Grobe Holzskulpturen im St. Kamillus Kolumbarium

Foto: Alois Müller

Grob gearbeitet und archaisch wirken die Werke des Neusser Künstlers Martin Hensel, die derzeit auf allen Ebenen des St. Kamillus Kolumbarium, Kamillianerstraße 40, in Mönchengladbach-Dahl, zu sehen sind. Mit Kettensäge und Bei-tel, einer Art Stemmeisen, formt er seine Skulpturen direkt aus dem vollen Holz. Am Sonntag, 11. März 2018, führt der Künstler selbst durch die Ausstellung „Transformation“. Beginn ist um 15 Uhr, der Eintritt ist frei. Heinz-Josef Claßen wird zudem Wis-senswertes über das St. Kamillus Kolumbarium und seine Archi-tektur berichten.
Seine Werke tragen Namen wie „Durch den Schmerz“, „Der Las-tenträger“, „Der Schrei“, „Der Krieger“ oder „Abendmahl“. Eini-ge davon fallen raumfüllend aus. Allein „Abendmahl“ besteht aus 13 jeweils 60 Zentimeter hohen Holzkelchen. Diese und die vielen weiteren ausgestellten Arbeiten spiegeln die Aspekte von Hensels grundlegenden, künstlerischen Themen wider: Wandel, Wandlung, Transformation und das Zwischenmenschliche.
Neben den Holzskulpturen sind 30 sogenannte „Seelenboote“ aus Epoxidharz und Wachs zu sehen. Sie illustrieren den ver-schlungenen, manchmal zufälligen Weg auf dem Strom des Le-bens von der Geburt bis hin zum Tod. Die Arbeiten können bis zum 16. März 2018 täglich von 9 bis 19 Uhr im Kolumbarium be-sichtigt werden. Jeden Mittwochnachmittag ist Martin Hensel zudem selbst vor Ort.