Kein Zeichen aus Mönchengladbach –
SPD/CDU verhindert die Berücksichtigung klimatischer Folgen bei kommunalen Entscheidungen.

Mit einer Sitzblockade machten diese jungen Menschen auf der Rathaustreppe auf ihr Anliegen aufmerksam

Sie waren gekommen um die Ausrufung des Klimanotstandes in Mönchengladbach mit zu erleben. Sie demonstrierten auf den Rathaustreppen für dieses Ziel und harrten auf der Zuschauertribüne des Ratsaales aus.
Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners konnte es sich nicht verkneifen, seiner Funktion als Hausherr und Sitzungsleiter zu entsprechen. Er wies die jungen Menschen auf der Tribüne an, das zeigen von Plakaten zu unterlassen, da dies nicht mit der Satzung des Rates vereinbar sei. Verbal verstanden Sie ihn und parierten.

Die Mitglieder der GroKo-Mehrheit verstanden den Anlass des Tagesordnungspunktes wohl nicht und beantragten die Verschiebung in den nächsten Umweltausschuss.
Dieser findet erst am 11. September, also nach den Ferien statt.
Ein Beschluss des Rates kann somit erst in der nächsten Ratssitzung am 2. Oktober gefasst werden.
Auch eine solche Taktik kann als Signal verstanden werden.