Schlagwort: Braunkohletagebau

  • Mit dem Fahrrad gegen Kohlebagger

    Mit dem Fahrrad gegen Kohlebagger

    Aus dem Rheinland werden sich diesen Sonntag, 5. September, Grüne Fahrradfahrer*innen zum vom Abriss bedrohten Dorf Lützerath aufmachen.

    Gemeinsam, mit aus ganz Deutschland angereisten Bundestagskandidat*innen und dem Bundesverband der Grünen Jugend, werden sie von verschiedenen Startpunkten aus bei einer Sternfahrt zum Tagebau Garzweiler radeln. Dort angekommen wird auf der L277 eine schützende Fahrrad-Menschenkette zwischen Kohlebagger und den bedrohten Dörfern gebildet.

    „Armin Laschet hat auf Geheiß des Kohlekonzerns RWE durchgesetzt, dass die Dörfer weiter für die Braunkohle zerstört werden sollen – er hat diese Rechnung aber ohne uns gemacht. Wir stellen uns als Grüne solidarisch an der Seite der betroffenen Menschen und werden im nächsten Bundestag für eine Stilllegung der Tagebaue kämpfen.“ erklärt Kathrin Henneberger, Grüne Bundestagskandidatin der Region am Tagebau Garzweiler.

    “Wir müssen schnellstmöglich klimaneutral werden – und zugleich Sicherheiten für die Beschäftigten schaffen. Das gilt für die Braunkohle, aber das gilt auch für die Automobilindustrie: Weiter wie bisher ist keine Option, also muss jetzt besonders in Regionen wie dem Rheinland oder der Lausitz gezielt in zukunftsfähige Jobs investiert werden: Her mit den Erneuerbaren, her mit einem öffentlichen Verkehrsnetz.” Ergänzt Georg Kurz, Bundessprecher der Grünen Jugend.

    Vor der Fahrraddemo wird es um 9:30 Uhr an der Aussichtsplattform Tagebau Garzweiler Nord eine Bildaktion mit jungen und aussichtsreichen Bundestagskandidat*innen aus ganz Deutschland geben, die gemeinsam ein Ende der Kohleverstromung fordern.

    Die Fahrradsternfahrt wird von vier Startpunkten aus losfahren. Von Mönchengladbach (11h Marktplatz Rheydt), Erkelenz (11 h Ziegelweiherpark), Neuss (10 h Skaterpark im Südpark) und Düsseldorf (9 h Burgplatz). Um 12 Uhr wird sich die Fahrraddemo am Aussichtspunkt Tagebau Garzweiler Nord vereinen und nach einer Zwischenkundgebung weiter nach Lützerath fahren. Die Fahrrad-Menschenkette dort ist um 13.30 Uhr geplant. Insgesamt haben sich für die Fahrraddemo acht Kreisverbände der Grünen im Rheinland zusammengeschlossen. Mehr Infos auf https://rheinland-der-zukunft.de/

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  • Braunkohleausstieg: Öffentliche Beteiligung noch möglich

    Braunkohleausstieg: Öffentliche Beteiligung noch möglich

    Stadt wirbt für Unterstützung zu ihrer Stellungnahme zur vierten Leitentscheidung

    Derzeit läuft die Beteiligung der Öffentlichkeit zur vierten Leitentscheidung zum Fortgang des Braunkohlenabbaus.
    Mit dem Tagebau Garzweiler II, der einen Teil des südlichen Stadtgebiets auskohlt, ist auch Mönchengladbach von den neuen Regelungen betroffen.

    Alle Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher haben bis zum 1. Dezember die Möglichkeit, sich online unter www.leitentscheidung-perspektiven-nrw.de einzubringen. Über die Website können persönliche Stellungnahmen direkt an das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen übermittelt werden.

    Leider besteht aufgrund des von der Landesregierung gewählten engen Zeitrahmens nicht die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern eine vom Rat der Stadt Mönchengladbach verabschiedete Stellungnahme zur Verfügung zu stellen.

    Bei der Leitentscheidung von 2016 hatten sich viele Bürgerinnen und Bürger der Stellungnahme der Stadt angeschlossen. „Das hat Eindruck hinterlassen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen, desto stärker ist unsere Position. Den Entscheidern muss klar sein, dass eine ganze Stadt hinter dieser Stellungnahme steht“, fordert Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Gregor Bonin zum Mitmachen auf.
    Der Rat wird die Vorlage erst in seiner nächsten Sitzung am 16. Dezember endgültig abstimmen können, aber Interessierte haben schon jetzt die Möglichkeit, die Inhalte der zur Beratung stehenden Stellungnahme aus dem Ratsinformationssystem unter https://bit.ly/2KpIJBk herunterzuladen und für ihre Stellungnahme bis zum 1. Dezember zu nutzen.
    Die Stellungnahme bezieht sich schwerpunktmäßig auf im Zusammenhang mit der Leitentscheidung stehende städtische Belange.
    Darüber hinaus wird es noch direkt nach der Ratssitzung am 16. Dezember die Möglichkeit geben, über die Website der Stadt bis Weihnachten eine Stellungnahme abgeben zu können.

    „Wir haben im Ministerium um eine Fristverlängerung gebeten, der entsprochen wurde. Aber nur unter der Bedingung, dass sich Bürgerinnen und Bürger der städtischen Stellungnahme vollumfänglich anschließen“, erklärt Barbara Weinthal, Leiterin des Fachbereichs Umwelt.

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  • Teilsperrung der A 61 im Bereich Sasserath in 2017 hat Auswirkungen auf südliche Stadtteile

    Am Dienstag, 24. Februar, um 19 Uhr findet eine Bürgerversammlung in der Burggrafenhalle in Odenkirchen statt.

    Tagebau GarzweilerDurch die geplante Wegnahme der A 61 im Jahr 2017 zwischen dem Autobahnkreuz Jackerath und dem Autobahnkreuz Wanlo für den Braunkohletagebau wird sich der Verkehr zwangsweise auf die dann wiederhergestellte A 44 zwischen dem Autobahnkreuz Jackerath und dem Autobahnkreuz Holz verlagern.

    StraßenNRW als planende Behörde geht davon aus, dass sich die Verkehre dann vom Autobahnkreuz Holz über die A 46 wieder über das Autobahnkreuz Wanlo zurück zur A 61 orientieren werden.

    Nach einer städtischen Verkehrsuntersuchung steht aber zu befürchten, dass erhebliche Verkehre, besonders in Richtung Odenkirchen und teilweise auch in Richtung Regiopark, weiter über die A 44 und dann durch Sasserath fahren werden.
    (mehr …)

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