Schlagwort: Bundesverdienstkreuz

  • Bernd Pastors mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

    Bernd Pastors mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

    Der Bundespräsident hat Bernd Pastors mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Oberbürgermeister Felix Heinrichs überreichte die hohe Auszeichnung an den in Mönchengladbach lebenden Vorstandssprecher der aktion medeor heute im Rathaus Abtei.

    „Wer sich über ihren Lebenslauf informiert, kann nur tief beeindruckt über ihre Leistungen auf humanitärem Gebiet sein. Wir als Mönchengladbacher sind stolz darauf, so engagierte Menschen unter uns zu wissen“, betonte Heinrichs bei der kleinen Feierstunde.

    Bernd Pastors und Felix Heinrichs
    (Foto: Stadt MG)

    Der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirt Pastors engagiert sich seit 1986 für das weltweit operierende Medikamentenhilfswerk mit Sitz im niederrheinischen Tönisvorst. Seit 2004 ist Pastors Vorstandssprecher der Hilfsorganisation, die sich der humanitären Versorgung von Entwicklungsländern sowie Kriegs- und Katastrophengebieten mit Medikamenten zum Selbstkostenpreis verschrieben hat und als „Notapotheke der Welt“ bekannt ist.

    Neben Medikamenten, auch solchen gegen Seuchen und Tropenkrankheiten, stehen Sanitätsausrüstung, Wasseraufbereitungsanlagen und notfallmedizinische Grundausstattung zum Lieferumfang des Hilfswerks „action medeor“, das unter der Leitung von Bernd Pastors mittels professioneller Logistik Hilfeleistung für mehr als 100 Staaten der Welt organisiert und bereitstellt. Seit 1999 ist Pastors als Branchenvertreter des gemeinnützigen Medikamentengroßhandels auch Mitglied des Kuratoriums des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. in Berlin.

    Im Jahre 2005 initiierte Herr Pastors die Gründung der „action medeor International Healthcare gGmbH“. Seit 2012 ist er dort Geschäftsführer und als solcher auch Initiator der Partnerniederlassungen der „action medeor“ in Tansania und Malawi, die zu einer besseren Medikamentenversorgung Afrikas beitragen soll und sich auch der Ausbildung von pharmazeutischem Fachpersonal in afrikanischen Ländern widmet.

    Von 1997 bis 2013 war Herr Pastors auch Vorstandsmitglied und Schatzmeister im Netzwerk „medicus mundi international“, einem internationalen Zusammenschluss von Gesundheitsorganisationen mit Sitz im schweizerischen Basel.

    Seit 2004 ist Pastors außerdem als Vorstand von „action medeor“ auch Mitglied der Kampagne „Gemeinsam für Afrika“, einem Zusammenschluss aus rund 20 deutschen Hilfswerken und Non-Profit-Organisationen. Von 2005 bis 2011 fungierte Pastors zudem als ehrenamtliches Vorstandsmitglied im „Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen“ (VENRO). Auch im Dachverband deutscher Hilfsorganisationen namens „Aktion Deutschland hilft e. V.“ ist der Mönchengladbacher ehrenamtlich aktiv, seit 2013 als Vorstandsvorsitzender. Neben seinem langjährigen und umfassenden beruflichen und bürgerschaftlichen Einsatz auf humanitärem Gebiet ist Bernd Pastors auch in der Kirche engagiert. So ist er seit 2004 Mitglied der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Gladbach- Neuss. Seit 2010 ist er auch Vorsitzender des Aufsichtsrates des katholischen Kolpingwerkes Aachen gGmbH, das sich neben der Bildungs-, Jugend- und Seniorenarbeit auch durch „Eine-Welt-Projekte“ der Entwicklungshilfe verschrieben hat.

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  • Aufruf von 100 Trägerinnen und Trägern des Bundesverdienstkreuzes: Enquete-Kommission „Fluchtursachen“ einsetzen!

    Aufruf von 100 Trägerinnen und Trägern des Bundesverdienstkreuzes:
    Enquete-Kommission „Fluchtursachen“ einsetzen!

    Weltweit sind derzeit 60 Millionen Menschen auf der Flucht.
    Deutschland hat 2015 nahezu eine Million Flüchtlinge aufgenommen und bemüht sich um ihre Integration.
    Das ist gut so.

    Die Politik hat sich allerdings seither darauf konzentriert, möglichst schnell die Flüchtlingszahlen in Deutschland zu reduzieren. Zwar wird beteuert, wie notwendig es sei, die Fluchtursachen zu bekämpfen. Eine umfassende und parteiübergreifende politische Initiative gibt es jedoch für diese längerfristige Aufgabe bisher nicht. Europaweite Initiativen sind notwendig, aber auch nationales Handeln.
    Auch die von der UN mit der Agenda 2030 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele, die in die aktuelle Nationale Nachhaltigkeitsstrategie aufgenommen wurden, sind darauf angelegt, Fluchtursachen zu vermeiden.

    100 Trägerinnen und Träger des Bundesverdienstkreuzes fordern den Deutschen Bundestag auf, eine Enquete-Kommission „Fluchtursachen“ einzusetzen. Die Kommission soll untersuchen, wie Deutschland weltweit zu Fluchtursachen beiträgt und Maßnahmen sowie gesetzliche Initiativen vorschlagen, wie dies vermieden oder dem entgegengewirkt werden kann.
    Die zur Bundestagswahl antretenden Parteien werden aufgefordert, sich die Forderung zu eigen zu machen, sie in ihre Wahlprogramme aufzunehmen und nach Konstituierung des Bundestages eine Enquete-Kommission „Fluchtursachen“ einzusetzen.

    Karin Edda Ahrens, Bonn
    Prof. Dr. Hermann Auernhammer, Freising
    Prof. Dr. Klaus J. Bade, Berlin
    Hans Jürgen Bannasch, Waldshut-Tiengen
    Ralf-Uwe Beck, Eisenach
    Almuth Berger, Berlin
    Adolph Kurt Böhm, Murnau
    Dr. Hans-Hermann Böhm, Ostfildern
    Hanne Braun, Stuttgart
    Prof. Dr. Fritz Brickwedde, Osnabrück
    Dr. Hidir Celik, Bonn
    Libuše Černá, Bremen
    Anne-Marie Cordes, Berlin
    Prof. Dr. Gerhard de Haan, Berlin
    Dr. Gotthard Dobmeier, Erdweg
    Dr. Franz Ehrnsperger, Neumarkt/Oberpfalz
    Prof. Dr. Erhard Eppler, Schwäbisch Hall
    Hans-Josef Fell, Berlin
    Manfred Fischer, Wippra
    Dr. Elisabeth Fries, Tübingen
    Prof. Dr. Maximilian Gege, Hamburg
    Stefan Gemmel, Lehmen
    Alwine Gerner, Nienburg
    Edmund Gumpert, Kirchheim/Unterfranken
    Prof. Dr. Wolfgang Haber, Freising
    Katrin Hattenhauer, Berlin
    Dr. Volker Hauff, Köln
    Michael Heinisch, Berlin
    Andreas Heinrich, Wernigerode
    Ursula Heintze, Erlangen
    Gabriele Herbst, Magdeburg
    Prof. Dr. Claus Hipp, Pfaffenhofen
    Ludwig Hoffmann, Wernigerode
    Prof. Dr. Wolfgang Huber, Berlin
    Michael Hugo, Rostock
    Roland Issen, Hamburg
    Ulrike Jaeger, Bünde
    Ulrich Jochimsen, Potsdam
    Prof. Dr. Margot Käßmann, Berlin
    Rosemarie Keltz, Bonn
    Birgit Kipfer, Gärtringen
    Sadija Klepo, München
    Martin Klumpp, Stuttgart
    Prof. Dr. Gerhard Kneitz, Remlingen
    Annemarie Knichel, Reichelsheim
    3
    Elfriede Köhler, Lohra
    Jobst Kraus, Bad Boll
    Prof. Dr. Rolf Kreibich, Berlin
    Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz, Iserlohn
    Dr. Silvester Lechner, Elchingen
    Maria Luise Lenk-Schäfer, Nürnberg
    Gesine Liesong, Sangerhausen
    Percy McLean, Berlin
    Dr. Jürgen Micksch, Darmstadt
    Hanna Middelmann, Göttingen
    Wolf Middelmann, Göttingen
    Ruth Misselwitz, Berlin
    Dr. Luitgard Nipp-Stolzenburg, Heidelberg
    Gülcan Nitsch, Berlin
    Osman Okkan, Köln
    Prof. Dr. Horst Opaschowski, Börnsen
    José Luis Ortega Lleras, Erlangen
    Petra Peterich, Lüneburg
    Prof. Thomas Quasthoff, Berlin
    Dinah Christine Radtke, Erlangen
    Prof. Dr. Manfred Ragati, Herford
    Dr. Elisabeth Raiser, Berlin
    Prof. Dr. Konrad Raiser, Berlin
    Prof. Dr. Ortwin Renn, Potsdam
    Dr. Wolfgang Richter, Rostock
    Bettina Röder, Berlin
    Anna-Maria Rufer, Nürnberg
    Klaus Rüter, Kirchheimbolanden
    Prof. Dr. Josef Sayer, Bad Krozingen
    Almut Schaafberg, Bremen
    Prof. Markus Schächter, Mainz
    Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Potsdam
    Dr. Herbert Schmalstieg, Hannover
    Dr. Nikolaus Schneider, Berlin
    Dr. Wolfgang Schneider, Xanten
    4
    Dorothee Schumacher, Birkenfeld
    Prof. Dr. Gesine Schwan, Berlin
    Gertrud Schweizer-Ehrler, Heitersheim
    Michael Sladek, Schönau
    Ursula Sladek, Schönau
    Ludwig Sothmann, Hilpoltstein
    Angelika Spiekermann, Potsdam
    Dr. Klaus Staeck, Heidelberg
    Prof. Dr. Michael Succow, Greifswald
    Robert Thaler, Erlangen
    Dr. Wolfgang Thierse, Berlin
    Prof. Dr. Klaus Töpfer, Höxter
    Prof. Dr. Andreas Troge, Berlin
    Christina Vater, Mühlhausen
    Meike Völker, Berlin
    Jakob von Uexküll, London
    Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Emmendingen
    Traudl Vorbrodt, Berlin
    Dr. Fritz Vorholz, Berlin
    Dagmar Wagenknecht, Nohra
    Dr. Klaus Wazlawik, Berlin
    Beate Weber-Schuerholz, Heidelberg und Duncan/Can.
    Prof. Dr. Hubert Weiger, Berlin
    Hubert Weinzierl, Wiesenfelden
    Gudrun Senta Wilhelm, Kirchberg/Murr
    Joachim Wille, Hofheim am Taunus
    Christian Wilmsen, Berlin
    Dr. Georg Winter, Hamburg
    Karin Woyta, Göppingen
    Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Neckargemünd

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  • Bundesverdienstkreuz für Marlene Merhar

    Bundesverdienstkreuz für Marlene Merhar

    Marlene Merhar aus Mönchengladbach, Vorsitzende des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Köln, ist jetzt vom Bundespräsidenten für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit dem Verdienstkreuz am Bande das Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat der Wickratherin das Bundesverdienstkreuz jetzt im Rathaus zu Köln überreicht.

    „Als Oberbürgermeisterin der Stadt Köln danke ich Ihnen herzlich für Ihren beispielhaften und vorbildlichen Einsatz. Gerne übermittle ich Ihnen die Glückwünsche der Ministerpräsidentin und der Regierungspräsidentin. Ich selbst gratuliere Ihnen ebenfalls herzlich zu dieser Auszeichnung“, sagte Reker bei der Feierstunde. Diesen Glückwünschen schließt sich Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners gerne an: „Wir können froh und stolz sein, dass Menschen wie Marlene Merhar in unserer Stadt leben.“

    Die Krebserkrankung ihres 1991 verstorbenen Sohnes Frederik veranlasste Marlene Merhar 1990 dazu, dem neugegründeten Förderverein für krebskranke Kinder Köln beizutreten, der aus einer Initiative von Eltern krebskranker Kinder hervorgegangen ist. Der Verein wurde mit dem Ziel gegründet, die Situation und Lebensqualität krebskranker Kinder und ihrer Familien zu verbessern. Seit 1991 engagiert sich Marlene Merhar, die bis 2011 als kaufmännische Angestellte tätig war, in dem Verein und kümmerte sich viele Jahre zunächst um die Buchführung und Mitgliederverwaltung. Um Eltern von chronisch kranken Kindern das Pendeln zwischen Wohnort und Klinik zu ersparen, betreibt der Verein das 1998 eröffnete Elternhaus auf dem Gelände der Uniklinik Köln. Das Elternhaus bietet nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten, sondern ist auch ein Ort der Begegnung, in dem Elterntreffs, Gesprächskreise, gemeinsame Abendessen, Gottesdienste und Kreativabende stattfinden.

    2002 wurde Marlene Merhar in den Vorstand des Fördervereins gewählt und 2004 in das Amt der Vorstandsvorsitzenden, das sie bis heute ausübt. Die Aufgaben als Vorsitzende erfordern ein wöchentliches Engagement von etwa 15 bis 20 Stunden. Um dies leisten zu können, reduzierte Frau Merhar im Jahr 2004 die wöchentliche Arbeitszeit ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Kaufmännische Angestellte. Einen Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Arbeit bildet die Akquirierung von Spenden. So konnte der Verein beispielsweise die gesamten Baukosten für das Elternhaus von mehr als zwei Millionen Euro durch Spenden finanzieren. Auch die laufenden Kosten, rund 250.000 Euro jährlich, werden komplett von dem Förderverein getragen. Der unermüdliche Einsatz von Marlene Merhar und ihre äußerst erfolgreiche Spendenakquise ermöglichen dem Verein zudem, über das Elternhaus hinaus weitere Projekte zu unterstützen. Dazu zählen zum Beispiel die Finanzierung von derzeit fünf Arbeitsstellen auf der Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln, die Organisation und Finanzierung von Freizeitmaßnahmen für die Kinder nach Abschluss der Behandlung sowie die Unterstützung von Familien, die durch die Erkrankung ihrer Kinder in eine finanzielle Notlage geraten sind.

    Als Mitglied des „Dachverbandes der Elterninitiativen in Deutschland“ und der „Deutschen Leukämie-Forschungshilfe – Aktion für krebskranke Kinder“ finanziert der Verein zusätzlich bundesweite Forschungsprojekte und Studien auf diesem Gebiet. Im Mai 2014 wurde Frau Merhar zur ehrenamtlichen Kassenprüferin der „Deutschen Leukämie-Forschungshilfe“ gewählt.

    Marlene Merhar gelingt es immer wieder, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung und der Presse auf die Arbeit ihres Vereins zu lenken. Stets gewinnt sie neue Mitglieder und Sponsoren. Darüber hinaus engagiert sie sich einmal pro Woche ganztägig im Elternhaus, um den dort vorübergehend wohnenden Eltern in ihrer belastenden Situation beizustehen. Sie nimmt zudem an zahlreichen Gesprächsrunden, Veranstaltungen und Treffen des Fördervereins teil und ist häufig bei Spendenübergaben vor Ort.

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  • Werner Schell mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

    Werner Schell mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

    schell1Bundespräsident Hans-Joachim Gauck hat dem Neusser Senior Werner Schell im Oktober 2013 in Anerkennung der um Volk und Vaterland erworbenen besonderen Verdienste das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

    Die Ordensinsignien wurden am 12. Dezember 2013 im Auftrage von Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, von Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, im Rahmen einer kleinen Feier im Kreishaus Neuss übergeben.
    Damit ist das Engagement des Erfttalers Werner Schell als Interessenvertreter für hilfe- und pflegebedürfte Menschen (Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk), aber auch der Einsatz für den Stadtteil Neuss-Erfttal, in eindrucksvoller Weise gewürdigt worden. (mehr …)

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