Schlagwort: CDU-Oberbürgermeisterkandidat

  • Innenminister Reul ruft umstrittenes CDU-Plakat zurück

    Innenminister Reul ruft umstrittenes CDU-Plakat zurück

    Die Frage inwiefern Wahlwerbung mit der Polizei erlaubt ist, wurde am 3. September 2020 vor dem Innenausschuss des Landtags NRW erörtert.

    Anlass war ein Wahlplakat von Frank Boss, das den Oberbürgermeister-Kandidat der CDU mit einem Polizisten vor einem Polizeiwagen zeigt. Die SPD sieht mit dem Plakatmotiv das Neutralitätsgebot der Polizei verletzt.

    Innenminister Reul bekräftigt im Innenausschuss das Neutralitätsgebot der Polizei. Er selbst habe mit einem Runderlass im März darauf aufmerksam gemacht.

    Mittlerweile ist öffentlich geworden, dass Frank Boss den betreffenden Polizisten weder nach einer Erlaubnis für das Foto gebeten, noch über die Verwendungsabsicht als Plakatmotiv informiert habe. Die Erklärung von Boss er habe in dem Moment nicht nachgedacht, ist für einen Oberbürgermeister-Kandidaten, der zusätzlich Vorsitzender im Polizeibeirat ist, fragwürdig.

    „Es ist eine Sache der Fairness und des demokratischen Anstandes, dass sich alle an die Spielregeln halten. Manche Vorfälle sind nicht dadurch geheilt, dass man den kurzen Dienstweg nimmt und die Plakate über Nacht einfach überklebt. Frank Boss ist nun wirklich kein Neuling im Geschäft. Er hätte wissen müssen, dass er den abgebildeten Polizisten, dessen Foto er offensichtlich ohne dessen Zustimmung verwendet hat, in Schwierigkeiten bringen würde.“, findet Gülistan Yüksel, Vorsitzende der SPD Mönchengladbach.

    „Wer die letzten Monate beobachtet hat, erkennt ein Muster bewusster Grenzüberschreitungen. Wie schon bei der Frage der Videobeobachtung am Marienplatz ist Boss der gesetzliche Rahmen ziemlich egal. Mit Respekt vor den Ordnungskräften hat das nichts mehr zu tun“, bestätigt der stellvertretende Vorsitzende der SPD Mönchengladbach und Ratsmitglied Oliver Büschgens.

    Nachdem das Plakatmotiv beim Innenministerium gemeldet wurde, verschwanden die Plakate über Nacht. Für die Anzeige in einem Magazin sei es nach Aussage von Boss zu spät gewesen. Für die SPD ist die Angelegenheit damit nicht aus der Welt: Nach wie vor ist die Anzeige in der Online-Version des Magazins abrufbar.

    Die SPD stellt sich außerdem die Frage, warum die Landesregierung in einem vergleichbaren Fall 2017 auf eine Kleine Anfrage der SPD noch ganz anders geantwortet hat. Dort ist bei der Verwendung von Landeswappen und dem Schriftzug der Polizei, von Verstoß gegen Marken- und/oder Namensrechte die Rede, sowie eine Verletzung des § 132 StGB (Amtsanmaßung) oder § 132a StGB (Missbrauch von Titel, Berufsbezeichnungen und Abzeichen).  „Die Polizei in NRW hat sich meines Wissens bislang stets parteipolitisch neutral verhalten. Ich bin stolz darauf, dass sich unsere Polizei demokratisch und gesetzeskonform verhält. In allen demokratischen Parteien wirken Beamtinnen und Beamte mit.“, so Hans-Willi Körfges, MdL.

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  • OB-Kandidat Reiners zeigt Verständnis für Sasserather Sorgen – auch für Logistikunternehmen – es ist Wahlkampf

    OB-Kandidat Reiners zeigt Verständnis für Sasserather Sorgen – auch für Logistikunternehmen – es ist Wahlkampf

    Reiners, Hans Wilhelm - 3CDU-Oberbürgermeisterkandidat Hans Wilhelm Reiners äußert großes Verständnis dafür, wenn jetzt im Ortsteil Sasserath Unmut über den zunehmenden Lkw-Verkehr und die damit verbundene Lärm- und Schadstoffbelastung gezeigt wird.
    „Die Ansiedlung großer Logistikbetriebe im Regiopark und die dort entstandenen Arbeitsplätze sind sicher gut für Mönchengladbach, aber man muss auch auf mögliche negative Folgen achten“, sagt Reiners.
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  • Portal-Wiederaufbau bleibt wichtiges Thema für die CDU – nun auch Wahlkampf gesteuert

    Stadtkassenportal-Einzelteile (Kopie)Der Wiederaufbau des früheren Stadtkasse-Portals bleibt für die CDU-Fraktion ein wichtiges Thema. „Wir werden da nicht locker lassen“, sagt CDU-Ratsherr Hans Wilhelm Reiners. Deshalb setzt sich die CDU mit zwei Anträgen erneut für den Wiederaufbau des Portals ein.
    Für Reiners scheint sich derzeit zu bewahrheiten, was er bereits im September 2012 kurz vor dem Abbruch des Portals gesagt hat: „Wir befürchten, dass jetzt der Versuch gestartet wird, auf Zeit zu spielen. In Kürze wird dann das Portal abgerissen, und im Zweifelsfall mit Hinweis auf nicht zu finanzierende Kosten ein Grund gefunden, es nie wieder aufzubauen.“ (mehr …)

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