Schlagwort: Geropark

  • Am Samstag wird der Geropark mit vielseitigem Programm eröffnet

    Am Samstag wird der Geropark mit vielseitigem Programm eröffnet

    Spielplatz Ferdinand-Strahl-Straße wird mit Straßenfest und Familientrödel am selben Tag ebenfalls feierlich wiedereröffnet.

    Die Weiherstraße wird gesperrt.
    Ob Musikkonzerte, Spieleangebote, oder ein mobiles Theater. Am Samstag, den 9. September, gibt es im Geropark ein vielseitiges Programm rund um die feierliche Wiedereröffnung.

    Der „Star“ der Veranstaltung ist aber natürlich der neugestaltete und vergrößerte Park selbst. Hier lässt sich am deutlich vergrößerten Weiher ausruhen oder an seinen naturnah gestalteten Ufern entlangwandeln.
    Auch den Verlauf der historischen Stadtmauer kann man nachempfinden, neue Bäume und Pflanzen entdecken und die zahlreichen Spieleangebote ausprobieren.

    Das Eröffnungsprogramm startet mit ersten musikalischen Einlagen ab 13 Uhr, bevor um 14:30 Uhr Oberbürgermeister Felix Heinrichs auf der Seebühne den Park offiziell freigibt.
    An selber Stelle werden zwischen 18 und 20 Uhr Konzerte von den „Chinchillaz mit Cello“ und der Band „Ausländer“ auch den Abschluss des Festtags markieren.
    Das komplette Programm gibt es online unter https://qm.mg/eroeffnung-geropark
    Wenige hundert Meter südlich findet am 9. September von 9 bis 14 Uhr auch ein Familientrödel in der Ferdinand-Strahl-Straße statt. Der Markt ist Teil eines Straßenfestes rund um die Wiedereröffnung des modernisierten Spielplatzes in der Ferdinand-Strahl-Straße.

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  • Neue Bäume schlagen Wurzeln im Geropark

    Neue Bäume schlagen Wurzeln im Geropark

    Mit kahlen Ästen und matschigen Wegen dominiert im Geropark aktuell die Farbe Braun.

    Dafür sorgen Bauarbeiten und Jahreszeit gleichermaßen.
    „Im Frühjahr aber wird sich der umgestaltete Park grüner denn je präsentieren“, sagt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr.-Ing. Gregor Bonin. „
    Jetzt laufen die ersten Arbeiten, mit denen wir unser Versprechen einlösen, dass der neue Geropark ökologisch wertvoller wird als der alte.“ Auf ersten Rasenflächen ist schon nachgesät. Und in speziellen Anwuchsmatten rund um den vergrößerten Weiher ist der zukünftige Schilfbewuchs bereits angelegt. Anfang dieser Woche wurden nun die ersten 20 von insgesamt 45 neuen Bäumen gepflanzt.

    Zwischen 8 und 15 Jahre sind die Pflanzen in einer Baumschule groß geworden. Jetzt formen sie neue Baumgruppen zu Füßen des Abteibergs.
    (© Stadt Mönchengladbach)

    Von Ginkgo, über Vogel-Kirsche und Scharlach-Kirsche bis hin zu Sumpf-Eichen. Es sind ganz unterschiedliche Baumsorten, die derzeit im alten Teil des Geroparks gepflanzt werden. Zwischen 8 und 15 Jahre sind die Gehölze in einer Baumschule groß geworden. Jetzt formen sie neue Baumgruppen zu Füßen des Abteibergs. Aber auch einige Solitärbäume sind dabei, etwa eine Sumpf-Eiche, die beim neuen Holzsteg am westlichen Ende des Geroweihers gepflanzt wurde. „Bei der Auswahl der Bäume haben wir auf eine große Vielfalt geachtet, sei es bei der Färbung des Laubes im Herbst oder beim Pollen- und Nektarangebot für Insekten“, erklärt Jana Seibel-Schneider aus dem Projektteam der Stadtverwaltung.

    Zwischen dem alten und dem neuen Becken des Weihers wird zurzeit der Steg fertiggestellt.
    (© Stadt Mönchengladbach)

    Die Vielzahl an Bäumen im Park kann leicht darüber hinwegtäuschen, dass der Boden hier eigentlich keine optimalen Bedingungen bietet. Denn er besteht zu großen Teilen aus Material, das nach dem zweiten Weltkrieg aufgeschüttet wurde. Deshalb ist in die Anpflanzungsbereiche zunächst ein spezielles Baumsubstrat eingebracht worden.

    Auch im östlichen, erweiterten Teil des Parks muss zunächst noch der Boden für die Baumpflanzungen vorbereitet werden. Hier war früher der Parkplatz. Aktuell spielt dieser Bereich eine wichtige Rolle bei der Baustellenlogistik. Im Frühjahr sollen aber auch hier 25 weitere Bäume gepflanzt werden. Neben den Baumpflanzungen läuft momentan eine ganze Reihe weiterer Arbeiten im Park. So wird zum Beispiel der Fußgängertunnel ertüchtigt, der unter der Hittastraße entlang ins Westend führt.

    Im ganzen Park verteilt werden zudem die Standorte für Schaukel, Klettermikado und weitere Spielgeräte vorbereitet.
    Sitzblöcke aus Beton, die derzeit verbaut werden, zeichnen den historischen Verlauf der Stadtmauer nach. Und zwischen dem alten und dem neuen Becken des Weihers wird dieser Tage der Steg fertiggestellt. Eröffnet werden soll der Park voraussichtlich im Sommer.

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  • Sommerfest der Nachhaltigkeit im Geropark. Spiel, Spaß und gute Unterhaltung für die ganze Familie

    Sommerfest der Nachhaltigkeit im Geropark. Spiel, Spaß und gute Unterhaltung für die ganze Familie

    Am kommenden Samstag, 4. September, lädt das Quartiersmanagement Gladbach & Westend um 11 Uhr zum Sommerfest der Nachhaltigkeit in den Geropark ein.

    Das Sommerfest für die ganze Familie ist der Höhepunkt der Kampagne „Müllt hier nicht rum“, die das Quartiersmanagement im Frühjahr initiiert hat.

    Insgesamt dreimal säuberten Schüler*innen der Montessori-Grundschule und des Gymnasiums am Geroweiher (GAG) vor den Sommerferien den Geropark.
    Was bei diesem „Frühjahrsputz“ zusammengekommen ist, präsentieren die Müllsammler im Rahmen dieses Sommerfestes. Begleitet wurde die Kampagne durch eine Malaktion der Schülerinnen und Schüler.
    Einige Bilder der jungen Künstler*innen sind auf Plakaten zu sehen.

    An vielen Ständen wird darüber hinaus zum Thema Nachhaltigkeit informiert. Es wird viele Mitmachmöglicheiten geben. So ist beispielsweise ein Trommelworkshop geplant.
    Für Musik sorgt die Band um den Percussionisten Aale Ouro (Paply) Akpo mit ihren Djembe-Trommeln.
    Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

    Der Oberbürgermeister wird das Sommerfest um 11 Uhr eröffnen, das Ende der Veranstaltung ist für 14 Uhr geplant.

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  • Verwaltung nimmt Vorschläge zum Geropark aus der Bürgerschaft auf

    Verwaltung nimmt Vorschläge zum Geropark aus der Bürgerschaft auf

    Im Rahmen einer digitalen Bürger-Sprechstunde hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs mit rund 30 interessierten Bürger*innen in Form einer Videokonferenz über die Umgestaltung des Geroparks diskutiert.

    „Das war ein konstruktiver Meinungsaustausch, der noch einmal aufgezeigt hat, dass viele die Umgestaltung des Geroparks unterstützen, aber dass es eben auch Fragen gibt, die noch zu klären sind. Ich denke, dass wir als Verwaltung aufzeigen konnten, dass wir Anregungen und Kritik ernst nehmen. Der Geropark soll ein Park für alle werden“, betont der erste Bürger der Stadt.

    Die Diskussion bezog sich schwerpunktmäßig auf den ökologischen Mehrwert der Umgestaltung und die Ausgestaltung des Sportplatzes sowie der Wegeführung und der Radwege. Der Oberbürgermeister machte zum einen deutlich, dass grundlegende Planungsbestandteile nicht veränderbar sind, weil das Verfahren schon so weit fortgeschritten ist.

    So soll beispielsweise die Vergrößerung und Renaturierung des Weihers wie bisher geplant erfolgen. „Das ist der Kern dieser Maßnahme und ein wesentlicher Grund, warum wir Fördermittel erhalten. Darüber hinaus bietet das Element Wasser eine hohe Aufenthaltsqualität. Es soll sichtbarer werden. Das war auch ein wesentlicher Punkt im Masterplan MG 3.0, der aus der Bürgerschaft heraus entwickelt worden ist. Der Gladbach ist der Namensgeber unserer Stadt, Wasser hat hier, wo einst der Gladbach floss, eine historische Bedeutung“.

    Zum anderen wurden wesentliche Kritikpunkte aufgegriffen. Ein Kritikpunkt bezog sich auf die Erneuerung des Sportplatzes. Hier bleibt der Planungsstand so wie er ist, weil die drei zu fällenden Bäume die Nutzung eines modernen Sportplatzes erschweren bzw. unmöglich machen. Darüber hinaus wird der Sportplatz nach seiner Modernisierung auch von den angrenzenden Schulen genutzt, die sich eine Umgestaltung wünschen.

    Als Reaktion auf weitere Kritikpunkte zur Wege- und Radwegeplanung schlägt die Verwaltung der Politik, die den Beschluss zur Aufwertung nach Anhörung in der Bezirksvertretung Nord im nächsten Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung am 27. April beraten wird, eine Beschlussfassung der Planungen zur Umgestaltung des Geroparks mit folgenden Änderungen vor:

    1. Die Ausgestaltung der Wegeführung entlang der gestalterisch angedeuteten Verlängerung der Stadtmauer wird dahingehend überprüft, ob eine Veränderung der Wegeführung zugunsten des Erhalts weiterer Bäume erfolgen kann.

    2. Die heute vorhandene Böschung entlang der Hittastraße bleibt erhalten. Der Fahrradverkehr soll zukünftig über die Gasthausstraße am Park vorbei geleitet werden. Es wird geprüft, ob dennoch ein untergeordneter Rundweg um den Weiher als Beitrag zur Familienfreundlichkeit und Erlebbarkeit realisiert werden kann.

    Besonders wichtig ist den Bürger*innen der Schutz bestehender Pflanzen und Bäume im Rahmen der anstehenden Umbauarbeiten. „Um den Baumschutz zu gewährleisten wird es eine bauökologische Begleitung durch Experten geben. Das ist Standard in derartigen Projekten“, so Stadtplaner Dr. Frank Schulz, der das Projekt leitet. Als nächstes steht die Ausführungsplanung an, in der neben der weiteren Detailplanung unter anderem auch dieses Thema aufgegriffen wird.

    Neben der Bürger-Sprechstunde haben alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Möglichkeit, sich über QR-Codes an verschiedenen Orten im Geropark über den aktuellen Planungsstand zu informieren. Dazu können die Bürger*innen ein digitales Bild abrufen, wie der Park aus ihrer Perspektive nach dem aktuellen Stand der Planungen aussehen soll. Zusätzlich informiert die Stadt auf Plakaten unter den Schwerpunktthemen Wasser, Bäume, Sicherheit, Ökologie und Klima über die Umgestaltung des Geroparks. Als Ansprechpartner steht das Quartiersmanagement nach wie vor für Fragen zur Verfügung.

    Die Kontaktdaten und weitere Infos gibt es im Internet unter www.qm.mg.
    Das Quartiersmanagement und der Arbeitskreis für den Geropark werden die Baumaßnahme begleiten. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 vorgesehen.

    Hintergrundinfo: Die Maßnahme „Aufwertung des Geroparkes“ ist Bestandteil des am 15. Februar 2018 beschlossenen Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes Soziale Stadt Gladbach und Westend, das gemeinsam auch mit Bürger*innen Ende 2016 bis Ende 2017 erarbeitet wurde. Die Maßnahme wird aus dem europäischen Förderprogramm EFRE 2014-2020 sowie Bundes- und Landesmitteln mit einer Summe von ca. 4,6 Mio. Euro gefördert (anrechenbare Gesamtkosten des Projekts liegen bei 5,1. Mio. Euro). Voraussetzung für diese Gelder ist eine Umsetzungs- und Abrechnungsfrist bis zum 31. März 2023. Die Bau- und Abrechnungszeiten werden mit ca. 18 bis 20 Monaten kalkuliert.

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  • Geropark: Plakataktion informiert über Umgestaltung

    Geropark: Plakataktion informiert über Umgestaltung

    Interessierte Bürger*innen können sich aktuell über QR-Codes an verschiedenen Orten im Geropark über den aktuellen Planungsstand zu dessen Umgestaltung informieren.

    Dazu können die Bürger*innen ein digitales Bild abrufen, wie der Park aus ihrer Perspektive nach dem aktuellen Stand der Planungen aussehen soll. Zusätzlich informiert die Stadt auf Plakaten unter den Schwerpunktthemen Wasser, Bäume, Sicherheit, Ökologie und Klima über die Umgestaltung des Geroparks.

    ©Stadt MG

    „Jeder soll die Möglichkeit haben, sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren und Anregungen mitzuteilen, da es ja noch keinen abschließenden Beschluss gibt. Die QR-Codes sind eine gute Möglichkeit, aber auch die Plakate geben einen guten Überblick, warum wir was planen und welchen Mehrwert der Park nach seiner Umgestaltung haben kann. Der Geropark soll ein Park für alle werden, deshalb ist mir der direkte Austausch wichtig“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Zur direkten Kontaktaufnahme ist auf den Plakaten auch eine Telefonnummer des Quartiersmanagers Frank Jessen angegeben.

    „Es ist gut, wenn sich die Menschen für ihre Stadt engagieren. Das Bewusstsein für die Bedeutung der Bäume im urbanen Raum ist gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels sehr groß. Wir wollen die Menschen im Gestaltungsprozess mitnehmen, an dessen Ende ein Kompromiss stehen wird“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Am 12. April um 19 Uhr wird es daher eine weitere Möglichkeit geben, zu diesem Thema mit dem ersten Bürger der Stadt ins Gespräch zu kommen. Geplant ist eine 90-minütige Bürger-Sprechstunde, aus Pandemiegründen allerdings als Videokonferenz. An einer Teilnahme Interessierte melden sich bitte vorher unter der E-Mail Adresse Oberbuergermeister@moenchengladbach.de unter Angabe des Betreffs „Bürgersprechstunde Geropark“ an.
    Die Teilnehmer erhalten rechtzeitig vor der Sprechstunde einen entsprechenden Link. Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen erst einmal auf 50 Bürger*innen begrenzt. Damit keine Meinung und Idee verloren geht, können sich die Bürger*innen auch direkt an das Quartiersmanagement wenden. Ansprechpartner und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.qm.mg.

    Hintergrundinfo:
    Die Maßnahme „Aufwertung des Geroparkes“ ist Bestandteil des am 15. Februar 2018 beschlossenen Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes Soziale Stadt Gladbach und Westend, das gemeinsam auch mit Bürger*innen Ende 2016 bis Ende 2017 erarbeitet wurde. Die Maßnahme wird aus dem europäischen Förderprogramm EFRE 2014-2020 sowie Bundes- und Landesmitteln mit einer Summe von ca. 4,6 Mio. Euro gefördert (anrechenbare Gesamtkosten des Projekts liegen bei 5,1. Mio. Euro). Voraussetzung für diese Gelder ist eine Umsetzungs- und Abrechnungsfrist bis zum 31. März 2023. Die Bau- und Abrechnungszeiten werden mit ca. 18 bis 20 Monaten kalkuliert.

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  • „Der Geropark soll ein Park für alle werden“ –Oberbürgermeister Heinrichs reagiert auf Kritik und ist gesprächsbereit

    „Der Geropark soll ein Park für alle werden“ –
    Oberbürgermeister Heinrichs reagiert auf Kritik und ist gesprächsbereit

    Die in der Öffentlichkeit aufgrund vorgesehener Baumfällungen derzeit stark kritisierte Planung zur Umgestaltung des Geroparks hat auch bei Oberbürgermeister Felix Heinrichs zu verstärkten Reaktionen aus der Bürgerschaft geführt: „Für mich steht fest, dass wir eine Planung für den Geropark brauchen, hinter der sich viele versammeln können. Die Umgestaltung des Parks soll die Menschen begeistern und nicht Protest hervorrufen. Der Geropark soll ein Park für alle werden.“ Aus vielerlei Gründen werde man leider nicht den ganzen Baumbestand erhalten können, aber der Planungsprozess sei auch noch nicht abgeschlossen. „Wir sind gesprächsbereit und nehmen die Sorgen und Nöte der Bürgerschaft ernst. Auch die Kritik am Verfahren analysieren wir gerade und wollen alternative Möglichkeiten anbieten“, so Heinrichs und weist auf weitere Beteiligungsformate hin. So wird es in Kürze auch QR-Codes auf dem Geroparkplatz, auf der Sonnenwiese und vor der Unterführung Hittastraße geben, mit deren Hilfe man Ideen und Anregungen digital mitteilen kann. Sofern es die Corona-Pandemie zulässt, soll es weitere Möglichkeiten geben, um mit den Stadtplanern, aber auch mit dem Oberbürgermeister, ins Gespräch zu kommen.

    Nach aktuellem Planungsstand müssten für die Erweiterung der Seefläche sowie zur Herstellung des Bolzplatzes insgesamt 18 Bäume gefällt werden. Demgegenüber sollen insgesamt 40 Bäume neu gepflanzt werden. Die Auswahl der Neupflanzungen sieht in Zeiten des Klimawandels resistente und nachhaltige Pflanzungen vor. Darüber hinaus entstehen ökologisch wertvolle Wiesenflächen aus Regiosaatgut, die punktuell ergänzt werden durch Flächen mit Geophyten für weniger belichtete Bereiche. Der Schwerpunkt der Pflanzenauswahl bei der Ufervegetation und der Auswahl des Wiesentyps liegt auf bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen. Ziel ist die Förderung der Biodiversität. Auch ökologisch bietet der neue Geropark damit einen deutlichen Mehrwert. Durch Grünflächen sowie Spiel- und Verweilbereiche werden ganz unterschiedliche Nutzergruppen jedweden Alters angesprochen. Die Integration von behinderten- und seniorengerechten Sportgeräten ist ebenfalls vorgesehen.

    Eine weitere zentrale Planungsidee ist die Inszenierung historischer Strukturen wie Stadtmauer und Stadtgraben. Der einstige Verlauf der Stadtmauer wird über eine neue attraktive Wegeachse erlebbar gemacht. Eine Vielfalt an Sitzmöglichkeiten entlang dieser historischen Achse schafft Verweilqualität. Die Inszenierung der Stadtmauer wird durch die nächtliche Beleuchtung verstärkt. Wesentlicher Bestandteil für die Erhöhung der Sicherheit im gesamten Park ist eine fachgerechte Ausleuchtung der einzelnen Wege. Dunkle und ungepflegte Bereiche werden abgebaut und durch klare Gestaltungskonzepte ersetzt, die auf den zentralen Wegen einen Blick durch den Park und von außen in den Park ermöglichen. „Angsträume werden so gezielt beseitigt“, so der Oberbürgermeister.

    „Ziel war und ist es bei allen diesen Bemühungen, den Park in Zukunft durch diese Bandbreite an Angeboten für alle erlebbar und lebenswert zu machen. Diese schwierige Gratwanderung ist in die vorliegende Planung eingeflossen, die wir in Kürze vorstellen werden. Viele Ideen sind berücksichtigt worden, andere müssen wir noch einmal miteinander diskutieren“, so Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter. Auf dem Weg dahin hat es eine Vielzahl von Beteiligungsformaten gegeben. Bei der Umgestaltung des Geroparks war die Öffentlichkeit stets mit einbezogen. Mit interessierten Bürger*innen, aber auch mit Anwohner*innen, Vereinen und Initiativen fand ein intensiver Austausch statt. Die Parkgestaltung wurde beispielsweise mit den angrenzenden Schulen abgestimmt. Zu Planungsbeginn im Jahr 2017 konnten sich Bürger*innen im Rahmen einer Werkstatt in der City Kirche beteiligen, ebenso bei einer Projektmesse im selben Jahr. Im August 2020 gab es vor Ort eine öffentliche Beteiligungsveranstaltung. Zusätzlich sind über das Quartiersmanagement Befragungen der anliegenden Bewohner*innen sowie Informationsveranstaltungen für einzelne Initiativen durchgeführt worden. Die daraus entstandenen Arbeitskreise geben Anregungen und sind über den aktuellen Planungsstand informiert. „Die aktuelle öffentliche Diskussion macht allerdings deutlich, dass sich eben noch nicht alle gehört, verstanden oder ernst genommen fühlen. Teilweise kursieren auch ältere Planungsstände, die schon überholt sind oder sogar Fehlinformationen wie die vollständige Betoneinfassung des Weihers. Es werden lediglich an der Uferkante des neuen Geroplatzes einige wenige Betonstufen angelegt, die zum Sitzen und Verweilen einladen sollen. Daher gehen wir jetzt gezielt auf die Menschen zu, die sich als Teil einer aktiven Bürgerschaft einbringen wollen und konkrete Vorschläge haben“, verspricht der Oberbürgermeister.

    Hintergrundinfo:

    Die Maßnahme „Aufwertung des Geroparkes“ ist Bestandteil des am 15. Februar 2018 beschlossenen Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes Soziale Stadt Gladbach und Westend, das gemeinsam auch mit Bürger*innen Ende 2016 bis Ende 2017 erarbeitet wurde. Die Maßnahme wird aus dem europäischen Förderprogramm EFRE 2014-2020 sowie Bundes- und Landesmitteln mit einer Summe von ca. 4,6 Mio. Euro gefördert (anrechenbare Gesamtkosten des Projekts liegen bei 5,1. Mio. Euro). Voraussetzung für diese Gelder ist eine Umsetzungs- und Abrechnungsfrist bis zum 31. März 2023. Die Bau- und Abrechnungszeiten werden mit ca. 18 bis 20 Monaten kalkuliert.

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  • Dr. Bonin: „Geropark wird zum Familienpark“

    Dr. Bonin: „Geropark wird zum Familienpark“

    Nachdem die Baubeschlüsse für die Umgestaltung des Platzes der Republik, des Hans-Jonas-Parks und der Westend-Promenade bereits gefasst sind, greift der Entwurf für den Geropark Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft auf.

    Jetzt wurde der Entwurf zur Umgestaltung des Geroparks in der Bezirksvertretung Nord und im Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung vorgestellt.

    Für letzte Anregungen wird das Quartiersmanagement noch in diesem Jahr eine interaktive Beteiligungs- und Informationsmöglichkeit anbieten, die sowohl draußen als auch digital stattfinden wird.
    Geplant ist, QR-Codes im Park zu verteilen, um Interessierten via Smartphone einen Blick in die Zukunft zu ermöglichen. Zentrale Bausteine sind die Umgestaltung des Geroplatzes, die Vergrößerung des Weihers sowie die Angebotserweiterung für Familien im Park. „Die Neugestaltung des Geroparks ist ein weiterer Schritt, um die Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich zu erhöhen.
    Der Geropark wird zum Familienpark„, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. „Die Projekte liegen alle im Zeitplan. Wir werden nächstes Jahr erleben, wie gut die Vorarbeit war und wie die Veränderungen im IHEK-Gebiet Schritt für Schritt sichtbar werden.“

    Die Arbeit des Quartiersmanagements hat sich im Quartier etabliert. In der Zwischenzeit haben sich vier fest installierte und projektbezogene Arbeitskreise mit Anwohnern, Anliegern und weiteren Akteuren gebildet, die regelmäßig tagen und sich zum Stand der Planungen austauschen sowie Konzepte für die zukünftige Nutzung der neuen Parks und Plätze entwickeln. „Die Arbeit ist sehr produktiv. Trotz Corona findet ein enger Austausch statt. Wir nehmen alle Beteiligten mit und profitieren von zahlreichen Ideen und Anregungen“, fasst Dr. Frank Schulz von der Abteilung Stadterneuerung und Stadtentwicklung zusammen.

    Obwohl der Fonds „Aktive Mitwirkung“ zu Beginn der Pandemie stark eingeschränkt werden musste, ist das Interesse an diesem Finanzierungsinstrument weiterhin ungebrochen.
    Derzeit sind 16 Projekte mit einem Volumen von rund 90.000 Euro umgesetzt worden. Über das Hof- und Fassadenprogramm konnten von 17 beantragten Maßnahmen bereits neun mit einem Volumen von rund 140.000 Euro zugesagt bzw. umgesetzt werden. „Viele weitere Antragsteller werden derzeit von uns professionell beraten. Das Hof- und Fassadenprogramm kommt bei den Eigentümern gut an“, so Quartiersmanager Frank Jessen. Beim Umbau der Zentralbibliothek sind die Arbeiten zur Schadstoffsanierung bereits in vollem Gange. Die Zentralbibliothek als größtes Bauprojekt im Förderprogramm Soziale Stadt soll mit der Sanierung, Modernisierung und Erweiterung das soziale Miteinander im Quartier stärken und als hybrider und innovativer Vernetzungsraum ein neuer kultureller Treffpunkt sein. Die Bauarbeiten am Platz der Republik, im Hans-Jonas-Park sowie auf der Westend-Promenade starten in der ersten Hälfte des nächsten Jahres.

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  • Mehr Transparenz, Sauberkeit und Kontrollen im Geropark  Teil des Projektes „Saubere Stadt MG“

    Mehr Transparenz, Sauberkeit und Kontrollen im Geropark
    Teil des Projektes „Saubere Stadt MG“

    15-03-25-geropark-0156 Besonders im Geropark haben sich in letzter Zeit Beschwerden über den Pflegezustand und Verunreinigungen, wilden Müll und Essensreste die Ratten anziehen, gehäuft.
    Für Bezirksvorsteher Herbert Pauls, der hier im Bezirk aufgewachsen ist, „lief das Fass irgendwann buchstäblich über.“
    Bei der letzten Weiher-Säuberungs-Aktion kam neben einem Einkaufswagen weiterer großkalibriger Unrat ans Tageslicht.
    Pauls, die GEM, der Fachbereich Tiefbau und Stadtgrün und das Ordnungsamt haben deshalb die Initiative ergriffen und eine Reihe praktischer Maßnahmen verabredet und umgesetzt, damit sich die Bürgerinnen und Bürger im Geropark wieder wohler fühlen können:  (mehr …)

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