Schlagwort: Berufsfeuerwehr

  • Kombinierte Ausbildung: Notfallsanitäter und Brandmeister in einem: Bewerbungen bis zum 9. März möglich

    Kombinierte Ausbildung: Notfallsanitäter und Brandmeister in einem: Bewerbungen bis zum 9. März möglich

    Eine Ausbildung zum Notfallsanitäter eröffnet einem derzeit gute Job-Perspektiven.
    Nach der Umstellung vom Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter herrscht im Rettungsdienst vielerorts Personalnot. Daher werden Notfallsanitäter aufgrund des Fachkräftemangels dringend gesucht.

    So auch bei der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach, die sich mit Blick auf die demografische Entwicklung für die Zukunft aufstellt, um frühzeitig gewappnet zu sein und Engpässe in der Personalgewinnung zu vermeiden.

    Deshalb bietet die Stadt Mönchengladbach parallel zur klassischen Brandmeister-Ausbildung „112 DIREKT“ zum 1.September erstmalig eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter an.

    Im Anschluss an diese dreijährige Ausbildung folgt direkt die 15 monatige Ausbildung zur Brandmeisterin oder zum Brandmeister. Die kombinierte Feuerwehr-Ausbildung zum Notfallsanitäter und Brandmeister in einem läuft unter der Bezeichnung „112 MEDIC“.
    Möglich wird diese Kombination durch das neue Berufsbild des Notfallsanitäters.

    „Die Feuerwehr stellt sich mit der neuen Ausbildungsmöglichkeit für die Zukunft auf und nutzt daher die Chancen des neuen Berufsbildes, das zudem attraktiv, anspruchsvoll und abwechslungsreich ist“, betont Matthias Engel, der für das Personal- und Feuerwehrwesen zuständige Beigeordnete der Stadt.

    „Wir wollen gezielt Realschüler von der Schule abholen und ihnen die Möglichkeit einer Vollausbildung zum Notfallsanitäter bieten. Bei uns haben die jungen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz, erfahren Teamgeist und einen spannenden Arbeitsplatz“, ergänzt Feuerwehrchef Jörg Lampe.
    „Wir wollen rechtzeitig für das neue Berufsfeld aufgestellt sein und haben daher das Bewerbungsverfahren eröffnet“, ergänzt er.

    Notfallsanitäter sind häufig die Ersten am Unfallort oder an anderen Einsatzstellen und müssen sich schnell einen Überblick verschaffen, um eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört es zum Beispiel, die richtigen medizinischen Maßnahmen zur Erstversorgung der Patientinnen und Patienten durchzuführen und gegebenenfalls eine Notärztin oder einen Notarzt zur Behandlung des Patienten hinzuzuziehen. Während der anschließenden Ausbildung zur Brandmeisterin oder zum Brandmeister lernen die Auszubildenden, wie Einsätze geplant und durchgeführt und wie Menschenleben gerettet werden.

    Ausbildungsinhalte und Verlauf

    Die Ausbildung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter dauert, unabhängig vom Zeitpunkt der staatlichen Prüfung in Vollzeitform, drei Jahre.

    Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter beinhaltet eine theoretische und eine praktische Ausbildung an der Rettungsdienstschule der Feuerwehr Mönchengladbach sowie Praxisphasen in Krankenhäusern und auf Rettungswachen. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter ab.
    Während dieser Ausbildung ist die volle körperliche Eignung für den anschließenden feuerwehrtechnischen Dienst nachzuweisen.
    Im Anschluss erfolgt direkt der Start der Ausbildung zur Brandmeisterin oder zum Brandmeister. Diese Ausbildung gliedert sich in einen feuerwehrtechnischen Teil und ein Praktikum auf den Feuerwachen. Die gesamte Ausbildung endet  mit der abgelegten staatlichen Prüfung und der Laufbahnprüfung zum Brandmeister.
    Weitere Informationen zum neuen Berufsbild und zum Bewerbungsverfahren im Internet unter www.moenchengladbach.de. auch hier.

    Neben 112-DIREKT und 112-MEDIC soll es ab 2019 auch die Ausbildungssparte 112-WORK bei der Berufsfeuerwehr geben.
    In enger Zusammenarbeit mit den städtischen Tochtergesellschaften sollen ortsansässige Handwerksbetriebe als Kooperationspartner für die handwerkliche Ausbildung zur Verfügung stehen.
    „Auf diesem Wege bilden wir im Konzern Stadt eigene Handwerker aus und gewinnen sie für den Feuerwehrdienst“, so Jörg Lampe zum Zukunftsprojekt, an dem bereits unter Hochtouren gearbeitet wird.

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  • Nach dem Rettungsdienstbedarfsplan ist vor dem Plan

    Nach dem Rettungsdienstbedarfsplan ist vor dem Plan

    Insgesamt 45.436 Einsätze, davon 33.251 im Rettungsdienst und 551 Brände verzeichnet die Feuerwehr Mönchengladbach für das Jahr 2016.
    Damit gibt es in fast allen Fällen ein Anstieg der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr (2015: insgesamt 44.957 Einsätze, 32.376 davon im Rettungsdienst, 440 Brände).

    „Das wir bei der Einsatzlage so gut aufgestellt sind, hängt unter anderem auch damit zusammen, dass hier in der Stadt Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr gut ineinandergreifen.“ Doch auch die vorausschauenden Planungen helfen dabei, steigenden Einsatzzahlen besser begegnen zu können, erklärt Feuerwehrchef Jörg Lampe: „Wir versuchen mit dem Rettungsdienstbedarfsplan uns schon frühzeitig  so aufzustellen, dass wir nicht auf neue Situationen reagieren müssen, sondern schon gewappnet sind, zum Beispiel was Rettungsfahrzeuge angeht. Und so schaffen wir es bisher auch einen guten Standard zu halten.“

    Das bedeutet unter anderem, dass Mönchengladbach die Maßgabe, in 90 Prozent der Einsätze in acht Minuten am Einsatzort zu sein, auch einhalten kann. „Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist nach dem Rettungsdienstbedarfsplan vor dem Rettungsdienstbedarfsplan.“ Und so stehen erste Überlegungen an, wie Wachen und Einsatzfahrzeuge so auf dem Stadtgebiet in Zukunft verteilt werden könnten, um eben diesen Standard weiter zu halten.
    Da Verlegungen auch ein immer größeres Thema für die Feuerwehr sind, unter anderem weil sie notärztlich betreut sein müssen, geht es auch hier darum, keine Lücken entstehen zu lassen. Dabei handelt es sich dann auch häufiger um eine zeitintensivere Aufgabe, erklärt Lampe: „Durch die immer stärkere Spezialisierung von Kliniken gehen die Verlegungen eben nach Aachen, Düsseldorf, Krefeld. In diesem Bereich sind wir auch sieben Tage die Woche im Einsatz.“
    Ausgebaut werden auf dem Stadtgebiet auch weiter die Sirenenanlagen. Bis 2019 sollen sie flächendeckend installiert sein. „Bisher hat es mit jedem Probealarm gut funktioniert. Natürlich muss hier und da noch nachjustiert werden. Aber ansonsten läuft es schon ganz gut.“

    Auch die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) findet laut Matthias Engel, als Beigeordneter bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach zuständig für die Bereiche Organisation, Personal, Ordnung und Feuerwehr, großen Zuspruch: „Schon relativ schnell hatten rund 20.000 Mönchengladbacher sich die App runtergeladen und die Zahl dürfte mittlerweile noch deutliche höher liegen.“ Doch auch abgesehen von der App ist alles so eingerichtet, dass jeder Mönchengladbacher in seinem Zuhause bei einem Alarm schnell an Informationen kommen wird.

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  • Kinderfeuerwehr wirbt auf der Frühjahrsausstellung um Nachwuchs für die Profis

    Kinderfeuerwehr wirbt auf der Frühjahrsausstellung um Nachwuchs für die Profis

    Auf der Bühne der Stadtsparkasse in Halle 5/6 der Frühjahrsausstellung zeigte die Berufsfeuerwehr der Stadt, dass es neue Wege gibt, schon Kinder an die Feuerwehr heranzuführen.
    In zwei Grundschulen, nämlich in Wickrath und in Bell, sind jetzt die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen im Rahmen eines Testlaufes bereits seit Februar dabei, die Feuerwehr „kennen zu lernen“.
    (mehr …)

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