Vorgestellte Planung der Maria-Hilf-Terassen findet nicht nur Zustimmung

Grafik: Stadt Mönchengladbach
Die Betreiber der Kliniken Maria Hilf haben den Krankenhausbetrieb an der Sandradstraße im Mai 2018 eingestellt. Das dadurch frei gewordene Areal samt den dazugehörigen Gebäuden steht nun für eine Nachnutzung durch die Stadt Mönchengladbach zur Verfügung.
Bis zum 30. November 2018 haben die Bürger nun die Möglichkeit, ihre Anregungen und Wünsche zu der vorgestellten Planung an die Stadtverwltung einzureichen.

Während einer heute stattfindenden Informationsveranstaltung im Rathaus Abtei wurde den meisten der rund 70 interessierten Bürgern klar: es ist noch längst nicht alles klar und nachvollziehbar.
Die Vorstellung des Projektes verlief reibungslos, die Darstellung der einzelnen Projektschritte durch die beiden städtischen Mitarbeiter war objektiv nicht zu beanstanden. Generell wurde der Plan positiv angenommen.

Im Detail war erkennbar, bereits bevor aus dem Publikum die Fragen gestellt wurden, nebulös, weil nicht entschieden, blieben Fragen nach den Tiefgaragenplätzen.
Welche Arten von Wohnungen sollen gebaut werden?
Welche Rolle werden die Wohnungsbaugesellschaften der Stadt spielen? Werden sie selber bauen zu Preisen, die von allen Bevölkerungsschichten bezahlbar gekauft oder gemietet werden können?
Werden Investoren auch geförderten Wohnungsbau erstellen oder nur teure weil hochwertige Immobilien anbieten?
Wo sollen die vielen Autos der Bewohner von 500 Wohnungen parken können? Lediglich ca. 550 Stallplätze können gemäß Planung den weit höheren Bedarf einschließlich der Autos von Besuchern nicht befriedigen. Nicht jede Familie besitzt heutzutage lediglich ein einziges Fahrzeug.
Der Parkraumdruck im gesamten Gebiet wird also enorm zulegen gegenüber dem aktuell hohen Aufkommen.
Wo werden die 500 Familien die Mittel für den täglichen bedarf einkaufen können? Es gibt noch keine Antworten. Die noch nicht erstellten Konzepte müssen auf den Tisch.
Viel Arbeit erwartet die Planer, bis sie den nächsten Info-Abend mit den Bürgern positiv gestalten können.

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