Hochschule Niederrhein: IT-Preis für einen Beitrag zur Schnittstellenproblematik

von links: Prof. Dr. Jürgen Karla, Preisträger Mirco Kriesten, Prof. Dr. Matthias Mehrtens, Vice President Information Systems bei Kärcher und der Prodekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. Schoelen.

„Schnittstellen sind ein hohes potenzielles Risiko in der Informationstechnik“ – das sagt Prof. Dr. Matthias Mehrtens, der bei Kärcher als Vice President Information Systems die gesamte IT verantwortet. An der Hochschule Niederrhein gibt Mehrtens als Lehrbeauftragter regelmäßig Seminare – und einmal im Jahr vergibt er als Vertreter der Firma Kärcher einen Preis – und zwar den für die beste Bachelorarbeit im Fach Wirtschaftsinformatik.

In diesem Jahr ging der mit 1000 Euro dotierte Preis an Mirco Kriesten aus Brüggen, dessen Arbeit sich mit Integrationsproblemen verschiedener Softwaresysteme beschäftigt. Die Arbeit „Konzept zur Integration von SAP ERP mit einem E-Commerce-System zur Realisierung eines B2B-Online-Shops: Ein generischer Ansatz am Fallbeispiel“ wurde prämiert und erreichte damit die beste Bewertung des Semesters.

Betreuer Prof. Dr. Jürgen Karla hob in seiner Laudatio die Qualität der Arbeit hervor. „Es hat Spaß gemacht, diese zu lesen“, sagte er und stellte dem Verfasser in Aussicht, diese auch zu publizieren. Kriesten studiert derzeit im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein. Seit 2012 wird er zudem mit dem Deutschlandstipendium gefördert.

In der Arbeit des 28-Jährigen ging es darum, auf drei verschiedenen Ebenen zwei unterschiedliche Systeme miteinander zu verbinden. Seine Ergebnisse lassen sich dabei auch von Unternehmen in der Praxis umsetzen – eine Art Leitfaden soll der Arbeit daher jetzt noch hinzugefügt werden.