Autor: Redaktion

  • FDP/Volt fordert schnellen Lückenschluss im Mönchengladbacher Radwegenetz

    FDP/Volt fordert schnellen Lückenschluss im Mönchengladbacher Radwegenetz

    Die FDP/Volt-Ratsfraktion Mönchengladbach fordert eine spürbare und unkomplizierte Verbesserung der Infrastruktur für den städtischen Radverkehr.

    Mit einer Anfrage an die Verwaltung drängt die Fraktion darauf, die neuen rechtlichen Spielräume bei den Fahrbahnbreiten gezielt zu nutzen, um langjährige Lücken im Radwegenetz der Stadt schnellstmöglich zu schließen.

    Hintergrund ist der Erlass des Landes NRW vom 03.06.2026 zu innerörtlichen Schutzstreifen. Bisher scheiterte die Errichtung von Fahrrad-Schutzstreifen in vielen Straßen Mönchengladbachs an den starren Vorgaben für die verbleibende Kernfahrbahnbreite von mindestens 4,50 Metern. Die neuen Vorschriften erlauben es nun, unter bestimmten Voraussetzungen Schutzstreifen bereits ab einer Kernfahrbahnbreite von 3,50 Metern anzuordnen.

    „Durch die geänderte rechtliche Lage ergeben sich für Mönchengladbach völlig neue Möglichkeiten. Wir können jetzt bestehende Lücken im Radwegenetz kurzfristig und mit vergleichsweise geringem Aufwand schließen, durch reine Markierungsarbeiten“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Marco Diawuoh, der die Anfrage der Fraktion maßgeblich vorangetrieben hat.

    Mit der Anfrage fordert die FDP/Volt-Fraktion daher von der Stadtverwaltung Klarheit darüber, wie sie mit den neuen Mindestbreiten umzugehen gedenkt und welche Straßenabschnitte konkret für die Schaffung neuer Fahrrad-Schutzstreifen infrage kommen, um die bestehenden Lücken im Radwegenetz der Stadt Mönchengladbach ein wenig mehr zu schließen.

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  • Neues Diebstahlphänomen: Kabel von Wallboxen im Visier von Dieben

    Neues Diebstahlphänomen: Kabel von Wallboxen im Visier von Dieben

    Die Polizei Mönchengladbach registriert seit einigen Wochen ein neues Diebstahlphänomen im Stadtgebiet: den Diebstahl von Ladekabeln an Wallboxen.

    Mit der steigenden Nutzung von Elektrofahrzeugen laden viele Bürgerinnen und Bürger ihre Fahrzeuge regelmäßig an privaten, häufig frei zugänglichen Wallboxen auf. Diese Entwicklung machen sich derzeit unbekannte Täter zunutze.

    Nach bisherigen Erkenntnissen durchtrennen die Täter vor allem an freistehenden privaten Wallboxen die Ladekabel und entwenden diese, um an die darin enthaltenen Kupferdrähte zu gelangen.

    Der Hintergrund der Diebstähle liegt vermutlich im Materialwert: Der Schrottwert von Kupfer liegt aktuell bei etwa acht bis zehn Euro pro Kilogramm. Ein fünf Meter langes Wallbox-Kabel kann bis zu drei Kilogramm wiegen. Dadurch lohnt sich der Diebstahl für die Täter wirtschaftlich. Zudem weisen die Kabel in der Regel keine individuellen Merkmale auf, was eine spätere Rückverfolgung erschwert.

    Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden und sich Kennzeichen oder auffällige Merkmale zu merken.

    Um Kabeldiebstähle zu verhindern, empfiehlt die Polizei mehrere Sicherungsmaß-nahmen. Der wirksamste Schutz besteht darin, das Ladekabel bei Nichtbenutzung abzunehmen und sicher aufzubewahren. Bei der Anschaffung einer Wallbox sollte daher nach Möglichkeit ein Modell gewählt werden, bei dem das Kabel abnehmbar ist. Alternativ können spezielle Wandhalterungen, Sicherungsvorrichtungen oder Schutzsäcke mit Diebstahlsicherung genutzt werden. Diese erschweren sowohl das Herausziehen als auch das Entwenden der Kabel. Weitere Informationen zu geeigneten Sicherungssystemen erhalten Bürgerinnen und Bürger beim Hersteller der Wallbox oder im entsprechenden Zubehörhandel. (ap)

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  • Gemeinsam für den Fledermausschutz

    Gemeinsam für den Fledermausschutz

    NABU Mönchengladbach und Menschen im Zentrum arbeiten zusammen.

    Kaum etwas ist faszinierender als unsere nächtlichen Jäger am Himmel zu beobachten, doch es werden immer weniger. Insektenschwund und moderne Bauweisen setzen unseren fliegenden Mückenjägern enorm zu.
    Kann doch eine Fledermaus pro Nacht 1.000 bis 2.000 Insekten vertilgen, darunter auch viele für uns lästige Stechmücken. Viele der Tiere sind auf Unterschlüpfe an Gebäuden oder auf Naturhöhlen in Bäumen angewiesen, doch diese fallen immer öfter der Motorsäge zum Opfer.

    Um diesem entgegenzuwirken werden von der Arbeitsgruppe Fledermausschutz des NABU Mönchengladbach auf dem Hauptgelände von „Menschen im Zentrum“ (Fahres18b, MG-Neuwerk) mehrere Fledermaushöhlen angebracht. Sie sollen Wohnstatt für unsere heimische Fledermäuse bilden, in denen sie tagsüber schlafen können um für die nächtliche Jagd ausgeruht zu sein.

    Foto: Michael Thissen

    „Menschen im Zentrum“ hat sich der Inklusion verschrieben und unterstützt mit allen Angeboten vor allem Menschen mit Behinderung in jedem Alter und deren Familien. In einigen Abteilungen, wie dem Integrativen Montessori Familienzentrum und den beiden OGS Standorten auf der Nespelerstraße und der Zeppelinstraße wird auf frühkindliche Bildung gesetzt. Dazu gehören die natürlichen Prozesse der Natur kennenzulernen. Das Aufhängen der Fledermaushöhlen, im Garten der Kindertagesstätte, ist erst der Anfang, es folgen Vorträge über diese faszinierenden Tiere und zudem das nächtliche Erkunden der Tiere in der Dämmerung. Dabei werden sogenannte Bat-Detektoren eingesetzt, die die Rufe der Fledermäuse im Ultraschallbereich hörbar und damit zum Erlebnis machen.

    Fledermäuse sind leicht zu beobachten und können ziemlich nah kommen. So können diese hautnah erlebt werden, was besonders für Kinder ein Erlebnis ist, das Hören der Fledermausrufe rundet das Ganze ab. Kinder haben mitunter auch die Fähigkeit die Fledermausrufe ohne Hilfsmittel wahrzunehmen.

    Die Arbeitsgruppe Fledermausschutz hat es sich zur Aufgabe gemacht nicht nur für künstliche Tagesverstecke zu sorgen, sondern zudem zu erfassen wo in Mönchengladbach größere Quartiere oder sogar Wochenstuben sind. Erst mit diesem Wissen können gezielte Schutzmaßnahmen erfolgen.

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  • „Renten-Knall“: Steigen die Rentenbeiträge 2028 wirklich stark an?

    „Renten-Knall“: Steigen die Rentenbeiträge 2028 wirklich stark an?

    Der VdK ordnet die Debatte ein und beantwortet die wichtigsten Fragen.

    Steigende Rentenbeiträge ab 2028 verunsichern viele Menschen. Was bedeuten die Prognosen der Rentenversicherung wirklich? Der VdK ordnet die Debatte ein und beantwortet die wichtigsten Fragen.

    Unter dem nachfolgenden Link lesen sie den aktuellen Inhalt der VdK-Seite und was der VdK für die Rentner fordert:
    https://www.vdk.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/renten-knall-steigen-die-rentenbeitraege-2028-wirklich-stark-an

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  • Zingsheim-Zobel MdL – Anstieg rechtsextremer Straftaten in MG

    Zingsheim-Zobel MdL – Anstieg rechtsextremer Straftaten in MG

    Lena Zingsheim-Zobel:
    „139 rechtsextreme Straftaten in Mönchengladbach – Erschreckender Anstieg zeigt: Betroffene rechter Straftaten sind auf unseren Schutz vor Angriffen sowie Hass und Hetze angewiesen“

    Im Jahr 2025 wurden in Mönchengladbach 139 politisch rechts motivierte Straftaten erfasst.
    Damit gehört Mönchengladbach zu den 10 Orten in NRW mit den meisten rechtsextremen Straftaten. 2024 waren es noch 78. Die Daten hat die Grüne Landtagsfraktion beim NRW-Innenministerium eingeholt.
    Auch in ganz NRW sind die politisch rechts motivierten Straftaten erneut angestiegen – von 5641 Taten in 2024 auf 6268 im Jahr 2025, das ist ein Plus von rund 11 Prozent. Damit wurden in NRW so viele rechtsextreme Straftaten angezeigt wie noch nie seit Einführung des Erfassungssystems im Jahr 2001.

    „Jeden Tag werden in NRW im Schnitt 17 rechtsextreme Straftaten verübt. Es ist unerträglich, dass die Anzahl der rechtsextremen Straftaten landesweit und auch bei uns vor Ort zunimmt”, sagt Lena Zingsheim-Zobel, Landtagsabgeordnete aus Mönchengladbach. „Wir müssen uns als Gesellschaft dagegenstellen, dass viele Menschen alltäglich mit diskriminierenden und menschenverachtenden Äußerungen und Angriffen konfrontiert sind. Jede und jeder ist aufgefordert, menschenverachtendem Gedankengut entschieden zu widersprechen. Nur so können wir dazu beitragen, dass sich alle Menschen auch in Mönchengladbach sicher fühlen können.”

    Landesweit wurden 13 Prozent mehr antisemitische Straftaten verübt (695 in 2024, 786 in 2025). Bei den islamfeindlichen Straftaten gab es einen leichten Rückgang um 2 Prozent (338 in 2024, 330 in 2025). Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Orientierung ist um 27 Prozent angestiegen (203 in 2024, 257 in 2025) und es wurden 47 Prozent mehr antiziganistische Straftaten erfasst (30 in 2024, 44 in 2025). Alarmierend ist zudem, dass die Anzahl der Gewalttaten um 24 Prozent gestiegen ist (154 in 2024,191 in 2025).

    „Der Rechtsextremismus ist auch in NRW weiterhin die größte Gefahr für unsere Demokratie. Nicht zuletzt die anhaltend hohen Umfragewerte der AfD machen deutlich, wie sehr rassistische, antisemitische und rechtsextreme Positionen in der Gesellschaft normalisiert worden sind. Der starke Anstieg von Gewalttaten lässt erkennen, dass aus Worten Taten werden”, sagt Zingsheim-Zobel weiter. „Als schwarz-grüne Koalition stellen wir uns entschieden dem Rechtsextremismus entgegen. So haben wir beispielsweise die Finanzierung der Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus erhöht, die Landeszentrale für politische Bildung gestärkt und weitere Meldestellen für rassistische Vorfälle und Queerfeindlichkeit eingerichtet. Mit der Reform des Verfassungsschutzgesetzes haben wir auf eine geänderte Sicherheitslage reagiert und den Sicherheitsbehörden die nötigen Befugnisse zur gezielten Aufklärung auch des Rechtsextremismus eingeräumt.”

    Die Grüne Landtagsfraktion erfragt seit 2011 jährliche Details zur politisch motivierten Kriminalität rechts sowie zu einzelnen Phänomenen der Hasskriminalität ab.

    Hier eine Kurzauswertung für ganz NRW für das Jahr 2025:

    Politisch rechts motivierte Kriminalität (PMK Rechts) 2025
    Anstieg von 5.641 Straftaten in 2024 auf 6.268 in 2025 (11%)
    Gewalttaten gestiegen (2024: 154, 2025: 191)
    Die meisten Gewalttaten sind Körperverletzungsdelikte: 183 von 191 (96%)
    Die meisten Straftaten entfallen auf die Themenfelder Nationalsozialismus/Sozialdarwinismus (4.180), Hasskriminalität (2.172) und Fremdenfeindlichkeit (2.088)

    Antisemitische Straftaten 2025
    Anstieg von 695 in 2024 auf 786 in 2025 (13%)
    Etwa 42% der Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet. 23% der Straftaten werden der PMK Ausländische Ideologie, 13% der PMK Religiöse Ideologie und 20% der PMK Sonstige zugeordnet.
    Es gab 9 Gewaltdelikte. Etwa 1% aller antisemitischen Straftaten sind Gewalttaten.

    Islamfeindliche Straftaten 2025
    Leichter Rückgang von 338 in 2024 auf 330 in 2025 (-2%)
    Die meisten Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (80%)
    Es gab 25 Gewaltdelikte. Etwa 8% aller islamfeindlichen Straftaten sind Gewalttaten.

    Flüchtlingsfeindliche Straftaten 2025
    Anstieg von 279 in 2024 auf 285 in 2025 (2%)
    Die meisten Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (88%)
    Es gab 12 Gewaltdelikte. Etwa 4% aller flüchtlingsfeindlichen Straftaten sind Gewalttaten.

    Antiziganistische Straftaten 2025
    Anstieg von 30 in 2024 auf 44 in 2025 (47%)
    Die meisten Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (82%)
    Es gab 1 Gewaltdelikt. Etwa 2% aller antiziganistischen Straftaten sind Gewalttaten.

    Queerfeindliche Straftaten 2025
    Straftaten gegen die sexuelle Orientierung stiegen von 203 in 2024 auf 257 in 2025 (27%)
    Straftaten gegen die geschlechtsbezogene Diversität stiegen von 105 in 2024 auf 162 in 2025 (54%)

    Straftaten aufgrund politischer Ausrichtung 2025
    2025 erstmals ausgewiesen: 8.391 Straftaten
    32% der Straftaten werden der PMK Sonstige zugeordnet, 29% der PMK Rechts und 27% der PMK Links
    Es gab 274 Gewaltdelikte. Etwa 3% aller Straftaten sind Gewalttaten.

    Straftaten gegen Menschen mit Behinderung 2025
    2025 erstmals ausgewiesen: 33 Straftaten
    73% der Straftaten werden der PMK Rechts zugeordnet (24 Straftaten)

    Straftaten aufgrund des gesellschaftlichen Status 2025
    2025 erstmals ausgewiesen: 34 Straftaten
    56% der Straftaten werden der PMK Links zugeordnet (19 Straftaten)
    4 Straftaten richteten sich gegen obdachlose Menschen.

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  • Inklusives Hephata-Gespannfahrertreffens vom 12. bis 14. Juni 2026 auf dem Gelände der Hephata-Betriebsstätte an der Erftstraße 18 in Mönchengladbach-Giesenkirchen

    Inklusives Hephata-Gespannfahrertreffens vom 12. bis 14. Juni 2026 auf dem Gelände der Hephata-Betriebsstätte an der Erftstraße 18 in Mönchengladbach-Giesenkirchen

    Programm: Vom 12. bis 14. Juni 2026 findet das mittlerweile 27. inklusive Hephata-Gespannfahrertreffen auf dem Gelände der Hephata-Betriebsstätte auf der Erftstraße 18 in 41238 Mönchengladbach-Giesenkirchen statt.

    Am Freitag, dem 12. Juni 2026, geht es ab 15 Uhr los mit dem Ankommen, Zeltaufbauen und Kennenlernen der Teilnehmenden untereinander. Zu späterer Stunde heißt es dann Chillen und Grillen am Lagerfeuer, Singen und Musikhören und einfach das Leben genießen.
    Am Samstag, dem 13. Juni 2026, starten wir ab 11 Uhr mit dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Infos rund ums Motorradfahren, Entertainment-Stationen und mit sensationeller Live-Musik auf der Bühne.
    Um 13 Uhr und um 15.30 Uhr finden die Jumbo-Runs statt, die 60-minütigen Ausfahrten der Gespanne, mit den Menschen mit Unterstützungsbedarf als Beifahrende, inmitten der Quads und Trikes und Motorräder.

    Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, findet dann noch das große Abschlussfrühstück statt, bevor es wieder nachhause geht.

    Gespanne, Trikes und Quads – meldet euch jetzt noch schnell an: Wir suchen wie immer noch Gespanne, die mitfahren, und so mehr Menschen mit Unterstützungsbedarf eine tolle Ausfahrt als Beifahrende ermöglichen.
    Auch Trikes und Quads heißen wir unter uns herzlich willkommen und freuen uns über alte und junge Biker und Bikerinnen. Anmeldung auf: https://hephata-mg.de/events-termine

    Ein Bühnenprogramm, das rockt:
    KOMISCH: 
    Von epischen Songs über die Klopapier-Suche bis hin zu fröhlichen Hymnen über die Freiheit des queeren Lebens. Gesang macht Herr Komisch, Schlagzeug unser Kapellemeister und am Bass spielt Poris.

    Schräge Vögel: Wir sind eine inklusive Band mit eigenen Liedern und Cover-Liedern der deutschen Hit-Parade ab den 1970ern bis heute.

    Lunchbox: Die sechsköpfige Band Lunchbox präsentiert ihr neues Live‑Programm und verbindet handgemachten Rock‑Pop mit markanten Blues‑Elementen und ausdrucksstarken Gitarrensolos. Mit Gesang, zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Keyboard entsteht ein energiegeladener, melodischer und zugleich gefühlvoller Sound, der live besonders intensiv wirkt. Die Band spielt ausschließlich eigene Songs.

    Zusammengefasst: Alle erwartet ein cooles Bühnenprogramm, Lagerfeuer, Leckeres vom Grill, Camping, Charity und viele weitere Highlights gibt es bei unserem 27. Hephata-Gespannfahrertreffen.

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  • Von Kruutwöösch, Tieren im Schlosspark und einem neuen Citygesicht.

    Von Kruutwöösch, Tieren im Schlosspark und einem neuen Citygesicht.

    Heimatkunde? Als Schulfach nicht immer beliebt gewesen.

    Geschichte und Geschichten aus der Wickrather Heimat und Umgebung, mit Herz, seelenvoll und selbst erlebt, so erzählt, dass sie fesseln und neugierig machen auf mehr.

    Wer darin versinken möchte, Vertrautes erinnern, oder Dinge erfahren, die er noch nicht kannte, kann das mit Lust tun.

    Werner Marx` umfangreiches Werk nimmt gefangen und verführt auf:
    Wickrath-Online

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  • LVR-Förderschule Mönchengladbach heißt jetzt LVR-Hilde-Wulff-Schule

    LVR-Förderschule Mönchengladbach heißt jetzt LVR-Hilde-Wulff-Schule

    Die Umbenennung hat der Schulausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in seiner heutigen Sitzung beschlossen.

    Mit der Entscheidung folgt der Schulausschuss einem Antrag der Schulgemeinde, die sich in einem breit angelegten demokratischen Prozess für den neuen Namen ausgesprochen hatte. Der Namensvorschlag wurde von den Schüler*innen, Eltern und dem Schulkollegium gewählt. Bereits im Oktober 2025 hatte die Schulkonferenz einstimmig für die Umbenennung votiert. Am öffentlichen Teil der heutigen Sitzung des Schulausschusses hat auch eine Delegation von Schüler*innen der Mönchengladbacher LVR-Förderschule teilgenommen, um den Fortgang des demokratischen Prozesses zu verfolgen.

    Marcel Philipp, Vorsitzender des LVR-Schulausschusses:

    „Wir begrüßen das Engagement der Schulgemeinde und die intensive Auseinandersetzung mit der Namensfindung. Mit Hilde Wulff erhält die Schule eine Namensgeberin, deren Haltung und Wirken bis heute Orientierung geben und die Werte des LVR in besonderer Weise widerspiegeln.“

    Dr. Alexandra Schwarz, LVR-Dezernentin Schulen, Inklusionsamt, Soziale Entschädigung:

    „Die Umbenennung ist das Ergebnis eines engagierten und demokratischen Prozesses innerhalb der Schulgemeinde, den wir als Schulträger ausdrücklich unterstützen. Mit dem Namen Hilde Wulff verbindet die Schule ihre pädagogische Arbeit mit einer Persönlichkeit, die für Teilhabe, Verantwortung und gelebte Menschlichkeit steht.“

    Die Namensgeberin Hildegard, genannt „Hilde“, Wulff (1898 – 1972) war eine engagierte Wohlfahrtspflegerin, die trotz eigener körperlicher Beeinträchtigung bedeutende Beiträge für Menschen mit Behinderung leistete. Während der Zeit des Nationalsozialismus gründete und leitete sie Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Einschränkungen und bot dort auch Verfolgten Schutz – darunter jüdischen Kindern sowie politisch Andersdenkenden. Ihr Handeln steht bis heute für Mut, Menschlichkeit und soziale Verantwortung. Die Wahl des Namens ist eng mit dem pädagogischen Selbstverständnis der Schule verbunden. Ziel ist es, den Schüler*innen ein identitätsstiftendes Vorbild zu geben und Werte wie Solidarität, Zivilcourage und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Gleichzeitig setzt die Schule ein bewusstes Zeichen im historischen Kontext: Das heutige Schulgebäude wurde 1936 als Adolf-Hitler-Schule gegründet. Die neue Namensgebung steht damit auch für eine klare Werteorientierung im Kontrast zur Vergangenheit.

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  • Müllabfuhr verschiebt sich durch Christi Himmelfahrt

    Müllabfuhr verschiebt sich durch Christi Himmelfahrt

    Die GEM macht auf einen anderen Rhythmus bei der Abfallabholung aufmerksam. Die Abfuhrtermine verschieben sich nach Christi Himmelfahrt, 14. Mai, um jeweils einen Tag nach hinten.
    Am Donnerstag, 14. Mai, findet wegen des Feiertags keine Abholung statt.
    Am Freitag, 15. Mai, werden die Termine vom Donnerstag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 10, die Biotonnen in den Bezirken 4 und 9 sowie die Papiertonnen im Bezirk 5 geleert. Die Abfuhr der Gelben Tonnen erfolgt im Bezirk 2.
    Am Samstag, 16. Mai, werden die Termine von Freitag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 8, die Biotonnen in den Bezirken 1 und 10 sowie die Papiertonnen und im Bezirk 7 geleert.
    Die Abfuhr der Gelben Tonnen erfolgt im Bezirk 9.

    Mönchengladbacherinnen, die ihren Abfall über Restmüll-Container statt über Tonnen bereitstellen, können sich an folgender Regelung orientieren: Nach Christi Himmelfahrt erfolgt die Leerung in KW 20 immer einen Abfuhrtag später. Öffnungszeiten der GEM-Wertstoffhöfe Die Wertstoffhöfe Heidgesberg und Luisental sind am Donnerstag wegen des Feiertags geschlossen. Das Service Center ist an Christi Himmelfahrt nicht besetzt.
    Am Freitag, 15. Mai, sind die Kolleginnen wieder wie gewohnt telefonisch und per Mail zu erreichen.

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  • Mehrere KFZ-Aufbrüche auf der Kattowitzer Straße sorgen für Empörung

    Mehrere KFZ-Aufbrüche auf der Kattowitzer Straße sorgen für Empörung

    In der Nacht vom 06. auf den 07. Mai kam es auf der Kattowitzer Straße in Mönchengladbach offenbar zu mehreren KFZ-Aufbrüchen. Zwischen 23:00 Uhr und 08:00 Uhr wurden nach Angaben betroffener Anwohner zahlreiche Fahrzeuge beschädigt und durchsucht. Eingeschlagene Seitenscheiben, durchwühlte Innenräume und gestohlene Wertgegenstände hinterließen bei den Besitzern nicht nur finanziellen Schaden, sondern vor allem ein Gefühl der Unsicherheit.

    Besonders für Unverständnis sorgt jedoch die Reaktion der Polizei. Mehrere Geschädigte berichten, dass sie nach ihren Notrufen die Auskunft erhalten hätten, mit ihren beschädigten Fahrzeugen selbst zur Polizeiwache zu kommen, da die Beamten „zu viel zu tun“ hätten. Für viele Betroffene wirkt diese Aussage wie ein Schlag ins Gesicht – gerade in einer Situation, in der schnelle Hilfe und sichtbare Präsenz erwartet werden.

    Anwohner beklagen seit längerer Zeit eine zunehmende Kriminalität im Stadtgebiet und werfen den Verantwortlichen vor, Sicherheitsprobleme nicht ernst genug zu nehmen. Die Ereignisse der vergangenen Nacht verstärken nun die Sorge vieler Bürger, dass Straftäter immer dreister agieren können, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen.

    Die zentrale Frage, die derzeit viele Menschen bewegt, lautet:

    Was muss noch geschehen, bis die Sicherheit in dieser Stadt wieder ernst genommen wird?

    Viele Bürger fordern nun mehr Polizeipräsenz in den Nachtstunden, konsequentere Kontrollen sowie schnellere Reaktionen auf Hilferufe der Bevölkerung. Ob und wie die Behörden auf die Vorfälle reagieren werden, bleibt abzuwarten.

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  • NABU NRW: Echter Neuanfang in der Forstpolitik durch gestern  vorgestellte Waldstrategie für NRW bleibt aus

    NABU NRW: Echter Neuanfang in der Forstpolitik durch gestern vorgestellte Waldstrategie für NRW bleibt aus

    Wälder von morgen – nur bedingt naturnah, artenreich und klimaresilient.

    Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat heute die neue Waldstrategie für Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf vorgestellt. Die Strategie will aufzeigen, wie die Wälder und die Waldbewirtschaftung im Klimawandel gestärkt werden können, um auch zukünftig die vielfältigen wichtigen Waldfunktionen in der Natur und für die Gesellschaft sicherzustellen. „Der NABU NRW anerkennt das Bemühen der Ausarbeitung einer solchen Strategie, sieht aber den Fokus der Strategie zu deutlich weiter auf die wirtschaftliche Nutzung und die Holzproduktion gerichtet“, erklärte die Vorsitzende des NABU NRW, Dr. Heide Naderer, anlässlich der Veröffentlichung.

    Großflächige Fichtenmonokulturen, intensive Bewirtschaftung und die zunehmende Trockenheit infolge des Klimawandels haben den Wald massiv geschwächt. Davon zeugen unter anderem die ausgedehnten Kalamitätsflächen wie etwa im Sauerland. Das Land setzt in seiner Strategie vorrangig auf waldbauliche Maßnahmen zur Regeneration des Waldes. Die natürliche Wiederbewaldung als ein entscheidender Motor für Erholung und Stabilität unserer Wälder kommt jedoch deutlich zu kurz. „Wo sich der Wald selbst entwickeln darf, entstehen stabile, artenreiche Mischwälder, die Hitze, Schädlingen und Extremwetter besser standhalten“, so Naderer weiter. Diese natürlichen Prozesse zuzulassen wäre aus Sicht des Verbandes ein wichtiges Signal für einen echten Neustart in der Forstpolitik.

    Darüber hinaus fordert der NABU NRW, heimische Waldgesellschaften landesweit stärker zu fördern – nicht nur in Schutzgebieten. Nicht-heimische Baumarten sollten dort ausgeschlossen bleiben; außerhalb von Schutzgebieten seien ausschließlich europäische Arten zu verwenden. Ziel müsse sein, standorttypische Waldlebensgemeinschaften mit ihren zum Teil bedrohten Arten langfristig zu erhalten. Dazu gehörten auch der Schutz historischer Waldstandorte und ungestörter Rückzugsräume. „Angesichts der gerade vom Land vorbereiteten Beiträge zur EU-Wiederherstellungsverordnung hätten wir uns gewünscht, konkrete Vorhaben auch in der Waldstrategie für unser Land wiederzufinden. Hier muss sicherlich noch nachgearbeitet werden“, meinte Naderer.

    Der NABU NRW begrüßte explizit, wie sich die Waldstrategie des Landes zu der zeitlich parallel stattfindenden dritten Änderung des Landesentwicklungsplans und dem dort festgehaltenen Vorhaben, die Umwandlung von Waldflächen für Infrastrukturprojekte zu erleichtern, verhält: Die Waldstrategie spricht die drohende Einschränkung der bestehenden Waldflächen durch eine weitere Fragmentierung der Landschaft deutlich an, die Biodiversität wie Klimaschutz gefährdet. Naderer: „Wir erwarten, dass diese deutlichen Aussagen des Landwirtschaftsministeriums und der Waldbesitzerverbände auch in die laufenden Beratungen zur dritten Änderung des Landesentwicklungsplans einfließen.“


    Der NABU NRW wird im Rahmen des 7. NRW Naturschutztages am 25.4.2026 die „Zukunft des Waldes“ aus Naturschutzperspektive beleuchten. Die Inhalte und Forderungen werden zeitnah auf www.nabu-nrw.de zu finden sein.

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  • Ein neues Verkehrskonzept soll her, sagt die CDU

    Ein neues Verkehrskonzept soll her, sagt die CDU

    Zur Kommunalwahl 2025 ist die CDU mit einem klaren verkehrspolitischen Versprechen angetreten. Mönchengladbach braucht ein Verkehrskonzept, das verständlich ist, im Alltag funktioniert und von den Bürgerinnen und Bürgern akzeptiert wird.

    Grundsätzlich soll Tempo 50, insbesondere auf Hauptstraßen, Vorrangstraßen und wichtigen Durchgangsstrecken gelten. In Wohngebieten sollen Tempo-30-Zonen gestärkt werden, wenn sie zu mehr Ruhe, mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität beitragen.

    Für die CDU-Ratsfraktion braucht gute Verkehrspolitik Augenmaß. Straßen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Wohnquartiere verlangen besonderen Schutz und mehr Rücksichtnahme. Übergeordnete Verkehrsachsen müssen erreichbar, leistungsfähig und verlässlich bleiben. Gerade das Hin und Her auf einzelnen Durchgangsstrecken sorgt vielerorts für Unverständnis und Verärgerung. Deshalb setzt sich die CDU dafür ein, bestehende Tempo-30-Regelungen auf Vorrang- und Durchgangsstrecken regelmäßig zu überprüfen und dort, wo es rechtlich möglich und verkehrlich sinnvoll ist, wieder zu einer einheitlichen Tempo-50-Regelung zurückzukehren.“

    Henry Ferl, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion Mönchengladbach, erklärt weiter:

    Simon Schmitz, Mitglied im Fraktionsvorstand der CDU-Ratsfraktion Mönchengladbach, betont:

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  • Beratung für Angehörige

    Beratung für Angehörige

    Kostenlose Gruppenpflegekurse mit dem Schwerpunkt Demenz

    Wenn ein Mensch an einer Demenz erkrankt, stellt das nicht nur für den Betroffenen eine große Herausforderung dar. Das gesamte Umfeld ist von Veränderungen und Herausforderungen betroffen.

    Hier bietet die Familiale Pflege der LVR-Klinik Mönchengladbach Unterstützung an.

    Im Mai starten kostenlose Gruppenpflegekurse für pflegende Angehörige und Interessierte.

    Die Familiale Pflege der LVR-Klinik Mönchengladbach begleitet und unterstützt an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen bei den Herausforderungen, die durch die Demenz entstehen oder noch entstehen können. Dies geschieht in Form von Schulungen, individuellen Beratungen und Unterstützungsangeboten.

    In diesem Rahmen finden ab Mai Gruppenpflegekurse mit dem Schwerpunkt Demenz statt. In drei aufeinander aufbauenden Terminen erfahren die Teilnehmenden mehr zum Krankheitsbild Demenz und dessen Symptomen, erhalten Informationen zum Umgang mit Menschen mit Demenz und bekommen einen umfassenden Einblick in den Themenkomplex Pflegeleistungen. Außerdem bieten die Kurse Gelegenheit zum Austausch mit anderen betroffenen Angehörigen. Für kleine Snacks und Getränke ist gesorgt.

    Der erste kostenlose Gruppenpflegekurs findet an drei aufeinander folgenden Dienstagen jeweils von 17 bis 20 Uhr statt und zwar am 5., 12. und 19. Mai. Es können maximal zehn Personen teilnehmen. Interessierte melden sich per Mail familiale.pflege@lvr.de an. Im Laufe des Jahres finden noch weitere Kurse statt. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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  • Stellungnahme zum rechtsextremen Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach

    Stellungnahme zum rechtsextremen Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach

    Hakenkreuzschmierereien, Sachbeschädigung und Bedrohungen – über Nacht vom 14.04. auf den 15.04.2026 wurde „Queers an der Niers e. V.“, das Queere Zentrum Mönchengladbach, das Ziel von Vandalismus.

    Als Queeres Netzwerk NRW verurteilen wir diesen rechtsextremen Angriff. Er ist ein trauriger Beleg dafür, wie sehr der Hass und die queerfeindliche Hetze rechtsextremer Akteur*innen verfangen und schlussendlich zu gewaltvollen Taten werden. Solche Angriffe wollen nicht einfach nur einschüchtern, sondern Vielfalt grundsätzlich verdrängen.

    „Der Angriff auf das Queere Zentrum in Mönchengladbach bestätigt erneut die Zunahme queerfeindlicher Gewalt in unserer Gesellschaft. Rechtsextreme agieren dabei nicht mehr nur mit Worten, sondern auch mit direkter Gewalt. Unsere volle Solidarität gilt den Betroffenen. Von der Kommunal- und Landespolitik erwarten wir endlich ein entschlossenes und wirksames Vorgehen gegen Queerfeindlichkeit.“, so Laura Becker, Vorstandssprecherin des Queeren Netzwerks NRW.

    Es benötigt dringend weitere Maßnahmen zum Schutz vor und zur Prävention von Queerfeindlichkeit. Dazu gehören LSBTIAQ*-Beauftragte in allen Kommunen, landesweite Akzeptanzkampagnen, Stärkung der Meldestellen, Sensibilisierung der Polizei sowie eine unmissverständliche und öffentliche Verurteilung von Hass und Gewalt gegen LSBTIAQ*. Wir fordern sowohl die Politik als auch die Zivil- und Mehrheitsgesellschaft dazu auf, eng zusammenzurücken und sich dem Hass entgegenzustellen: Verurteilt Gewalt und zeigt sichtbar Haltung für demokratische Werte und eine offene Gesellschaft.

    Der Vorstand des Queers an der Niers e. V. – Queeres Zentrum Mönchengladbach:

    Angriff auf unser Zentrum: Wir lassen uns nicht einschüchtern

    In der Nacht wurde das queere Zentrum Ziel eines Angriffs. Fensterscheiben wurden eingeschlagen und die Scheiben selbst mit nationalsozialistischen Symbolen und Drohungen beschmiert.

    Für uns ist klar: Das ist kein Zufall und kein harmloser Vandalismus, sondern ein bewusst gesetztes Zeichen. Wer Hakenkreuze hinterlässt und queere Räume angreift, verfolgt ein Ziel: Menschen einzuschüchtern, Angst zu erzeugen und queeres Leben aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen.

    Das queere Zentrum ist ein Schutzraum, ein Begegnungsort und ein sichtbarer Ausdruck von Vielfalt in Mönchengladbach. Genau diese Sichtbarkeit ist angegriffen worden – und genau deshalb ist es für uns keine Option, uns zurückzuziehen.

    Wir bleiben offen. Wir bleiben sichtbar. Und wir bleiben laut.

    ### Dieser Angriff geht uns alle an

    Der Angriff richtet sich nicht nur gegen uns als Verein. Er richtet sich gegen alle Menschen, die für ein offenes, demokratisches und vielfältiges Mönchengladbach stehen.

    Deshalb reicht es jetzt nicht aus, betroffen zu sein oder sich im Stillen zu distanzieren. Jetzt braucht es eine klare, gemeinsame Haltung.

    Wir rufen die gesamte Stadtgesellschaft dazu auf, sich sichtbar zu positionieren:

    * Vereine und Initiativen

    * demokratische Parteien und Fraktionen

    * Kirchen, Verbände und Organisationen

    * engagierte Bürger*innen

    Zeigt euch solidarisch. Öffentlich und unmissverständlich.

    Kommt vorbei, sucht das Gespräch, zeigt Präsenz. Lasst uns gemeinsam deutlich machen, dass Hass und Einschüchterung in dieser Stadt keinen Raum bekommen.

    ### Erwartung an Politik und Behörden

    Wir erwarten eine konsequente Aufklärung dieser Tat und eine klare Einordnung als rechtsextrem motivierter Angriff.

    Darüber hinaus braucht es konkrete Maßnahmen, um queere Einrichtungen und andere bedrohte Orte besser zu schützen. Die Sicherheit von Menschen darf nicht vom Zufall abhängen.

    ### Unsere Botschaft

    Wer uns angreift, trifft auf Widerstand.

    Wir sind Teil dieser Stadt. Und wir bleiben es.

    **Kontakt:**

    Queers an der Niers e. V.

    Queeres Zentrum Mönchengladbach

    Kontakt: Vorstand@queereszentrum-mg.de

    Tel: 01703459764

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  • Bürgerentscheid ist kein Event

    Bürgerentscheid ist kein Event

    Ratsfraktion fordert sofortige Klarstellung zur Olympia-Veranstaltung

    Die Ratsfraktion Die Linke./Die PARTEI Mönchengladbach übt deutliche Kritik an der Bewerbung der Veranstaltung „Olympia meets Altstadt“. In der Ankündigung wird suggeriert, Bürgerinnen und Bürger könnten ihren „Wahlzettel vor Ort abgeben“.
    Aus Sicht der Fraktion ist diese Darstellung nicht hinnehmbar.
    Der laufende Bürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung unterliegt klaren gesetzlichen Vorgaben. Die Abstimmung erfolgt als Briefabstimmung und muss unter Wahrung der Wahlgrundsätze – insbesondere frei, geheim und unbeeinflusst – stattfinden.
    Eine Verknüpfung mit einer erkennbar politisch ausgerichteten Veranstaltung widerspricht diesen Anforderungen zumindest dem Eindruck nach deutlich.

    Fraktionsvorsitzende Jutta Zabci erklärt dazu:
    „Hier wird der Eindruck erweckt, als könne man seine Stimme nebenbei auf einer Eventveranstaltung abgeben. Das ist entweder falsch – oder es ist politisch hochproblematisch. Beides ist nicht akzeptabel.“

    Die Fraktion sieht insbesondere die Kombination aus einer pro-Olympia inszenierten Veranstaltung und der gleichzeitigen Bewerbung einer Stimmabgabe als kritisch. Dies könne geeignet sein, die notwendige Neutralität des Verfahrens zu unterlaufen und Bürgerinnen und Bürger in die Irre zu führen.

    Fraktionsvorsitzender Sebastian Merkens ergänzt:
    „Ein Bürgerentscheid ist kein Marketinginstrument und kein Teil eines Eventformats. Wer Abstimmung und Stimmung vermischt, überschreitet eine Grenze. Demokratische Verfahren brauchen Klarheit – keine Inszenierung.“

    Vor diesem Hintergrund fordert die Ratsfraktion die Verwaltung zu einer unverzüglichen öffentlichen Klarstellung auf:

    • Handelt es sich bei der Veranstaltung tatsächlich um eine offiziell eingerichtete Abgabestelle?
    • Wenn ja: Wie wird die Einhaltung der Wahlgrundsätze vor Ort sichergestellt?
    • Wenn nein: Warum wird öffentlich ein gegenteiliger Eindruck vermittelt?
      Die Fraktion macht deutlich, dass es hier nicht um eine inhaltliche Position zur Olympia-Bewerbung geht, sondern um die Sauberkeit des Verfahrens.

      Die Fraktionsvorsitzenden stellen klar:
      „Egal, wie man zu Olympia steht – die Spielregeln der Demokratie gelten für alle. Wer sie aufweicht oder missverständlich kommuniziert, gefährdet das Vertrauen in das Verfahren.
      Genau das muss jetzt aufgeklärt werden.“
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  • Projekt Otzenrath-Süd wird nicht weitergeführt

    Projekt Otzenrath-Süd wird nicht weitergeführt

    Eine Pressemeldung der NEW-Gruppe vom 7.4.2026

    Der Rat der Stadt Jüchen hat in seiner Sitzung am 26. März die Aufhebung der Anschluss- und Benutzungszwang-Satzung für das Baugebiet Otzenrath-Süd beschlossen.

    Vor diesem Hintergrund haben auch die Gesellschafter der Stadtentfalter Jüchen GmbH gemeinsam entschieden, das Projekt der Nahwärmeversorgung Otzenrath-Süd nicht weiterzuverfolgen.

    Mit der Ressourcenschutzsiedlung Otzenrath-Süd war im Jüchener Stadtteil Otzenrath ein Modellprojekt für klimafreundliches Wohnen geplant. Auf einer Fläche von rund 2,6 Hektar sollten etwa 100 Wohneinheiten entstehen – darunter Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Kettenhäuser. Ziel war es, ein Wohnquartier zu entwickeln, das konsequent auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgerichtet ist.

    Die Gebäude sollten hierfür insbesondere über ein Nahwärmenetz mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Vorgesehen war der Einsatz von Geothermie und Luftwärme in Kombination mit modernen Wärmepumpen. Mehrere Geothermie-Sonden sollten dabei das Herzstück einer effizienten, weitgehend autarken Wärmeversorgung bilden – unabhängig von fossilen Energieträgern.

    Die Stadtentfalter Jüchen GmbH, eine gemeinsame Gesellschaft der Stadt Jüchen und der NEW-Gruppe, haben sich im Rahmen einer Gesellschafterversammlung intensiv mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Aufhebung der Anschlusssatzung durch die Stadt und ihren Hintergründen befasst.

    Vor dieser geänderten Ausgangslage kamen beide Seiten einvernehmlich zu dem Schluss, dass die Voraussetzungen für die bisher geplante Umsetzung des Projekts nicht mehr in der erforderlichen Form gegeben sind. Eine wirtschaftlich tragfähige Grundlage für die angestrebte Wärmeversorgung kann unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr verlässlich sichergestellt werden. Die Entscheidung gibt den Blick auf neue Projekte frei, die den veränderten Rahmenbedingungen besser entsprechen.

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  • Umbau der Caritaskirche St. Albertus startet

    Umbau der Caritaskirche St. Albertus startet

    Im Anhang eine Zusatz-Info der Bürgerinitiative

    Nach Ostern beginnen die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Caritaskirche St. Albertus an der Albertusstraße. Ab dem 7. April wird die Baustelle eingerichtet.

    In der entwidmeten und direkt neben der Geschäftsstelle des regionalen Caritasverbandes gelegenen Kirche entstehen Büros für Mitarbeitende, ein Multifunktionsraum für kleinere Veranstaltungen sowie Angebote für Menschen in schwierigen Lebenslagen.

    Die Caritas will den bisher an der Erzberger Straße beheimateten Tagestreff Bruno-Lelieveld-Haus für wohnungslose Menschen des Vereins Wohlfahrt in die Kirche verlagern. Außerdem plant er eine medizinische Ambulanz für die Besucherinnen und Besucher des Tagestreffs und eine Kleiderkammer. Hier können Wohnungslose frische Bekleidung erhalten und duschen. 

    Für die Zeit der Bauarbeiten werden einige Parkplätze in der Albertusstraße wegfallen und der Gehweg in Höhe der Caritas-Geschäftsstelle auf die andere Straßenseite verlegt. Außerdem wird die Straße an einzelnen Tagen für einige Stunden gesperrt werden müssen, damit Material angeliefert werden kann. Gerechnet wird mit einer Bauzeit bis Ende 2027, wobei der Bereich des Tagestreffs Anfang nächsten Jahres fertig sein soll. Die Baukosten sind mit rund 3,5 Millionen Euro veranschlagt.

    Der Caritasverband hat die Nachbarschaft vor einigen Tagen über die voraussichtlichen Einschränkungen durch die Baustelle informiert und um Verständnis gebeten. „Wir bemühen uns, die Auswirkungen für die Anwohnenden so gering wie möglich zu halten. Und wir haben darauf geachtet, dass die meisten unmittelbaren Auswirkungen direkt bei uns vor der Caritas-Geschäftsstelle und der Kirche passieren“, sagt Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa. Über das Projekt und aktuelle Entwicklungen informiert der Caritasverband auf seiner Website www.caritas-mg.de.

    Anhang

    Im Umfeld des Adenauerplatzes wurde ein Schreiben des Caritasverbandes an Anwohner verteilt. Darin wird angekündigt, dass nach Ostern Bauarbeiten an der Albertuskirche beginnen sollen – verbunden mit der Einrichtung eines Tagestreffs.

    Diese Ankündigung hat viele Menschen im Viertel überrascht.

    Denn es existiert ein politischer Beschluss, dass vor einer möglichen Verlagerung des Tagestreffs an den Adenauerplatz ein erneuter Beschluss der politischen Gremien erforderlich ist. Dieser Beschluss ist das Ergebnis eines demokratischen Prozesses zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft.

    Wenn nun bereits konkrete Bau- und Nutzungsschritte angekündigt werden, bevor dieser Entscheidungsprozess abgeschlossen ist, wirft das verständlicherweise Fragen auf.

    Aus diesem Grund haben wir heute ein offizielles Schreiben an

    • die Fraktionen des Stadtrats
    • den Oberbürgermeister
    • sowie die Stadtverwaltung

    gesendet und um eine klare Stellungnahme gebeten. Dieses Schreiben ist dieser Email angefügt.

    Viele einzelne Stimmen aus der Bürgerschaft können in dieser Situation helfen zu zeigen, dass diese Fragen viele Menschen betreffen. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr daher ebenfalls eine kurze Mail an den Oberbürgermeister senden. Ein möglicher Textvorschlag ist unten beigefügt und kann gerne verwendet oder angepasst werden.

    Es geht dabei nicht um Konfrontation, sondern um etwas sehr Grundsätzliches: Dass politische Entscheidungen transparent getroffen werden und zugesagte Entscheidungsprozesse eingehalten werden.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung.
    Viele Grüße
    Bürgerinitiative Adenauerplatz

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    • VdK-Erfolg: BSG stärkt Anerkennung psychischer Erkrankungen als Berufskrankheit

      VdK-Erfolg: BSG stärkt Anerkennung psychischer Erkrankungen als Berufskrankheit

      Der VdK hat vor dem Bundessozialgericht einen wichtigen Erfolg erzielt:

      In einem Verfahren zur Anerkennung einer posttraumatischen Belastungsstörung als „Wie-Berufskrankheit“ folgt das BSGkurz fürBundessozialgericht seiner neuen Rechtsprechung zugunsten Betroffener.

      Zum Inhalt springen

      1. Der Fall: Traumatische Erlebnisse im Beruf
      2. Was hat das BSG nun entschieden?
      3. Was bedeutet „Wie-Berufskrankheit“?
      4. Wie geht es nun weiter?
      5. Was sagt der VdK zum BSG-Urteil?
      6. Weitere Informationen

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