Autor: Redaktion

  • “Diplomatie statt Aufrüstungsspirale“

    “Diplomatie statt Aufrüstungsspirale“

    Am 27. Oktober spricht Oberst a.D. Wolfgang Richter in Mönchengladbach auf Einladung der IPPNW-Regionalgruppe und des Rosa-Luxemburg-Clubs.

    Richter ist Associate Fellow beim Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik. In den 1990er Jahren leitete er den militärischen Anteil der deutschen Delegation für die globale Rüstungskontrolle bei den Vereinten Nationen in Genf und New York, bis 2005 war er Abteilungsleiter beim Zentrum für „Verifikationsaufgaben“ der Bundeswehr in Geilenkirchen und bis 2009 Leiter des militärischen Anteils der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OSZE.

    Richter gilt als Experten bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) für Rüstungskontrolle, Sicherheitskooperation, internationales Völkerrecht und Konflikte in Europa. Er beleuchtet die sicherheitspolitischen und militärtechnischen Hintergründe einer Stationierung landgestützter Raketen mittlerer Reichweite, die strategische Folgen für die Stabilität in Europa und die daraus entstehenden Risiken für Deutschland. Zwar hat die amerikanische Regierung die Stationierung in Deutschland zurückgenommen, deutsche Regierungskreise drängen aber bekanntlich weiter auf deren Beschaffung von Mittelstreckenraketen.  

    Richter fordert, dass eine solche „schwerwiegende Entscheidung“, die die Sicherheit der Bundesrepublik betrifft, nicht ohne vorherige ausführliche Diskussion im Bundestag und in der Öffentlichkeit getroffen werden darf. Zur „strategischen Autonomie“ Europas gehört, betont er, neben Waffensystemen auch Diplomatie und plädiert dafür, den „Sicherheitsdialog mit Russland wieder zu eröffnen und auch über Rüstungskontrolle zu verhandeln“.

    IPPNW steht für Ärzt*innen für die Vereitelung des Atomkrieges. Die Friedensorganisation arbeitet weltweit.

    Vortrag und Diskussion am 27. Oktober, 18.30 Uhr, City-Kirche neben dem St. Vith (Edmund-Erlemann-Platz).

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  • Unbenannter Beitrag 87149

    Am 23.Mai 2026 erzählte Werner Marx aus Wickrath an dieser Stelle, gekonnt , authentisch und unterhaltsam , unter anderem von Kruutwöösch und Tieren im Schlosspark.

    Da Herr Marx unermüdlich mit Stift und Kamera unterwegs ist, gibt es weitere, mit Liebe verfasste, lesenswerte Beiträge, die jeder der möchte finden kann unter 
    https://www.wickrath-online.de

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  • Bresgespark im Herbstgewand:Niersverband bietet Führung am 26. Oktober 2026 an

    Bresgespark im Herbstgewand:Niersverband bietet Führung am 26. Oktober 2026 an

    Passend zur Jahreszeit lädt der Niersverband zu einer entschleunigten Führung durch den herbstlichen Bresgespark ein.

    Am Montag, 26. Oktober 2026 um 14 Uhr, informiert ein Experte des Verbands alle Interessierten ab 14 Jahren über die naturnahe Umgestaltung und die daraus entstehenden Mehrwerte für die Natur.
    In einem Zeitraum von circa 90 Minuten und bei gemütlichem Tempo entlang der Renaturierung erfahren die Teilnehmenden nicht nur, warum die Niers in diesem Bereich über eine Länge von 3,7 Kilometern neu gebaut wurde, sondern auch, wie der 13 Fußballfelder große Auenbereich Überflutungsflächen für Hochwasser und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen bietet: Mitten im städtischen Raum umgesetzt, stärkt die Gewässermaßnahme die ökologische Entwicklung der Niers, die Biodiversität und den Artenschutz. Darüber hinaus wird der natürliche Wasserkreislauf unterstützt und somit ein Beitrag zur Klimaresilienz der Niers und ihres Umfelds geleistet.
    Wer den Bresgespark im Herbstgewand unter neuen Blickwinkeln ken-nenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bis zum 22. Oktober 2026 via presse@niersverband.de unter dem Stichwort „Herbstführung Bresgespark“ sowie Nennung der Teilnehmerzahl und Kontaktdaten beim Niersverband anzumelden.

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  • Bündnis 90/Die Grünen trauern um Gerd Schaeben

    Bündnis 90/Die Grünen trauern um Gerd Schaeben

    Fraktion und Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen Mönchengladbach trauern um Gerd Schaeben, der im Alter von 78 Jahren verstarb.
    Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

    Gerd Schaeben war Bündnis 90/Die Grünen über viele Jahre hinweg engagiert verbunden. Er trat im Jahre 1991 in die Partei ein.

    Seitdem bekleidete er viele Ämter, wo er in vielen Funktionen die Kommunalpolitik Mönchengladbachs mitgestaltete.

    So gehörte er lange Jahre dem Rat der Stadt Mönchengladbach und dem Schul- und Bildungsausschuss sowie dem Vorstand des Kreisverbandes an.

    Als Lehrer mit Leib und Seele galt sein besonderes Interesse den schul- und bildungspolitischen Themen, für die er sich vehement einsetzte.

    Seine Kompetenz wurde über die Grenzen seiner politischen Fraktion hinweg geschätzt.

    Den direkten Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern suchte er an Informationsständen und brachte als Wahlkampfkoordinator seine Kreativität und sein diplomatisches Geschick ein.

    Bündnis 90/ Die Grünen Mönchengladbach werden Gerd Schaeben nicht vergessen und sein Andenken stets in Ehren halten.

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  • Polizei Mönchengladbach warnt vor vermehrten Garageneinbrüchen in Mönchengladbach

    Polizei Mönchengladbach warnt vor vermehrten Garageneinbrüchen in Mönchengladbach

    Im Stadtgebiet Mönchengladbach ist es seit dem 1. September 2026 vermehrt zu Einbrüchen in Garagen gekommen.

    Seit diesem Zeitpunkt hat die Polizei insgesamt 30 Taten registriert.

    Die Polizei Mönchengladbach hat die Entwicklung im Blick und prüft die bislang bekannt gewordenen Fälle auf mögliche Zusammenhänge. In der vergangenen Woche zeichnete sich dabei ein erkennbarer Schwerpunkt im Stadtteil Windberg ab. Dort entwendeten Tatverdächtige vornehmlich E-Bikes aus Garagen. Die Ermittlungen zu den einzelnen Taten dauern an.

    Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner um erhöhte Aufmerksamkeit. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet oder sonstige verdächtige Feststellungen im Zusammenhang mit den Garageneinbrüchen macht, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. In dringenden Fällen oder bei aktuellen Beobachtungen sollte der Notruf 110 gewählt werden.

    So können Sie Ihre Garage besser schützen: Garagentore und Nebentüren stets abschließen, auch wenn die Garage nur für kurze Zeit verlassen wird. Keine Schlüssel im Außenbereich verstecken.
    Nachbarschaftliche Aufmerksamkeit nutzen:
    Achten Sie auf unbekannte Personen oder Fahrzeuge, die sich auffällig im Bereich von Garagen aufhalten. Einbruchspuren nicht verändern: Wird ein Einbruch festgestellt, sollte die Garage möglichst nicht betreten oder aufgeräumt werden, damit mögliche Spuren gesichert werden können.

    E-Bikes und andere hochwertige Fahrräder sollten zusätzlich mit geeigneten Schlössern gesichert und – sofern möglich – nicht frei zugänglich in der Garage abgestellt werden.(FF)

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  • Lea Brischke ist angekommen

    Lea Brischke ist angekommen

    Ein herzliches Willkommen,

    für Lea Brischke.

    Nach Studium und anschließendem Vikariat in Duisburg, kommt die junge Pfarrerin zurück in ihre Geburtsstadt.

    Sie wird Leben in das verwaiste Pfarrhaus bringen und sicher ihre Ideen und Vorstellungen in die Gemeinde.

    Wünschen wir ihr einen guten Start. Gegenseitige Neugier ist sicher. Auf ein segensreiches, offenes, freundlich zugewandtes Miteinander.

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  • Der Schock sitzt tief: Die beantragte Erweiterung des Flughafens in Düsseldorf soll zur Verdoppelung der Flüge auf der Nordbahn führen

    Der Schock sitzt tief: Die beantragte Erweiterung des Flughafens in Düsseldorf soll zur Verdoppelung der Flüge auf der Nordbahn führen

    Bei der erneut gut besuchten Veranstaltung von „Kaarster gegen Fluglärm“ hat deren Vorsitzender Werner Kindsmüller die Erkenntnisse der vom Flughafen vorgelegten Gutachten dargestellt.

    Dabei zeigte sich, dass eine Erweiterung der Kapazitäten, wie vom Flughafen beantragt, für den Nord-Osten von Kaarst und Teile von Neuss (Vogelsang, Furth) zu einer Verdoppelung der Flugbewegungen über die Nordbahn führen würde, die diese Gebiete überfliegt.

    Die Anwesenden, etwa 60 Bürger*innen aus Kaarst. Neuss und MG-Giesenkirchen zeigten sich angesichts dieser Perspektive geschockt und kündigten ihren Widerstand an.

    Die Gesamtbewertung der Gutachten und des Antrags des Flughafens wird in eine umfangreiche Stellungnahme des Vereins einfließen, die in der nächsten Woche veröffentlicht werden soll.

    Weitere Informationen finden sich in der Präsentation.

    Anmerkungen der Redaktion:

    Nicht nachvollziehbar ist unter diesen Aspekten die demonstrative Untätigkeit der Mönchengladbacher Verwaltung und der örtlichen Politik.
    Lediglich die Partei “die Grünen” meldeten sich in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost zu Wort.
    Es bleibt abzuwarten und zu hoffen, ob sowohl Oberbürgermeister Felix Heinrich und / oder die neu ernannten Bezirks-Bürgermeister im Sinne derBürger agieren werden und sich dem neuerlichen Widerstand anschließen werden.

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  • NEW warnt vor Betrugsmasche

    NEW warnt vor Betrugsmasche

    Die NEW wurde heute, am 2. Oktober 2026, über einen Betrugsfall im Versorgungsgebiet informiert.

    Nach Angaben eines Kunden gab sich ein Unbekannter als Monteur der NEW Netz aus und gab vor, den Zähler auswechseln zu müssen. Der Zähler wurde ausgebaut. Anschließend verlangte der Unbekannte Bargeld, stellte dafür eine Quittung aus und nahm den alten Zähler unter einem Vorwand mit – ohne einen neuen Zähler einzubauen.

    Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter weiterhin im Versorgungsgebiet unterwegs ist. Die NEW bittet daher um besondere Aufmerksamkeit.

    Woran Kund:innen echte NEW-Mitarbeitende erkennen

    • Mitarbeitende der NEW weisen sich jederzeit mit einem Dienstausweis aus.
    • Termine für einen Zählerwechsel werden grundsätzlich vorab von der NEW Netz angekündigt.
    • Mitarbeitende der NEW verlangen niemals Zahlungen von Kund:innen bei Vor-Ort-Terminen – weder bar noch kontaktlos.

    Die NEW empfiehlt, bei unangekündigten Besuchen besondere Vorsicht walten zu lassen.

    Wer Zweifel an der Identität einer Person hat, sollte sich umgehend unter der Telefonnummer 0800/6881022 melden.
    Die NEW hat den Vorfall aufgenommen und arbeitet bei Bedarf mit den zuständigen Behörden zusammen.

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  • Seelische Gesundheit im Alter: Infostand auf dem Rheydter Wochenmarkt

    Seelische Gesundheit im Alter: Infostand auf dem Rheydter Wochenmarkt

    Gemeinsame Aktion von LVR-Klinik und Stadt Mönchengladbach am 14. Oktober

    Am Mittwoch, 14. Oktober, von 8 bis 12 Uhr sind die LVR-Klinik und der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Mönchengladbach mit einem gemeinsamen Infostand auf dem Wochenmarkt in Rheydt vertreten.

    Unter dem Schwerpunkt “Seelische Gesundheit und Alter” informieren die Fachkräfte über psychische Gesundheit in späteren Lebensphasen und über bestehende Unterstützungsangebote in Mönchengladbach. Sie geben außerdem Hinweise zu passenden Anlaufstellen und weiterführenden Hilfen. Zusätzlich haben Interessierte die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich persönlich zu informieren.

    Mit der gemeinsamen Aktion wollen beide Einrichtungen das Thema seelische Gesundheit im Alter stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Zugleich soll die Aktion zu einem offenen und wertschätzenden Umgang mit psychischen Belastungen im Alter beitragen.

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  • Die Linke Mönchengladbach stellt Kandidaten für die Landtagswahl 2027 auf

    Die Linke Mönchengladbach stellt Kandidaten für die Landtagswahl 2027 auf

    Die Linke Mönchengladbach hat ihre Direktkandidaten für die Landtagswahl 2027 gewählt.

    Bei der Wahlversammlung des Kreisverbandes wurden Torben Schultz für den Wahlkreis Mönchengladbach Nord und Sebastian Merkens für den Wahlkreis Mönchengladbach Süd aufgestellt. Beide wurden mit nahezu einstimmigem Ergebnis gewählt.

    Torben Schultz bringt langjährige Erfahrung aus der Kommunalpolitik mit. In seiner Kandidatur betont er insbesondere die Notwendigkeit einer konsequenten Opposition gegen die schwarz-grüne Landesregierung: „Wie sehr eine linke Opposition im Landtag fehlt, erleben wir in Mönchengladbach hautnah. Nahezu unwidersprochen kann Schwarz-Grün im Land den Abschiebeknast im JHQ planen und vor Ort gebärden sich Grüne als dessen Gegner*innen.“

    Sebastian Merkens stellt seine Kandidatur insbesondere unter den Auftrag der Linken, soziale Gerechtigkeit für die Menschen wieder erfahrbar zu machen. Wohnen sei ein Menschenrecht und dürfe nicht dem Profitinteresse Einzelner dienen.
    Als Erzieher legt Merkens einen besonderen Fokus auf die herrschende Kinderarmut, auf die die Landesregierung bislang keine Antworten liefert.
    Zum Einzug in den Landtag betont er folgendes: +„Die AfD erstarkt überall und deswegen ist es umso wichtiger, dass eine linke, starke Opposition in den Landtag kommt, dass wir
    ein Momentum der Hoffnung entzünden in dieser Gesellschaft, die ansonsten fast jegliche Hoffnung verloren hat.“
    Auch für die Aufstellung der Landesliste erhielten beide die einstimmige Unterstützung des Kreisverbandes: Sebastian Merkens für Listenplatz 2 und Torben Schultz ab Listenplatz 10.

    Mit Torben Schultz und Sebastian Merkens geht Die Linke Mönchengladbach mit zwei erfahrenen Kandidaten in den Landtagswahlkampf, die unterschiedliche politische Schwerpunkte miteinander verbinden: konsequente linke Opposition und den Kampf für soziale Gerechtigkeit vor Ort.

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  • NEW, THW und Feuerwehr trainieren zum Schutz der regionalen Energieversorgung

    NEW, THW und Feuerwehr trainieren zum Schutz der regionalen Energieversorgung

    Wie lässt sich die Stromversorgung in einer Krisensituation sichern?

    Dieser Frage widmeten sich die NEW, das Technische Hilfswerk (THW) und die Feuerwehr Mönchengladbach Ende September bei einer gemeinsamen Krisenübung. Unter Realitätsnahen Bedingungen trainieren die Beteiligten technische Abläufe, Kommunikationswege und die Zusammenarbeit im Ernstfall. Ziel ist es, auch in außergewöhnlichen Lagen schnell, sicher und koordiniert handeln zu können.

    Die Energieversorgung gehört zu den kritischen Infrastrukturen einer Region. Naturereignisse, technische Störungen oder andere Krisenlagen können eine enge Zusammenarbeit verschiedener Organisationen erforderlich machen. Aktuelle Ereignisse in anderen Städten belegen dies. Der Schutz solcher Infrastrukturen und ihre Widerstandsfähigkeit stehen deshalb bundesweit verstärkt im Fokus.

    Praxis an realer Technik

    Der Schwerpunkt der Krisenübung auf dem Gelände der NEW in Mönchengladbach liegt auf dem praktischen Training. Zu den Übungsstationen zählen die Netzersatzversorgung mit Aggregaten, Kabelbau und Muffenfertigung sowie Arbeiten an Kabelverteilerschränken. Darüber hinaus erhalten die Einsatzkräfte Einblicke in die Netzleitstelle und in die Abläufe eines Verteilnetzbetreibers. So lernen sie technische Schnittstellen kennen, die im Einsatz entscheidend sein können.

    Der Wissenstransfer funktioniert in beide Richtungen: Feuerwehr und THW vertiefen ihre Kenntnisse über Energieversorgung und Netztechnik. Die NEW gewinnt zugleich wertvolle Erkenntnisse aus der Perspektive der Einsatzkräfte. Durch die gemeinsame Arbeit wird das Verständnis für Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen der beteiligten Organisationen gestärkt.

    Kritische Infrastruktur braucht starke Partner

    Regelmäßige Übungen schaffen Vertrauen und machen Zuständigkeiten sowie Kommunikationswege im Vorfeld klar. Das ist entscheidend, wenn viele Akteure unter Zeitdruck zusammenarbeiten müssen. Die gemeinsame Übung knüpft damit an die bundesweit verstärkten Anstrengungen an, kritische Infrastrukturen widerstandsfähiger zu machen und die Versorgung der Bevölkerung auch bei Störungen möglichst stabil zu halten.

    „Vertrauen, Fachwissen und eingespielte Abläufe entstehen nicht erst im Ernstfall. Sie wachsen durch regelmäßige Zusammenarbeit und gemeinsame Vorbereitung. Die Übung hat gezeigt, dass NEW, THW und Feuerwehr auf einer belastbaren Partnerschaft aufbauen und in Krisensituationen abgestimmt handeln können“, fasst Thorsten Jennessen, Leiter Netzführung und Spezialtechnik bei der NEW, das Training zusammen.

    „Theoretische Schulungen allein können das, was wir heute für unsere Zusammenarbeit gelernt haben, nicht vermitteln“, sagt Thorsten Saal, Ortsbeauftragter Mönchengladbach vom THW. „Es ist unerlässlich, Situationen in der Praxis zu üben, die selten eintreten, dann aber erhebliche Auswirkungen auf Bevölkerung, Wirtschaft und öffentliche Sicherheit haben können.“ „Gute Teamarbeit zeigt sich dann, wenn jede Organisation ihre Stärken einbringt und alle Handgriffe ineinandergreifen. Denn im Ernstfall zählt nicht, wer den ersten Schritt macht, sondern dass alle in dieselbe Richtung gehen“, sagt Christian Schippers von der Feuerwehr Mönchengladbach.

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  • Caritas kritisiert Pläne zur Pflege-Reform und bittet um Unterstützung einer Petition

    Caritas kritisiert Pläne zur Pflege-Reform und bittet um Unterstützung einer Petition

    Große Sorgen bereitet der Caritas in Mönchengladbach die geplante Reform des Pflegegesetzes:

    Die Refinanzierung tariflicher Personalkosten in Pflege und sozialen Diensten droht eingeschränkt zu werden. Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa ruft dazu auf, die Online-Petition „Tariftreue besser machen!“ der Caritas in NRW zu unterschreiben.

    Frank Polixa warnt: „Wenn der vorliegende Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) so umgesetzt wird, wird das fatale Auswirkungen auf die Träger von Einrichtungen und die pflegebedürftigen Menschen haben – auch in Mönchengladbach.“ Dem Caritas-Geschäftsführer geht es vor allem darum, dass die Finanzierung tariflicher Vergütungen dauerhaft gesetzlich abgesichert werden muss. 

    Bisher ist das auch so: Wenn die Tarifpartner höhere Löhne für Pflegekräfte und andere Mitarbeitende in den Einrichtungen beschließen, werden diese von den Kostenträgern refinanziert. Genau das will der PNOG-Entwurf abschaffen: Er sieht vor, dass tarifliche Personalkostensteigerungen künftig nicht mehr vollständig refinanziert werden. „Das ist ein großer Einschnitt in die bestehenden Strukturen“, betont Polixa.

    Für den Caritas-Geschäftsführer steht fest: „Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen – und dazu gehören gute und faire Löhne, die wir selbstverständlich auch in Zukunft zahlen müssen und zahlen werden. Wenn diese nicht mehr komplett refinanziert werden, geraten Pflegeeinrichtungen wirtschaftlich unter Druck.“ Dann drohten unter Umständen Einschränkungen, Schließungen oder staatliche Übernahmen von Einrichtungen und Angeboten sowie damit einhergehende erhebliche Arbeitsplatzverluste. „Ich befürchte als Folge längere Wartezeiten, weniger wohnortnahe Angebote und eine unsichere Versorgung – was für ein Rückschritt”, erklärt Polixa. Die Leidtragenden seien am Ende die Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen seien.

    Der Caritasverband unterhält in Mönchengladbach, Korschenbroich und Jüchen unter anderem fünf Altenheime, vier Tagespflegen für ältere Menschen und einen ambulanten Pflegedienst. Weitere Einrichtungen sind geplant, außerdem will die Caritas Anfang 2028 zwei kleinere Altenheime eines katholischen Trägers übernehmen. Dann wird der Verband mehr als 1.000 hauptamtliche Mitarbeitende beschäftigen.

    Vor dem Hintergrund der geplanten Änderungen ruft Frank Polixa dazu auf, die Online-Petition „Tariftreue besser machen!“ zu unterschreiben. Unter dem Motto „besser machen statt schlecht reden“ mache sie deutlich, welche politischen Rahmenbedingungen aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege notwendig sind, damit Pflege, medizinische Versorgung und soziale Dienste auch künftig verlässlich funktionieren. Die Petition ist über die Website caritas-mg.de erreichbar und kann dort sofort unterschrieben werden. Mehr als 9.100 Menschen unterstützen sie bereits.

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  • AfD benutzt Kinderschutz-Debatte für faschistischen Vergleich“

    AfD benutzt Kinderschutz-Debatte für faschistischen Vergleich“

    In der Plenardebatte des Landtags NRW am Freitag hat die AfD-Fraktion den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, SPD und Grünen für besseren Kinderschutz im kommerziellen Raum abgelehnt.

    In derselben Debatte stellte der AfD-Abgeordnete Thomas Röckemann die Hitlerjugend (HJ) und die Freie Deutsche Jugend (FDJ) in einen Zusammenhang mit den Falken, der Antifa und der Grünen Jugend.

    Dafür erhielt er zunächst eine Rüge und nach Wiederholung des Vergleichs einen Ordnungsruf.

    Hierzu erklärt Ina Blumenthal, parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „CDU, SPD und Grüne haben heute den Kinderschutz gestärkt. Die AfD hat sich dafür entschieden, die Debatte dazu für einen faschistischen Vergleich zu missbrauchen, um engagierte Jugendliche zu diskreditieren. Die Gleichsetzung von HJ und FDJ mit demokratischen Jugendorganisationen ist unerträglich und für uns inakzeptabel. Die Hitlerjugend war ein Werkzeug der nationalsozialistischen Diktatur, das Kinder indoktrinierte und auf Krieg und Gehorsam vorbereitete. Auch die FDJ diente einem Unrechtsstaat zur politischen Kontrolle junger Menschen. Sie waren Teil von gewaltsamer Herrschaft, ideologischer Indoktrination und politischer Unterdrückung. Wer diese Organisationen mit heutigen demokratischen Jugendorganisationen gleichsetzt, verwischt historische Unterschiede. Das ist gerade in einem deutschen Parlament nicht hinnehmbar.
    Die demokratische Mehrheit dieses Hauses bestimmt die Zukunft unserer Demokratie.“

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  • Kodi? Was sonst,…

    Kodi? Was sonst,…

    …würde in Giesenkirchen mehr als schmerzlich vermisst werden.

    Schon einmal konnte die Schließung abgewendet werden.

    Sehr viele Kunden hoffen, daß es auch diesmals so sein wird.

    Man kann sich über Unternehmens.-u- Personalpolitik auslassen, oder das Problem aus Kundensicht betrachten.

    MG Giesenkirchen hat, nicht als einziger Stadtteil, eine relativ hohe Zahl an älteren Einwohnern.

    Kodi ist ein Anbieter, dessen Sortiment zu moderaten Preisen einen Warenkorb abdeckt, der sich selbst, in Rheydt nicht mehr füllen läßt.
    Basisartikel für den Bereich Renovierung, Hausrat, Artikel für Möbel.- u. Wohnungspflege, Deko, Garten, Elektro, Körperpflege, Schreibwaren usw. kann man sich in der Vielfalt, zu den Preisen, und vor allen Dingen mit derart kompetenter Beratung nicht im Baumarkt zusammensuchen, sonst irgendwo in Giesenkirchen ebenso nicht.
    Ob alt oder jung, steht natürlich jedem frei, so man Autofahren kann , oder der Rollator im Bus Spaß macht, eine Tournee durch Rheydt und Mönchengladbach zu machen, nur um dabei festzustellen, daß das Geschäft, das man braucht, seine Pforten geschlossen hat. Dann hat man aber schon eine beträchtliche Runde auf der Parkplatzsuche, oder einen ermüdenden Weg mit der Gehhilfe hinter sich.

    Eine Lücke entstünde, die schmerzhaft bliebe, sich nicht ersetzen ließe.
    Personal, so vielen Kunden fast freundschaftlich zugetan, weil man sich kennt und vertraut, verschwände. Kein Profit rechtfertigt alles Tun.

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  • Altstadt – Flohmarkt

    Altstadt – Flohmarkt

    Am nächsten Sonntag ist es wieder so weit…

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  • Flughafen Düsseldorf möchte die Flugbewegungen stark erweitern

    Flughafen Düsseldorf möchte die Flugbewegungen stark erweitern

    Es ist soweit: Der Flughafen Düsseldorf startet einen weiteren Versuch sein Ziel zu erreichen:

    Seit etwa 2015 möchte er die Flugbewegungen massiv erhöhen, bisher konnten etliche Bürgerinitiativen in den Anliegergemeinden gemeinsam erreichen, dass eine Genehmigung durch die Behörden nicht erteilt wurde.

    Am 8. September wird es im Rathaus Korschenbroich um 19:00 Uhr eine Bürgerversammlung geben. Thema:
    “Korschenbroich wehrt sich. Stopt die Erweiterungspläne des Düsseldorfer Flughafens”.

    Der Verein Airpeace-wir gegen Fluglärm MGLe.V., der sich seit 2021 für den Lärmschutz der Anwohner in Korschenbroich und Umgebung einsetzt, lädt dazu ein.

    Eine weitere Initiative aus Kaarst veranstaltet eine Bürgerversammlung am 2.9.2026.

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  • Gegen den Widerstand arbeiten mit Reformer-Pilates

    Gegen den Widerstand arbeiten mit Reformer-Pilates

    Ein spezielles Trainingsgerät ist für Reformer-Pilates erforderlich.

    Ein Schlitten, auf dem eine Art Rahmen befestigt ist, bewegt sich vor und zurück. Durch eine Federaufhängung entsteht ein Widerstand. Sportlich betätigen kann man sich im Sitzen, Knien, Liegen oder Stehen.

    Wer diese Sportart ausprobieren möchte, wendet sich an das Sportbildungswerk in Mönchengladbach. Ein effektives Ganzkörpertraining unter professioneller Anleitung erwartet die Teilnehmenden; Kraft, Beweglichkeit und Tiefenmuskulatur werden gefordert.

    Zwei jeweils dreiwöchige Kennenlernkurse starten im September: 09. September, 9.00 Uhr, 10. September, 17.00 Uhr. Folgekurse können im Anschluss gebucht werden. Weitere Informationen zur Anmeldung unter 02161-2943913, bildungswerk@mg-sport.de oder www.sportangebote-moenchengladbach.de.

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  • Ökologische Landschaftspflege im Hochwasserrückhaltebecken Geneicken

    Ökologische Landschaftspflege im Hochwasserrückhaltebecken Geneicken

    Niersverband startet zweijähriges Projekt zur Schafsbeweidung

    Der Niersverband startet im südlichen Beckenraum des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) Geneicken ein zweijähriges
    Projekt zur Schafsbeweidung. Eine kleine Herde Coburger Schafe wird die Fläche im südlichen Beckenraum westlich der Niers während der Vegetationszeit beweiden.
    Mit dem Projekt verfolgt der Niersverband das Ziel, die Flächen
    naturnah und nachhaltig zu pflegen. Die Beweidung fördert die
    Artenvielfalt, erhält strukturreiche Grünlandflächen und trägt dazu bei, den Einsatz maschineller Pflege zu reduzieren.

    Damit ist die Maßnahme Teil der ökologischen Entwicklung des HRB und unterstützt den „Blauen Fußabdruck“ des Niersverbands.
    Bislang werden die Flächen maschinell gemäht. Im Rahmen des
    Projektes übernimmt künftig die Schafsbeweidung diese Aufgabe auf der ausgewählten Teilfläche. Der übrige Beckenraum wird weiterhin wie bisher gepflegt.
    Da der südliche Beckenraum höher liegt, wird er erst bei größeren
    Hochwasserereignissen überflutet. Für diesen Fall wird Vorsorge
    getroffen: Sobald der Wasserstand einen festgelegten Wert erreicht, werden die Tiere vom Schäfer rechtzeitig von der Fläche gebracht.
    Für den Niersverband entstehen durch die Schafsbeweidung keine zusätzlichen Unterhaltungskosten. Gleichzeitig entfallen auf der beweideten Fläche Mahd- und Entsorgungskosten. Die Entscheidung für das Projekt wurde jedoch vor allem aus ökologischen und nachhaltigen Gründen getroffen. Ziel ist es praktische Erfahrungen mit einer naturnahen Form der Landschaftspflege zu sammeln und deren Eignung für weitere Flächen zu bewerten.
    Nach Abschluss des Projektes werden die ökologischen und
    praktischen Erfahrungen ausgewertet. Anschließend wird
    entschieden, ob weitere geeignete Flächen für eine Beweidung
    freigegeben werden können.

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