Kreiswahlausschuss stellt amtliches Endergebnis zur Bundestagswahl 2017 fest – erkannte Fehler werden abgestellt

Der Kreiswahlausschuss unter Leitung von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners als Kreiswahlleiter hat in seiner heutigen Sitzung im Rathaus Abtei das amtliche Endergebnis der Bundestagswahl vom vergangenen Sonntag für den Wahlkreis 109 festgestellt.

Insgesamt 190.552 Wahlberechtigte waren am Sonntag aufgerufen, ihre Erst- und Zweitstimme abzugeben. Davon Gebrauch machten 132.006 Wähler. Es wurden insgesamt 130.443 gültige und 1.563 ungültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,28 Prozent (2013: 66 Prozent)

Von den gültigen Erststimmen entfielen auf:

Dr. Günter Krings (CDU):  57.766 Stimmen (44,28 %)

Gülistan Yüksel (SPD): 31.766 Stimmen (24,35 %)

Peter Walter (GRÜNE):  7.814 Stimmen (5,99 %)

Sebastian Merkens (DIE LINKE):  8.921 Stimmen (6,84 %)

Stefan Dahlmanns (FDP): 10.225 Stimmen (7,84 %)

Holger Hexgen (AfD): 11.910 Stimmen (9,13 %)

Von den 130.836 gültigen Zweitstimmen entfielen auf:

CDU 46.786 Stimmen (35,76 %)
SPD 30.547 Stimmen (23,35 %)
GRÜNE 8.169 Stimmen (6,24 %)
DIE LINKE 9.627 Stimmen (7,36 % )
FDP 17.946 Stimmen (13,72 %)
AfD 12.373 Stimmen (9,46 %)

Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ging in der Sitzung ausführlich auf den temporär in  einigen Wahllokalen aufgetretenen Engpass bei den Stimmzetteln ein.
Bei der Verteilung wurde die Wahlbeteiligungsquote der Bundestagswahl 2013 zugrunde gelegt und ein Reservepuffer von 15 Prozent aufgeschlagen, so dass schließlich eine 81-prozentige Versorgungsquote erreicht wurde. Bei einer stadtweiten Wahlbeteiligung von 69,2 Prozent hätte das rechnerisch reichen müssen. Dennoch mussten in einigen Wahllokalen rechtzeitig vor Schließung Stimmzettel nachgeliefert werden. Bis zum Ende des Wahlvorgangs standen in allen Wahllokalen wieder Stimmzettel zur Verfügung.
„Wir haben vor Schließung der Wahllokale bei Versorgungsengpässen rechtzeitig nachgeliefert, so dass jeder, der wählen wollte, auch seine Stimme abgeben konnte. Damit haben wir alles getan, um eine korrekte Wahl sicherzustellen“, betonte Kreiswahlleiter Hans Wilhelm Reiners in seinem Bericht vor dem Kreiswahlausschuss.
Als Konsequenz für zukünftige Wahlen soll eine hundertprozentige Versorgungsquote der Wahllokale mit Stimmzetteln garantiert werden. „Wir werden die Verteilersystematik entsprechend anpassen und die Kommunikationskanäle zwischen den Wahllokalen und dem Wahlamt verbessern“, sicherte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zu.
(pmg/sp)