Schlagwort: Alter

  • Verein „Alternsgerechtes Mönchengladbach e. V..“ gegründet

    Verein „Alternsgerechtes Mönchengladbach e. V..“ gegründet

    Mitteilung des Vereins:

    In Mönchengladbach ist nun nach fast dreijähriger Arbeit der „Initiative Gründung Seniorenrat Mönchengladbach“ der Grundstein für die Gründung fast vollbracht.

    Es fehlen noch die Beschlüsse im Finanz- und Hauptausschuss sowie im Rat der Stadt.

    Die Initiative kann jedoch nicht ganz zufrieden sein, da es nur eine Delegiertenwahl für diesen Seniorenrat geben wird und nicht, wie es gewünscht war, eine demokratische Wahl nach Art des Integrationsrates gibt.
    Daher beschlossen einige Aktive der Initiative nach intensiver Beratung einen Verein ins Leben zu rufen.
    Am 30.08.2022 trafen sich 7 Senioren und gründeten den Verein

    „Alternsgerechtes Mönchengladbach e. V..“

    Der Verein hat sich zur Förderung der Altenhilfe, sowie Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke gegründet. Der Verein wird insbesondere Veranstaltungen und Workshops zur Gesundheit, individuellen Steigerung der Aktivitäten und Partizipation der Menschen jenseits des 60zigsten Lebensjahres fördern und durchführen.
    Auch wird er sich zur Bündelung und Verbesserung der Angebote für ältere Menschen in Mönchengladbach und Umgebung einsetzen.
    Der Verein unterstützt aktiv die Bewerbung, dem WHO Netzwerk „Age Friendly Cities“ beizutreten.
    Alle Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger können sich diesem Verein anschließen, wenn sie die vorgenannten Aktivitäten unterstützen möchten.
    Wichtig ist zu erwähnen, dass der Verein parteipolitisch und Konfessionell neutral ist und auch keinen Zwecken parteipolitischer, wie konfessioneller Gesinnung nachgehen wird.
    Zum Vorsitzenden wurde bei der Gründungsversammlung Lutz Packebusch einstimmig gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Gerd Lippold und Marion Schaefer-Henze gewählt.
    Der Vorstand wurde beauftragt, die Anmeldung des Vereins in das Vereinsregister vorzunehmen und somit die offizielle Vereinsgründung beurkunden zu lassen. Außerdem soll der Vorstand beim Finanzamt die Gemeinnützigkeit beantragen.
    Mönchengladbach, im August 2022

    In absehbarer Zeit werden Flyer und Aufnahmeformulare erstellt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

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  • Seniorenrat für Mönchengladbach stellt sich vor

    Seniorenrat für Mönchengladbach stellt sich vor

    In der Corona-Krise wird noch einmal deutlich: Die Interessen von Senioren*Innen müssen auf der kommunalen Ebene eingebracht und gehört werden.

    Seit November 2019 befasst sich die Initiativgruppe Seniorenrat, ein Kreis aus Mönchengladbacher Bürger*Innen ab 60 Jahren, mit der Gründung eines Seniorenrates vor Ort. Diese Personen erklärten sich dazu bereit auf einer vorausgegangenen, sehr gut besuchten Informationsveranstaltung.

    Das Tätigkeitsgebiet eines Seniorenrates lässt kaum ein Gebiet der Stadtgesellschaft außen vor. Er sammelt die Interessen älterer Bürger*Innen und bringt sie in die entsprechenden Gremien von Rat und Verwaltung zur Entscheidung ein. Daneben berät der Seniorenrat ältere Menschen und leistet Hilfestellungen, unter anderem bei der digitalen Vernetzung und

    bindet sie aktiv in Fragen der Mobilität (Öffentlicher Nahverkehr, Straßenverkehr usw.) ein. Auch plant der Seniorenrat, bei weiteren kommunalen Gruppierungen aktiv an Quartiersentwicklungen und Nahversorgung mitzuwirken. Alle diese Aktivitäten werden von Vortragsveranstaltungen und einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit begleitet, beispielsweise durch Infobriefe und einem aktuellen Internetauftritt.

    Die derzeitige Arbeitsgruppe vertritt die Auffassung, dass der Seniorenrat von älteren Mönchengladbachern*Innen frei gewählt werden sowie politisch und religiös neutral sein muss. In vielen Diskussionsrunden wurden etwa 20 Grundlagen für Satzungen und Geschäftsordnungen von mittlerweile über 190 der in NRW-Kommunen erfolgreich agierenden Seniorenvertretungen analysiert. Daraus wurden eigene Vorstellungen auf Grund der aktuellen Rechtslage entwickelt.

    Die Initiativgruppe Seniorenrat fordert auch für Mönchengladbach eine verwaltungs- und parteiunabhängige Vertretung aller Bürger*Innen ab 60 Jahre in allen sie betreffenden Belangen. Der Flyer mit ersten Informationen zu einem zukünftigen Mönchengladbacher Seniorenrat wurde bereits eingestellt in der neuen Facebook-Seite „Initiative Seniorenrat“.

    Ansprechpartnerin ist Frau Daniela Schürgers, Fliethstraße 86–88, 41061 Mönchengladbach, Telefon 02161 25-6724, oder E-Mail: seniorenrat@moenchengladbach.de.

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  • Die Grünen Alten: Kontaktsperre und Selbstbestimmung

    Die Grünen Alten: Kontaktsperre und Selbstbestimmung

    Sie haben sich in einer Videokonferenz mit aktuellen Aspekten der derzeitigen Corona-Lage und möglichen zukünftige Maßnahmen auseinandergesetzt.

    Uns ist bewusst, dass der Krankheitsverlauf gerade bei Älteren mit Vorerkrankung im Durchschnitt wesentlich gravierendere Folgen hat als bei Jüngeren. Dies hat dazu geführt, gerade bei Älteren rigorosere Maßnahmen der Kontaktbeschränkung zu ergreifen, als bei Jüngeren. Damit einher geht das Risiko, dass alles eingeschränkt wird, was alten Menschen hilft lange aktiv, beweglich und in förderlichen Sozialkontakten zu leben. Hieraus entstehen nicht umkehrbare Gesundheitsgefährdungen gerade für ältere Menschen, wenn ihnen die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe faktisch verwehrt wird.

    Die Beispiele aus Alten- und Pflegeeinrichtungen in Wolfsburg, Würzburg, Bochum und bei uns in Wickrath werden von Verantwortlichen zur Rechtfertigung einer kollektiven Beschränkung von Grund- und Freiheitsrechten herangezogen.

    Dabei wird von vielen eine wesentliche Ursache der Misere ausgeklammert: der eklatante Mangel an Schutzkleidung und Schutzmasken in der stationären und ambulanten Pflege und fehlenden Testkapazitäten für diesen Bereich.

    So verständlich die Konzentration der Anstrengung auf Intensivbetten angesichts der katastrophalen Überlastung des Gesundheitssystems in anderen Ländern war, ist es nicht gerechtfertigt, nur den Endpunkt eines schweren Infektionsgeschehens und nicht dessen Anfang ins Visier zu nehmen.

    Mitarbeiter*innen in der ambulanten Pflege gehen von Haus zu Haus in direktem Kontakt zu den Risikogruppen für schwerste Erkrankung. Und dies zum Teil mangelhaft geschützt. Das gleiche gilt für Alten- und Pflegeheime. Im Vordergrund muss für das zukünftige Handeln die Reduktion des Infektionsrisikos im Einklang mit möglichst wenig eingeschränkter Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stehen. Dafür zwingend notwendig ist die Bereitstellung von ausreichenden Schutzmaterialien in der notwendigen Qualität, um soziale Kontakte nicht unangemessen rigoros beschränken zu müssen.

    Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Entscheidungsträger, wie zum Beispiel die Gesundheitssenatorin in Berlin Maßnahmen für eine Quarantäne für alle Bürgerinnen und Bürger über 70 vorschlagen, anstatt die Schutzmöglichkeiten in den Vordergrund zu rücken. Ältere Menschen werden hier, wie in anderen öffentlichen Debatten, als Risiko erachtet. Wenn man auf das Infektionsgeschehen blickt, gibt es weitaus mehr Covid-19 Infizierte pro Einwohner in den Altersgruppen 15-34 Jahre und 35-59 Jahre als in der Altersgruppe 60-79 oder 80+. Wenn man Infektionen vermeiden will, ohne zusätzliche Gesundheitsrisiken durch Isolation, aus Angst abgesagter ambulante Pflege oder nicht in Anspruch genommene stationäre Behandlung bei „normalen“ Erkrankungen in Kliniken in Kauf zu nehmen, geht kein Weg an ausreichenden Schutzmaterialien vorbei.

    Dies legen auch Untersuchungen des Deutschen Zentrums für Altersfragen nahe, die von erheblichen gesundheitlichen Einbußen ausgehen, wenn Maßnahmen zur sozialen Distanzierung über eine lange Zeit auf die Ältern angewendet werden. Wir wünschen uns, dass Entscheidungsträger sich mit Älteren abstimmen. In den vielen nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden mit funktionierendem Seniorenrat kann dieser ein Ansprechpartner sein. In Städten wie Mönchengladbach fehlt der Seniorenrat. Hier fordern wir die Einrichtung eines entsprechenden Seniorenrates. Teilhabe der alten Menschen ist eine Grundlage für eine generationsübergreifend solidarische Gesellschaft.

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  • Busfahrerschulung am ZOB in Mönchengladbach mit dem „Alternator“ (Slideshow)

    Busfahrerschulung am ZOB in Mönchengladbach mit dem „Alternator“ (Slideshow)

    0297Heute fand der erste Termin der dreitägigen Busfahrerschulung in Kooperation der NEW mit der Polizei statt.
    Nachdem die Fahrer in den vergangenen beiden Jahren auf dem Betriebshof der NEW auf der Rheinstraße geschult wurden, findet das Training in diesem Jahr erstmalig unter „realen Bedingungen“ an den Bussteigen am ZOB in Mönchengladbach, am Marienplatz in Rheydt und am Bahnhof Rheydt statt. (mehr …)

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  • BDH: Senkung des Rentenversicherungsbeitrags ist unverantwortlich

    BDH: Senkung des Rentenversicherungsbeitrags ist unverantwortlich

    Vor dem Hintergrund der geplanten Senkung des Beitrags  zur gesetzlichen Rentenversicherung erklärt die Bundesvorsitzende des  Sozialverbandes BDH Bundesverbande Rehabilitation, Ilse Müller:

    „Eine Senkung des Rentenversicherungsbeitrags ist aus unserer Sicht grob fahrlässig und beschädigt das Vertrauen der Menschen in unser Rentensystem. (mehr …)

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