Grüner Damm statt zusätzlicher Angstraum in Eicken

Der Bürgerprotest zeigt Wirkung

Beim Ausbau des Nordrings im zweiten Bauabschnitt von der B57 Hohenzollernstraße bis Engelblecker Straße wird es keinen Fußgängertunnel an der Untereickener Straße geben.

Das hat der Planungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig beschlossen.

Statt des Tunnels soll es einen begrünten Damm geben.
In einer Bürgerversammlung wurde die Wegnahme des Tunnels uneingeschränkt begrüßt, so die Verwaltung. Auch die Bezirksvertretung Nord sprach sich vor kurzem für die Fortsetzung des Grünzuges aus.
Wie auf dem aktuellen Foto zu erkennen, sind jedoch nicht alle Bürgerwünsche berücksichtigt worden.
So werden besserer Lärmschutz und Sicherheit für die Kinder des Umfeldes gefordert.
Seitens der Verwaltung wird betont, so genannter LOA (lärmoptimierter Asphalt) gewährleiste den notwendigen Lärmschutz.

Nach einer erneuten Begehung ist die Verwaltung zu dem Schluss gekommen, dass durch einen Tunnel an dieser Stelle eher ein zusätzlicher Angstraum als eine nützliche Verbindung entstehen würde. Denn der Fußgängertunnel würde deutlich enger ausfallen und länger als die bisherige Autodurchfahrt. Auch eine gute Beleuchtung würde an diesem Charakter nicht viel ändern.

Da es in unmittelbarer Nähe Verbindungen gibt, entstehen durch den Wegfall des Tunnels keine größeren Einbußen bei der Erreichbarkeit. Die bisherige Autodurchfahrt soll durch einen Damm ersetzt werden.
Um den Quartierscharakter insgesamt noch aufzuwerten und um die Verbindung in die Innenstadt repräsentativ zu gestalten, soll die Allee der Hohenzollernstraße auch auf den ersten Metern des Nordringdamms fortgeführt werden.

Für eine zusätzliche attraktive Gestaltung sind auf dem Nordringdamm Buschgewächse geplant. Sie würden von der angrenzenden Wohnbebauung einen Ausblick auf Grün ermöglichen.
Für ausreichenden Lärmschutz soll beim Ausbau des Nordrings so genannter LOA (lärmoptimierter Asphalt) zum Einsatz kommen.

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