Schlagwort: Citykirche

  • „Ginkgo-Bäume, die stinken“

    „Ginkgo-Bäume, die stinken“

    Diese Antwort bekam ein Mitglied der Mönchengladbacher Grünen bei der Nachfrage, warum die beiden Bäume auf dem Edmund Erlemann-Platz gefällt werden sollen.

    Darüber darf man ruhig auch fassungslos sein. Bisher gab es die Begründung seitens der Verwaltung, die Bäume behinderten die freie Sicht auf die Citykirche.
    Während der Sitzung der Bezirksvertretung Ost am Donnerstag versuchte MG-Heute durch Nachfragen beim mags-Mitarbeiter Hanno Müller eine eindeutige Erklärung zu erhalten. „Darüber rede ich nicht, da muß die Verwaltung etwas zu sagen, wir arbeiten nur im Auftrag der Stadt.“ Eine klare Antwort.
    Das muß man erst mal begreifen, die mags als 100% Stadttochter arbeitet also nur im Auftrag. Die Mitarbeiter, die über die Fällung von Bäumen entscheiden, dürfen zwar öffentlich Auskunft geben über Bäume die krank sind.
    Zu gesunden Bäumen haben sie zu schweigen.
    Das ist genau die Transparenz, die mündige Bürger von ihrer Verwaltung erwarten.
    Auskunftsverweigerung im Auftrag.

    Nachfolgendes kann man auf der Internetseite der mags im Bereich Grünunterhaltung lesen:

    Unsere Aufgaben auf einen Blick

    • Unterhaltung und Pflege der Grünflächen der Stadt, hierzu gehören: Öffentliche Grünanlagen, Friedhöfe, Sportanlagen, Grün an Schulen, Kindergärten und öffentlichen Gebäuden, Straßenbegleitgrün, Grün auf Kinderspielplätzen sowie Kleingartenanlagen (öffentliche Anteile).

    • Bewirtschaftung kommunaler Waldflächen und Forstwirtschaft

    • Unterhaltung der Brunnenanlagen (Zierbrunnen)

    • Baumschutz: Baumfällungen und Neubepflanzung

    Von Auskunft zu Gründen der „Auftragsarbeit“ wird nicht gesprochen.

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  • Caritasverband Region Mönchengladbach feierte 100-jähriges Bestehen

    Caritasverband Region Mönchengladbach feierte 100-jähriges Bestehen

    Mit einem großen Jubiläumsfest hat der Caritasverband Region Mönchengladbach am Samstag sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Mehr als tausend Besucher kamen zum bunten Caritas-Markt in der Citykirche. Zuvor hatten Vorsitzender Dr. Christof Wellens und Geschäftsführer Frank Polixa rund 400 Gäste im Münster St. Vitus zum Gottesdienst und zum Festakt begrüßt.

     „Das ist ein Krustenbraten“, sagt Gunhild Bröckers vom Küchenteam des Caritaszentrum in Holt, „und hier haben wir Hähnchen mit Currysoße.“ Man schmeckt es, aber man sieht es nicht: Bröckers und Koch Tobias Bißels haben die Speisen zuvor passiert, mit einem pflanzlichen Geliermittel erhitzt und in eine Silikonform eingefüllt. Jetzt erinnert der Krustenbraten entfernt an einen Wackelpudding – ideal für ältere Menschen, die nicht mehr gut schlucken können. Bis zu 20 Bewohner des Caritaszentrums erhalten täglich diese Kost.

    Beim Jubiläumsmarkt präsentierte jede der rund 20 Einrichtungen des Caritasverbandes einen Ausschnitt aus ihrer Arbeit. Kinder gingen auf einen Bewegungsparcours oder verfolgten gebannt die Tricks des Zauberers Bernhard Hansen, Lehrer an der Paul Moor-Schule und Mitglied des Magischen Zirkels. Viele Besucher zogen einen „Altersanzug“ an und erfuhren so hautnah, wie es sich anfühlt, wenn man sich nur eingeschränkt bewegen, greifen, sehen und hören kann. Der bekannte Mönchengladbacher Musiker Francis Norman unterhielt die Gäste musikalisch.

    Am Vormittag hatten Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, Regionaldekan Ulrich Clancett und Propst Dr. Peter Blättler einen Festgottesdienst im Münster zelebriert. Unter dem Motto „Jesus braucht dein Gesicht“ schmückte ein Plakat die Kirche, auf dem hunderte Porträtfotos von Caritas-Mitarbeitern zu einem Gesicht Christi montiert waren. Während des anschließenden Festaktes erinnerte Dr. Christof Wellens, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes, an die Frauen und Männer, die den Verband vor 100 Jahren gründeten: „Mitten im Ersten Weltkrieg und mitten im furchtbaren, bitterkalten ,Steckrüben-Winter’, in dem zigtausend Menschen in Deutschland verhungerten, hatten sie den Mut, etwas Neues zu wagen, die vorhandenen Hilfen zu bündeln und weiterzuentwickeln. Sie sahen die Not – und sie handelten“, sagte Wellens.

    Heute sei die Mönchengladbacher Caritas ein großer Wohlfahrtsverband mit mehr als tausend haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, erläuterte Geschäftsführer Frank Polixa. Aber: Caritas vollziehe sich im Kleinen. Jeden Tag kämen die Beschäftigten mit Menschen zusammen, die ihre Unterstützung benötigten, fügte er hinzu: „Jeden Tag finden so in unserer Region zigtausende Begegnungen statt, die erlebbar machen, wofür Caritas steht – für tätige Nächstenliebe und wertschätzende Hilfe. Menschen von 0 bis 100 Jahren vertrauen unserem Caritasverband und verlassen sich auf uns.“

    Dazu gehörten auch zwei Tanten von Bürgermeister Ulrich Elsen, die im Caritaszentrum Rheydt lebten. „Überall da, wo Not am Mann oder an der Frau ist, findet man Mitarbeiter der Caritas“, sagte Elsen. Die Stadt wisse, dass der Caritasverband die ihm übertragenen Aufgaben zuverlässig erfülle, betonte der Bürgermeister. Das sah auch Diözesancaritasdirektor Burkard Schröders so. Der Caritasverband sei eine „verlässliche Säule in der sozialen Grundversorgung dieser Stadt“, so Schröders, selbst Mönchengladbacher, in seiner Festrede. Kirchliche Verbände wie die Caritas hätten einen bleibenden Auftrag, an einer menschenfreundlichen Kultur der Stadt mitzuwirken. Die Caritas als Teil der katholischen Kirche leiste bisher und künftig ihren eigenen Beitrag mit dem Ziel, „die Menschen am Rande in die Mitte zu rücken“.

     

    Aufgehend von einem Bibelzitat beim Propheten Jeremia („Suchet der Stadt Bestes…“) rief Schröders zu solidarischem Miteinander in den Kommunen auf. Dies sei in der Gegenwart auch „eine Antwort auf laute Töne und vermeintlich schnelle Antworten“. Die Welt gerate zusehends in Unordnung, Populismus greife um sich, Abschottung und Ausgrenzung nähmen zu. Er gehöre einer Generation an, die auf eine lange Zeit friedlichen und demokratischen Zusammenlebens in Europa zurückschaue, betonte der Diözesancaritasdirektor. Dieses friedliche Miteinander sei aber kein Selbstläufer für alle Zeit. „Es gilt, solidarisch den heutigen Herausforderungen Paroli zu bieten, den Respekt vor jedwedem menschlichen Leben als der Stadt Bestes zu gewichten und selber aktiver Gestalter für eine lebenswerte Gesellschaft und Zukunft zu sein“, sagte Schröders.

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  • Die Citykirche war ein geeigneter Ort für den Neujahrsempfang Bezirk Nord

    Die Citykirche war ein geeigneter Ort für den Neujahrsempfang Bezirk Nord

    Schiffer; SPD (1 von 1)Mit O-Ton + Slideshow
    Bezirksvorsteher Reinhold Schiffers ist ein Mann der klaren Worte.
    So klar war auch die Struktur beim Neujahrsempfang am Samstag in der Citykirche am Alter Markt in Mönchengladbach.
    Seine Ansprache in der gut gefüllten Kirche dauerte gerade einmal 11 Minuten, kurz genug, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.
    Schiffers spricht über seinen Bezirk, nicht über dieses oder jenes Projekt welches evtl. durch einen Hinweis von ihm selbst umgesetzt wurde. Eigenlob liegt ihm nicht. (mehr …)

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