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  • Fridays for Future: Eindrücke von der Demo in Mönchengladbach

    Fridays for Future: Eindrücke von der Demo in Mönchengladbach

    Die heutige Demo der FFF ist, wie gewohnt, friedlich verlaufen.

    Begleitet von der Polizei zogen die Demonstranten vom Platz der Republik über den Sonnenhausplatz zum „Alter Markt“.
    Schlachtrufe gegen den Kapitalismus und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen waren trotz fehlendem Equipment deutlich vernehmbar. Einige beeindruckende Ansprachen wurden vom umstehenden Publikum und den Demonstranten mit großem Beifall unterstützt.
    Die berechtigten Zukunftsängste wurden ebenso thematisiert, wie die Ungerechtigkeiten der aktuellen Zeit. Zum Nachdenken regten die verschiedenen Beiträge auf jeden Fall an.
    Die junge Generation wurde von vielen aus den älteren Generationen unterstützt.
    Einige Eindrücke der Demonstration finden Sie im folgenden Video.

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  • Freitag ist Streiktag

    Freitag ist Streiktag

    Am Freitag, den 15.09.2023 um 14:00 Uhr werden Fridays For Future wieder eine Demonstration in Mönchengladbach auf dem Platz der Republik starten.

    Aushänge dazu finden Sie in den Häusern der evangelischen Friedenskirchen.

    Für eine Großstadt wie Mönchengladbach war die Beteiligung bisher überschaubar.
    Es kann einen nur verwundern, da gerade vor den Toren Mönchengladbachs weiter ein riesiges Loch in die Erde gegraben wird, das unserer Region Wohlstand gebracht hat, nun aber nachhaltig an der Klimakrise mitwirkt, die nicht so leicht umkehrbar ist. Gerade die jungen Menschen werden lange mit den verschiedensten Ereignissen zu kämpfen haben, die wir heute noch größtenteils bestaunen und anschließend ignorieren.
    Gladbach selbst ist bisher noch nicht stark betroffen.
    Bis auf ein paar vollgelaufenen Keller, die unsere Heizungssysteme bedrohen und eventuell ein paar Hitzewellen sowie Dürren, sind größere Schäden ausgeblieben. So nach und nach sickert die Erkenntnis durch, dass jeder Einzelne von uns an dem Rädchen des Klimas drehen kann.
    Es verwundert, dass gerade viele der älteren Generation sich sträuben dies anzuerkennen und weiter machen wie bisher. Ja, es gibt auch viele junge Menschen, die nicht in Askese leben, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

    Alle Menschen wollen das Leben genießen. Dass dies zu Lasten aller geht, merkt man in dem Moment nicht.  Doch die Hauptschuld liegt auf dem Konto der älteren Generation. Das ist Fakt. Das ist nicht nur historisch bedingt. Man darf sich fragen, welche Erholung der gut gestellte Rentner braucht und somit weiterhin fröhlich in den Wintermonaten in den Süden fliegt, oder auf Dampfern durch die Weltmeere tuckert.
    Gut, dass das Enkelkind für den Urlaub noch schnell einen Zehner in die Hand gedrückt bekommt, damit es sich noch ein Eis kaufen kann bei der Hitze, die uns alle in manchen Jahren quält.

    Oft wird die bewährte Gasheizung als Neuanschaffung auch gerne dem Urlaub vorgezogen. Herzlichen Dank an die, die demnächst durch die von der vorherigen Regierung beschlossene CO²-Steuer einen saftigen Ausgleich für diese Art zu heizen zahlen müssen.

    Natürlich sind nicht alle gleich. Dass sich viele bemühen, kann man an den wachsenden Anteilen der Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen sehen. Auch ein paar der umstrittenen Elektroautos sind in der Stadt unterwegs. Beim Einkauf soll es viele geben, die auf nachhaltigere Ware Wert legen.

    Im Großen und Ganzen darf man sich bei manchen Medien bedanken, die, um Auflagen zu steigern, sehr gerne hetzten.
    Doch sollte es nicht anders sein? Die Kinder sollen es doch mal besser haben!
    Wenn Vater Staat schon, gerichtlich angemahnt, seinen Aufgaben nicht nachkommt, die Lasten der Klimakrise gerecht zu verteilen, sollte man dann nicht zusammenhalten?
    Menschen, die das Arbeitsleben verlassen haben, brauchen nicht mehr um einen Arbeitsplatz zu bangen, wenn sie sich den Protesten anschließen. Es ist Zeit in einer Demokratie die Möglichkeiten auszuschöpfen und die eigene Stimme zu erheben, um sich für eine bessere Zukunft für uns alle einzusetzen.
    Ärzte und Wissenschaftler sind schon lange dabei.  Wir können eine sozial gerechtere Welt auf einem gesunden Planeten einfordern und auch erschaffen. Hand in Hand können Menschen allen Alters dafür kämpfen, diesen Planeten und seine Natur wieder gesund zu pflegen.
    Warum tun wir es nicht alle gemeinsam? Last die Kinder nicht allein!

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