Neuer Förderverein „Schriefersmühle“ informierte in öffentlicher Veranstaltung

Seit Jahrzehnten führt die Schriefersmühle, eine der letzten vier von ehemals 12 Windmühlen auf Mönchengladbacher Stadtgebiet, ein Schattendasein.
Um die an der B57 zwischen Rheindahlen, Wegberg und Erkelenz gelegene Mühle vor dem endgültigen Verfall zu retten, die dringend erforderliche Sanierung durchzuführen und das historische Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat sich Anfang August der Förderverein Schriefersmühle gegründet, der inzwischen als gemeinnützig anerkannt ist.

Rund 80.000 Euro, die durch Spenden finanziert werden müssen, sind alleine nötig, um die Substanz des durch Frostschäden stark beschädigten Mühlenturms zu sichern.
„Wenn hier nicht rasch etwas passiert, ist die Mühle verloren“, betont Dr. Michael Schmitz.
Schon der nächste Winter könnte der 1747 erbauten Turmwindmühle, die zu den ältesten weltlichen Bauten in Mönchengladbach gehört, den Garaus machen.
Schmitz und seine Mitstreiter, darunter Rheindahlens Bezirksvorsteher Arno Oellers und Dr. Ferdinand Schmitz, der auch dem Vorstand des Rheinischen Mühlenverbandes angehört, sind überzeugt, dass die Erhaltung der Mühle wegen ihrer historischen Bedeutung und ihrer exponierten Lage am „Eingang“ zur Stadt Mönchengladbach von großem öffentlichen Interesse ist.

Am Dienstag, 20. September, hat der Förderverein das Projekt Schriefersmühle vorgestellt, um Unterstützung geworben und gemeinsam mit den Besuchern erste Gedanken für eine spätere Nutzung entwickelt.
Bei der Veranstaltung wurden kurze Vorträge von Dr. Christian Wolfsberger (Stadtarchivar) und Dr. Ferdinand Schmitz (Rheinischer Mühlenverband) zur Geschichte und Bedeutung der Schriefersmühle gehalten.
Weitere Informationen unter: www.schriefersmühle.de

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