstützen. Sie alle sollen auch ihre sexuelle Orientierung ohne Angst vor Ausgrenzung oder gar um ihren Arbeitsplatz leben können.“ Homosexualität und entsprechende Lebenspartnerschaften seien im Mönchengladbacher Caritasverband kein Hinderungsgrund für eine (Weiter-)Beschäftigung. „Caritas heißt Liebe. Und Gottes Nächstenliebe fragt nicht nach sexueller Orientierung“, betont der Geschäftsführer.

Die Initiative #OutInChurch sei ein beeindruckendes Zeichen für eine Erneuerung der Kirche. „Die Unterstützerinnen und Unterstützer stoßen als bekennende Mitglieder der katholischen Kirche von innen heraus längst überfällige Veränderungen an“, erklärt Frank Polixa.