Schlagwort: Dörte Schall

  • Steigende Flüchtlingszahlen wirken sich auch auf den städtischen Haushalt aus

    Steigende Flüchtlingszahlen wirken sich auch auf den städtischen Haushalt aus

    Die weiter steigenden Flüchtlingszahlen waren ein Thema der gestrigen Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses.
    Sozialdezernentin Dörte Schall berichtete über den aktuellen Stand. Danach sind zurzeit 1.881 Menschen in den städtischen Unterkünften und Wohnungen untergebracht. Im August kamen 196 Asylbewerber nach Mönchengladbach, 156 davon wurden der Stadt durch die Bezirksregierung Arnsberg zugewiesen, 40 kamen als Folgeantragsteller.
    Bis Ende der Woche werden noch 66 Flüchtlinge erwartet.
    Nach den derzeitigen Zuweisungsquoten ist die Verwaltung verpflichtet, noch 105 Menschen aufzunehmen.
    Davon unabhängig hat das Land Nordrhein-Westfalen die Stadt Mönchengladbach – wie berichtet – aufgefordert, sich auf die Unterbringung von weiteren 300 Flüchtlingen für die Dauer von sechs Monaten vorzubereiten.

    Weil die Flüchtlingszahlen weiter steigen, ist es erforderlich, fortlaufend neue Unterkünfte zu schaffen, auszustatten und zu betreiben.
    Neben den dadurch stetig steigenden Miet- beziehungsweise Pachtkosten und dem Aufwand für den erforderlichen Einsatz von Sicherheits- und Hilfsdiensten ergibt sich auch ein weiter steigender Aufwand für Reparatur- und Instandhaltungstätigkeiten.
    Dafür reicht der im Haushalt 2015 für die Verwaltung und den Betrieb von Flüchtlingsunterkünften eingeplante Betrag von rund 638.000 Euro nicht aus. Deshalb hat der Rat in einer Dringlichkeitsentscheidung, die nun nachträglich von den politischen Gremien genehmigt werden muss, 1.910.000 Euro zusätzlich bereitgestellt.

    Auch der Ansatz im Bereich der Zahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, der im Haushalt 2015 mit rund 8,4 Millionen Euro eingeplant war, reicht nicht aus.
    In diesem Bereich müssen nach aktueller Kalkulation rund 2.055.000 Euro zusätzlich bereitgestellt werden.

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  • „So etwas darf nie wieder geschehen!“ – Gedenken an Euthanasieopfer

    „So etwas darf nie wieder geschehen!“ – Gedenken an Euthanasieopfer

    Zu einer Gedenkstunde, in deren Mittelpunkt Menschen standen, die aufgrund einer Behinderung in der Zeit des Nationalsozialismus getötet wurden, trafen sich heute rund 100 Bürgerinnen und Bürger auf dem Alten Markt.

    Sozialdezernentin Dörte Schall begrüßte sie als Schirmherrin im Namen des Aktionskomitees, das diese erste Gedenkveranstaltung für Euthanasieopfer in Mönchengladbach vorbereitet und gestaltet hat. „Erinnerung wach halten, Zukunft bauen – dies soll die Essenz des heutigen Tages sein. Wir müssen die Erinnerung wach halten an ein Ideologie, die Menschen nach Gesundheitszustand, Herkunft, Glauben oder Gesinnung sortierte und darüber entschied, wer leben durfte oder sterben sollte. Gleichzeitig müssen wir wachsam sein: Denn auch heute werden wieder Stimmen laut, die Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder aus anderen Gründen herabwürdigen. Dagegen müssen wir uns wehren. Denn so etwas darf nie wieder geschehen“, mahnte Dörte Schall.

    Der Alte Markt wurde als Ort des Gedenkens gewählt, weil dort ein so genannter „Stolperstein“ an Karl-Heinz Moerders erinnert, der im Alter von nur sechs Jahren ermordet wurde. Der Junge wurde am 25.7.1936 in Mönchengladbach geboren, lebte im Haus Alter Markt 21, wurde am 17. Mai 1943 aus Mönchengladbach verschleppt und in der „Landesanstalt für Geisteskranke“ in Kulparkow bei Lemberg in der Ukraine ermordet.

    Bürgermeister Ulrich Elsen wies in seiner Ansprache darauf hin, mit welcher perversen Gründlichkeit die Nationalsozialisten ihre Euthanasie-Politik umsetzten: „Die Gesundheits- und Rassenpolitik funktionierte. Wer nicht in einer Euthanasie-Anstalt durch Gift oder Gas umgebracht wurde, wurde Teil von Massenerschießungen. Andere wiederum wurden ermordet, indem man sie gezielt vernachlässigte, sie verhungern oder verdursten ließ. Wer mit dem Leben davon kam, wurde zwangssterilisiert. Auch Mönchengladbach war kein weißer Fleck auf einer braunen Landkarte.“

    Dazu, dass dies nicht in Vergessenheit gerät, haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Odenkirchen beigetragen: Mit Unterstützung ihrer Lehrer haben sie eine Ausstellung zum Thema erarbeitet. Sie ist vom 19. bis 29. Mai in der City-Kirche Alter Markt zu sehen. (Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10.00 bis 16.00 Uhr – ausgenommen dienstags 12.00 bis 12.30 Uhr und Donnerstag 21.5.)

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  • Dörte Schall zur neuen Sozial-, Jugend- und Rechtsdezernentin gewählt

    Dörte Schall zur neuen Sozial-, Jugend- und Rechtsdezernentin gewählt

    reiners+-Dörte Schall (37) aus Bonn ist heute vom Rat der Stadt Mönchengladbach mit breiter Mehrheit (51 Ja-Stimmen, 12 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung) zur neuen Rechts- und Sozialdezernentin gewählt worden.
    Sie tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Michael Schmitz an, dessen Amtszeit nach 16-jähriger Tätigkeit als Beigeordneter im Sommer endete.

    Dörte Schall ist Volljuristin mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht und Gewerkschaftssekretärin bei der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie Bezirk Mittelrhein.
    Die 37jährige Juristin aus Bonn wird am 1. Februar 2015 ihre Arbeit in Mönchengladbach beginnen.
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  • Dörte Schall soll neue Dezernentin für Soziales, Jugend und Recht werden

    SPD BonnSPD und CDU in Mönchengladbach haben sich auf eine Kandidatin für die Besetzung des Dezernates für Recht, Verbraucherschutz und Tiergesundheit, Soziales und Wohnen, Kinder, Jugend und Familie, Gesundheit und Altenhilfe verständigt. Am 20. November 2014 soll die Wahl der neuen Beigeordneten Rat erfolgen.

    Dörte Schall, geboren 1977, hat Rechtswissenschaften studiert und ist zurzeit als Gewerkschaftssekretärin bei der IGBCE Bezirk Mittelrhein beschäftigt. Die Mutter von zwei Kindern hat sich bereits bei den meisten Fraktionen vorgestellt.
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